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Im Internet mitgehört und mitgeschrieben von Wilhelm Tell
 

Afrika – Letzte Woche  hat es in Senegal und Kenia zwei schwere Busunfälle mit Dutzenden Toten und Verletzten gegeben. In Senegal soll ein geplatzter Reifen zur Frontalkollision zweier Busse geführt haben. 40 Menschen starben. In Kenia kamen 21 Personen ums Leben. Der Fahrer des Busses soll wegen überhöhter Geschwindigkeit von der Strasse abgekommen sein. Unbestätigten Angaben zufolge soll der Chauffeur betrunken gewesen sein. So viele Opfer an einem einzelnen Wochenende sind zwar ungewöhnlich. Doch auf dem afrikanischen Kontinent kommt es oft zu Verkehrsunfällen mit tödlichen Folgen. Im Vergleich zu Europa sind es fast dreimal so viele. Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO ist die Lage gerade in den ärmsten Ländern des Kontinents dramatisch. Samuel Burri, Afrika-Korrespondent von SRF, lebt in Kenias Hauptstadt Nairobi und bereist den Kontinent seit vielen Jahren. Er nennt eine ganze Reihe von Gründen dafür, dass es in afrikanischen Ländern derart viele Verkehrsopfer gibt: «Die Fahrzeuge sind oft marode, die Strassen löchrig und die Chauffeure rasen.» SRF.ch

Dänemark – Fünfmal wurde das Restaurant Noma in Kopenhagen zum besten Restaurant der Welt gewählt, zuletzt 2021. Ebenfalls 2021 holte es sich den dritten Michelin-Stern. Nun ist nach 20 Jahren Schluss: Die Equipe um Küchenchef René Redzepi schliesst das Restaurant überraschend mit Ende 2024. Das gastronomische Monument verwandelt sich in eine Testküche. SRF.ch

Deutschland – Im Braunkohleort Lützerath geht die Räumung auch am Abend weiter. Die Polizei begann Aktivisten aus besetzten Scheunen, von Hochständen und Baumhäusern zu holen. Dazu wurden Flutlichtmasten aufgestellt. Der Energiekonzern RWE hat einen Zaun errichtet, sodass keine neuen Demonstranten auf das Gelände kommen können. Trotz anfänglicher Gewalt war die Räumung heute tagsüber laut Polizei überwiegend friedlich verlaufen.
● Die Maskenpflicht im öffentlichen Fernverkehr soll mit 2. Februar fallen. Das teilte der deutsche Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) heute in Berlin mit. „Wir müssen einfach mehr auf Eigenverantwortung und Freiwilligkeit setzen“. Die Deutsche Bahn begrüsste die Äusserung von Lauterbach und verwies auf den Flugverkehr. Dort gelte schon seit längerem keine Maskenpflicht mehr.
● Die Bundesregierung will den Einbau von digitalen Stromzählern zur Pflicht machen.
● Der englische König Charles III. will im Frühling nach Berlin kommen. RBB.de ● In den letzten 10 bis 15 Jahren wurden immer mehr Satelliten in die Erdumlaufbahn gebracht, mit denen auch kleine Gewässer wie der Bodensee angeschaut werden können. «Täglich fliegt ein Sentinel-3-Satellit über den Bodensee und sammelt Daten», sagt Thomas Wolf. Satelliten mit einer noch besseren Bildauflösung fliegen alle fünf Tage oder seltener über den See zwischen Deutschland und der Schweiz. Theoretisch hat die ganze Welt Zugriff auf diese Bilder.
● Die deutsche Linkspartei steckt schon länger in der Krise. Vor anderthalb Jahren wäre sie beinahe an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert und hätte um ein Haar den Einzug in den Deutschen Bundestag verpasst. Seither macht die Partei vor allem mit öffentlichen Streitereien von sich reden, und nicht mit politischen Inhalten. Jetzt versucht die Linkspartei in einer internen Tagung, die Bundestagsabgeordneten auf eine Linie zu bringen. Es geht um den Kurs gegenüber Moskau. SRF.ch

Finnland – Finnland ist bereit, zusammen mit anderen europäischen Ländern Leopard-Panzer an die Ukraine zu liefern. Allerdings könne sein Land nur eine kleine Zahl der Panzer abgeben, sagte Präsident Sauli Niinisto der finnischen Nachrichtenagentur STT. ORF.at

Frankreich – Emmanuel Macron hat es sich zum grossen Ziel gemacht, das Rentensystem zu reformieren. Zu Beginn seiner ersten Amtszeit wollte er das System noch komplett umkrempeln und eine Erhöhung des Rentenalters taxierte er damals als unfair. Bald änderte Macron die Meinung und begann das aktuelle System zu reformieren. Sein erster Reformversuch wurde 2019 mit Generalstreiks beantwortet, später wurde die Reform wegen Covid-19 sistiert. Nun also der zweite Anlauf. In einer Zeit, in der die Bevölkerung wegen der Inflation und der Energiekrise schon stark gebeutelt ist, kommt die Idee, das Rentenalter von 62 auf 64 Jahre zu erhöhen, nicht gut an: 68 % der Franzosen lehnen die Rentenreform ab. SRF.ch

Griechenland – Ex-König Konstantin II. ist am Dienstag im Alter von 82 Jahren gestorben, wie der staatliche Rundfunk und die staatliche Nachrichtenagentur berichten. Der Gesundheitszustand des Ex-Monarchen hatte sich in den vergangenen Tagen nach einem Hirnschlag verschlechtert. Er soll Regierungskreisen zufolge in einem Wald des Sommerpalastes seiner Familie im Norden Athens beerdigt werden. SRF.ch

Grossbritannien – Am Dienstag sind Prinz Harrys Memoiren «Spare» («Reserve») erschienen, in denen er mit seiner Familie und dem Königshaus abrechnet. Man mag Harry als unreifen Jungen in Gold-Pampers karikieren und einen undankbaren Bengel schimpfen – sein Verhalten ist in Vielem stinknormal. Da leidet ein Spätpubertärer unter den Fesseln seiner Herkunft und meint sie zu sprengen, indem er zum Rundumschlag ausholt. Vom alten Testament über Sophokles und Shakespeare bis zu den modernen Serien: Das Drama namens Familienzwist wiederholt sich. Aussergewöhnlich an der Geschichte ist einzig, dass bei der Demontage des heilen Familienglücks alle Welt zuschauen darf. Prinz Harry nutzt die Medien geschickter als Adlige zuvor und schlägt schamlos Profit aus der Gier nach schmutziger royaler Wäsche. Er bereichert sich ausgerechnet an jenem Voyeurismus, den er in seinen larmoyanten Ergüssen für sein und Gattin Meghans schlimmes Schicksal verantwortlich macht. Doch wie sehr sich der Abtrünnige auch in Rage redet, seine Herkunftshaut wird er damit nicht sprengen. Es ist eine alte Wahrheit, dass keine Beziehung so unfrei ist wie jene der Familie, in die wir hineingeboren und -erzogen werden. Autobiografie «Spare»: Prinz Harry teilt gegen das Königshaus aus. Erscheinungsdatum: 10.01.2023, Verlag Random House UK, 416 Seiten, ISBN 978-0-85750-479-1. Am Veröffentlichungstag von «Spare» sind allein im englischsprachigen Raum 1.43 Millionen Exemplare verkauft worden. SRF.ch

IranVor einer Woche enthüllte CNN, dass ein Bauteil einer Zürcher Firma in iranischen Kamikaze-Drohnen gefunden wurde. Damit nicht genug: Dutzende Komponenten aus westlichen Ländern sind in diesen Waffen verbaut. Selbstverständlich kann jedes dieser Produkte aus einem Fahrzeug, aus einem Elektrofahrrad, aus dem elektrischen Rasenmäher-Roboter ausgebaut werden und dann für etwas anderes verwendet werden. Das lasse sich nicht verhindern. SRF.ch

Irland – Italienische Weinproduzenten starten eine Kampagne gegen schockierende Etiketten und Warnhinweise auf Weinflaschen. So protestieren sie gegen die Entscheidung der EU, Irland verpflichtende Warnhinweise nach dem Vorbild von Zigarettenschachteln auf Alkoholika zu erlauben. ORF.at

Libanon – Kaum volljährig geworden, merkte die libanesische Nachkriegsgeneration, dass etwas in ihrem Staat faul war. Als sie 2015 auf die Strasse ging, um gegen die korrupte Machtelite zu demonstrieren, war es jedoch bereits zu spät. Der Staat war bankrott. Im kleinen Mittelmeerstaat kämpfen inzwischen viele um ihre Existenz. Selbst die einstige Mittelschicht ist betroffen. Seit drei Jahren darf sie ihr Geld auf der Bank nicht holen. Und wegen der horrenden Inflation reichen ihre Saläre nicht mehr zum Überleben. Die Not treibt manche in die Kriminalität. Sally Hafez, 28, stammt aus einer Mittelstandsfamilie in Beirut. Sie hatte einen guten Job, Geld für Kleider, Reisen und ein Auto. Gleichzeitig dauerten die täglichen Stromausfälle in Beirut immer länger, das Trinkwasser war verschmutzt, der Abfall stapelte sich in den Strassen. Die junge Libanesin begann, wie viele ihrer Generation, Fragen zu stellen, und einen Systemwechsel zu fordern. Als die Korruption aufflog und das ganze System wie ein Kartenhaus in sich zusammenfiel, schuf die politische Elite Milliarden ausser Landes. Gleichzeitig beschränkte sie Bankenbezüge fürs Volk auf einen lächerlich kleinen Betrag. Als ihre krebskranke Schwester eine lebensrettende Operation brauchte, wollte Sally Hafez dafür Geld von ihrem Sparkonto abheben. Die Bank weigerte sich, ihr das Geld zu geben. Eines Tages überfiel die junge Frau ihre Quartierbank, um das Geld für ihre Schwester zu holen. Eine Überlebensgeschichte aus einem gescheiterten Staat. In dem selbst Anwältinnen und Richter verarmen. Susanne Brunner “International” SRF.ch
● Als Aussenminister Péter Szijjártó auf der internationalen Konferenz in Beirut über die Hilfe für syrische Flüchtlinge sprach, die bereits fast ein Fünftel der libanesischen Bevölkerung ausmachen, sagte er, dass die ungarische Regierung in den letzten Jahren eine Reihe von Projekten in Syrien im Wert von etwa 27 Millionen US-Dollar in Bereichen wie Bau, Bildung, Gesundheitswesen und Landwirtschaft. Wenn die internationale Gemeinschaft ihre Haltung nicht ändere, werden immer mehr Syrer ihre Heimat verlassen und immer weniger nach Hause zurückkehren, wird er von der Nachrichtenagentur MTI zitiert. KR.hu

Österreich – Innsbrucker Astrophysiker versuchen derzeit, einem rätselhaften Himmelsphänomen auf die Spur zu kommen. Amateurastronomen hatten einen bisher unbekannten Nebelbogen entdeckt, der sich im Bereich unserer Nachbargalaxie befindet. Der Nebelbogen könnte auch Vorbote eines grossen kosmischen Ereignisses sein.
● Weil sie Treibhausgase speichern, dämpfen Moore den Klimawandel, jedoch nur, solange sie intakt sind. Jährlich werden weltweit 500’000 Hektar zerstört. Mit fatalen Folgen: Entwässerte Moore sind für mehr Emissionen verantwortlich als der globale Flugverkehr. Auch in Österreich ist nur noch ein Zehntel aller ursprünglichen Moore erhalten. Der neue Mooratlas plädiert für eine Renaturierung und mehr Moorschutz. (boell.de/de/mooratlas) ORF.at
● Dass ich Millionen erbe, macht mich wütend und ist ungerecht. Eine österreichische Studentin, Marlene Engelhorn, will 90 % ihres Millionenerbes abgeben – in Form von Steuern.
● Das Strache-Video aus Ibiza blieb bisher ohne Strafe – also jenes Video, das den ehemaligen FPÖ-Chef und späteren Vizekanzler Heinz-Christian Strache mit einer angeblichen, russischen Oligarchin zeigt. Strache war damals noch gar nicht Vizekanzler und auch die Oligarchin, wäre sie denn eine echte gewesen, wäre ohne Strafe davongekommen. Der Grund: Es klafft eine Lücke im österreichischen Strafrecht und genau diese will die konservativ-grüne Regierung in Wien nun schliessen. Darum bezeichnete Österreichs Verfassungsministerin Karoline Edtstadler das neue Antikorruptionsgesetz als das «strengste der Welt». Ob nun aber alles allein mit diesem Gesetz sauberer wird, ist fraglich.
● Bundespräsident Alain Berset ist zum traditionellen Erstbesuch in der österreichischen Hauptstadt Wien von seinem Amtskollegen Alexander Van der Bellen empfangen worden. Dieser versprach der Schweiz Unterstützung bei der Teilnahme am Forschungsprogramm «Horizon Europe». Zudem traf Berset auch den österreichischen Bundeskanzler Karl Nehammer, Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka sowie weitere Minister. Van der Bellen nannte den Besuch des Schweizer Bundespräsidenten eine schöne Tradition. Sie sei bezeichnend für die engen und vertrauensvollen Beziehung zwischen den beiden Ländern. Berset wurde mit militärischen Ehren im Inneren Burghof der Wiener Hofburg begrüsst. Beim Austausch über die Beziehungen Schweiz-EU unterstrich Berset laut einer Mitteilung des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI) den Willen der Schweiz, die für beide Seiten vorteilhafte Partnerschaft weiterzuentwickeln. Der Bundesrat habe dafür einen breiten Paketansatz vorgeschlagen, um die Anliegen zusammenzubringen. Ausstehend ist die Assoziierung der Schweiz mit den europäischen Programmen «Horizon Europe» und «Erasmus+». Van der Bellen übte, wie die österreichische Nachrichtenagentur APA meldete, deutliche Kritik an der EU-Politik gegenüber der Schweiz. «Ich finde es persönlich unerträglich, dass die Schweiz mit den besten Universitäten der Welt […] von Horizon Europe, dem Forschungsprogramm der Europäischen Union, derzeit ausgeschlossen ist», so Van der Bellen. Der Forschungsbereich sei ein Beispiel dafür, dass auch die EU die Schweiz brauche. «Österreich wird alles tun, um auf dieser Ebene das Verhältnis zwischen der EU und der Schweiz zu verbessern», versprach der langjährige Universitätsprofessor. SRF.ch

Peru – Im politisch zerrissenen Peru nimmt die Gewalt zu. Die Zahl der Todesopfer ist auf 47 gestiegen. Ein Polizist wurde am Dienstag lebend verbrannt. NOS.nl

Russland – Rund zehneinhalb Monate nach Kriegsbeginn hat Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu Generalstabschef Waleri Gerassimow zum neuen Kommandeur der russischen Truppen in der Ukraine ernannt. Der bisherige Kommandeur Sergej Surowikin, der den Posten erst im vergangenen Oktober übernommen hatte, solle Gerassimows Stellvertreter werden, teilte das Ministerium heute in Moskau mit. Schoigu ernannte mit General Oleg Saljukow und Generaloberst Alexej Kim zudem noch zwei weitere Stellvertreter. Moskau begründete die Neuaufstellung mit einer „Ausweitung des Ausmasses der zu lösenden Aufgaben“ sowie der Notwendigkeit einer engeren Kooperation der einzelnen Armeeteile. ORF.at

Saudi-Arabien – Das Land ist grösstenteils Wüste, die jetzt durch den vielen Regen vielerorts grün wird; ein Zeichen fürs Jüngste Gerichts für den Muslim..NOS.nl

Schweden – Im Norden, bei Kiruna, sind bedeutende Vorkommen an Seltenen Erden entdeckt worden, die unter anderem beim Bau von E-Autos und Windkrafträdern benötigt werden. Das schwedische Bergbauunternehmen LKAB meldet, dass über eine Million Tonnen an Seltenerd-Oxiden gefunden worden seien. Es handle sich um die grösste bekannte Lagerstätte dieser Art in Europa. Ein Grossteil des Abbaus erfolge derzeit in China, aber die Grösse der dortigen Vorkommen sei unklar.
● Paradigmenwechsel: Die konservativ-liberale Regierung will den Bau neuer AKWs ermöglichen. SRF.ch

Schweiz – Anders als viele EU-Länder verzichtet die Schweiz vorerst auf eine Corona-Testpflicht für Reisende aus China. Nach einer längeren Pause wird am 26. Januar wieder ein Flugzeug der Air China auf dem Flughafen Genf landen. Die Passagiere werden zwar angehalten, auf dem Flug eine Maske zu tragen, aber testen lassen müssen sie sich nicht. Der Bundesrat und das Bundesamt für Gesundheit (BAG) wollen vorerst für Reisende aus China keine Testpflicht einführen. Obwohl China durch eine starke Covid-19-Welle geht, sei die Schweizer Bevölkerung durch chinesische Reisende nicht speziell gefährdet.
● Kein Gastrosterben. Restaurants suchen Personal – trotzdem nimmt Zahl der Betriebe zu. Ist die Gastronomie in der Krise? Nicht unbedingt. Seit drei Jahren gibt es mehr Gründungen als Schliessungen.
● Ein Komet ist im Anflug – da kann man schon mal nervös werden. Vor allem, wenn es sich um einen Himmelskörper handelt, den zuletzt die Neandertaler zu Gesicht bekamen. «C/2022 E3 (ZTF)» soll Ende Januar gar mit blossem Auge zu sehen sein, wie in den vergangenen Tagen oft zu lesen war. Doch so einfach ist es nicht. «Man weiss nie, was diese Vagabunden vorhaben», so Marc Eichenberger von der Schweizerischen Astronomischen Gesellschaft SAG. Kometen sind Überraschungspakete aus der Tiefe des Sonnensystems.
● Lugaggia: Hier hat die Energie-Zukunft bereits begonnen. Das Tessiner Dorf versorgt sich zu einem grossen Teil mit eigenem Solarstrom – dank Speicherbatterien.
● Bis 2035 sollen alle Billetautomaten aus Bahnhöfen, Bussen und Trams verschwinden. Die Automaten sind teuer und aufwändig im Betrieb. Die ÖV-Branche setzt auf Lösungen mit Smartphones. Wer aber die Fahrkarte nicht mit dem Smartphone kaufen will oder kann, löst heute das Bus-Ticket beim Chauffeur oder der Chauffeuse im Fahrzeug selbst. Das sei nicht mehr zeitgemäss, sagen die ÖV-Betriebe und prüfen Alternativen.
● An Volkshochschulen sinken die Teilnehmerzahlen. Muss sich das Angebot stärker an den Zeitgeist anpassen? SRF.ch

Uganda – Uganda erklärt den Ebola-Ausbruch für beendet. Insgesamt wurden 164 Infektionsfälle gemeldet, davon 142 bestätigt. 55 Patienten sind an der Krankheit gestorben. NOS.nl

Ukraine – Präsident Wladimir Selenski wirft dem Oppositionspolitiker Wiktor Medwedtschuk und mehreren anderen Abgeordneten vor, “Russland zu dienen”. Als Konsequenz wurden nun die Pässe der Politiker eingezogen. Weitere Massnahmen dieser Art würden folgen, so Selenski. VESTI.ru
● Der Leopard 2 ist ein Kampfpanzer. Er ist 65 Tonnen schwer, 70 km/h schnell und besitzt eine Glattrohrkanone, welche, auch während das Fahrzeug in Bewegung ist, das Ziel auf drei Kilometer Entfernung punktgenau trifft. Die deutsche Maschine verinnerlicht Qualitäten, die typisch sind für Kampfpanzer: Er ist prädestiniert für Durchbrüche und somit für Geländegewinne. Der Leopard 2 ist allerdings nicht der einzige Kampfpanzer, welcher der Westen besitzt. Grundsätzlich könnte auch über andere Typen wie den Challenger 2 der britischen Armee oder den Leclerc aus Frankreich diskutiert werden. Allerdings könnten diese viel schwieriger ins Verteidigungsdispositiv der Ukraine integriert werden. Grundsätzlich sind Spähpanzer schnell, klein und geräuscharm. Zudem sind sie nur leicht bewaffnet. Dies trifft für den AMX-10 RC nur bedingt zu, weshalb Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bei Bekanntgabe der Lieferung wohl auch von einem «leichten Kampfpanzer» gesprochen hat. Schützenpanzer sind vor allem dafür geeignet, Infanterie zu transportieren. So wird der Marder teils als «Schlachtfeldtaxi» bezeichnet. Wie viele Personen im jeweiligen Gefährt Platz haben, variiert je nach Typ. Teils sind es bis zu zehn Infanteristen und Panzergrenadiere, beim Marder sind es deren sechs. Bereits länger in der Ukraine im Einsatz ist der Gepard. So sind die ersten deutschen Flakpanzer gemäss ukrainischen Angaben bereits im vergangenen Juli in Kiew angekommen. Flakpanzer werden also gebraucht, um Helikopter, Flugzeuge, Drohnen oder Marschflugkörper – also unbemannte militärische Lenkflugkörper – in der Luft abzuschiessen. So ist auch das Flugabwehrsystem des Marders mit Kanonen, Radar, Laserentfernungsmesser und Munition ausgestattet. SRF.ch

Ungarn – Die massenhafte illegale Einwanderung stellt ein enormes Risiko für die öffentliche Sicherheit dar. Dies erklärte Bence Rétvári, Staatssekretär im Innenministerium, bei der Verabschiedung des 80. Polizeikontingents nach Nord-Mazedonien.
● Die Privathaushalte verbrauchten im Dezember um ca. 23%, die Wirtschaftsakteure knapp 25% weniger Gas als im Vergleichszeitraum des vorangegangenen Jahres.
● Buhrufe unterbrachen am Montag eine öffentliche Anhörung in Debrecen. Bei dieser sollten Vertreter des chinesischen Unternehmens CATL, das in der Stadt eine Batteriefabrik bauen will, angehört werden. Die Megainvestition in Höhe von 7,37 Mrd. Euro war im Herbst 2022 angekündigt worden. Das Werk soll 2025 übergeben werden. Die grüne Oppositionspartei LMP hatte daraufhin eine Volksabstimmung angeregt, da die Errichtung des Werkes aufgrund seines enormen Wasserverbrauchs zur Austrocknung der Stadt führen dürfte. Bürgermeister László Papp vertrat bei der Anhörung jedoch die Auffassung, das Werk stelle keine Gefahr dar, schaffe aber in Debrecen und seinem Umland ca. 9’000 Arbeitsplätze. KR.hu

USA – Bei der US-Flugaufsichtsbehörde FAA ist es zu einer grösseren Störung gekommen. Die FAA hatte für einige Stunden ein Verbot für Inlandflüge verordnet. Dieses wurde inzwischen allerdings wieder aufgehoben. Auswirkungen auf den Betrieb bei den Flughäfen Zürich und Genf sowie der Fluggesellschaft Swiss sind ausgeblieben. Der Flugverkehr war zwischenzeitlich stark beeinträchtigt. Das System, das Piloten sowie das Bodenpersonal mit Informationen über Störungen im Flugablauf versorgt, ist ausgefallen. Die Bundesluftfahrtbehörde der USA (FAA) schrieb darauf auf Twitter, dass bis 9 Uhr Ortszeit – also 15 Uhr Mitteleuropäische Zeit – sämtliche Inlandflüge am Boden bleiben müssten. Inzwischen ist die Flugsperre wieder aufgehoben. Keine Hinweise auf Cyberattacke.
● Die Behörden warnen vor Sturzfluten in Kalifornien.
● Nach Fund von Geheimpapieren: Biden zeigt sich «überrascht».
● Sie trägt den abstrakten Namen XBB.1.5: die neuste Corona-Variante. Sie taucht im Moment noch mehrheitlich in den USA auf, wurde inzwischen aber schon in vielen anderen Ländern nachgewiesen, und hat offensichtlich die Fähigkeiten sich gegen andere Varianten durchzusetzen. Im Nordosten der USA macht die Variante nach Schätzungen schon 70 % aller Infektionen aus. Es handelt sich um die am stärksten übertragbare Subvariante, die bisher entdeckt wurde. In der Schweiz wurden bisher vereinzelte Fälle von XBB.1.5 nachgewiesen. Auch in Deutschland und Österreich sind bereits Fälle bekannt.
● Sowohl Trump als auch Biden haben Dokumente aus dem Weissen Haus mitgehen lassen. SRF.ch
● Der amerikanische Öl- und Gaskonzern ExxonMobil wusste seit Jahrzehnten, dass die Nutzung fossiler Brennstoffe zur Erderwärmung führt. Trotzdem hat das Unternehmen laut dem renommierten Wissenschaftsjournal Science öffentlich Zweifel an der Zuverlässigkeit von Klimamodellen geäussert. In einer neuen Studie zeigen Klimawissenschaftler, dass der Ölgigant bereits in den 1970er Jahren eine Erwärmung der Erde um 0,2 Grad pro Jahrzehnt genau vorhersagte. Die Forschung des Ölgiganten war so präzise wie staatliche Studien und wissenschaftliche Veröffentlichungen – und in manchen Fällen sogar noch präziser. NOS.nl


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