Was in der Schweiz und anderswo berichtet wurde –09.05.2022

Im Inter­net­radio mitge­hört und mitge­schrieben von Wilhelm Tell
 

Argen­ti­nien – Galop­pie­rende Infla­tion. «Über 40 Prozent der Argen­ti­nier leben unter der Armuts­grenze». Die Jahres­teue­rung liegt bei 50 Prozent. Das werde für immer mehr Personen zum grossen Problem, SRF.ch

Austra­lien – hat 812 Bürger Russ­lands und Weiss­russ­lands auf die schwarze Liste gesetzt, darunter die Präsi­denten Putin und Luka­schenko sowie 47 grösste russi­sche Unter­nehmen und Orga­ni­sa­tionen. Ausserdem besteht ein Verbot der Ausfuhr von Waffen und Ersatz­teilen, Rohstoffen und Ausrüs­tungen für die Öl- und Gasför­de­rung sowie der Einfuhr russi­scher Ener­gie­pro­dukte, Waffen und Ersatz­teile. ABC.au

China – Die Sommer­spiele 2022, die 19. Asiad vom 10. bis 25. September in der chine­si­schen Stadt Hang­zhou (in der Provinz Zhejiang), wurden auf unbe­stimmte Zeit verschoben. CGTN.cn

Deutsch­land – Der Flug­hafen BER hat im vergan­genen Jahr wieder einen hohen Verlust einge­fahren. Das Minus lag bei fast 570 Millionen Euro. Das geht aus dem Geschäfts­be­richt hervor, den Flug­ha­fen­chefin von Massen­bach heute vorge­legt hat. Damit hat sich der Verlust im Vergleich zum Vorjahr zwar fast halbiert. Noch immer verdient die Flug­ha­fen­ge­sell­schaft aber nicht genug, um den Betrieb voll­ständig zu finan­zieren. Das Eigen­ka­pital ist durch den neuer­li­chen Verlust voll­ständig aufge­zehrt. Nur mit Hilfe der staat­li­chen Eigen­tümer – des Bundes und der Länder Berlin und Bran­den­burg – kann der Flug­be­trieb weiter laufen. Für das laufende Jahr rechnet die Flug­ha­fen­chefin aber mit einem opera­tiven Gewinn. ●Die Wahl­lo­kale in Schleswig-Holstein haben am 08. Mai von 8 Uhr morgens bis 18 Uhr am Abend geöffnet. RBB.de

Emirate – Die Emirate haben gerade die erste Welt­aus­stel­lung im Nahen Osten ausge­richtet, Katar rüstet sich für die erste Fuss­ball­welt­meis­ter­schaft in der Region. Mitten in der globalen Krise strotzen zwei schwer­reiche Scheich­tümer vor Opti­mismus und Sendungs­be­wusst­sein. Zugleich sind sie scharfe Rivalen. Öl gibt es auch anderswo, doch wir in den Verei­nigten Arabi­schen Emiraten haben es verstanden, das Vermögen aus diesem Boden­schatz sinn­voll einzu­setzen, sagt der Publi­zist Mohamed Al Hammadi mitten in der Hoch­haus­ku­lisse von Dubai. Die Ambi­tionen der Verei­nigten Arabi­schen Emirate reichen schon bis ins Weltall. Sie haben sich in den USA und in Japan die Tech­no­logie für eine eigene Mars­sonde einge­kauft. Auch ein Museum der Zukunft gibt es in Dubai schon. Al Hammadi nimmt es als Beweis, dass die Emirate stets fünfzig Jahre voraus dächten. «Wer solche Hori­zonte vor Augen hat, der will sich nicht in Konflikte verstri­cken», sagt der Publi­zist. Genau das frei­lich wird den Emiraten vorge­worfen: Dass sie nicht nur Wolken­kratzer und Luxus­ho­tels bauen, sondern sich mit ihren Ölmil­li­arden in der ganzen Region einmi­schen, bis zum Horn von Afrika Häfen aufkaufen, in der arabi­schen Welt Kriegs­par­teien unter­stützen. Wie die Emirate so pumpte auch Katar im letzten Jahr­zehnt Milli­arden in Konflikt­zonen der Region, zugunsten der Gegen­seite. Katar finan­ziere Terro­risten, sagten die Emirate und verlangten vom wider­spens­tigen Nach­barn, dass er auf eine eigen­stän­dige Aussen­po­litik verzichten und ganz auf den Kurs der andern Golf­staaten umschwenken solle. Katar dachte nicht daran. Und schon im Lande­an­flug auf die Haupt­stadt Doha wird klar: so sieht kein Verlierer aus. Auch in Doha bestimmen Wolken­kratzer die Skyline, auch hier ist die Hand­schrift der Star­ar­chi­tekten zu erkennen. Die Aussicht auf die Fuss­ball­welt­meis­ter­schaft im nächsten Winter hat in Katar einen gewal­tigen Bauboom ausge­löst. «Wir sind bereit, die Welt zu empfangen», sagt Mohammed Al Mulla vom staat­li­chen Orga­ni­sa­ti­ons­ko­mitee. Mit dem rund um den Globus beach­teten Sport­er­eignis will Katar sich beweisen. „Inter­na­tional“, SRF.ch

Europa – Seit Ausbruch des Russ­land-Ukraine-Konflikts im Februar hat der Westen, einschliess­lich der Länder der Euro­zone, mehrere Sank­ti­ons­runden verhängt, die darauf abzielen, Russ­lands Wirt­schaft lahm­zu­legen. Es wird jedoch befürchtet, dass einige dieser Mass­nahmen nach hinten losge­gangen sind und die euro­päi­sche Wirt­schaft insge­samt gefährdet haben. Der Haupt­kanal, durch den der Konflikt in der Ukraine und die Sank­tionen gegen Russ­land die Wirt­schaft der Euro­zone beein­flussen, ist die Erhö­hung der globalen Ener­gie­preise und der Ener­gie­si­cher­heit, sagte der IWF in seinem World Economic Outlook-Bericht vom April. Abge­sehen von einem Rück­gang des Lebens­stan­dards in Europa würden der anhal­tende Konflikt und die Sank­tionen eine Nahrungs­mit­tel­krise in vielen Teilen der Welt verur­sa­chen. Während der Russ­land-Ukraine-Konflikt im 3. Monat tobt, ohne dass es in abseh­barer Zeit Anzei­chen für einen Waffen­still­stand gibt, trägt der euro­päi­sche Konti­nent die Haupt­last der Krise. Vor dem Hinter­grund einer wirt­schaft­li­chen Verlang­sa­mung, Unter­bre­chungen der Liefer­kette und einer schwa­chen Verbrau­cher­moral nach mehr als zwei Jahren COVID-19 richten der Russ­land-Ukraine-Konflikt und die darauf­fol­genden Sank­tionen gegen Russ­land noch mehr C haos in Europa an und verur­sa­chen eine weit verbrei­tete Panik über die regio­nale Sicher­heit, die in die Höhe schnellt Lebens­mittel- und Ener­gie­preise und ein drohender Rück­gang des Lebens­stan­dards. CGTN.cn

Färöer-Inseln –  Die „Schafs­in­seln“, sind ein auto­nomer Bestand­teil des König­reichs Däne­mark und sind eine Gruppe aus 18 Inseln mit auto­nomer Landes­re­gie­rung. Sie liegen im Nord­at­lantik zwischen Schott­land, Norwegen und Island. Entdeckt und besie­delt wurden sie im Mittel­alter. Heute sind mit Ausnahme der kleinsten Insel, Lítla Dímun, alle perma­nent bewohnt. Die 60’000 Insel­be­wohner – die Färinger, auch Färöer genannt – betrachten sich mehr­heit­lich nicht als Dänen, sondern als eigen­stän­diges Volk, das von den Wikin­gern auf den Färöern abstammt. Sie spre­chen die färöi­sche Sprache, die aus dem Altw­est­nor­di­schen entstanden ist und mit dem Islän­di­schen und dem Norwe­gi­schen verwandt ist. Nach dem Vertrag von Fámjin aus dem Jahr 2005 bilden die Färinger, wie auch die Grön­länder, eine „gleich­be­rech­tigte Nation“ inner­halb des König­reichs Däne­mark. Ihre Inseln geniessen bereits seit 1948 eine weit­ge­hende Auto­nomie und haben mit dem Løgting eines der ältesten Parla­mente der Welt. Es entsendet regel­mässig zwei Abge­ord­nete ins däni­sche Folke­ting und ist mit zwei Dele­gierten im Nordi­schen Rat vertreten. Die Färöer sind anders als das Kern­land Däne­mark nicht Teil der Euro­päi­schen Union und gehören gemäss Art. 4 Abs. 1 des euro­päi­schen Zoll­kodex nicht zum Zoll­ge­biet der Union. Die Inseln leben vom Fisch­fang und werden diese weiter an Russ­land verkaufen, auch wenn dies dem Mutter­land Däne­mark miss­fällt. SRF.ch

Finn­land – Ein finni­sches Konsor­tium hat umstrit­tene Pläne zum Bau eines russi­schen Kern­kraft­werks in dem nordi­schen Land aufge­geben, da Moskaus Inva­sion in der Ukraine dem Projekt einen tödli­chen Schlag versetzte. Das Fenno­voima-Projekt war von Anfang an in Kontro­versen verstrickt, als Finn­lands dama­liger Umwelt­mi­nister 2014 sagte, es sei ein Beispiel für „Finn­lan­di­sie­rung“, ein belas­teter Begriff, der sich auf ein klei­neres Land bezieht, das seine Politik an ein grös­seres anpasst, mehr mäch­tiger Nachbar. Beson­ders umstritten war das Projekt Hanhi­kivi 1, weil der staat­liche russi­sche Atom­kon­zern Rosatom nicht nur Liefe­rant des Reak­tors, sondern auch Haupt­ak­tionär und Geld­geber des Fenno­voima-Konsor­tiums war. Rosatom besitzt 34 Prozent, während finni­sche Unter­nehmen wie der Ener­gie­kon­zern Fortum, die Stahl­her­steller ssAB und Outo­kumpu sowie lokale Kommunen den Rest besitzen. Fenno­voima sagte am 2.5. dass sie den Vertrag mit Rosatom aufgrund „erheb­li­cher Verzö­ge­rungen in den letzten Jahren“ gekün­digt habe. SRF.ch

Fliegen – Günstig in die Ferien fliegen, ist vorerst vorbei. Wer mit dem Flug­zeug reisen will, muss tief in die Tasche greifen. 150’000 Liter Treib­stoff kann ein modernes Lang­stre­cken­flug­zeug tanken, 30’000 Liter sind es bei einem Kurz­stre­cken­flug­zeug. Bei solchen Mengen fällt jeder Rappen mehr oder weniger für den Liter Kerosin sofort ins Gewicht. Weil die Erdöl­preise als Folge des Kriegs in der Ukraine steil ange­stiegen sind, wird das Fliegen welt­weit teurer. Exem­pla­risch zeigt sich das bei der Luft­hansa-Gruppe, zu der auch die Swiss gehört. Bereits hat der nzern die Flug­preise wegen des teureren Kero­sins ange­hoben, wie Swiss-Medi­en­spre­cherin Mijke Fuhl­rott erklärt. «Und auch in Zukunft hängt die Preis­ent­wick­lung von den Kosten ab – etwa auch von den Flug­ha­fen­ge­bühren.» Dabei sind die Kosten für den Treib­stoff grund­sätz­lich ein grosser Brocken: Je nach Flug­ge­sell­schaft machen sie 20 bis 40 Prozent sämt­li­cher Betriebs­kosten aus. Und seit Beginn des russi­schen Angriffs auf die Ukraine am 24. Februar sind die Flug­treib­stoff­preise noch stärker ange­stiegen als der Erdöl­preis. Aktuell kostet Kerosin mit rund einem Franken pro Liter doppelt so viel wie noch vor einem Jahr. Das ist so viel wie zuletzt während der Finanz­krise 2008. Hinzu kommen weitere Kosten, denn die Flug­ge­sell­schaften sind nach dem pande­mie­be­dingten Still­stand daran, den Flug­be­trieb wieder hoch­zu­fahren. Alter­na­tiver Treib­stoff immer noch viel teurer. Die gestie­genen Kero­sin­preisen rücken aber noch einen anderen Aspekt in den Vorder­grund: Der Preis­un­ter­schied zu den alter­na­tiven Treib­stoffen wird kleiner, klimaverträglichere,aus biolo­gi­schen Rohstoffen, viel bessere CO2-Bilanz als fossile Treib­stoffe. SRF.ch

Frank­reich – Parla­ments­wahlen am 12. und 19. Juni 2022. Sozia­listen stimmen Links­bündnis gegen Macron zu. Gemeinsam mit Linken, Grünen und Kommu­nisten wollen die Sozia­listen gewinnen.SRF.ch

Jemen – Während des Fasten­mo­nats Ramadan haben die Waffen geschwiegen. Das gab den Menschen etwas Ruhe, und Hilfs­or­ga­ni­sa­tionen konnten sie besser errei­chen. Doch kann das Land, in dem laut UNO die grösste huma­ni­täre Kata­strophe der Welt statt­findet, nun auf Frieden hoffen? Marijke Trans­feld vom Yemen Policy Center sieht einen Hoff­nungs­schimmer. Dank der Waffen­ruhe konnte ein Öltanker im Hafen von al-Hudaida ando­cken und damit ermög­li­chen, dass Öl in das Gebiet der Huthis gelie­fert wird, was drin­gend nötig ist. Es wird auch über die Öffnung des Flug­ha­fens Sanaa gespro­chen, der schon seit Jahren für kommer­zi­elle Flüge geschlossen ist. Die Öffnung ist eine Forde­rung der Huthis. Zudem wurden auf beiden Seiten Gefan­gene frei­ge­lassen, und der UNO-Sonder­ge­sandte ist nach Sanaa gereist, um mit den Huthis zu reden. SRF.ch

Nieder­lande – George Clooney (61) kauft Villa bei Den Haag, weil seine Gattin die britisch-liba­ne­si­sche Juristin und Menschen­rechts­an­wältin Amal Alamuddin (44) beim Inter­na­tio­nalen Gerichtshof arbeiten wird. NPO.nl

Nord­ir­land – wählte am 5.5. BBC.uk Bei den Nord­ir­land-Wahlen könnten die Natio­na­listen gewinnen.. Die Vize­prä­si­dentin von Sinn Féin, Michelle O’Neill, der Vorsit­zende der Demo­cratic Unio­nist Party (DUP), Sir Jeffrey Donaldson, und die Vorsit­zende der Alli­ance Party, Naomi Long, wurden alle gewählt. Sinn Féin hat mit 10 der 15 dekla­rierten Sitze die bisher größte Anzahl von Kandi­daten zurück.SRF.ch

Öster­reich – Das Bundes­heer kann wieder an NATO-Trai­nings­pro­grammen und Auslands­ein­sätzen teil­nehmen. Die Türkei hat ihre Sperre aufge­hoben. Insge­samt scheinen sich die Bezie­hungen verbes­sert zu haben. TRT.tr

Pres­se­frei­heit – Die Top-40 lt. Reporter ohne Grenzen: NO DK SE EE FI IE PT CR LT LI - NZ JA SCCH IS DE TP NA CA CZ – LU LV BE UK TT FR SK NL AR DO – AT ES BH GY ZA CV CI TW AU MD – rsf.org

Russ­land – Der Boykott russi­schen Öls beginnt frühes­tens 2023. Experten vermuten stark stei­gende Nach­frage bei stark stei­genden Preisen und eine Verviel­fa­chung der russi­schen Gewinne. Öl ist nicht Öl und Öle können nur durch exakt gleiche Öle ersetzt werden. Hier liegt das Problem der Sank­tio­nierer. CGTN.cn
●Die russi­sche Armee erleidet hohe Verluste. Die Moral ist am Boden. Viele Soldaten wurden unwis­send an die Front geschickt. Verlas­sene Panzer aus rostigem Metall reihen sich hinter­ein­ander. Auf einigen ist schwach noch der Buch­stabe Z zu erkennen. Daneben liegen Leichen in Tarn­an­zügen. Es sind russi­sche Soldaten, von ihrem Konvoi ist nur Schrott übrig­ge­blieben. Die russi­schen Truppen sind erschöpft, mensch­lich und mate­riell. Schlecht ausge­rüstet an die Front. D er Experte Masuhr (ETH) geht von 10’000 bis 15’000 Toten auf russi­scher Seite aus. «Wenn man Vermisste, Verwun­dete und Gefan­gene dazu nimmt, kann man davon ausgehen, dass 20 bis 25 Prozent der Truppen zu Beginn der Inva­sion mitt­ler­weile nicht mehr im Kampf sind», so Masuhr. Einige Komman­danten der russi­schen Armee hätten ihren Soldaten Ende Februar die Handys wegge­nommen und sie über die Grenze geschickt. Das erzählt ein russi­scher Anwalt gegen­über der «Rund­schau». Er berichtet von einer Gruppe Soldaten, die er aktuell berät: «Ihr Komman­dant sagte ihnen, es ginge an eine Übung. Sie waren weder psychisch noch mate­riell auf den Krieg vorbe­reitet.» SRF.ch

Schweden – Die bewaff­nete Welt. Rüstung in Zahlen. Woher, wohin, wie viele? Man spricht wieder über Waffen. Die Daten dazu zeigen die Dimen­sion der welt­weiten Aufrüs­tung – und welches Land darin welche Rolle spielt. Im vergan­genen Jahr hat die Welt so stark aufge­rüstet wie nie zuvor: Mehr als zwei Billionen US-Dollar gaben Regie­rungen insge­samt gemäss dem schwe­di­schen Forschungs­in­stitut Sipri aus. Mit Abstand am meisten Geld inves­tierten die USA: 800 Milli­arden US-Dollar. Damit flossen fast 40 Prozent der welt­weiten Rüstungs­aus­gaben von ameri­ka­ni­schen Konten. Mit Abstand am meisten Geld inves­tierten die USA: 800 Milli­arden US-Dollar. Damit flossen fast 40 Prozent der welt­weiten Rüstungs­aus­gaben von ameri­ka­ni­schen Konten. USA 801/3.5 CN 293/1.7 IN 77/2.7 UK 68/2.2 RU 66/4.1 FR 57/1.9 DE 56/1.3 SA 56/6.6 JP 54/1.1 KR 50/2.8 – Top 10 der Waffen-Käufer (Anzahl impor­tierter Waffen seit 2000): IN 59‘043 CN 39‘875 SA 32‘849 KR 23‘052 AU 21‘472 VAE 21‘140 EG 19‘970 PK 18‘011 DZ 16‘231 USA 15‘404 CH 1‘153 – Und wer verkauft sie? Führend im Export von Waffen sind die USA und Russ­land. Als kleines Land ist auch die Schweiz nicht unbe­deu­tend im Export von Waffen. Auf die vergan­genen 20 Jahre gesehen steht sie als Waffen­ex­por­teurin an 14. Stelle. – Top 10 der Waffen-Verkäufer, Anzahl expor­tierter Waffen seit 2000: US 181‘928 RU 128.421 FR 44‘080 DE 36‘875 UK 24‘163 CN 23‘779 IT 13‘885 IL 13‘084 NL 11‘395 ES 11‘029 CH 5‘707 – Neben den konven­tio­nellen Waffen gibt es die gefürch­teten Massen­ver­nich­tungs­waffen wie chemi­sche Waffen oder Atom­waffen. Neun Länder sind im Besitz von Atom­spreng­köpfen. Davon entfallen 90 Prozent auf wieder dieselben mili­tä­ri­schen Gross­mächte Russ­land und die USA. Das Forschungs­in­stitut Sipri geht davon aus, dass nur in diesen beiden Ländern sowie in Gross­bri­tan­nien und Frank­reich diese auch tatsäch­lich einsatz­be­reit wären – aller­dings nur ein Teil davon. Die Präsi­denten der USA und Russ­lands, Joe Biden und Wladimir Putin, haben vergan­genes Jahr ihren Abrüs­tungs­ver­trag «New Start» erneuert. Darin verpflichten sie sich, ihre Nukle­ar­ar­se­nale zu begrenzen – auf 1550 einsatz­be­reite Atomsprengköpfe.USA 801/3.5 CN 293/1.7 IN 77/2.7 UK 68/2.2 RU 66/4.1 FR 57/1.9 DE 56/1.3 SA 56/6.6 JP 54/1.1 KR 50/2.8 – Top 10 der Waffen-Käufer (Anzahl impor­tierter Waffen seit 2000): IN 59‘043 CN 39‘875 SA 32‘849 KR 23‘052 AU 21‘472 VAE 21‘140 EG 19‘970 PK 18‘011 DZ 16‘231 USA 15‘404 CH 1‘153 – Und wer verkauft sie? Führend im Export von Waffen sind die USA und Russ­land. Als kleines Land ist auch die Schweiz nicht unbe­deu­tend im Export von Waffen. Auf die vergan­genen 20 Jahre gesehen steht sie als Waffen­ex­por­teurin an 14. Stelle. – Top 10 der Waffen-Verkäufer, Anzahl expor­tierter Waffen seit 2000: US 181‘928 RU 128.421 FR 44‘080 DE 36‘875 UK 24‘163 CN 23‘779 IT 13‘885 IL 13‘084 NL 11‘395 ES 11‘029 CH 5‘707 – Neben den konven­tio­nellen Waffen gibt es die gefürch­teten Massen­ver­nich­tungs­waffen wie chemi­sche Waffen oder Atom­waffen. Neun Länder sind im Besitz von Atom­spreng­köpfen. Davon entfallen 90 Prozent auf wieder dieselben mili­tä­ri­schen Gross­mächte Russ­land und die USA. Das Forschungs­in­stitut Sipri geht davon aus, dass nur in diesen beiden Ländern sowie in Gross­bri­tan­nien und Frank­reich diese auch tatsäch­lich einsatz­be­reit wären – aller­dings nur ein Teil davon. Die Präsi­denten der USA und Russ­lands, Joe Biden und Wladimir Putin, haben vergan­genes Jahr ihren Abrüs­tungs­ver­trag «New Start» erneuert. Darin verpflichten sie sich, ihre Nukle­ar­ar­se­nale zu begrenzen – auf 1550 einsatz­be­reite Atom­spreng­köpfe. SRF.ch

Schweiz – Weniger zum glei­chen Preis. «Shrink­fla­tion» ist in der Schweiz noch kein Thema. Lebens­mit­tel­kon­zerne tricksen bei den Mengen, um Preise nicht zu erhöhen. Die Schweiz bleibt verschont.
●Rund 45’000 Ukrai­ne­rinnen und Ukrainer sind in die Schweiz geflüchtet. Wo sie mittel­fristig bleiben können, ist unklar. Poten­zial sieht der Bund in leeren Wohnungen. SRF.ch

Südtirol – Die Provinz will eine Betten­ober­grenze im Tourismus. ORF.at

Ukraine. Das ASOW Stahl­werk ist der letzte Rück­zugsort der ukrai­ni­schen Truppen in Mariupol. Bis kurz vor dem Angriff hatten Helfer versucht, das riesige Gelände zu evaku­ieren. Hunderte Zivi­listen hatten dort in Tunneln Zuflucht gesucht. Nach Angaben der Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­tion WHO befinden sich die zuletzt evaku­ierten Menschen auf dem Weg in den Westen der Ukraine. RBB.de

Ungarn – Stellt Bedin­gungen, um ein Öl-Embargo gegen Russ­land zu unter­stützen. Aussen­mi­nister Szij­jártó sagte, sein Land könne nur zustimmen, wenn Öllie­fe­rungen über Pipe­lines von dem Embargo ausge­nommen werden. Kommis­si­ons­prä­si­dentin von der Leyen hat Ungarn und der Slowakei bereits eine Über­gangs­frist bis Ende 2023 zuge­standen. RBB.de Die unga­ri­sche Regie­rung werde keinen Sank­tionen zustimmen, die die Einfuhr von russi­schem Erdgas und Erdöl verhin­dern. MR.hu

USA – «Roe v. Wade». «In 13 US-Bundes­staaten wäre Abtrei­bung sofort illegal». Ein gele­aktes Papier gibt Hinweise auf ein Urteil des Supreme Court. Das sei einzig­artig, sagt Korre­spon­dentin Jacobi. SRF.ch
●Nawalny eröff­nete das 48. Seattle Inter­na­tional Film Festival; Es ist jetzt auf CNN verfügbar und wird später in diesem Früh­jahr auf HBOmax verfügbar sein. Nawalny (2022 | Daniel Roher USA/Russland/Deutschland | 98 Minuten) kommt in die euro­päi­schen Kinos. Auf die Frage, wie er den Film seines Lebens sieht, sträubt sich der Präsi­dent­schafts­kan­didat der russi­schen Oppo­si­tion, Alexej Nawalny, über den Vorschlag, seine Geschichte aus dem wirk­li­chen Leben als trockenes histo­ri­sches Drama darzu­stellen. Es ist ein Thriller, behauptet Nawalny (46). Und mit dieser Prokla­ma­tion seines Themas öffnet der Filme­ma­cher Daniel Roher buch­stäb­lich den Vorhang zu dem, was sich als ein hölli­scher Thriller heraus­stellt – und noch viel mehr. Nawalny berichtet über die Bemü­hungen der poli­ti­schen Bremse, das derzei­tige russi­sche Regime zu refor­mieren, CBC.ca

Vatikan –  Cassis eröffnet symbo­lisch erste Schweizer Botschaft im Vatikan. Bern will vom globalen Netz­werk des Stadt­staats profi­tieren und errichtet deshalb eine eigene diplo­ma­ti­sche Vertre­tung. SRF.ch


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1 Kommentar

  1. „Pres­se­frei­heit – Die Top-40 lt. Reporter ohne Grenzen“: Da fragt man sich doch anhand dieser Plazie­rungen für DE, AT, etc.- sind andere Länder noch schlimmer dran, oder liegt es an den zeit­gemäß opti­mierten Kriterien?
    Und die sich EU-weit anbah­nende Verschär­fung der Inter­net­zensur (auf Papier liest kaum noch wer, und über die Funk­fre­quenzen wird ohnehin gewacht) hat man dabei noch gar nicht berücksichtigt.

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