Was in der Schweiz und anderswo berichtet wurde 05.04.2022

 

Afgha­nistans ‑Taliban verbieten den Mohn­anbau und Opium­handel. SRF.ch

Afrika – Die Gesund­heits­or­ga­ni­sa­tion der Afri­ka­ni­schen Union (Africa CDC) spricht sich für eine globale Koor­di­nie­rung bei den Coro­na­tests für Reisende aus. «Die Zeit ist wirk­lich reif, um diese Praxis zu über­prüfen und eine globale Diskus­sion zu haben», forderte Viro­loge John Nken­gasong von der Africa CDC am 31.3.. «Wir brau­chen einen koor­di­nier­teren Ansatz.» Es sei ein Unding, wenn Reisende in dem einen Land einen PCR-Test benö­tigten, während er bei der Einreise in einem anderen nicht mehr erfor­der­lich sei. In Afrika sind derzeit erst 16 % der Bevöl­ke­rung voll­ständig geimpft – der Konti­nent ist damit noch weit entfernt von seinem Ziel, 70 % der Menschen zu errei­chen. SRF.ch

Bulga­rien – In Bulga­rien  ist der epide­mio­lo­gi­schen Ausnah­me­zu­stand ausge­laufen. Wie das Gesund­heits­mi­nis­te­rium mitteilte, enden ab dem 1. April damit sämt­liche Corona-bedingten Einschrän­kungen. Die Masken­pflicht entfällt und öffent­liche Einrich­tungen unter­liegen keinen einge­schränkten Öffnungs­zeiten oder Zutritts­be­schrän­kungen mehr. Auch die Einrei­se­be­stim­mungen werden gelo­ckert. Einrei­sende aus anderen Ländern, unab­hängig von der jewei­ligen Corona-Lage, brau­chen für eine quaran­tä­ne­freie Einreise nur noch zu beschei­nigen, dass sie geimpft sind. SRF.ch

China – Haus­ar­rest für 26 Mio Menschen in Shanghai – wegen Corona-Omikron. Alle Strassen menschen­leer, Geschäfte und Märkte leer­ge­kauft. CGTN.cn
●Vor dem Hinter­grund der Inva­sion Russ­lands in die Ukraine treffen sich am 1.4. euro­päi­sche und chine­si­sche Spit­zen­ver­treter. Im Mittel­punkt der Video­kon­fe­renzen stehen nach EU-Angaben die huma­ni­täre Krise in der Ukraine und die Unter­stüt­zung durch die inter­na­tio­nale Gemein­schaft. Heute Vormittag haben bereits EU-Rats­prä­si­dent Michel, Kommis­si­ons­prä­si­dentin von der Leyen und der Aussen­be­auf­tragten Borrell mit dem chine­si­schen Regie­rungs­chef gespro­chen. Heute Mittag soll ein digi­tales Treffen mit Chinas Präsi­dent Xi folgen. Das Verhältnis zwischen der EU und China ist extrem ange­spannt. China gibt Moskau Rücken­de­ckung. RBB.de
●Ange­sichts der durch geopo­li­ti­sche Konflikte ausge­lösten Turbu­lenzen auf dem Welt­markt plant China, seine Produk­tion fossiler Brenn­stoffe zu erhöhen, um die heimi­sche Ener­gie­ver­sor­gung zu stützen und zur Stabi­li­sie­rung der Brenn­stoff­preise. CGTN.cn

Deutsch­land- Die Lebens­mit­tel­preise in Deutsch­land dürften nach Einschät­zung der Handels­branche weiter deut­lich zulegen – und bei Aldi wird das schon ab 4.4. zu spüren sein. Schon vor Ausbruch des Ukraine-Krieges seien im Handel die Preise „über die Produkt­pa­lette hinweg“ um gut 5% gestiegen, sagte Josef Sankt­jo­hanser, Präsi­dent des Handels­ver­bands Deutsch­land (HDE), der „Neuen Osna­brü­cker Zeitung“ (am 1.4.). Dies sei Folge der gestie­genen Ener­gie­kosten gewesen. „Die zweite Welle an Preis­stei­ge­rungen kommt, und die wird sicher­lich zwei­stellig“, sagte Sankt­jo­hanser. TRT.tr
●Die Bundes­re­gie­rung spielt mit dem Gedanken, die deut­schen Töchter von Gasprom und Rosneft notfalls zu verstaat­li­chen und zu enteignen. Hinter­grund sind die Sorgen um die Ener­gie­ver­sor­gung. Mit den Plänen wolle die Bundes­re­gie­rung einer massiven Beein­träch­ti­gung der Ener­gie­ver­sor­gung insbe­son­dere in Mittel­deutsch­land vorbeugen. Zwar seien die Ener­gie­kon­zerne von den west­li­chen Sank­tionen befreit, seit dem Inkraft­treten gingen Banken und Geschäfts­partner aber dennoch auf Distanz zu Firmen mit russi­schen Eigen­tü­mern. Das welt­weit grösste Erdgas­för­der­un­ter­nehmen Gasprom ist mit einem Anteil von knapp 40 % mass­geb­lich an der deut­schen Gasver­sor­gung betei­ligt. Die Tochter Gasprom Germania mit Sitz in Berlin steuert das Deutsch­land-Geschäft, betreibt grosse Spei­cher – unter anderem im nieder­säch­si­schen Rehden – und verkauft das Gas weiter. SWR.de

Finn­land – Präsi­dent Sauli Niinistö (73) betrachtet ein Refe­rendum über einen NATO-Beitritt seines Landes als unnötig. Es sei bereits klar, dass die Mehr­heit der Finnen hinter einem Beitritt zum Vertei­di­gungs­bündnis stehe.TRT.tr

Frank­reich – Die Aufhe­bung der meisten Corona-Regeln in Frank­reich Mitte März hatten einige Experten als vorschnell kriti­siert. Im Anlauf zur Präsi­dent­schafts­wahl im April habe die Regie­rung ein Streit­thema vom Tisch schaffen wollen. Gesund­heits­mi­nister Olivier Véran äusserte sich aber über­zeugt davon, dass die Fall­zahlen bis Ende März zwar noch ansteigen, die Lage sich anschlies­send aber entspannt. SRF.ch

Gross­bri­tan­nien – Schott­land hat die Aufhe­bung der Masken­pflicht ange­kün­digt. Vom 18. April an müssen keine Nase-Mund-Bede­ckungen mehr getragen werden, wie die schot­ti­sche Regie­rung mitteilte. Damit ist Schott­land der letzte Landes­teil Gross­bri­tan­niens, der die Masken­pflicht abschafft. SRF.ch
●Wegen Sank­tionen gegen Gasprom­bank ist Shell nicht mehr in der Lage, russi­sches Gas und Öl zu bezahlen, VESTI.ru

Hong Kong – Nach Massen­pro­testen. Carrie Lam 林鄭月娥 (64) hat bekannt gegeben, nicht mehr für eine zweite Amts­zeit zu kandi­dieren. SRF.ch

Irak – Das Land verzeichnet Rekord­ein­nahmen im Ölge­schäft, bedingt durch Ukrai­ne­krise. SRF.ch

Iss – Die Inter­na­tio­nale Raum­sta­tion, russisch MKS ist die bislang grösste und längst­le­bige Raum­sta­tion der Mensch­heit. Zunächst als mili­tä­ri­sche Station von den USA geplant, wird sie seit Beginn ihres Aufbaus 1998 in inter­na­tio­naler Koope­ra­tion von 16 Staaten und 5 Raum­fahrt­agen­turen betrieben und weiter­ent­wi­ckelt. Sie ist der grösste Satellit im Erdorbit und das grösste menschen­ge­machte Objekt im All. Die Kosten für Bau und Betrieb beliefen sich bis 2018 auf mehr als 100 Milli­arden Euro. Die Iss kreist in rund 400 km Höhe binnen etwa 93 Minuten einmal um die Erde. Bei recht­winklig ausge­rich­teten Solar­mo­dulen hat sie eine räum­liche Ausdeh­nung von etwa 109 m × 51 m × 73 m. Ihre Masse beträgt rund 450 t. Seit dem 2. November 2000 ist die Iss dauer­haft von Raum­fah­rern bewohnt. Russ­land droht mit Ausstieg. SRF.ch

Italien – Das Italien hat den Corona-Ausnah­me­zu­stand am 1. April beendet und schafft die meisten Restrik­tionen ab. Von April an werden etwa in Hotels, im öffent­li­chen Perso­nen­nah­ver­kehr und in Geschäften keine Nach­weise von Impfung, Gene­sung oder Tests mehr verlangt. Zum 1. Mai wird das in Italien «Green­pass» genannte Zerti­fikat komplett abge­schafft. Die Quaran­täne wird fast voll­ständig aufge­hoben. SRF.ch

Jemen – Nach sieben Jahren Krieg. Kriegs­par­teien einigen sich auf zwei­mo­na­tige Waffen­ruhe. Die Waffen­ruhe soll am Sams­tag­abend (2.4.) beginnen, wie der UNO-Sonder­ge­sandte Hans Grund­berg mitteilt. SRF.ch

Litauen – Zusammen mit Lett­land und Estland, dreht den russi­schen Gashahn zu und steigt um auf US Flüs­siggas über den Hafen in Memel (Klei­péda), wo die nötigen Vorrich­tungen zur Verfü­gung stehen.
●Locke­rung der Masken­pflicht. SRF.ch

Neusee­land – Nach mehr als zwei Jahren coro­nabe­dingter Schlies­sung der Grenzen erlaubt Neusee­land vom 12. April an ersten Touristen wieder die Einreise. Den Anfang machen Besu­cher aus dem grossen Nach­bar­land Austra­lien. Von Mai an dürfen dann auch Urlauber aus anderen visa­be­freiten Ländern wie Gross­bri­tan­nien und den USA einreisen. SRF.ch

Nieder­lande – Der April beginnt in Teilen Deutsch­lands und der Nieder­lande nach einem milden Winter mit viel Schnee.
●Die Infla­tion in den Nieder­landen gemäss dem euro­päi­schen harmo­ni­sierten Verbrau­cher­preis­index (HVPI) betrug im März 11,9 %, berich­tete Statis­tics Nether­lands. Im Februar waren es 7,3 %. Dies ist eine erste Schät­zung basie­rend auf unvoll­stän­digen Quell­daten. Die regu­lären Zahlen, einschliess­lich der Infla­tion gemäss dem nieder­län­di­schen Verbrau­cher­preis­index (VPI), werden am 7. April veröf­fent­licht. NPO.nl Züge der staat­li­chen NS fallen am 3.4. viele Stunden aus wegen Soft­ware­pro­blemen. SRF.ch

Öster­reich – Höchste Teue­rungs­rate seit 40 Jahren, wegen Corona und Ukraine- ORF.at
●In Öster­reich gilt seit dem 24. März wieder Masken­pflicht in nahezu allen Innen­räumen. Ausserdem ist eine neue Quaran­täne-Rege­lung in Kraft getreten. Der neue Gesund­heits­mi­nister Johannes Rauch vertei­digte die neuen Mass­nahmen. Auch wenn er Corona-Verschär­fungen kurz nach den Öffnungs­schritten vom 5. März zunächst ausschloss, habe es keine Alter­na­tive gegeben, «weil in den Spitä­lern das Personal am Anschlag war», so Rauch. SRF.ch

Paki­stan – Cricket­star Premier Imran Khan (69) will Neuwahlen – Parla­ment aufge­löst. Die Oppo­si­tion hat den Schritt für verfas­sungs­widrig erklärt und fordert die Abhal­tung eines Miss­trau­ens­vo­tums. SRF.ch

Ramadan – Mit dem Sonnen­auf­gang am 2.4. hat der Fasten­monat ange­fangen. Er endet am 1.5. Neben dem Fasten von Sonnenauf- bis zum Sonnen­un­ter­gang gehört zum Ramadan auch das gemein­same Brot­bre­chen und Abend­essen in der Gemein­schaft. Über­schattet wird dieser Monat vor allem in ärmeren Ländern von stark gestie­genen Lebens­mit­tel­preisen wegen der Unruhen in der Ukraine. Das Wort Ramadan leitet sich von der arabi­schen Wurzel (ر‑م-ض) „sengende Hitze“ ab, davon das Verb „ramiḍa (رَمِضَ)“ „glühen“. Ramadan wird als einer der vielen Namen Gottes ange­sehen. SRF.ch

Russ­land -
80 km nörd­lich von Kharkow (UA) in Belgorod wurde von ukrai­ni­schen Hubschrau­bern ein Öllager in Brand geschossen. RBB.de Die Infra­struktur des Flug­ha­fens in Belgorod wurde durch den jüngsten Luft­an­griff zweier ukrai­ni­scher Kampf­hub­schrauber auf ein Öldepot nicht beschä­digt, sagte die Spre­cherin des Flug­ha­fens, am 1.4. gegen­über TAss. Die Hubs­c­rauber unter­flogen das russi­sche Radar. Aufgrund der Ereig­nisse in Belgorod wurden alle Sicher­heits­kräfte in der Region Kursk in höchste Alarm­be­reit­schaft versetzt. Ein Mi-8-Hubschrauber liess 12 Tonnen Wasser auf die bren­nenden Tanks des Ölde­pots fallen.
●Das russi­sche Gesund­heits­mi­nis­te­rium hat die Nasen­spray­formel des Gam-COVID-Vac (Sputnik V)-Coronavirus-Impfstoffs regis­triert, der vom Gama­leya-Forschungs­in­stitut für Epide­mio­logie und Mikro­bio­logie des Gesund­heits­mi­nis­te­riums entwi­ckelt wurde“, heisst es in der Erklä­rung. Nach Angaben des Minis­te­riums besteht der Impf­stoff aus zwei Kompo­nenten basie­rend auf den Adeno­virus-Vektoren Typ 16 und Typ 5. Die beiden Dosen werden im Abstand von 3 Wochen verab­reicht. Diese Art der Impfung schafft eine Schleim­haut­im­mu­nität gegen das Coro­na­virus. „Die Verwen­dung eines Nasen­sprays indu­ziert eine humo­rale Immun­ant­wort (Stei­ge­rung der IgA-Anti­kör­per­titer im Blut und der Nasen­se­krete und virus­neu­tra­li­sie­rende IgG-Anti­kör­per­titer im Blut) und eine zellu­läre Immun­ant­wort auf die durch SARS-CoV‑2 verur­sachte Infek­tion“. VESTI.ru

Schweden – Covid-19 wird von nun an nicht mehr als gene­rell gefähr­liche oder gesell­schafts­ge­fähr­dende Erkran­kung behan­delt. Das soge­nannte Pande­mie­ge­setz wurde mit 1. April abge­schafft, womit neben dieser Einstu­fung auch Anfor­de­rungen für die Infek­ti­ons­ver­fol­gung und Quaran­täne wegfallen. Die aller­meisten schwe­di­schen Corona-Beschrän­kungen waren bereits am 9. Februar aufge­hoben worden. SRF.ch

Schweiz – Ukrai­ni­sche Flücht­linge in der Schweiz können ihr mitge­brachtes Bargeld nicht in Schweizer Franken tauschen. In Polen funk­tio­niert der Tausch in die Lokalwährung
●Die Stimm­be­rech­tigten entscheiden am 31.3.darüber, ob inter­na­tio­nale Strea­ming­dienste gezwungen werden sollen, in die Schweizer Film­in­dus­trie zu inves­tieren. SRF.ch
●Wird die Schweiz der NATO beitreten? Der Ukraine-Krieg hat in neutralen Ländern die Debatte über einen NATO-Beitritt neu entfacht. SWI.ch
●Die beiden Reak­toren der Axpo in Beznau arbeiten ausschliess­lich mit russi­schem Mate­rial. In Leib­stadt – eben­falls von Axpo – stammt die Hälfte des verwen­deten Urans aus Russ­land. Russ­land ist damit einer der wich­tigsten Partner der Schweiz in diesem Bereich. Eine Zusam­men­ar­beit, die mehrere Fragen aufwirft. Axpo hat entschieden, keine neuen Verträge mit russi­schen Firmen abzu­schliessen, will aber die bestehenden respek­tieren, die für Lieb­stadt bis 2025 und für Beznau bis 2030 gelten. Auch das von Alpiq geführte Kern­kraft­werk Gösgen verwen­dete Rosatom-Mate­rial. Aber 2016 wech­selte es den Liefe­ranten aus ökolo­gi­schen Gründen und Trans­pa­renz der Vertriebs­kette. Heute erhält Alpiq das Mate­rial aus Kanada und Austra­lien. RSI.ch
●Bis zu 50 Zenti­meter Schnee. Der Winter feiert ein Come­back am 1.4. mit Flocken bis in die Ebene. Die Schnee­fall­grenze ist in der Nord­schweiz auf 500 Meter und in den Alpen auf 800 Meter gesunken, teilte Meteo­Su­isse mit. RTS.ch
●Mit der Kunst­hoch­schule von Lemberg pflegt die Hoch­schule Luzern seit Jahren eine enge Part­ner­schaft. Dieser lang­jäh­rige Austausch helfe in der heutigen Situa­tion, weil die Schul­sys­teme, die Didaktik und die Studi­en­fä­cher eigent­lich ganz unter­schied­lich sind.
●2. April: Der Inter­na­tio­nale Tag der Fakten­über­prü­fung. Eine wich­tige Mass­nahme bei unserem Fakten­check ist, dass bei SRF mindes­tens das Vier-Augen-Prinzip, oft auch das Sechs-Augen-Prinzip gilt. Heisst, dass keine Meldungen oder Beiträge publi­ziert werden, die nicht gegen­ge­lesen wurden. Zwei­tens: Viele unserer Jour­na­listen haben spezi­fi­sches Fach­wissen. Sie wissen in einzelnen Themen über­durch­schnitt­lich Bescheid oder kennen Experten, die sie beim «Fact Check» mit einbe­ziehen. Und natür­lich sind auch Plau­si­bi­li­täts-Checks wichtig, bei denen der gesunde Menschen­ver­stand eine Rolle spielt. Der Inter­na­tio­nale Tag der Fakten­über­prü­fung wurde offi­ziell erst­mals am 2. April 2017 begangen. Die Bedeu­tung des Datums ist bemer­kens­wert, da es bewusst auf den Tag nach dem «April­scherz» gelegt wurde. Das Konzept für einen solchen Tag wurde bereits erst­mals 2014 auf einer Konfe­renz für Jour­na­listen und profes­sio­nelle Fakten­prüfer an der London School of Econo­mics entwi­ckelt. Eine hundert­pro­zen­tige Sicher­heit gibt es bei keinem Medium, auch bei SRF nicht. Wir können aber das Risiko für Falsch­mel­dungen auf ein abso­lutes Minimum redu­zieren. Das wirk­samste Mittel hierfür ist die Zwei-Quellen-Regel. Das heisst, für die Publi­ka­tion von Infor­ma­tionen sind in der Regel zwei gleich­lau­tende, vonein­ander unab­hän­gige Quellen notwendig. Befolgt man diese Regel konse­quent, ist schon vieles erreicht.
●Die Gastro-Branche hat zu wenig Personal. Beson­ders junge Leute fehlen.
●Das grösste Risiko für die Schweiz liege zurzeit nicht in einer mili­tä­ri­schen Bedro­hung, sondern im Cyber­raum. Hier habe man die Bereit­schaft deut­lich erhöht,
●Der frühere Chef­an­kläger der Kriegs­ver­bre­cher­tri­bu­nale der Vereinten Nationen für das ehema­lige Jugo­sla­wien und Ruanda hat die Ausstel­lung eines inter­na­tio­nalen Haft­be­fehls gegen den russi­schen Präsi­denten Wladimir Putin (69) gefor­dert. „Putin ist ein Kriegs­ver­bre­cher“, sagte Carla Del Ponte (75) der Schweizer Zeitung Le Temps in einem am 2.4. veröf­fent­lichten Interview.
●Wenn es um die Löhne geht, stellt das Tessin das Schluss­licht dar. Ein Grund dafür sind die Grenz­gänger. SRF.ch

Serbien – In Serbien finden am 3.4. gleich drei Wahlen statt: Präsidentschafts‑, Parla­ments- und Kommu­nal­wahlen. Meinungs­um­fragen zufolge ist das Ergebnis eindeutig: Die Sozia­lis­ti­sche Partei SPS von Ivica Dačić (56) und die Fort­schritts­partei SNS des natio­na­lis­ti­schen Präsi­denten Alek­sandar Vučić (52) werden genü­gend Stimmen erhalten, um die aktu­elle Koali­tion fort­setzen zu können. SRF.ch

Spanien – Das Urlaubs­land Spanien behan­delt eine Corona-Infek­tion künftig nur noch wie eine Grippe. Wer sich mit Sars-CoV‑2 infi­ziert und keine oder nur leichte Krank­heits­sym­ptome entwi­ckelt, kann weiter ein normales Leben führen. SRF.ch

Sri Lanka – Kaum Touris­mus­ein­nahmen, 300% Preis­stei­ge­rung bei Lebens­mit­teln. Krise, Unruhen. Ausgangs­sperre. Rück­tritt der Regie­rung. ORF.at

Thai­land – Das Land hat die Einrei­se­re­geln für zwei­fach geimpfte Touristen weiter gelo­ckert. Urlauber müssen ab sofort vor der Abreise in ihren Heimat­län­dern keinen PCR-Test mehr machen. Die anderen Regeln bleiben aber vorläufig bestehen. Im Vergleich zu anderen Ländern in Südost­asien sind diese noch recht kompli­ziert: Derzeit müssen Reisende einen PCR-Test nach der Ankunft machen und dann in einem im Voraus gebuchten Hotel auf das Ergebnis warten. Zudem sollen Feri­en­gäste am fünften Tag selbst einen Anti­gen­test machen und den Behörden das Ergebnis via App über­mit­teln. Weitere Voraus­set­zungen sind eine Kran­ken­ver­si­che­rung über 20’000 US-Dollar sowie die Bean­tra­gung des soge­nannten «Thai­land Pass». SRF.ch

Ukraine – Eine russi­sche parla­men­ta­ri­sche Kommis­sion hielt am 31.3. ihre erste Sitzung ab und kündigte die Einrich­tung von vier Arbeits­gruppen an, um die von den USA kontrol­lierten biolo­gi­schen Labors in der Ukraine zu unter­su­chen. Die Kommis­sion hörte Infor­ma­tionen des russi­schen Vertei­di­gungs­mi­nis­te­riums über die Unter­su­chung der biolo­gi­schen Forschung durch ameri­ka­ni­sche Spezia­listen in der Ukraine, teilten die russi­sche Staats­duma oder das Unter­haus der Bundes­ver­samm­lung des Landes in einer Erklä­rung mit. Während der spezi­ellen Mili­tär­ope­ra­tion Russ­lands seien die gefähr­li­chen biolo­gi­schen Akti­vi­täten der Verei­nigten Staaten auf dem Terri­to­rium der Ukraine aufge­deckt worden, sagte Irina Yaro­vaya, Ko-Vorsit­zende der Kommis­sion und stell­ver­tre­tende Vorsit­zende der Staats­duma. „Gefähr­lich sowohl für Russ­land als auch für die Ukraine selbst. Wir spre­chen über geheime Akti­vi­täten, die vom US-Vertei­di­gungs­mi­nis­te­rium kontrol­liert werden, mit Anzei­chen für die Entwick­lung biolo­gi­scher Waffen“, sagte sie. Die vier Arbeits­gruppen werden eine detail­lierte Analyse aller Doku­mente und Fakten durch­führen, auch auf Exper­ten­ebene, stellte der leitende Gesetz­geber fest. „Heute hat die Kommis­sion die Arbeits­gruppen für Vertei­di­gung, Sicher­heit und Völker­recht ange­wiesen, mit der Arbeit an Mate­ria­lien über die Betei­li­gung von Hunter Biden (52) an dem Projekt in der Ukraine zu beginnen, sowie eine Einla­dung zur Erläu­te­rung von ihm und Victoria Nuland“, sagte Yaro­vaya. Der Invest­ment­fonds Rose­mont Seneca, der derzeit von US-Präsi­dent Joe Bidens Sohn Hunter verwaltet wird, finan­ziert das mili­tä­risch-biolo­gi­sche Programm des Pentagon in der Ukraine, teilte das russi­sche Vertei­di­gungs­mi­nis­te­rium letzte Woche mit. Die US-Unter­staats­se­kre­tärin für poli­ti­sche Ange­le­gen­heiten, Victoria Nuland, hat zuge­geben, dass „die Ukraine über biolo­gi­sche Forschungs­ein­rich­tungen verfügt“. Die vergan­gene Woche gegrün­dete parla­men­ta­ri­sche Kommis­sion Russ­lands wird Präsi­dent Wladimir Putin, der Regie­rung und inter­na­tio­nalen Orga­ni­sa­tionen über ihre Ergeb­nisse berichten. Die nächste Sitzung der Kommis­sion findet am 4.4. statt. CRI.cn
●Wie verein­bart, hat man alle ille­galen US Einrich­tungen (Militär, Spio­nage, ABC-Waffen) zerstört und konzen­triert sich auf den Süden und Südosten. VESTI.ru
●In der zurück­er­oberten Stadt Butscha sind nach dem Rückzug der russi­schen Armee zahl­reiche Tote gefunden worden. Butscha (Буча) ist eine ukrai­ni­sche Stadt mit etwa 27’000 Einwoh­nern. Sie liegt etwa 25 Kilo­meter nord­west­lich der Haupt­stadt Kiew. SRF.ch
●Das russi­sche Vertei­di­gungs­mi­nis­te­rium wies am 3. April die Anschul­di­gungen zurück, seine Truppen hätten Zivi­listen in Butscha Буча bei Kiew getötet. Das Minis­te­rium erin­nerte daran, dass die russi­schen Streit­kräfte Butscha am 30. März verlassen hatten, während vier Tage später, Agenten des ukrai­ni­schen Sicher­heits­dienstes SBU gefälschte Beweise für mutmass­liche Tötungen vorge­legt haben. VESTI.ru

Ungarn – Der Minis­ter­prä­si­dent verwahrte sich gegen Darstel­lungen, Ungarn sei mit seiner Haltung im Ukraine-Krieg isoliert. Die NATO ist auf dem Stand­punkt, sich aus dem Krieg heraus­zu­halten und keine bewaff­neten Konflikte ausser­halb der Grenzen des Vertei­di­gungs­bünd­nisses zu riskieren. In der EU sei die Lage zwar weniger eindeutig, doch würden grosse Mitglied­staaten wie Deutsch­land und Frank­reich eine ähnliche Posi­tion beziehen.
●Tausende Soldaten aus der Türkei, Italien, Kroa­tien und den USA kommen in Kürze im Auftrag der NATO nach Ungarn.
●Das Natio­nale Wahl­büro (NVI) regis­trierte mehr als 900 auslän­di­sche Wahl­be­ob­achter. Die Wahl­be­tei­li­gung blieb am Ende knapp unter 70%, d. h. von 7,54 Mio. Wahl­be­rech­tigten betei­ligten sich 5,24 Mio. Ungarn an der Wahl. Unter diesen Wählern entschieden sich knapp 2,74 Mio. Ungarn für den Fidesz, was 53,1% aller Stimmen für die Landes­listen entspricht. Das Sechs-Parteien-Bündnis der Oppo­si­tion erreichte enttäu­schende 35,0%, die rechts­ra­di­kale Mi Hazánk 6,2%. Demnach dürften sich die Sitze im neuen Parla­ment mit seinen 199 Mandaten wie folgt verteilen: Fidesz-KDNP 135 Sitze, DK-Jobbik-LMP-MSZP-Momentum-Párbeszéd 56, Mi Hazánk 7, Reprä­sen­tant der deut­schen Minder­heit 1 Sitz. Eine Zwei­drit­tel­mehr­heit ist mit 133 Sitzen gewährt. Auf das Oppo­si­ti­ons­bündnis entfielen 1,8 Mio. Stimmen, aber nur 18 gewon­nene Einzel­wahl­kreise. Für die Mi Hazánk stimmten 320.000 Ungarn, was zu einem komfor­ta­blen Einzug ins Parla­ment berech­tigt. Die Sati­re­partei des zwei­schwän­zigen Hundes (MKKP) fand die Sympa­thie von 170.000 Wählern, verfehlte aber mit 3,3% die 5%-Hürde letzt­lich klar. Für die Neugrün­dungen MeMo („Bewe­gung Lösung“) und NÉP (Partei „Normales Leben“) stimmten gut 55.000 bzw. knapp 40.000 Ungarn. Die MeMo des Milli­ar­därs György Gattyán (51) überbot dabei den Schwel­len­wert von 1%, der dieser Forma­tion Gelder aus der staat­li­chen Partei­en­fi­nan­zie­rung für die nächsten vier Jahre zusi­chert. MR.hu
Viktor Orban hat offen­sicht­lich vieles richtig gemacht. Ungarns Premier­mi­nister hat seine Macht massiv ausge­baut. SRF.ch

USA – Haupt­grund für die sinkenden Preise ist eine histo­ri­sche Frei­gabe der natio­nalen Ölre­serve durch die USA. Gestern hatte US-Präsi­dent Joe Biden verkündet, das Land werde 180 Millionen Barrel (1 Barrel=189 Liter) Öl aus der stra­te­gi­schen Reserve zur Verfü­gung stellen. Das bedeutet eine Menge von einer Million Barrel Öl pro Tag, und das ein halbes Jahr lang – es entspricht rund 1% der tägli­chen welt­weiten Ölnach­frage. Das frei­ge­ge­bene Öl soll im Mai auf den Markt kommen. Ausserdem rief Biden die Ölkon­zerne zu einer höheren Förde­rung auf.„Die USA geben etwas mehr als 30 % ihrer gesamten stra­te­gi­schen Reserve frei. In dieser Grös­sen­ord­nung wurde in den vergan­genen 45 Jahren, seitdem es diese Reserven gibt, noch nie Öl frei­ge­geben. SWR.de
●Rev. Franklin Graham (69), der älteste Sohn des verstor­benen christ­li­chen Evan­ge­listen und Multi­mil­lio­närs Billy Graham (1918–2018), ist gerade von einem Besuch in der Ukraine nach North Caro­lina zurück­ge­kehrt, wo er die Bemü­hungen seiner huma­ni­tären Hilfs­or­ga­ni­sa­tion gesehen hat. Samaritan’s Purse hat ein Feld­la­za­rett in einer Tief­ga­rage unter dem Einkaufs­zen­trum beim Hotel Lviv in Lemberg und drei weitere medi­zi­ni­sche Kliniken in Lemberg und Czer­no­witz im Südwesten der Ukraine, einge­richtet, um Flücht­lingen und Kriegs­ver­letzten zu helfen. KFAR.us
●Der Hirn­for­scher Alysson Muotri, Leiter des UC San Diego Stamm­zellen-Programmes, hat in einem aufse­hen­er­re­genden Expe­ri­ment die Grenzen zwischen Mensch und Maschine verwischt. In der Petri­schale züch­tete er mensch­liche Hirn­zellen und liess sie zu soge­nannten Orga­no­iden entwi­ckeln. Das sind Zell­ver­bände, die in diesem Fall über elek­tri­sche Signale mitein­ander kommu­ni­zieren. Diese Signale verband er mit einem Roboter mit vier Beinen, worauf dieser selbst­ständig gehen konnte. Viele Forschende zwei­feln daran, dass wir unser Bewusst­sein je eins zu eins kopieren können. Möglich, dass wir unseren Nach­fahren nicht nur als Foto oder Video erscheinen werden, sondern ganz selbst­ver­ständ­lich als Anima­tion mit unserer eigenen Stimme und unseren eigenen Erin­ne­rungen, digital unsterblich.
●Oscar-2022. Will Smith tritt nach Ohrfei­ge­neklat aus Film­aka­demie aus. Die Academy hatte diesen Schritt ange­droht. Dem kommt Smith nun zuvor.SRF.ch
●Das Pentagon stellt der Ukraine weitere 300 Millionen US-Dollar an Mili­tär­hilfe bereit.
●Biden öffnet mexi­ka­ni­sche Grenze für Einwan­de­rung. ORF.at

Vatikan – Der Papst entschul­digt sich am 1.4. bei den Indi­genen in Kanada für den Tod tausender Kinder. ORF.ch

1 Kommentar

  1. Kann mir mal jemand plau­sibel ERKLÄREN WAS diese „PRIMATEN“ in deren Raum­sta­tionen machen ???…
    WO IST DER SINN UND ZWECK DAHINTER ?
    Mit den hundert Milli­arden könnte man viele viele HUNGERNDE MENSCHEN ERNÄHREN UND EINKLEIDEN !!!
    Von mir aus können diese „AFFEN“ dort draussen bleiben bis in alle Ewigkeit.…

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