Von George Soros finan­zierte Orga­ni­sa­tionen in Slowenien

Der Laibacher Bürgermeister Zoran Janković · Foto: Nova24TV-Archiv

Dank der Hacker­gruppe DCLeaks wurden vor einiger Zeit erst­mals Infor­ma­tionen über die Finan­zie­rung slowe­ni­scher NGOs durch den ameri­ka­ni­schen Finanz­spe­ku­lanten George Soros, haupt­säch­lich durch seine berüch­tigte Open Society Foun­da­tion, öffent­lich gemacht.

Soros war schon bald nach der Unab­hän­gig­keit in Slowe­nien aktiv. Berichten zufolge trug er zwischen 1992 und 2000 fast 150 Tausend US-Dollar zur Mitfi­nan­zie­rung der slowe­ni­schen Kultur bei, finan­zierte Studi­en­reisen für slowe­ni­sche Akade­miker, Künstler und Jour­na­listen ins Ausland und hatte ein starkes Inter­esse daran, Ausländer nach Slowe­nien zu bringen. In den 1990er Jahren war er bemüht, möglichst viele Flücht­linge aus den Repu­bliken des ehema­ligen Jugo­sla­wien zu holen. Slowe­nien war ein wich­tiger Teil seiner Vision von einem Europa ohne Nationen und Grenzen. Allein 1992 spen­dete er zum Beispiel 326 000 Dollar an die Open Society Foun­da­tion, um die Gehälter von Lehrern zu bezahlen, die die Kinder von Balkan­flücht­lingen unterrichteten.

Liste der slowe­ni­schen Orga­ni­sa­tionen, die von George Soros finan­ziert werden · Foto: Nova24TV

George Soros hat über seine Open Society Foun­da­tion und sein gleich­na­miges Institut eine Reihe von slowe­ni­schen NGOs finan­ziert, darunter:

  • Alle anders – Alle gleichberechtigt/Ministerium für Bildung und Sport,
  • Amnesty Inter­na­tional Slowenien,
  • Anglunipe – Roma-Informationszentrum,
  • Al-Bulletin,
  • Bosni­scher Inter­na­tio­naler Rat,
  • Karitas Slowe­nien,
  • Lege­bitra – Anwalt­schaft für die Menschen­rechte der LGBT-Gemeinschaft,
  • CMEPIUS- und Erasmus-Studienprogramme,
  • MOVIT – Institut für die Entwick­lung der Jugendmobilität,
  • Helsinki Monitor,
  • Huma­nitas,
  • Human­opis und
  • KROG-Institut.

Auf der Liste stehen auch:

  • das Institut für afri­ka­ni­sche Studien,
  • der Verein Pride Parade,
  • der slowe­ni­sche Jugendrat
  • das slowe­ni­sche Rote Kreuz,
  • Web Eye,
  • Loesje Slowe­nien,
  • die Inter­na­tio­nale Orga­ni­sa­tion für Migration,
  • das Institut für Roma-Studien,
  • der slowe­ni­sche Roma-Verein,
  • der Verein Studen­ti­sches Kulturzentrum,
  • Für und Wider (ZIP),
  • Slowe­ni­sche Phil­an­thropie – Hilfe für Obdachlose,
  • Junge Libe­rale Demo­kraten (MLD),
  • Volun­ta­riat Insti­tute – SCI Slovenia,
  • SKUC – Studen­ti­sches Kultur­zen­trum e.V.,
  • Inter­na­tio­nales Institut für Nahost- und Balkanstudien,
  • Kultur­verein France Prešern.

Soros-Gelder landeten auch in der Stadt­ver­wal­tung von Ljubljana/Laibach

Open Society arbeitet auch eng mit dem Laiba­cher Bürger­meister, Zoran Janković, zusammen, da das Amt für Jugend, das unter der Schirm­herr­schaft der Stadt­ver­wal­tung arbeitet, eben­falls ein Empfänger von Mitteln der Soros-Stif­tung ist. Darüber hinaus gehören auch das Frie­dens­in­stitut, Media Preža, das serbi­sche Kultur­zen­trum Danilo Kiš, das Zentrum für zeit­ge­nös­si­sche Kunst in Laibach, das Digital Media Lab (Ljud­mila) und die Multi­media-Zentren in Marburg und Koper zu den Empfän­gern von Soros-Geldern.

Es handelt sich dabei um NGOs, die zumeist auf die eine oder andere Weise mit den slowe­ni­schen Sozi­al­de­mo­kraten (SD) verbunden sind, die auch in Maze­do­nien eng mit Soros zusam­men­ar­beiten, wo sie geholfen haben, die dortige rechts­ge­rich­tete Partei zu stürzen und ihre Schwes­ter­partei, die SDSM, unter der Führung des neuen Mandats­trä­gers, Zoran Zaev, an die Macht zu bringen. Dazu muss man wissen, dass die Sozi­al­de­mo­kraten eine „refor­mierte“ kommu­nis­ti­sche Partei sind, und dass ihre Vorsit­zende Tanja Fajon (MdEP) zu den Abge­ord­neten gehört, die von Soros finan­ziell unter­stützt werden.

Darüber hinaus haben diese NGOs fami­liäre und/oder freund­schaft­liche Verbin­dungen zu prak­tisch allen linken oder links­li­be­ralen Parteien in Slowe­nien. So hat die Links­partei, die viele Sympa­thi­santen in der akade­mi­schen Welt, unter Künst­lern und unter jungen Menschen hat, starke Verbin­dungen zu diesen NGOs. Die anderen links­li­be­ralen Parteien sind in allen Fällen Mario­net­ten­par­teien der poli­ti­schen Linken, um Stimmen bei naiven Wählern zu sammeln, die „neue Parteien“, „neue Wege“ und/oder „neue Gesichter“ in der Politik wollen.

Der jüngste Stapel von Doku­menten, die von DCLeaks durch­ge­si­ckert sind, belegt auch, warum die Medien des früheren slowe­ni­schen Regimes – mit wenigen Ausnahmen – nie kritisch über die Arbeit von George Soros berichten haben, der 1992 sogar gegen das briti­sche Pfund intri­gierte und es durch Finanz­spe­ku­la­tionen abstürzen ließ, wodurch Millionen Engländer ihrer Alters­vor­sorge beraubt wurden.

Ein gutes Beispiel dafür sind die kommer­zi­ellen Fern­seh­sender POP TV und Kanal A, die im Besitz von Central Euro­pean Media Enter­prises sind, einer auf den Bahamas ansäs­sigen Firma, die von Ronald Lauder, einem poli­ti­schen Akti­visten, gegründet wurde. Central Euro­pean Media Enter­prises ist in den Besitz des US-Multis Time Warner über­ge­gangen, von dem Soros in den vergan­genen zwei Jahren rund 4 Millionen Aktien gekauft hat. Ähnliche Verbin­dungen bestehen in den meisten anderen großen kommer­zi­ellen slowe­ni­schen und euro­päi­schen Medien.

Wer steht hinter der Hacker­gruppe DC Leaks?

Und wer sind die Hacker der Gruppe DC Leaks, die sich darauf spezia­li­siert haben, die Öffent­lich­keit über die verdeckte poli­ti­sche Arbeit des soge­nannten Phil­an­thropen und Menschen­rechts­ak­ti­visten George Soros zu infor­mieren? DC Leaks wurde im Jahr 2016 gegründet. Seit ihrer Grün­dung ist die Gruppe für die Veröf­fent­li­chung geheimer E‑Mails von bekannten US-Regie­rungs­ver­tre­tern und Mili­tärs verant­wort­lich. US-Geheim­dienste vermuten, dass die Hacker von DC Leaks eng mit der russi­schen Cyber­spio­nage-Gruppe Fancy Bear verbunden sind, zu der auch Mitar­beiter der ehema­ligen poli­ti­schen Geheim­po­lizei KGB gehören.

Quelle: Nova24TV


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