Wegen falscher „Haltung“: Basket­ball- Natio­nal­spieler Saibou wegen Demo-Teil­nahme gefeuert

Bild: Joshiko Saibou wikipedia.org / Demo: screenshot Youtube

Der Basket­ball Natio­nal­spieler Joshiko Saibou nahm am Wochen­ende an der Demo gegen die Corona-Maßnahmen der Regie­rung in Berlin teil. Grund genug für den Basket­ball-Bundes­li­gisten Telekom Baskets Bonn den Spit­zen­sportler fristlos zu kündigen. Saibou spricht von einem „Schlag ins Gesicht der Meinungs­frei­heit … Ich habe immer geglaubt, bei den Telekom Baskets steht Tole­ranz an oberster Stelle, aber jetzt wird mir hiermit das Gegen­teil bewiesen.“

Falsche „Haltung zur Pandemie oder zum Virus“

Telekom Baskets Bonn führt auf seiner Webseite Kündi­gungs­grund an:

„ …Die Vereine der BBL arbeiten gerade akri­bisch an Hygie­nekon­zepten für die Zuschauer in der nächsten Saison und an spezi­ellen Arbeits­schutz­richt­li­nien für die Aktiven. Deshalb können wir ein perma­nentes Infek­ti­ons­ri­siko, wie es der Spieler Saibou darstellt, weder gegen­über seinen Arbeits­kol­legen in unserem Team noch gegen­über anderen BBL-Teams im Wett­kampf verant­worten. Joshiko Saibou hatte wieder­holt auf Social-Media-Kanälen seine Haltung zur Pandemie oder zum Virus an sich geäu­ßert und am vergan­genen Wochen­ende bei einer Groß­de­mons­tra­tion auch prak­ti­ziert, indem er vorsätz­lich gegen die bekannten Schutz­re­geln verstieß…“

Auf Insta­gram nimmt der sympa­thi­sche Sportler wie folgt dazu Stel­lung:

 

Main­stream-Medien mit übli­cher Schmutz­kü­bel­kam­pagne

Es wäre mehr als verwun­der­lich gewesen, wenn man sich in diesem Fall von den „seriösen Medien“ eine objek­tive jour­na­lis­ti­sche Bericht­erstat­tung erwartet hätte. Wie jetzt üblich, gesellt sich zur Familie der „Leugner“ dort nach dem „Klima­l­eugner“ seit Kurzem auch der „Corona-Leugner“ – also jeder, der zwar nicht die Exis­tenz des Virus in Abrede stellt, jedoch die Maßnahmen der Regie­rung als Vorwand einstuft, funda­men­tale Grund­rechte auszu­he­beln.
So laute die Über­schrift bei BILD „Fliegt Corona-Leugner jetzt auch aus DBB-Team?“ und weiter im Artikel „da hatte er an der Groß-Demo der Corona-Leugner teil­ge­nommen – und fröh­lich Fotos gepostet, die ihn ohne Mund­schutz zeigten“.

WELT schlag­zeilte noch imper­ti­nenter „Wie sich zwei Coro­nal­eugner die Karriere zerstören“, gerade so, als ob er und seine Lebens­ge­fährtin die Weit­sprin­gerin Alex­andra Wester Täter und nicht Opfer wären. Inwie­weit Wester eben­falls sank­tio­niert wird, steht derzeit nicht fest. Ihr „Vergehen“. Sie war eben­falls am  1. August in Berlin bei der Demo und auch auf Insta­gram zeigte sie eben­falls die falsche „Haltung“. Und weiter auf welt.de:

„Joshiko Saibou und Alex­andra Wester sind jung, erfolg­reich und promi­nent. Doch die beiden Profi­sportler berauben sich mit kruden Verschwö­rungs­theo­rien und Auftritten bei Anti-Corona-Demos ihrer Exis­tenz“

www.instagram.com/p/CDOxPLeI76B/?utm_source=ig_web_copy_link

 

Unter „Impf­geg­nern, Reichs­bür­gern und Anti­se­miten“

Und damit alle wissen in welch bösem Umfeld die beiden da am Samstag mit dabei waren, klärt uns die WELT wie folgt auf:

„Unter dem Motto „Das Ende der Pandemie – Tag der Frei­heit” gingen Impf­gegner, mutmaß­liche Reichs­bürger und Menschen, die ihre anti­se­mi­ti­sche Haltung offen zur Schau stellten, auf die Straße. Unter ihnen auch der Basket­baller und die Weit­sprin­gerin. Es ist nicht das erste Mal, dass das Liebes­paar mit wunder­li­chen Ansichten auffällt.“

Jeder weitere Kommentar über­flüssig, außer dass solche Zeitungs­ma­cher sich über ihren rasanten Leser­schwund nicht zu wundern brau­chen.

2 Kommentare

  1. Grund­ge­setz Art. 3, Satz 3: Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstam­mung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glau­bens, seiner reli­giösen oder poli­ti­schen Anschau­ungen benach­tei­ligt oder bevor­zugt werden.  […]

    Sportler und anderen kriti­schen Menschen ihre beruf­liche Exis­tenz zu bedrohen oder zu vernichten, verstößt eindeutig gegen das oben zitierte Gesetz.
    Auch die bevor­zugte Behand­lung der „Neubürger“ beispiels­weise vor Gericht erkenne ich als vorsätz­li­chen Geset­zes­bruch; die Benach­tei­li­gung Deut­scher in Bezug auf das sog. Anti­dis­kri­mi­nie­rungs-Gesetz eben­falls.
    Dazu kommen die Privi­le­gien (Vorrechte) auf Vielehen, Schäch­tungen, Muezzin-Geplärre und das Schlagen von Frauen bei den Anhän­gern der „Reli­gion des Frie­dens“.

    Warum sind so viele andau­ernde Rechts­brüche in einem angeb­li­chen Rechts­staat möglich, ohne daß Staats­an­wälte einschreiten oder der deut­sche Rich­ter­bund die Alarm­glo­cken läutet?

    Stecken die etwa alle unter einer Decke?
    Ist die BRD in Wirk­lich­keit eine Bandi­ten­re­pu­blik?

    Ich frag ja bloß!

  2. Weisungs­ge­bun­dene Richter tun das, was die Staats­rats­vor­sit­zende anordnet. Sie ist das von Kind auf gewohnt. Abwei­chendes Handeln könnte sie trau­ma­ti­sieren. Satire.

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