Alle Oppositionsparteien außer der Jobbik versagen in Einigungsgesprächen

Quelle: MTI

Die oppo­si­tionelle Sozialisten-Párbeszéd-Allianz, der LMP und die Demokratische Koalition (DK) haben in ihren ersten Gesprächen über die Zusammenarbeit bei den Parlamentswahlen vom 8. April keine Einigung erzielt.

Der DK-Vorsitzende Ferenc Gyurcsány lud die Führer des Bündnisses, LMP und Jobbik, in einer Rede zu Ungarns Nationalfeiertag am 15. März ein. Jobbik hat die Teilnahme an den Gesprächen abgelehnt. Gergely Karácsony, Ministerpräsident der Sozialisten-Parbeszed-Allianz, sagte nach der Sitzung, er erwarte, dass es „nur ein Anfang eines Prozesses“ sei, der noch keine abschließende Einigung erzielt.

Er nan­nte es jedoch „einen großen Schritt vor­wärts“, dass die Gespräche über­haupt begonnen hät­ten. „Wir erken­nen an, dass Jobbik nicht bereit ist, Gespräche zu führen“, sagte er. Gyurcsány sagte, DK „ver­stehe“ LMPs Bemühungen, „die Wahlkooperation mit Jobbik eben­falls zu suchen“, fügte jedoch hinzu, dass „das grundle­gende Kriterium der Ersetzung der amtieren­den Regierung ein Kooperationspakt zwis­chen den drei Parteien ist, die an den Sonntagsgesprächen teilgenom­men haben.

„Bernadett Szél, der PM-Kandidat von LMP, sagte, die Regierung könne nur durch eine koor­dinierte Anstrengung aller Oppositionsparteien ersetzt wer­den, und fügte hinzu, dass“ es keine andere Kraft gibt, son­dern LMP, die sich für diese Option ein­setzt „. Szél sagte, sie werde am Montag mit Jobbik-Chef Gábor Vona sprechen.

Print Friendly, PDF & Email

Für unseren täglichen Info-Brief kön­nen Sie sich hier anmelden.

Wenn Sie unsere Mission mit einer Spende unter­stützen wollen, kön­nen Sie dies gerne per PayPal oder auch in kon­ven­tioneller Form, per Bankzahlschein machen.


IBAN: HU48135555551355201000014057, BIC: KODBHUHB, „Unser Mitteleuropa“

Wir sind für jegliche Hilfe sehr dankbar!