Vizepräsident der EU-Kommission: monokulturelle Staaten ausradieren!

Zusammenfassung einer Rede des Vizepräsidenten der EU-Kommission Frans Timmermans

Laut der eng­lisch­spra­chi­gen Zusammenfassung auf der YouTube-Seite, der auch der obige Videoausschnitt ent­stammt (www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​N​1​4​U​5​Z​E-N2w), hat Frans Timmermans, nie­der­län­di­scher Diplomat und seit 1. November 2014 Erster Vizepräsident der EU-Kommission und EU-Kommissar für „Bessere Rechtssetzung, inter­in­sti­tu­tio­nelle Beziehungen, Rechtsstaatlichkeit und Grundrechtecharta“, wäh­rend einer Rede wäh­rend des sog. „Grundrechte-Kolloquiums der EU“ (EU Fundamental Rights Colloquium) die Mitglieder des EU-Parlaments auf­ge­for­dert, ver­mehrt dazu bei­zu­tra­gen, dass mono­kul­tu­relle Staaten ver­schwin­den (in der eng­li­schen Zusammenfassung wört­lich: erase = [diese] aus­zu­ra­die­ren) und den Prozess der Umsetzung der „mul­ti­kul­tu­rel­len Vielfalt“ in allen Staaten welt­weit zu beschleu­ni­gen.

Die Zukunft der Menschheit, so Timmermans, beruhe nicht län­ger auf ein­zel­nen Nationen und Kulturen, son­dern auf einer ver­misch­ten Superkultur. Die heu­ti­gen Konservativen, die ihre eige­nen Traditionen wert­schät­zen und eine fried­li­che Zukunft für ihre eige­nen Gemeinschaften wol­len, beru­fen sich laut Timmermans auf eine „Vergangenheit, die nie exis­tiert hat“ und kön­nen des­halb nicht die Zukunft dik­tie­ren. Europäische Kultur und euro­päi­sches Erbe seien ledig­lich soziale Konstrukte und jeder, der etwas ande­res behaupte, sei eng­stir­nig. Europa sei immer schon ein Kontinent von Migranten gewe­sen und euro­päi­sche Werte bedeu­te­ten, dass man mul­ti­kul­tu­relle Vielfalt zu akzep­tie­ren habe. Wer dies nicht tue, stelle den Frieden in Europa in Frage.

Die Masseneinwanderung von mos­le­mi­schen Männern nach Europa ist ein Mittel zu die­sem Zweck. Kein Land soll der unver­meid­li­chen Vermischung ent­ge­hen, viel­mehr sol­len die Zuwanderer ver­an­lasst wer­den, auch die ent­fern­tes­ten Plätze des Planeten zu errei­chen, um sicher­zu­stel­len, dass nir­gends mehr homo­gene Gesellschaften bestehen blei­ben.

Timmermans ist einer der ers­ten unter den EU-Führern, der die Maske fal­len lässt und seine Vorstellungen so deut­lich aus­spricht.

Was seine Aussagen impli­zie­ren, ist klar: die Existenz aller euro­päi­schen Völker steht auf dem Spiel!

*     *     *

PS. Da uns immer wie­der zwei­felnde Leseranfragen errei­chen, ver­öf­fent­li­chen wir nach­ste­hend das kom­plette eng­li­sche Transkript des im Video gezeig­ten Redeausschnitts sowie eine wort­ge­treue deut­sche Übersetzung. Urteilen Sie bitte selbst, ob die Schlagzeile „mono­kul­tu­relle Staaten aus­ra­die­ren“ (tran­si­tiv) oder die zusam­men­fas­sende Formulierung „mono­kul­tu­relle Staaten wer­den ver­schwin­den“ (intran­si­tiv) durch den – aus nahe­lie­gen­den Motiven her­aus – äußerst vor­sich­tig-diplo­ma­tisch for­mu­lier­ten Text der Rede Timmermans gedeckt sind oder nicht – wir haben daran kei­ner­lei Zweifel!

Diversity is now in some parts of Europe seen as a threat. Diversity comes with chal­len­ges. But diver­sity is humanity’s destiny. There is not going to be, even in the remo­test pla­ces of this pla­net, a nation that will not see diver­sity in its future. That’s where huma­nity is hea­ding. And those poli­ti­ci­ans try­ing to sell to their elec­to­ra­tes a society that is exclu­si­vely com­po­sed of people from one cul­ture, are try­ing to por­tray a future based on a past that never exis­ted, the­re­fore that future will never be. Europe will be diverse, like all other parts of the world will be diverse. The only ques­tion is, how do we deal with that diver­sity? And my ans­wer to that is, by ensu­ring that our values deter­mine how we deal with diver­sity and not giving up our values to refuse diver­sity. That will bring us down as a society. If we don’t get this right, I truly believe Europe will not remain the Europe we built. Europe will not remain a place of peace and free­dom, for very long.

Vielfalt wird jetzt in eini­gen Teilen Europas als Bedrohung ange­se­hen. Vielfalt bringt Probleme mit sich. Aber die Vielfalt ist das Schicksal der Menschheit. Es wird kei­nen Staat, selbst in den ent­fern­tes­ten Orten die­ses Planeten geben, der künf­tig nicht mit Vielfalt kon­fron­tiert sein wird. Dort liegt das Ziel der Menschheit. Und jene Politiker, die ver­su­chen, ihren Wählern eine Gesellschaft ein­zu­re­den, die aus­schließ­lich aus Menschen einer Kultur besteht, ver­su­chen, eine Zukunft zu schil­dern, die auf einer Vergangenheit auf­ge­baut ist, die es nie­mals gab, und daher wird es diese Zukunft nie­mals geben. Europa wird viel­fäl­tig sein, wie alle ande­ren Teile der Welt viel­fäl­tig sein wer­den. Die ein­zige Frage ist, wie gehen wir mit der Vielfalt um? Und meine Antwort dar­auf ist, Ihnen zu ver­si­chern, daß unsere Werte davon abhän­gen, wie wir mit der Vielfalt umge­hen und nicht indem wir unsere Werte auf­ge­ben, um Vielfalt abzu­leh­nen. Das würde uns als Gesellschaft ver­nich­ten. Wenn wir die­ses Recht nicht erhal­ten, glaube ich wirk­lich, daß Europa nicht das Europa bleibt, das wir gebaut haben. Europa würde (dann) für sehr lange kein Ort des Friedens und der Freiheit blei­ben.

Print Friendly