Unga­ri­scher Außen­mi­nister: Welt­weit werden täglich 11 Christen wegen ihres Glau­bens getötet

Quelle: 24.hu

Jeden Tag werden welt­weit 11 Christen aufgrund ihrer Reli­gion getötet, sagte der unga­ri­sche Außen­mi­nister Péter Szij­jártó auf einer Konfe­renz in Washington, DC. Die reli­giöse Verfol­gung ist zu einem der größten Sicher­heits­ri­siken der Welt geworden, sagte Szij­jártó. 80 Prozent der von solchen Gräu­el­taten Betrof­fenen seien Christen, 245 Millionen seien letztes Jahr in irgend­einer Form verfolgt worden, vor allem im Nahen Osten und in Afrika.

In den letzten Jahren hat die unga­ri­sche Regie­rung 36,5 Millionen Dollar für die Unter­stüt­zung dieser christ­li­chen Gemein­schaften ausge­geben, damit sie in ihren Heimat­län­dern helfen und eine weitere Welle der Migra­tion nach Europa verhin­dern können, sagte Szijjártó.

Er sagte, es sei bedau­er­lich, dass inter­na­tio­nale Orga­ni­sa­tionen zögern, offen über die Verfol­gung zu spre­chen, und die „poli­ti­sche Elite“ sugge­riere, dass „die Verfol­gung von Christen die letzte akzep­table Form von Diskri­mi­nie­rung ist“.

Hoffent­lich würden die USA sowie Ungarn, Polen, Italien und das Verei­nigte König­reich diese Orga­ni­sa­tionen dazu bewegen, die Reli­gi­ons­frei­heit zu fördern und sich gegen die Verfol­gung von Christen einzusetzen.

Am Rande der Konfe­renz traf sich Szij­jártó mit Vertre­tern der USA, Groß­bri­tan­niens, Italiens und Polens. Er führte auch bila­te­rale Gespräche mit dem monte­ne­gri­ni­schen Außen­mi­nister Srdjan Darm­a­novic, Tariq Mahmood Ahmad, dem Sonder­be­auf­tragten des briti­schen Premier­mi­nis­ters für die Verhü­tung sexu­eller Gewalt und Konflikte, und dem bangla­de­schi­schen Außen­mi­nister Abdul Momen.

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