„Drei-Meere-Initia­tive“ bekommt Rücken­wind aus USA

Three Seas Initiative Bucharest Summit (2018) · Foto: Flickr

2015 riefen Polen und Kroa­tien einen Verbund von zwölf EU-Ländern zwischen Ostsee, Adria und Schwarzem Meer ins Leben. Zur soge­nannten Drei-Meere-Initia­tive gehören Bulga­rien, Estland, Kroa­tien, Lett­land, Litauen, Öster­reich, Polen, Rumä­nien, die Slowakei, Slowe­nien, Tsche­chien und Ungarn. Ihr Ziel ist es, mehr Gehör für die poli­ti­schen Inter­essen der Teil­neh­mer­staaten inner­halb der Euro­päi­schen Union zu erwe­cken, um die Infra­struktur ihrer Region auszubauen.

Nun sei ein „außer­or­dent­li­cher Gipfel“ geplant, erklärte der Beauf­tragte der polni­schen Regie­rung für die Drei-Meere-Initia­tive, Pawel Jablonski. „Nach einigen Jahren als über­wie­gend poli­ti­sches Projekt wird die Initia­tive nun zu einem wirt­schaft­li­chen Projekt“, so Jablonski weiter. Polen würde vor allem den Bau von Gaspipe­lines zwischen Nord- nach Südeu­ropa unter­stützen, die das Land unab­hän­giger von russi­schen Gaslie­fe­rungen machen würden. Auch Digi­ta­li­sie­rungs­pro­jekte sind laut Jablonski wichtig, damit die Region zu einem „Hub der neuesten Tech­no­lo­gien“ werden kann.

Unter­stüt­zung kommt von den USA, die sich damit gegen Russ­land posi­tio­nieren und zugleich ein weiteres Vordringen Chinas in Europa verhin­dern wollen.

Weiter­lesen: DW

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