Geld­schöp­fung aus dem Nichts: Durch Fiat Money zur Diktatur und Tyrannei!

Bild: Flickr.com

So mancher mag sich schon gefragt haben, wie die Bildung gigan­ti­scher Vermögen bei Privat­per­sonen wie z.B. Bill Gates oder George Soros eigent­lich möglich war. Das Vermögen von Gates wird auf 110 Milli­arden Dollar geschätzt, das von Soros ist mit 28 Milli­arden vergleichs­weise „gering“.

Da speziell diese beiden Herren ihr Vermögen dazu benutzen Gott zu spielen und die Entwick­lung der gesamten Mensch­heit in eine bestimmte, von ihnen für richtig gehal­tene Rich­tung zu drängen, ist die Frage der Bildung derart gigan­ti­scher Vermögen auch eine eminent demo­kra­tie­po­li­ti­sche Frage, da sich diese Herr­schaften mit ihrem Geld welt­weit gigan­ti­schen Einfluss verschafft haben.

Woher stammt das Geld der Super­rei­chen?

Es soll jetzt nicht auf die sehr unter­schied­li­chen Geschäfts­kon­zepte dieser beiden Herren einge­gangen werden, die sicher mit entschei­dend für diese Vermö­gens­bil­dung war.

Viel­mehr geht es hier um Rahmen­be­din­gungen, die solche Vermö­gens­bil­dung über­haupt erst erlauben. Dabei wird man wieder auf verschie­dene Ursa­chen stoßen, wie z.B. die Globa­li­sie­rung, die einen globalen rechts­freien Raum schafft, in dem man beliebig Geld, an den Finanz­ämter vorbei steu­er­ver­mei­dend verschieben kann.

Auch das ist allge­mein bekannt und soll hier nicht das Thema sein.

Eine weitere nicht so beach­tete Ursache für die gigan­ti­sche Vermö­gens­bil­dung in wenigen Händen liegt in dem System der freien Geld­schöp­fung (fiat money), durch das so quasi unbe­grenzt Geld geschaffen werden kann. Dieses System ist logi­scher Weise die Grund­vor­aus­set­zung dafür, dass unge­heure Summen in nur wenige Taschen fließen können.

Das Prinzip der Geld­schöp­fung!

Grund­sätz­lich wird Geld (Giral­geld) durch die Kredit­ver­gabe der Geschäfts­banken geschöpft. Der Vorgang ist an einem einfa­chen Beispiel leicht erklärt:

Wird eine Einlage (z.B. 100 000 Euro) für irgend einen Zweck verliehen, so wandert diese Ausgabe irgend­wann wieder als neue Einlage in das Bank­system hinein und kann erneut verliehen werden. Der Vorgang könnte unend­lich oft wieder­holt werden und jedes Mal entstehen  neue Giral­geld­ein­lagen.

Prak­tisch begrenzt wurde in der Vergan­gen­heit dieser Vorgang durch eine von der Noten­bank vorge­ge­benen Mindest­re­serve für jede Einlage (z.B. 10% der Einlage). Eine Reserve von 10% bedeutet, dass jeder Euro in diesem frak­tio­nalen Reserve System (de.wikipedia.org/wiki/Mindestreserve-System) zehnmal verliehen werden kann. Ist die Reserve nur 1%, so kann jeder Euro hundert Mal verliehen werden, usw..

Die von den Noten­banken vorge­ge­bene Reserve tendiert jedoch gegen null, das heißt also, der unbe­grenzten Geld­schöp­fung sind Tür und Tor geöffnet.

Giral­geld sind also Schulden. Werden die Schulden zurück­ge­zahlt, verschwinden diese Geld­po­si­tionen wieder (Geld­ver­nich­tung). Würden alle Schulden dieser Welt zurück­ge­zahlt, gäbe es kein Giral­geld mehr.

Das so geschöpfte Geld hat natür­lich keinerlei inneren Wert. Sein „Wert“ besteht nur darin, dass der Gesetz­geber diese Geld­form als Zahlungs­mittel nicht nur erlaubt, sondern sogar bevor­zugt.

Bargeld­ab­schaf­fung erlaubt noch mehr Geld­schöp­fung

In diesem Zusam­men­hang wird auch klar, dass die Banken ein massives Inter­esse an einer Bargeld­ab­schaf­fung haben, weil dadurch die Reser­ve­hal­tung über­flüssig wird.

Eine weitere Begren­zung der Geld­schöp­fung ist durch die notwen­digen Sicher­stel­lungen für einen Kredit gegeben (z.B. eine Hypo­thek). Das geschöpfte Geld sollte somit durch einen Sach­wert hinter­legt sein. Othmar Issing bezeich­nete daher seiner­zeit die Geld­schöp­fung durch die Geschäfts­banken auch als „Mone­ta­ri­sie­rung von Aktiva“.

Aller­dings wurde diese Begren­zung in der Vergan­gen­heit mehr und mehr aufge­weicht, was dann auch zu der Finanz­krise im  Jahre 2008 führte.

Auch der Zins­satz für die Kredit­ver­gabe begrenzte die Kredit­auf­nahme bei den Geschäfts­banken und somit die Geld­schöp­fung in der Vergan­gen­heit und wurde bekannt­lich de-facto auf null redu­ziert.

Eine weitere Möglich­keit der Geld­schöp­fung besteht durch die Zentral­banken, die den Geschäfts­banken aus dem Nichts geschöpftes Geld gegen „Sicher­stel­lungen“ als Kredit vergeben. Diese Sicher­stel­lungen sind in der Regel unein­bring­liche Forde­rungen der Geschäfts­banken, die dann von der Zentral­bank über­nommen werden.

Durch die Corona Pandemie sollen alle Dämme gegen unge­zü­gelte Geld­schöp­fung besei­tigt werden

Die Corona Pandemie wurde als Anlass genommen, um jegliche Hemm­nisse gegen eine derar­tige Geld­ver­meh­rung zu besei­tigen.

Hinter dieser Geld­po­litik steckt der Glaube, dass durch möglichst unbe­grenzte Versor­gung der Wirt­schaft mit Geld die Wirt­schaft ange­kur­belt und am Laufen gehalten wird.

Diese Politik ist nicht neu und hat in der Vergan­gen­heit immer wieder zu einem Zusam­men­bruch des Geld­wertes geführt. Diesmal ist aller­dings die Situa­tion etwas anders, da welt­weit fast unbe­grenzte Produk­ti­ons­ka­pa­zi­täten für Konsum­güter zur Verfü­gung stehen. Viel­fach gibt es Über­ka­pa­zi­täten, wie beispiels­weise die Halden von Millionen unver­käuf­li­cher Autos beweisen. Man muss sich bei diesem Beispiel auch fragen, mit welchem Geld diese Autos produ­ziert wurden und wieso sich diese Über­pro­duk­tion nicht im Bank­rott von Auto­firmen äußert!

Zwar kann man einwenden, dass es auf dieser Welt wohl noch genü­gend Menschen gibt, die sich gerne diese unver­käuf­li­chen Autos kaufen würden, aber das viele geschöpfte Geld landet nicht bei jenen, die es even­tuell brau­chen würden. Dies ist aber auch der Grund, warum die Geld­schwemme nicht zu einer galop­pie­renden Infla­tion bei Konsum­gü­tern führt, wie man es in der Vergan­gen­heit des Öfteren erlebt hat.

Die Über­ver­sor­gung mit Geld führt also offen­sicht­lich zu einer Fehl­steue­rung der Produk­tion am Markt vorbei, wie wir es ja gerade auch bei den unsin­nigen Elek­tro­autos erleben.

Die Entwick­lung der Geld­menge hat keinen Einfluss auf die Einkommen

Die Entwick­lung der Geld­menge  im Euro­raum hat sich in den letzten 20 Jahren  etwa verdrei­facht: de.wikipedia.org/wiki/Geldmenge. Wie jeder an seinem eigenen Einkommen beur­teilen kann, stagnierten vor allem die Real­ein­kommen im vergleich­baren Zeit­raum: www.bpb.de/nachschlagen/datenreport-2018/private-haushalte-einkommen-konsum-wohnen/278275/einkommensentwicklung-und-verteilung.

Ach das Brut­to­in­lands­pro­dukt (PIB) im Euro­raum stagnierte: de.statista.com/statistik/daten/studie/222901/umfrage/bruttoinlandsprodukt-bip-in-der-europaeischen-union-eu/

Nur Vermö­gens­werte sind derzeit von der Infla­tion betroffen

Wenn also die durch die Geld­po­litik geschaf­fene Geld­schwemme bei Konsum­gü­tern noch zu keiner Hyper­in­fla­tion geführt hat, so ist es bei natur­gemäß begrenzten Vermö­gens­werten ganz anders.

Betrachtet man klas­si­sche Vermö­gens­werte wie Aktien, Immo­bi­lien oder auch Edel­me­talle, so sieht man, dass die Infla­tion in vollem Gange ist. Das durch die Geld­po­litik geschöpfte Geld fließt haupt­säch­lich in diese Wert­an­lagen und erhöht somit deren fiktiven Wert im Verhältnis zu den Konsum­gü­tern.

Beispiels­weise stieg der DAX (deut­scher Akti­en­index) von etwa 7000 Punkten im Jahre 2000  auf etwa 13000 Punkte Ende 2019. Dieser Anstieg ist rein liqui­di­täts­ge­trieben und hat nichts mit dem Erfolg oder Miss­erfolg deut­scher Unter­nehmen zu tun.

Wohn­im­mo­bi­lien haben sich in den letzten 20 Jahren um etwa 150 %  verteuert www.oenb.at/isaweb/chart.do;jsessionid=EC1A046E23C514F8108F3DE80FFBA278?chart=6.6.1&lang=DE

)Der Gold­preis stieg in den letzten 20 Jahren von etwa 300 Dollar je Fein­unze auf fast 2000 Dollar!

Damit ist aber auch wieder klar, dass genau durch diese Geld­po­litik die Reichen schnell noch reicher werden. Geschickte Akteure können unter Umständen in diesem Umfeld auf den Finanz­märkten inner­halb kurzer Zeit Milli­arden „verdienen“!

Der freie Markt wird ausge­he­belt!

Im Grunde kann man diese Ansamm­lung gigan­ti­scher Geld­mengen in den Taschen Weniger auch als Fehl­steue­rung betrachten, die es dann diesen Leuten ermög­licht, die ganze Welt fehl­zu­steuern!

Letzt­lich wird die Regel­funk­tion des freien Marktes, der die Basis unserer Frei­heit ist, ausge­he­belt! Jedwede Tyrannei oder Unsinn wird unter solchen Umständen möglich, wie man es auch am Beispiel der soge­nannten „Ener­gie­wende“ sieht, die im Endef­fekt unter dem Deck­män­tel­chen des „Klima­schutzes“ zu einer unglaub­li­chen Natur­zer­stö­rung führt!

Diese Fehl­steue­rung der Geld­flüsse führt letzt­lich auch zu Fehl­al­lo­ka­tionen bei den Wert­an­lagen selbst, wie man an den Berg- und Talfahrten der Akti­en­kurse im Zuge der Corona Krise beob­achten konnte!

Wie kann man sich als Einzelner in diesem Umfeld verhalten?

Wichtig ist, den Banken nach Möglich­keit sein Geld zu entziehen. Das geht am einfachsten durch Inves­ti­tionen in Edel­me­talle, wie das obige Beispiel zeigt. Bevor­zugen sollte man Münzen, die auch wieder leicht liqui­dierbar sind. Wichtig ist, dass man sich die Rech­nungen dafür aufhebt. Ande­ren­falls könnte es zu Problemen bei der Liqui­die­rung führen!

2 Kommentare

  1. Über den Zinsfuß wird den völlig verschul­deten Staaten die Lebens­en­ergie der arbei­tenden Bevöl­ke­rung ausge­saugt.
    Die Billionen-Rettungs­or­gien dienen dazu, die Menschen auf Genera­tionen hinaus zu versklaven.
    Durch eine Hyper­in­fla­tion, die viele befürchten, würden auch die Schulden wertlos. Das werden die Strip­pen­zieher im Hinter­grund zu vermeiden wissen.
    Der Aufruf jetzt Silber und Gold zu kaufen, bringt gewissen Geschäf­te­ma­chern gigan­ti­sche Gewinne, denn durch einen Run auf Edel­me­tall, welches sie günstig erstanden haben, wird dieses noch teurer.
    Wenn dann die Nach­frage sinkt und der Preis in den Keller rutscht, werden viele ihr Edel­b­lech wieder verkaufen müssen, weil sie erkannt haben, daß sie damit nirgendwo einkaufen können. Dann reiben sich die Geschäf­te­ma­cher wieder die Hände.

    „Ick könnt mer peit­schen vor Lachen“, sagt der Berliner.

    • Kai Ahnung
      Schulden wurden durch Infla­tionen noch nie wertlos, sie werden nämlich anders behan­delt als „Guthaben“.
      Sie sind entweder Kai ohne Ahnung oder ein U‑Boot, dass den Kauf von Edel­me­tallen schlecht redet.
      Sie wollen dem kleinen hart arbei­tenden Mann, den letzten Notaus­gang zur Rettung seiner Lebens­ar­beits­zeit nehmen.

      Im Artikel fehlt der wich­tige Rat Edel­me­talle anonym zu kaufen (immer daran denken, dass der Staat zumin­dest dein finan­zi­eller Feind ist), keine Rech­nung mit dem Namen und Kassen­bons aus Ther­mo­pa­pier müssen kopiert werden, sie sind nach kurzer Zeit nicht mehr lesbar, einfach zu weißen Zetteln geworden.
      Es fehlt das Problem, dass die Zinsen nicht mitge­schöpft werden.
      Es fehlt das Problem, dass die FED eine Privat­bank ist.

      Monster wie Soros und Gates kaufen mit den biligen Baum­woll­zet­teln, die wir z.B. Euro nennen Werte wie Land, Wald, demnächst Wasser­rechte, die wir erar­beitet haben, denn diese Monster arbeiten ja nicht, sie haben ihre Seele dem Teufel verkauft und dafür – wie es der Volks­mund sagt- scheißt dieser immer auf den größten Haufen.

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