Ein Jahr­hun­dert des mili­tanten Islam und die große Krise des Westens

Gregor Preac · Foto: Demokracija

Von Gregor Preac
 

Der chao­ti­sche Rückzug aus Afgha­ni­stan hat dem fana­ti­schen Islam, dem Terro­rismus, der Mafia, der Krimi­na­lität, China, Russ­land und dem Iran die Schwäche, die Inkom­pe­tenz, den Zusam­men­bruch, die Büro­kra­ti­sie­rung, die Inef­fi­zienz, die Impo­tenz und die Deka­denz des Westens vor Augen geführt. Und es wird sie ermutigen!

Bidens Zustim­mungs­rate fiel im September trotz der fana­ti­schen Propa­ganda und Zensur in den meisten (sozialen) Medien der USA auf nur 43 %. Die US-Regie­rung ist nun haupt­säch­lich damit beschäf­tigt, Afgha­ni­stan als Rück­schlag, wenn nicht gar als Sieg darzustellen.

Der Rückzug der Ameri­kaner aus Afgha­ni­stan und der Sieg des fana­ti­schen Islam zeigen jedoch, dass der Islam der Nach­folger des Kommu­nismus im 21. Jahr­hun­dert ist und dass 21. Jahr­hun­dert ein Kampf zwischen Demo­kratie (Laizismus) und Islam sein wird.

Die große Krise des west­li­chen Bewusstseins

Weil der Westen den Islam nicht als Feind erkennen kann, ist er auf verlo­renem Posten! Nach Iran, Irak, Libyen, Syrien, Jemen, Somalia und jetzt Afgha­ni­stan! Der Westen befasst sich mit dem Terro­rismus, anstatt den Islam zu isolieren und zu enthaupten, der die Quelle und den Nähr­boden für Krieg, Gewalt, Terro­rismus und Unwis­sen­heit darstellt. Der Westen ist sogar so blind, dass er den mili­tanten Islam millio­nen­fach in die Haupt­städte und Groß­städte West­eu­ropas eindringen lässt. Die Inter­ven­tionen in isla­mi­schen Ländern, in Afgha­ni­stan, in der Migra­tion, zeigen die große Bewusst­seins- und Ideo­lo­gie­krise des Westens, die Wahn­vor­stel­lung von der Verschmel­zung von Libe­ra­lismus und Sozia­lismus. Ihr Globa­lismus und Inter­na­tio­na­lismus öffnet die Grenzen für die Armen und Unge­bil­deten aus der über­wie­gend isla­mi­schen EU, während Russ­land und China über neue Handels­wege, neue (nicht-mili­tä­ri­sche) Erobe­rungs­stra­te­gien oder die Inte­gra­tion der Welt nach­denken, wo Migra­tion nicht mehr notwendig oder sinn­voll ist. Die Massen­mi­gra­tion desta­bi­li­siert sowohl die Herkunfts- als auch die Zielländer.

Trotz der Schlie­ßung von Stütz­punkten im Irak und in Afgha­ni­stan haben die USA immer noch rund 800 Stütz­punkte in der Welt, Russ­land nur 18 und China nur einen in Dschi­buti. China setzt auf die Wieder­her­stel­lung der Seiden­straße, auf Afrika und auf Boden­schätze (es wird wahr­schein­lich die meisten Geschäfte mit den Taliban über Minen für seltene Metalle abschließen), während Russ­land auf einen neuen Seeweg durch das Eismeer setzt, der die Reise von China und Japan nach Deutsch­land im Vergleich zur Suez­ka­nal­route um 20 Tage verkürzen würde. Während China mit dem Wirt­schafts­wachstum beschäf­tigt ist, sind Deutsch­land, das Verei­nigte König­reich und die USA mit der Evaku­ie­rung aus Afgha­ni­stan beschäf­tigt. Als die Taliban 1996 Afgha­ni­stan erst­mals besetzten, gab es 4 Millionen Flücht­linge aus diesem Land. Man rechnet nun mit einer halben Million, jeden­falls für erste. Nach Angaben der Vereinten Nationen benö­tigt die Hälfte der afgha­ni­schen Bevöl­ke­rung sofor­tige Hilfe, und ein Drittel der Bevöl­ke­rung leidet vermut­lich bereits Hunger. Die Banken sind geschlossen, ebenso die Geschäfte.

Grie­chen­land hat eine 40 km lange Mauer und einen Stachel­draht­zaun gegen die Türkei fertig gestellt, Polen hat nach Litauen Stachel­draht an seiner Grenze zu Weiß­russ­land instal­liert und den Ausnah­me­zu­stand ausgerufen.

Deutsch­land hat etwa 4 500 Menschen aus Afgha­ni­stan über die Luft­brücke nach Usbe­ki­stan trans­por­tiert, darunter etwa 4 000 Afghanen. Merkel gibt nicht auf, obwohl am 26. September Bundes­tags­wahlen anstehen und ihre CDU/CSU-Koali­tion mit nur 22 % das schlech­teste Ergebnis in der Geschichte erzielt, sondern sagt, dass weitere 40 000 Menschen aufge­nommen werden sollen. Doch schon jetzt wurden mehr als 20 verur­teilte Straf­täter unter den Geflüch­teten entdeckt, darunter auch ein Afghane, der 2019 aus Deutsch­land ausge­wiesen wurde, nachdem er angeb­lich eine Teil­strafe von acht­ein­halb Jahren für die Verge­wal­ti­gung seiner minder­jäh­rigen Tochter verbüßt hatte. Neulich fand in Deutsch­land der erste Angriff nach der Evaku­ie­rung statt, als ein Afghane zwei Menschen mit einem Messer niederstach.

Wenn der Islam den Westen besiegt, besiegt er nicht die Chinesen. Die Chinesen haben ihre eigenen Waffen einge­setzt, um andere Reli­gionen, Kulturen und Spra­chen zu zerstören: die Migra­tion (von Chinesen) nach Xinjiang oder Uighu­rien, was zum Verschwinden der Uighuren, aber auch des mittel­al­ter­li­chen Islams, des reli­giösen Fana­tismus und des Terro­rismus führt. Man muss den Feind erkennen, kennen und respek­tieren, aber der Westen kämpft gegen Geister und sich selbst und verliert dabei. Wir werden uns entscheiden müssen, ob wir den mittel­al­ter­li­chen Islam verbieten, abschaffen oder herme­tisch abrie­geln, damit er zu etwas Zivi­li­sier­terem aufbre­chen kann, oder ob die EU im Laufe der Jahre selbst zum Islam und ein neues Mittel­alter beginnt, weil sie aus dem Zusam­men­bruch des West­rö­mi­schen Reiches und später von Byzanz nichts gelernt hat!

Dieser Beri­trag erschien zuerst bei NOVA24.TV.SI / DEMOKRACIJA, unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION.


7 Kommentare

  1. Danke für den Beitrag und die Youtube Links, man kann es nicht oft genug wieder­holen, die Gefahr, welche auf uns zukommt, oder besser schon hier ist.

  2. So isses – aber die meisten werden es – wenn über­haupt – erst merken, wenn ihnen das Mösser ihre Kehle aufschlitzt. – Wir haben es hier mit Massen von utopi­schen lönken Träu­mern zu tun, die ‑wie damals im ehemals christ­li­chen Libanon- die Möslems dort herein­holten und an die Macht brachten und zum Dank dafür auch abge­schlöchtet wurden. – Das ist Hochmut zu meinen, man könne denen 1400 Jahre alten röli­giösen durch­ge­hend vom Mutter­bauch bis ins Grab indök­tri­nierten Wöhn mit ein biss­chen Nettig­keit austreiben.

    Diese gren­zen­lose hoch­mü­tige Dümm­heit kann niemand mit noch halb­wegs funk­tio­nie­rendem Verstand und Reali­täts­sinn nachvollziehen.

    Hier nochmal die aus dem Libanon geflüch­tete Christin:

    www.youtube.com/watch?v=Sj7iKHf1U‑w

    www.youtube.com/watch?v=Wrokk5BXMNk

    Und Dr. Bill Warner nochmals:

    www.youtube.com/watch?v=AO582qTPEyo

    Ich weiß nicht, wie oft ich das noch posten muss, bis es endlich begriffen wird. – Die bereiten lt. unga­ri­schem Geho­im­dienst ja bereits den Bürger­krög in Doit­sche­land – m. E. den mülü­tä­ri­schen Dschöhöd – bereits vor, während die Lönken immer noch in ihrer Utopie verharren und mit ihnen Massen von ihnen gehörn­ge­wöschenen Doit­schen und anderen ÄuropäerInnen.

    Auch den Ex-Möslems der „Confe­rence der Ex-Muslime“ sollte man genau zuhören – bei den englisch­spre­chenden doit­sche Über­set­zung einstellen:

    www.youtube.com/watch?v=KMz2IUMKzt4

    Das sind Leute, die einmal selbst über­zeugte Möslems waren bis ihnen ein Licht aufging. – Die wissen wovon sie reden – insbe­son­dere dem Börliner Ex-Möslim und dem austra­li­schen Ex-Müslim zuhören – die reden Tacheles.

    Weiter­geben, verbreiten, weitersagen.

  3. Solange der WEsten seinen grün-gutmensch­lichn Spin­ne­reien nach­läuft, wird das wohl wie mit dem Römi­schen Reich end. Ich hoffe, daß ich das nicht mehr erleben muß.

  4. Guter Artikel, dem ich beipflichte, bis auf folgende Passage:

    „Weil der Westen den Islam nicht als Feind erkennen kann, …“

    Können täte man schon, nur mangelt es am Willen, zumal die Ermäch­ti­gungs­kai­serin Merkel, unge­achtet der Konse­quenzen, also der nach­weis­li­chen Gefahren, weiter stur an ihrem eidbrü­chigen Vernich­tungs­kurs fest­hält. Dafür wird ihre fana­ti­sche Anhän­ger­schaft aus Bück­lingen u. Ja-Sagern schon sorgen. Den Rest erle­digen ihre gleich­ge­schal­teten Gesin­nungs­ge­nossen in Medien, Justiz, Polizei, Militär, Sport, Kultur, Gesell­schaft, Wissen­schaft, etc., kurz gesagt ihr gesamter Propa­ganda- & Will­kürap­parat aus Helfers­hel­fern, Hand­lan­gern & Mittätern.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here