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Bildquelle: MPI

Seit Beginn der Verbreitung von Covid hat sich allmählich ein Misstrauen breit gemacht, das im Laufe der Zeit die Züge einer Gewissheit angenommen hat: die übermäßige Macht, die sich die multinationalen Arzneimittelkonzerne oft auf Kosten der staatlichen Souveränität sowie der Gesundheit angeeignet haben.

Vor einigen Monaten kritisierte das Bureau of Investigative Journalism, eine gemeinnützige Organisation für investigativen Journalismus, durch Aussagen von argentinischen und brasilianischen Regierungsvertretern, dass Pfizer gegenüber den Staaten eine Haltung der Einschüchterung und Erpressung eingenommen hat.

Regierungsquellen in beiden Ländern zufolge verlangte Pfizer, dass bestimmte öffentliche argentinische und brasilianische Vermögenswerte als Sicherheiten für die Verträge gestellt werden. Dies ist eine äußerst peinliche Enthüllung, die von dem Pharmaunternehmen weder dementiert noch bestätigt wurde. Eine stille Zustimmung, die nun vielleicht eine weitere Bestätigung gefunden hat.

“Diesmal”, so Byoblule am 21. Oktober 2021, “kommt die Beschwerde von einem großen internationalen Verbraucherverband, Public Citizen, einer gemeinnützigen Organisation, die das öffentliche Interesse in den Korridoren der Macht verteidigen will. Nun, diese Organisation hat vor kurzem einen Bericht mit dem Titel Pfizer’s Power von Zain Rizvi veröffentlicht, einem Pharmaexperten mit Veröffentlichungen in großen Zeitschriften wie The Lancet.

Der Bericht folgt den Schritten, die die Regierungen von Argentinien und Brasilien unternommen haben, um Pfizer anzuprangern, und fügt einen weiteren Schritt hinzu: “Public Citizen hat mehrere Pfizer-Verträge identifiziert, die das Ergebnis der Verhandlungen [über Covid-Impfstoffe] beschreiben. Die Verträge bieten einen seltenen Einblick in die Macht, die ein Pharmaunternehmen erlangt hat, um Regierungen zum Schweigen zu bringen, das Angebot einzuschränken, Risiken zu verlagern und die Gewinne in der schlimmsten Krise der öffentlichen Gesundheit des Jahrhunderts zu maximieren”.

“Harte Worte, die sich in den Dokumenten zu bestätigen scheinen, die Public Citizen offenbar in die Hände gefallen sind. In einigen der vorläufigen und endgültigen Verträge hatte Pfizer offenbar die Befugnis, Länder daran zu hindern, ihre COVID-19-Impfstoffe an andere Länder zu spenden, Lieferpläne bei Engpässen einseitig zu ändern und zu verlangen, dass öffentliche Vermögenswerte als Sicherheiten verwendet werden.

“Public Citizen weist darauf hin, dass mehrere Länder und Institutionen in diese völlig unlauteren Praktiken von Pfizer verwickelt sind, darunter: die Vereinigten Staaten, Großbritannien, Albanien, Brasilien, Kolumbien, Chile, die Dominikanische Republik, Peru und sogar die Europäische Union. Die Beschwerde von Public Citizen bestätigt nicht nur die Existenz öffentlicher Vermögenswerte, die von Staaten als Sicherheiten verwendet werden, sondern scheint auch alles zu bestätigen, was in den letzten Monaten geschehen ist.

“Verspätete Impfstofflieferungen, fehlende Patentliberalisierung und sehr wenige Impfstofftransfers in die Länder. Genau die Bedingungen, die in den Verträgen festgelegt sind. Es gibt noch eine weitere Klausel, die von Public Citizen aufgedeckt wurde. Etwaige Streitigkeiten zwischen Pfizer und den Staaten sollten nicht vor einem nationalen Gericht, einem traditionellen öffentlichen Forum, sondern durch ein privates Schiedsverfahren unter New Yorker Gerichtsbarkeit gelöst werden.

“In der Praxis würde Pfizer zu Hause spielen und mit großer Leichtigkeit millionenschwere Prozesse gewinnen können. Die Enthüllungen von Public Citizen stellen uns also vor ein äußerst ernstes Szenario, für das nun jemand zur Rechenschaft gezogen werden sollte.

“Skrupellose multinationale Pharmaunternehmen, denen die Freiheit gegeben wurde, Staaten in den Würgegriff zu nehmen, setzen ihre einseitigen Bedingungen durch und schalten das kommerzielle Risiko völlig aus. Daher besteht für Big Pharma kein Risiko, während diese vollständig auf die Bürger abgewälzt werden.”

Diese Klage folgt auf die Enthüllung der Impfkosten in Europa im Juli, “die”, so schrieb eine sehr korrekte Tageszeitung La Repubblica, “mindestens fünfmal niedriger sein könnten, wenn die Pharmariesen nicht von den Patentmonopolen auf die Covid-Impfstoffe profitieren würden. Eine Bedingung, die die reichen Länder verpflichtete, bis zum 24-fachen der geschätzten Produktionskosten zu zahlen. (…) Pfizer/BioNTech und Moderna allein könnten den Staaten im Jahr 2021 41 Milliarden Dollar mehr als die geschätzten Produktionskosten von Impfstoffen mit mRNA-Technologie in Rechnung stellen. Und das, obwohl die Unternehmen selbst über 8,25 Milliarden Dollar an öffentlichen Geldern für ihre Entwicklung erhalten haben.”

Die Coronavirus-Krise und die verrückten Maßnahmen der westlichen Staaten haben nicht nur viele Menschen in den Ruin getrieben, ohne dass die Staaten davon Notiz genommen hätten, sondern auch die Labors, ihre Aktionäre und einige Ärzte und Politiker mit Interessenkonflikten bereichert, die sich hinter ihrem angeblichen Wohlwollen für unser Leben verbergen.

Quelle: MTI


12 Gedanken zu „Covid: Öffentliche Güter als Sicherheiten für Pfizer-Verträge“
  1. Das Problem ist einfach, dass offensichtlich Niemand begreift was tatsächlich vor sich geht, wie diese Welt strukturiert ist und welche Rolle der sogenannte Bürger (Nutzvieh) spielt. Mit logischem und rationalen Denken ist dieses Spiel sehr leicht zu durchschauen. Aber warum durchschaut es Niemand? Die Masse der Menschheit hat ihr Leben bereits vor langer Zeit in die Hände skrupelloser Psychopathen gelegt und ist glücklich, dass sie nicht mehr selbst denken und handeln muss. Die Menschheit hat ihr Bewusstsein längst verloren und spielt brav die Rolle als Nutzvieh einer kleinen Elite. Intelligentes Leben auf diesem Planeten? Eindeutig nein.

  2. moin
    in den 40-ziger jahren war es die ig-farben, heute sind die verbrecher immer noch da.
    es ist die ig-pharma, sie bringen wieder unglück und verderben über DIE menschheit.
    ein schon älterer film über die ig-farben, ist sehenswert.
    gugg: https://youtu.be/SEJHct2Y8lA
    mfg

    1. Ah, da kommt Licht in die Frage der “Sicherheiten”
      ich übersetze mal ein paar Sätze:

      “Pfizer hat die Kontrolle über den HMAS-Marinestützpunkt Stirling in Westaustralien übernommen, nachdem der EZFKA-Premierminister Scott Morrison im dritten Monat in Folge die Impfziele nicht erreicht hatte. Pfizer erklärte, dass die Vereinbarung, die unter den Bedingungen der Trans Pacific Partnership unterzeichnet wurde, es dem Pharmakonzern ermöglichte, die Militärbasis zu beanspruchen, ähnlich wie bei Vereinbarungen auf der ganzen Welt, einschließlich mit vielen südamerikanischen Nationen. In dem Vertrag, den Morrison mit uns unterzeichnet hat, steht ausdrücklich, dass er Garden Island und Kapooka als zwei Vermögenswerte aufstellt, die wir als Sicherheiten beschlagnahmen können“, sagte Albert Bourla, CEO von Pfizer. „Wir wollten den Hafen von Darwin, aber der ist schon vergeben.” PLAN-Schiffe sollen nächste Woche in Rockingham eintreffen, um die Beschlagnahme abzuschließen.”

      Google-Translate: https://www-ezfka-com.translate.goog/2021/09/13/pfizer-seizes-hmas-stirling-naval-base-after-morrison-fails-to-meet-vaccination-targets/?fbclid=IwAR1yfGdj1q6nmluS0WlT_Y2f4lTa_TmQhmdNcOdpx8k4bRiGbeQk7UpV3r&_x_tr_sl=auto&_x_tr_tl=de&_x_tr_hl=de&_x_tr_pto=nui

      Danke für die Info. Jetzt ist vieles klarer, um welche Art Sicherheiten es geht: Der Staat gibt sich selbst als Sicherheit bzw. den Grund und Boden mit allem was darauf steht, der -eigentlich- den Bürgern des Landes angehört. Das finde ich ungeheuerlich und hat etwas gespürt “ungültiges” an sich.

  3. Ähnliche Berichte gab es schon vor rund einem halben Jahr, wenn ich mich recht erinnere wurden da sogar die Süßwasserreserven als Pfand beansprucht.
    Und was wundert es groß, für uns hat sich schließlich auch die Leyendarstellerin willig über den Tisch ziehen lassen.
    Solange die Massenmedien keinen Skandal daraus drehen wie dreist hier auf Kosten der gesamten Menschheit hier eine selbstermächtigte Elite rücksichtslos weltweit abzockt passiert das was auch sonst passiert: Nämlich nichts, rein gar nichts.

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  4. Das wird der sich wundernde Laie aber fragen: Wozu braucht man denn solche großen Sicherheiten, dass es in einem Artikel erwähnt werden muss und vor allem: WAS sind das für “öffentliche Vermögenswerte”, über die gerade geredet wird? Fragen über Fragen, auf die der Artikel leider keine Antwort liefert. Ist es denn heutzutage niemandem mehr möglich, Ross und Reiter zu nennen? Wir Leser sind meist Laien, keine Juristen.

    Das Denken in “Sicherheiten” dürfte mit der Deckung etwaiger Schadensersatzansprüche von Impfschadenopfern begründet sein. Und wenn das so ist, WARUM schreibt man es dann nicht klipp+klar, sondern lässt den Leser in einer Meinung zurück, dass das einfach nur “langweilige Vertragsinhalte” seien, die der Laie sowieso nicht versteht?

    Oh doch, der Laie versteht, wenn ein Pharmariese Sicherheiten verlangt, weil er (berechtigterweise) fürchtet, ohne diese Sicherheiten durch sein eigenen Produkt Gefahr in die Insolvenz zu schlittern. Das setzt nämlich den Punkt auf das i, dass die eigenen Produkte – die Impfseren – alles andere als sicher sind. Sie sind sogar so unsicher, dass solche großen Firmen befürchten, allein durch Schadensersatzansprüche pleite zu gehen. Das liest sich doch schon ganz anders als das was im Artikel steht, nicht wahr. Und nicht vergessen, WIR sind Laien. Die nicht so weit denken müssen, wenn sie das Wort “Sicherheiten” lesen, dass sie dabei an eine Gefahr für unser aller Leben denken müssen. Genau DAS bedeutet das Wort in diesem Zusammenhang aber.

    Jetzt würde sich nur noch die Frage stellen, WORAUS diese “öffentlichen Sicherheiten” bestehen. Doch auch das steht nirgendwo und lässt sich auch nicht durch “Nachdenken” in Erfahrung bringen? Dass es “das Tafelsilber” ist, dass vom Zocker gegenüber dem Dealer als Sicherheit angeboten wird, ist schon klar, aber um welcher Güter geht es denn nun im Detail? DAS will der Leser wissen. Alles andere ist : An die Quelle führen, und kein Wasser geben.

    Sorry, aber das musste ich mal schreiben. Ich weiß, dass vielen gar nicht in den Sinn kommt, danach zu fragen. Allerdings bin ich auch nicht gerade begriffsstutzig, und MIR fehlen diese Information, um hier so klar sehen zu können, wie es die Lage meiner Ansicht nach erfordert. Wenn wir weiter nur Worte machen – und das tun wir alle – wird irgendwann der Tag der “Hätten wir mal …..” – Erkenntnis kommen, und die wird absolut bitter sein.

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    1. Das sind genau die Infos, die mir auch gefehlt haben. Das wären die essenziellen Angaben, doch genau an diesen laviert sich der Artikel vorbei.
      Auch das Original in medias-presse gibt da nichts her.

      Selbst in den dortigen Kommentaren stellt beis jetzt noch niemand die Frage, welche “öffentlichen Güter” konkret gemeint sein könnten, und auch nicht, welche und wessen “Risiken” denn damit gedeckt werden sollen. So leicht lassen sich die dortigen Leser also abspeisen.
      Man empört sich bestenfalls, und dann geht man weiter zum nächsten Artikel. Auch dort liebt man es wohl, ganz zeitgemäß “overnewsed but underinformed” zu sein.

      Es bleibt uns also nur die eigene Interpretation, auch wenn längeres Nachdenken gegenüber dem schnellen Aufreger zweifellos den geringeren Unterhaltungswert bietet.
      Danke dafür, daß Sie diese Kernfragen aufwerfen.

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        1. “An die Quelle führen, und kein Wasser geben…”
          Das Bild paßt, aber andererseits muß man ja auch niemanden zum Wasser führen, der dann ohnehin nicht in der Lage wäre, “selbst zu saufen”.
          Würde es also wirklich etwas nützen, neben den Rössern auch die Reiter zu benennen?
          Wäre es den unvermeidlichen Ärger wert?

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          1. „… wer ohnehin nicht in der Lage ist, selbst zu saufen“, will das gar nicht wissen. Man geht unvermeidlichem Ärger aus dem Weg und beschwert sich lieber hinterher lautstark, dass der Ärger nicht weg ist, obwohl man ihn doch professionell ignoriert hat. Das Konzept ist eigentlich so dümmlich, dass die Konsequenzen dieser Denk- und Handlungsweisefaulheit wohlverdient sind.

            Was mich betrifft, will ich schon wissen, mit wem ich es zu tun habe. Die Möglichkeit, so lang im Wespennest zu stochern, bis der Angriff kommt, hat jeder. Als Belohnung für ein paar Stiche hat man die süße Genugtung, den unsichtbaren Gegner so aus der Fasson gebracht zu haben, dass er sichtbar wurde. Da diese “dumme” Philosophie so gut wie keiner teilt, muss man sich hinterher (so wie jetzt) das große Jammern anhören, wenn die harten Tritte kommen – und die kommen immer!

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