Unga­ri­sche Justiz­mi­nis­terin: wir brau­chen ein multi­po­lares, intel­li­gentes Europa

Die ungarische Justizministerin Judit Varga · Quelle: Facebook

Judit Varga stellt Video zum Euro­patag ein, das die Heraus­for­de­rungen der Union beleuchtet

Statt einer engeren und zentra­li­sier­teren Union brau­chen wir ein multi­po­lares, intel­li­gentes Europa, sagte die unga­ri­sche Justiz­mi­nis­terin Judit Varga in einem Face­book-Video, das am Euro­patag am 9. Mai gepostet wurde.

„Wir Ungarn haben immer rational über Europa nach­ge­dacht. Wir haben die Schwie­rig­keiten und Gefahren, die den Konti­nent betreffen, immer recht­zeitig erkannt und darauf aufmerksam gemacht, und aus diesem Grund können die Ungarn in den kommenden Monaten eine Schlüs­sel­rolle in einem ehrli­chen Dialog über Europa spielen“, sagte Varga. „In der kommenden Zeit müssen wir gemeinsam nach Antworten auf die wich­tigsten Fragen zu Europa suchen: Wie kann es sein, dass die Erfolgs­ge­schichte des 20. Jahr­hun­derts die Heraus­for­de­rungen der neuen Zeit nicht mehr bewäl­tigen kann? Wie kann es sein, dass der Wirt­schafts­raum, der sich einst am dyna­mischsten entwi­ckelt hat, heute in der globalen Arena an Boden verliert? Warum kommen die Antworten auf die Heraus­for­de­rungen immer zu spät und sind falsch, und warum stol­pert die Union von Krise zu Krise, während die Einheit zu zerbre­chen scheint?“

Nach den Fragen gab Varga auch ihre Antwort.

„Die wich­tigste Erkenntnis des letzten Jahr­zehnts ist, dass wir statt einer immer engeren Union ein multi­po­lares, intel­li­gen­teres Europa brau­chen. Die Zukunft Europas kann nicht ohne Respekt vor den natio­nalen Verfas­sungen, einer Kultur des Konsenses und der Gleich­be­rech­ti­gung der Mitglieds­staaten geplant werden“, sagte Varga und fügte hinzu, dass sie in den nächsten Folgen die Pläne ihres Landes detail­liert vorstellen werde.

„In der kommenden Woche werde ich die unga­ri­schen Vorschläge detail­liert vorstellen, die den Grund­stein für ein aktives und erfolg­rei­ches Europa legen werden. Es gibt keine Euro­päi­sche Union ohne Ungarn“, sagte Varga.

In diesem Jahr feierte die Euro­päi­sche Union den Euro­patag mit einem 90-minü­tigen Video mit Liedern aus allen Mitglieds­staaten, eröffnet von der unga­ri­schen Popsän­gerin Gabi Tóth, die ein tradi­tio­nelles unga­ri­sches Volks­lied vortrug:

Quelle: Face­book / Remix News


1 Kommentar

  1. Die Rohstoffe der Euro­päer sind nicht

    die Kohle­gruben.

    Der Rohstoff von Euopa ist eine sehr gute

    Bildung und Ausbildung.

    Dazu brau­chen wir aber Menschen mit 

    Intel­li­genz und keine Ziegen­hirten, die 

    gerade mal aufrecht laufen können.

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