Islamkritik, Fehlentwicklungen des Islam und Staatsversagen

Anetta Kahane, Abdulla Özkan, Mehmet Daimagüler, Hans-Ulrich Jörges, Heiko Maas und Stefan Aust während einer Podiumsdiskussion in Köln am 9. 6. 2014 (Foto: © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons)

Von Prof. Dr. Cornelia Kirchner[1]

Im Frühjahr diesen Jahres ent­stand in der öffentlichen poli­tis­chen Debatte eine neue Situation. Das bis dahin kaum beachtete Thema der Kritik am Islam zog nun eine bre­ite Aufmerksamkeit auf sich. Es waren Vertreter der neuen Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD), deren islamkri­tis­che Stellungnahmen von vie­len Seiten der Gesellschaft her einen Sturm der Entrüstung[2] aus­lösten. Mehrere Unionspolitiker dis­tanzierten sich später von dieser Art der Empörung[3] und beton­ten ähn­lich wie die AfD, der Islam gehöre nicht zu Deutschland, die hier leben­den Muslime aber schon.

Wurde mit dieser Stellungnahme beab­sichtigt, eine Versachlichung der Debatte zu erre­ichen und dafür zu wer­ben, im Weiteren die Sache – den Islam – getrennt von der Person zu disku­tieren, so ver­hallte dieser Appell bis­lang unge­hört. Die beteiligten Regierungs- und Kirchenvertreter[4] sowie Islamverbände ignori­eren die inhaltlichen Aspekte der von den Vertretern der AfD geäußerten Islamkritik nach wie vor und es wird auf bre­iter Front auf keine dieser Aussagen konkret Bezug genom­men. Pauschal wird ihnen stattdessen „Fremdenfeindlichkeit“, „Islamophobie“, „Rassismus“, „Islamhass“, „geistige Brandstiftung“, „Verfassungsfeindlichkeit“ oder „Niedertracht“ vorge­wor­fen, ohne diese schw­er­wiegen­den Vorhaltungen zu bele­gen. Leitlinie für dieses Vorgehen scheint das Motto zu sein: „Warum sach­lich, wenn’s auch per­sön­lich geht!“ Ein bekan­nter­maßen recht wirk­sames Mittel zur Abwehr von Kritik wie auch dazu, die per­sön­liche Integrität des Kritikers anzu­greifen.

Wirksames Mittel zur Abwehr von Islamkritik?

Als exem­plar­isch für das beschriebene unsach­liche Vorgehen kann die Reaktion von Aiman Mazyek, des Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime[5] gel­ten. Er wandte sich an die islamkri­tis­chen AfD-Vertreter mit dem Satz: „Wir wollen wis­sen: Warum has­sen Sie uns?“. Während die bis zu diesem Zeitpunkt von den Medien über­mit­telte Islamkritik der AfD auch bei genauerer Untersuchung keine per­sön­lichen Angriffe erken­nen lässt[6], fokussierte Mazyek demge­genüber auf die Gefühlsebene „Hass“ und damit auf eines der neg­a­tivsten zwis­chen­men­schlichen Gefühle über­haupt. Vermutlich tat dies der Zentralrat der Muslime in der Hoffnung, auf diese Weise einer Auseinandersetzung mit der eigentlichen Sachlage besser auswe­ichen und diese block­ieren zu kön­nen.

Medien helfen bei der Abwehr islamkritischer Inhalte?

Es fällt auf, dass sich die Medien den hier vorzufind­en­den anti­aufk­lärerischen Bestrebungen hin­sichtlich des Islams in Deutschland nicht deut­lich ent­ge­gen stellen, vor allem auch die öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten sowie die Tagespresse entziehen sich bisher auf diesem Feld eher der Aufgabe als ‚vierte Gewalt‘ und nehmen kaum die damit ver­bun­dene Kontrolle wahr. Gehäuft findet man stattdessen Beiträge, die in fak­tisch wie wis­senschaftlich ungerecht­fer­tigter Weise den Islam zu glo­ri­fizieren und ihn kul­turell unangemessen zu über­höhen suchen. Eventuellen Bedenken wird dabei im Vorhinein beschwichti­gend und mit erhobenem päd­a­gogis­chen Zeigefinger begegnet[7]. Und dies, obwohl poli­tis­che Publizisten und Wissenschaftler auf gesellschaftliche Probleme mit dem und durch den Islam bere­its seit langer Zeit aufmerk­sam machen.

Inhalte der abgewehrten Islamkritik:

Als Beispiele der von Mazyek wie generell seit­ens der Politik, Kirchen und Islamverbände bisher abgewehrten islamkri­tis­chen Aussagen der Partei der AfD lassen sich nennen[8]: Für beson­ders kri­tisch hält man dort, dass der Islam mit der Scharia den Anspruch erhebt, die beste­hende Gesellschaft ändern zu wollen. Dennoch tren­nten sich die in Deutschland leben­den Muslime und islamis­chen Verbände von der Scharia nicht. Deshalb seien schär­fere Kontrollen von Koranschulen und Moscheen und das Verbot von Minaretten erforder­lich. Integrierte mus­lim­is­che Mitbürger seien mit ihrem Glauben und Leben selb­stver­ständlicher Teil Deutschlands, der Islam sei es dage­gen nicht. Mit dem Grundgesetz sei der Islam nicht vere­in­bar. Alexander Gauland, stel­lvertre­tender Parteivorsitzender der AfD unter­stre­icht diese Position mit den Worten: „Der Islam ist keine Religion wie das katholis­che oder protes­tantis­che Christentum, son­dern intellek­tuell immer mit der Übernahme des Staates ver­bun­den. Deswegen ist die Islamisierung Deutschlands eine Gefahr“. Aussagen, dass es neben der fun­da­men­talen Ausrichtung des Islams auch einen aufgek­lärten Islam gebe, der mit der frei­heitlich-demokratis­chen Grundordnung vere­in­bar sei, wider­spricht er: „Wir sind ein christlich-laizis­tis­ches Land, der Islam ist ein Fremdkörper. Einen Euroislam gibt es in Wirklichkeit nicht.“ Zudem kri­tisiert die Parteivorsitzende Dr. Frauke Petry[8], dass die Bundesregierung mit der fort­ge­set­zten mus­lim­is­chen Einwanderung das Ziel ver­folge, dem islamisch-ori­en­tal­is­chen Wertekanon in Deutschland einen wichti­gen Platz einzuräu­men, obwohl sich die islamis­che Welt die west­lichen Gesellschaften als Feindbild aus­gewählt habe.

Mit ihrer Islamkritik erheben die genan­nten AfD-Vertreter zugle­ich mehr oder weniger deut­liche Vorwürfe gegen die Bundes- und Landesregierungen, ihrer Pflicht zur Abwehr der staats- und kul­turge­fährden­den Einflüsse durch den Islam nicht nachgekom­men zu sein. Diese Aspekte sollen im Folgenden genauer unter­sucht wer­den.

Islamkritik ist in Deutschland im Interesse der Allgemeinheit

Sollte die Kritik der AfD zutr­e­f­fend sein, dass die Regierenden von Bund und Land die deutsche Bevölkerung vor den staats- und kul­turge­fährden­den Einflüssen des Islams nicht hin­re­ichend schützen, dann wäre öffentliche Islam-Kritik unmit­tel­bar von einem hohen all­ge­meinen Interesse. Deutsche wis­sen anscheinend sehr wenig über den Islam[10]. Zwar stützt sich diese Aussage nicht auf repräsen­ta­tive Umfrageergebnisse, sie dürfte aller Erfahrung nach den­noch richtig sein. Diese Unwissenheit bedeutet jedoch nicht, dass die Mehrheit der deutschen Bevölkerung nicht auch von sich aus mehr über den Islam und seine eventuellen, die herrschende Gesellschaftsordnung gefährden­den Wirkungen erfahren wollte.

Auch wenn die direk­ten Zusammenhänge mit dem Glaubensgebäude des Islam nicht immer gese­hen wer­den, so wird doch auf der Ebene ihres Alltags von immer mehr Bürgerinnen und Bürgern, Sozialarbeitern, Psychologen, Lehrern, Ärzten, Polizisten und Repräsentanten anderer rel­e­van­ter gesellschaftlicher Bereiche über Probleme berichtet, die neg­a­tive Einflüsse auf das soziale Zusammenleben, die Rechtssicherheit, die Werte und Kultur des Landes durch den in Deutschland gelebten Islam unüberse­hbar machten. Diese Berichte erfol­gten jedes Mal unter Betonung der Notwendigkeit, unzuläs­sige Verallgemeinerungen zu ver­mei­den. Beschrieben wurde in diesem Zusammenhang überdies ein durch eigene Nachbarn oder beru­fliche Kollegen oder durch Vorgesetzte und poli­tis­che oder insti­tu­tionelle Entscheidungsträger aus­geübter Zwang zum Konformismus, der eine Unterdrückung jeder ser­iösen Kritik nach sich ziehe.

Beispiele für die erwähnten Fehlentwicklungen des gelebten Islam:

Dazu zählen die über­all in Berlin und anderen Gegenden Deutschlands zu beobach­t­en­den Freudentänze und Triumphrufe von Muslimen über das Gelingen der zu „Ehren“ Allahs aus­ge­führten Terroranschläge und Groß-Attentate wie zuletzt in Orlando, Brüssel und Paris gegen das Leben von Juden, Intellektuellen, Künstlern, Homosexuellen, feiern­den Jugendlichen und reisenden Familien an Bahnhöfen und Flughäfen. Dazu zählt die bei diesen islamis­chen Bekenntnissen mitschwin­gende latente und offene Gewaltbereitschaft ganzer mus­lim­is­cher Kollektive gegen die übrige Gesellschaft. Dazu zählt, dass immer mehr einzelne im öffentlichen Raum sich aufhal­tende männliche Kinder, Jugendliche und Erwachsene von Gruppen sich als gläu­bige Muslime beze­ich­nen­der Kinder, Jugendlicher und junger Erwachsener hin­ter­rücks eingekreist und lebens­bedrohlich ange­grif­fen wer­den. Immer häu­figer reg­istri­eren Ärzte durch Gewalthandlungen kör­per­lich schwer ver­let­zte und geschun­dene Musliminnen, die von ihren (Ehe-)Männern in die Notaufnahme von Krankenhäusern gebracht wer­den. Immer häu­figer erfahren Ärzte und andere Therapeuten von sex­uellen Übergriffen männlicher Muslime auf offenkundig nicht­mus­lim­is­che Mädchen und Frauen.

Auffällig die unter­wür­fige Herausnahme von Schweinefleisch aus dem Speiseplan durch die Kantinenleiter von Schulen, Gefängnissen und Kitas in zahlre­ichen Bundesländern, obwohl noch nie Muslime in Deutschland zum Essen von Schweinefleich bei der in der Regel sehr reichen Speiseauswahl gezwun­gen wor­den sind. Auffällig die eben­falls durch Auflagen von Bund, Land und Kommune in Schulen, Krankenhäusern, Gefängnissen und Heimen in finanzieller und prak­tis­cher Hinsicht unver­hält­nis­mäßig zu Lasten der Übrigen geförderte Durchführung des Fastenmonat Ramadan, um die Entstehung des Korans im Orient zu ehren.

Man beobachtet ein religiös wie finanziell unangemessenes Sperren ganzer Schwimmbäder zugun­sten einiger schwimm­begeis­terter ganzkör­per­bek­lei­de­ter Musliminnen. Kopftuchtragende junge Frauen attack­ieren ältere Straßenpassanten mit der Begründung, sie seien ger­ade eben von diesen wegen ihrer religiösen Bekleidung belei­di­gend ange­blickt wor­den. Immer mehr Eltern nehmen an den Schulen ihrer Kinder den wach­senden Anteil explizit als gläu­bige Muslime auftre­tender mit Kopftuch bek­lei­de­ter Mädchen wie ander­er­seits mäd­chen- und frauen­feindlich sich ver­hal­tender mus­lim­is­cher Jungen wahr, immer mehr Lehrer erleben die religiös begrün­dete Weigerung dieser Kinder und Jugendlichen, an den gemein­samen sozial-kom­mu­nika­tiven Unternehmungen teilzunehmen (Sportunterricht, Klassenfahrten, Museumsbesuche etc.).

Man fürchtet, dass die Sozialprogramme und Antidiskriminierungsgesetze der let­zten Jahre das Gegenteil der vor allem den Muslimen zugedachten sozialen Integration bewirkt haben kön­nten. Man erlebt in den aus islamis­chen Gründen immer häu­figer ganzkör­per­ver­schleierten Frauen auf der Straße ein in der Realität kom­mu­nika­tionsver­weigern­des und die Kultur des in Deutschland vorherrschen­den Zusammenlebens ver­ach­t­en­des Verhalten. Die Verslummung ganzer Stadtteile und Teilregionen, der tonal und inhaltlich unpassende Muezzin-Ruf über die ange­blich weltweit einzig wahre Religion des Islam – dies nehmen zunehmend viele Menschen als die Folge einer Hybris und nicht als kul­turellen Gewinn wahr.

Die massen­haft vork­om­mende Polygamie ist ‚dank‘ Scharia-basierter Eheverträge seit 2009 legal. Diese Scharia-basierten Verträge kom­men für die betr­e­f­fenden Mädchen und Frauen meist unter grup­pen­dy­namis­chen Bedingungen zus­tande, die ein „Nein“ von vorn­herein auss­chließen. Auf dieser Vertragsbasis wer­den auch Kinderehen und Verwandtenehen ersten Grades geschlossen, ferner die vere­in­fachte Scheidung und das dop­pelte Erbrecht für die beteiligten männlichen Muslime fix­iert. Alle „Mitglieder“ der­ar­tiger – gle­ich welcher nationalen Herkunft – immer größer wer­den­der mus­lim­is­cher Gruppen erhal­ten auf dieser Vertragsbasis überdies[11] den kosten­losen Zugang zur geset­zlichen Krankenversorgung als Mitversicherte und Versorgungsberechtigte. Als Anspruchsberechtigte treten diese cla­nar­tig struk­turi­erten weiträu­mig ver­net­zten Großgruppen auch bei allen anderen Leistungen des deutschen Sozialsystems auf (Unterhaltsvorschuss, Wohngeld, Hartz IV, Arbeitslosengeld II, Pflegeleistungen, etc.). Mit diesen Situationen kon­fron­tierte poli­tis­che und admin­is­tra­tive Entscheidungsträger recht­fer­ti­gen die fehlende Kontrolle mit Hinweis auf den „hier notwendi­gen Antirassissmus“, „Minderheitenschutz“ oder die „hier ange­sagte Kultursensibilität“, oder sie rekur­ri­eren gle­ich auf „fehlende admin­is­tra­tive Ressourcen“.

Gibt es für einen mus­lim­is­chen Familien- oder Clanvertreter ein­mal Probleme bei der Durchsetzung von Forderungen an den deutschen Staat und das Sozialsystem, set­zen sie in der Regel mit Hinweis auf die islamisch über­ge­ord­nete Geltungskraft der Scharia vor allem mus­lim­is­che Sozialarbeiter, Therapeuten, Ärzte, Polizisten, Politiker, Juristen u. ä. unter Druck. Wer diesem Druck nicht nachgibt, wird als „Abtrünniger“ behan­delt und bedroht. Muslimische Fachkräfte, die die Loyalitätsfrage nicht zugun­sten ihrer islamis­chen Gemeinschaft entschei­den wollen, ger­aten zum Teil in krankmachende Konfliktsituationen.

Nach den hier vor­liegen­den Berichten wer­den von immer mehr Muslimen in Deutschland islamis­che Lebensgewohnheiten gegenüber dem Staat wie der ein­heimis­chen und der nichtis­lamis­chen Bevölkerung durchge­setzt – gefördert und unter­stützt von der Politik, der Rechtsprechung und der Administration des Landes. Auf diese Weise hebelt der gelebte Islam in Deutschland unter anderem das gel­tende Ehe- und Familienrecht und das hochen­twick­elte Sozialversicherungs- wie Sozialhilfe-System gegen die Interessen der Allgemeinheit, der Versichertengemeinschaft und der Gemeinschaft der Steuerzahler aus.

Diese anscheinend rasch ansteigende Zahl islam­be­grün­de­ter, die deutsche Gesellschaftsordnung unter­minieren­der Sachverhalte, wäre ohne die herrschende Politik und Rechtsprechung nie zus­tande gekom­men. Es spielt bei diesen Sachverhalten aber auch das islamis­che Glaubensgebäude selbst eine bedeu­tende Rolle. Die hier­durch ent­stande­nen Problemlagen wer­den durch die derzeit­ige Immigrationspolitik der Bundesregierung noch um ein Vielfaches ver­bre­it­ert und ver­schärft wer­den.

Deutsche Immigrationspolitik zielt auf Vervielfachung der Fehlentwicklungen des gelebten Islam

Mit der Frage nach den gelebten islamis­chen Gedanken- und Glaubensinhalten sehen sich Bürgerinnen und Bürger ver­stärkt seit September 2015 kon­fron­tiert, weil es sei­ther quasi über Nacht millionenfach[12] zusät­zlich im Zuge der deut­lich über 2 Millionen[13] nach Deutschland Immigrierten und Geflüchteten[14] hereinge­tra­gen wird. Diese Fakten sind auch kaum dadurch zu rel­a­tivieren, dass inzwis­chen hun­derte afghanis­cher und iranis­cher Immigranten erk­lären, ihren islamis­chen Glauben abzule­gen und sich dafür in christlichen Gemeinden als Konvertiten[15] anzumelden. Bis heute hat Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel ihr in jenem September ohne jede par­la­men­tarische Kontrolle aus­ge­sproch­enes ‚Dekret‘ zur Massenimmigration nicht für been­det erk­lärt. Von diesen Menschen sind nach ser­iösen Schätzungen etwa 70% bis 80 % männliche Muslime zwis­chen 14 und 30 Jahren.

Wichtig ist, im islamis­chen Kontext der gesamten sozialen Lage vor allem dieser jun­gen männlichen Immigranten nachzuge­hen. Ihre Herkunftsländer sind die heute mus­lim­isch dominierten Länder und von Unruhen geprägten islamis­chen Staaten. In diesen Ländern und Staaten sind nur zum Teil rechtsstaatliche Organe vorhan­den und im Hinblick auf soziale Verlässlichkeit spielt dort die Blutsbande eine dominierende, wenn nicht gar allein auss­chlaggebende Rolle. Deren ethis­ches und nor­ma­tives Gerüst bildet der Islam. Dieses Faktum ist den Immigranten allerd­ings nur sel­ten bewusst. Alle Herkunftsländer zeigen nach­weis­lich seit langem eine immer rascher ansteigende Geburtenrate mit einer immer höher wer­den­den Zahl „überschüssiger“[16] junger Männer an. Das sind nach diesen Daten jene Söhne, die keine anerkan­nte Rolle inner­halb der Familie ein­nehmen und nicht heiraten kön­nen, die keine Schul- und Berufsausbildung und keine Beschäftigung haben und kein­er­lei Chancen auf einen Platz in den dor­ti­gen Gesellschaften. Als Zugewanderte ver­fü­gen diese Millionen junger männlicher Muslime nahezu aus­nahm­s­los zudem nicht über das in Deutschland so wichtige Zeit- und Disziplinverständnis. Im Allgemeinen erwartet sie hier dann eine ähn­liche Lage, vor der sie aus ihrer Heimat geflo­hen sind. Diese Situation betra­chten sub­jek­tiv die Betroffenen allerd­ings als durch das deutsche Sozialsystem kom­pen­siert. Dieses System selb­stver­ständlich in Anspruch zu nehmen, sehen sich – wie entsprechende Interviews zeigen – die Zugewanderten unter anderem deshalb berechtigt, weil sie zuvor für ihre Auswanderung ja hohe Geldsummen aufzubrin­gen gehabt hät­ten.

Die hier angedeutete, sich auf kom­plexe Weise als prob­lema­tisch darstel­lende Einwanderungspolitik der Bundesregierung blendet kon­se­quent mit die wichtig­ste Einwanderungs- und Fluchtursache, die Geburtenpolitik der islamis­chen Staaten und mus­lim­is­chen Länder[16a] aus. Am nach­haltig­sten beschädigt sie dadurch das beste­hende sozialkul­turelle Gefüge, das Rechts- und Sozialsystem des eige­nen Landes. Ebenso empfind­lich gestört wer­den dürfte das bis­lang aus­ge­wo­gene zahlen­mäßige Verhältnis der Geschlechter zueinan­der. Dieser über Nacht ent­standene zusät­zliche mil­lio­nen­fache Zuwachs an 14- bis 30-jähri­gen beruf­s­losen jun­gen mus­lim­is­chen Männern in Konkurrenz mit den schon im Lande leben­den jun­gen Männern um Frauen, Arbeitsplätze, Geld: Das wird jene mit dem Islam untrennbar ver­bun­de­nen bish­eri­gen Problemlagen mit­tel- und langfristig expo­nen­tiell ansteigen lassen. An eine ‚unbürokratis­che‘ Erleichterung des Familiennachzugs denkt man deshalb zwar sofort unter human­itären Gesichtpunkten, aber diese Überlegung ist unter ver­nun­ftethis­chen Gesichtspunkten mit Blick auf ein­schlägige Hochrechnungen[17] wieder fallen zu lassen.

Was Innenminister Thomas de Maizière[18] in einer Anne-Will-Sendung als Erfolgsmeldung ansah, erweist sich mit Blick auf die Arbeitslosenzahl der Arbeitsagentur im April 2016[19] von 2,7 Millionen sowie auf die Unterbeschäftigten ohne Kurzarbeit von 3,6 Millionen und den Bestand an gemelde­ten offe­nen Arbeitsstellen von nur rund 640.000 als prob­lema­tisch. Als prob­lema­tisch auch deshalb, weil in Wirklichkeit die Arbeitslosenzahlen noch weitaus höher[20] liegen sollen und die jüng­ste Immigration bei den genan­nten Arbeitslosenangaben noch nicht mit berück­sichtigt wurde. Der Innenminister gab in der genan­nten Sendung als Erfolg an, dass von den seit Herbst let­zten Jahres neu im Land reg­istri­erten einer Million Flüchtlingen bere­its 50–60% eine Asyl-Anerkennung erhal­ten hät­ten, dies beträfe vor allem auch Muslime. Thomas de Maizière fügte hinzu, dass die Muslime bei Unterbringung und Betreuung die meis­ten Probleme bere­it­eten.

Islamisch begründete Lebensentscheidungen behindern Integration:

Der eben­falls an der Anne-Will-Sendung beteiligte Migrationsforscher Ruud Koopmans ergänzte die let­zt­ge­nan­nte Aussage des Innenministers mit den von ihm erhobe­nen repräsen­ta­tiven Untersuchungsergebnissen, nach diesen Daten stell­ten Muslime nicht auf­grund gesellschaftlicher Diskriminierung son­dern primär wegen islamisch[21] bed­ingter Lebensentscheidungen das Integrationsschlusslicht in allen Ländern Europas dar. In diesem Kontext wirkt die Feststellung eines kür­zlich pri­vat kon­sti­tu­ierten Sachverständigenrates für Migrationsfragen[22], nach der die Rolle des Islam als Integrationshindernis immer über­schätzt werde, als Versuch, die brisan­ten Daten Kopmans zu ver­harm­losen.

Mehr noch als es während der fünf Jahrzehnte vor dem September 2015 geschah, begleiten den jet­zi­gen Zustrom Millionen ins­beson­dere männlicher mus­lim­is­cher Immigranten vor­mod­erne archaisch-autoritäre Religions- bzw. Ethik- und Kulturvorstellungen. Diese wer­den genauso wie schon die bish­eri­gen Muslime in Deutschland für sich das Recht reklamieren, ihrer islamis­chen Tradition treu zu bleiben. In der Fremde neigen Menschen erfahrungs­gemäß beson­ders dazu, in der religiösen Tradition der Vorfahren psy­chis­che und kul­turelle Stabilität zu suchen.

Zum islamischen Glaubensgebäude in Deutschland

Der Islam in Deutschland stellt keine Religionsgemeinschaft dar:

Die mus­lim­is­chen Gemeinden und islamis­chen Verbände in Deutschland sind nicht primär beken­nt­n­is­för­mig son­dern primär national beziehungsweise poli­tisch und/oder sprach­lich organ­isiert und gehören in der Folge dieser Merkmale ver­schiede­nen islamis­chen Glaubensrichtungen an[23]. Religionsgemeinschaft ist in Deutschland jedoch der Oberbegriff für die evan­ge­lis­che Kirche, die römisch-katholis­che Kirche und andere, jew­eils daran angegliederte christliche Glaubensgemeinschaften sowie für nichtchristliche Glaubensgemeinschaften wie zum Beispiel die Jüdische Gemeinde.

Religionsgemeinschaften umfassen die Angehörigen ein und des­sel­ben Glaubensbekenntnisses und dienen der Ausübung und Erfüllung aller durch dieses Bekenntnis gestell­ten Aufgaben. Da die in Deutschland reg­istri­erten Muslime dem­nach keine islamis­che Religionsgemeinschaft sind, gibt es, im Gegensatz etwa zu den christlichen Kirchen und der Jüdischen Gemeinde, auch keinen geeigneten Verhandlungspartner, mit dem die jew­eili­gen Landesregierungen in Deutschland im Namen des Islams und der Muslime rechts­gültige Vereinbarungen tre­f­fen kön­nten. Dieses Faktum wird von einer Reihe SPD-geführter Landesregierungen inzwis­chen ignori­ert, um den hart­näckig und unnachgiebig auftre­tenden islamis­chen Verbands- und Moscheevertretern ent­ge­gen zu kom­men. Dann set­zen Juristen und Wissenschaftler diesen poli­tis­chen Willen in entsprechende Gutachten um. Als Beispiele hier­für sind die auf dieser Basis zus­tande gekomme­nen Staatsverträge von Hamburg, Bremen und Niedersachsen mit eini­gen islamis­chen Verbänden zu nen­nen. In Berlin wird derzeit Ähnliches vor­bere­itet.

Die in Deutschland existieren­den islamis­chen Verbände stellen meist einen Zusammenschluss mehrerer sprach­lich und/oder national organ­isierter mus­lim­is­cher Gemeinden und Vereine dar, die vornehm­lich von der Türkei[24], aber auch von islamis­chen ara­bis­chen Staaten finanziert wer­den. Moschee-Gemeinden und Islamverbände erhal­ten darüber hin­aus zum Teil beträchtliche Immobiliengeschenke, steuer­liche Subventionen und Projektfördermittel aus deutschen Staatshaushalten.

Koran, Scharia, Kairoer Menschenrechtserklärung im Islam:

Die islamis­chen Verbände propagieren die für alle gläu­bi­gen Muslime verbindlichen göt­tlichen Aussagen im Koran[25]. Dabei stellt die fol­gende Zusammenfassung von Koran und Scharia nicht, wie es von­seiten der Islamvertreter gerne behauptet wird, deren unzuläs­sige Simplifizierung dar. Es geht bei dieser Darstellung nicht um einen Missionsauftrag, son­dern darum, was die Mehrheit der deutschen Bevölkerung am Islam inter­essieren dürfte. Fokussiert wird deshalb nicht auf inner­is­lamis­che Spiritualität und Kultur, son­dern auf die eventuellen, aus den nor­ma­tiven und ide­ol­o­gis­chen Grundlagen des in Deutschland gelebten Islams resul­tieren­den Gefährungen der deutschen Gesellschaftsordnung.

Für alle gläu­bi­gen Muslime, die sich möglichst nach Allahs Anweisungen im Koran richten, gilt:

  • dass der Islam seit ewigen Zeiten die einzig wahre Religion ist und nicht verän­dert wer­den darf;
  • dass nur die göt­tlichen Befehle Allahs im Koran den richti­gen Weg weisen;
  • dass alle Nichtmuslime Ungläubige (Kuffar) sind, die in den mus­lim­isch dominierten Staaten weniger Rechte haben als Muslime;
  • dass der Islam ein verbindliches Rechts- und Handlungssystem ist (Scharia), das sich auf alle Beziehungen des religiösen, bürg­er­lichen und staatlichen Lebens erstreckt.

Daraus folgt zum Beispiel für die gläu­bi­gen Muslime auch in Deutschland:

  • dass die Trennung von Staat und Religion grund­sät­zlich als abwegig zu betra­chten ist, da let­ztlich nur das göt­tliche Recht bindend ist und nicht die durch par­la­men­tarische Mehrheitsentscheidungen beschlosse­nen Gesetze, sofern sie der Scharia wider­sprechen;
  • dass sich die Frau stets fügsam dem Mann unterzuord­nen hat;
  • dass es der Frau strikt ver­boten ist, einen nicht­mus­lim­is­chen Mann zu heiraten;
  • dass dem Mann (außer­halb des Grundgesetzes über pri­vate Eheverträge) sowohl die Polygamie, Kinderehe, Verwandtenehe ersten Grades, als auch beson­dere Vorteile beim Erben und bei der Scheidung zuge­sprochen wer­den;
  • dass sich nach Allahs Willen alle Muslime mit all ihren Kräften und Möglichkeiten für die weltweite Ausbreitung des Islams ein­set­zen sollen;
  • dass der Abfall vom Glauben (Apostasie) sünd­hafter ist, als jeman­den zu töten.

Diese zen­tralen Prinzipien des Koran und der Scharia ste­hen den Werten und Grundrechten der deutschen Verfassung dia­men­tral ent­ge­gen. Neben der Rechtssicherheit sind es aber die Werte der Menschenwürde, der Gleichberechtigung von Mann und Frau, des bedin­gungslosen Rechts auf Leben und kör­per­liche Unversehrheit, der Meinungsfreiheit, des Schutzes der Ehe und Familie, der Religionsfreiheit und viele weit­ere grun­drechts­basierte Normen, die dem deutschen Volk und der deutschen Bevölkerung Bildung, Innovation und Wohlstand brachten.

Dem ent­ge­genge­setzt wurde das mit den Grundrechten des deutschen Grundgesetzes iden­tis­che Motto der UN-Menschenrechtscharta von 1948 – „Alle Menschen sind frei und gle­ich an Würde und Rechten geboren“ durch die Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam von 1990 mit einem uni­versellen Gültigkeitsanspruch von den heute 56 mus­lim­isch dominierten OIC-Staaten beseit­igt.

Die UN-Menschenrechtscharta gilt sei­ther in allen mus­lim­is­chen Kontexten weltweit nur insoweit, als sie den Schariagesetzen nicht wider­spricht. Das bedeutet, das islamis­che Gebot der Toleranz, Nächstenliebe und Barmherzigkeit gilt prinzip­iell nur für die mus­lim­is­che Gemeinschaft. Und all jene Fälle, in denen dieses Gebot den­noch gegenüber sog. Ungläubigen prak­tiziert wird, gehen auf die beson­dere per­sön­liche Haltung oder Interessenlage einzel­ner Politiker und ein­facher Menschen zurück und nicht auf das islamis­che Glaubensgebäude selbst. Weiterhin bedeutet die Scharia einen nicht zu akzep­tieren­den Umgang mit dem Recht auf Leben, the­ma­tisiert in Artikel 2[26]: „Das Leben ist ein Geschenk Gottes, und das Recht auf Leben wird jedem Menschen garantiert … und es ist ver­boten, einem anderen das Leben zu nehmen, außer wenn die Scharia es ver­langt.“ Die Tötung eines Menschen wird dabei von jedem gläu­bi­gen Muslim immer da, wo es die Scharia wie zum Beispiel im Falle der Apostasie gebi­etet, vom Grundsatz her auch abver­langt, wen­ngle­ich ver­schiedene Autoritäten des Islams hierzu inzwis­chen Einschränkungen for­mulieren. Die Kairoer Erklärung der islamis­chen Menschenrechte erhebt einen uni­versellen, auf alle Menschen der Erde ins­ge­samt aus­gerichteten Geltungsanspruch.

Vor diesem Hintergrund ist davon auszuge­hen, dass bish­eriger Islam und Schariagesetze objek­tiv die deutsche Gesellschaftsordnung und damit ebenso die grundle­gende Wirtschaftsentwicklung im Land neg­a­tiv bee­in­flussen und schädi­gen wer­den.

Einen Einblick über die innere Haltung der­jeni­gen, die diese neg­a­tive gesellschaftliche Entwicklung – wenn, dann entschei­dend mit vorantreiben dürften, ist beispiel­sweise jene des arriv­ierten Spiegel-Korrespondenten Hasnain Kazim. Er ist Deutscher mit einge­wan­derten mus­lim­is­chen indisch-pak­istanis­chen Eltern und bringt seine dies­bezügliche blinde Sicht in dem fol­gen­den Tweet beson­ders gut auf den Punkt[27]: „Wir sind hier, wer­den immer mehr und beanspruchen Deutschland für uns. Ob du willst oder nicht.“ Ob er selbst der Verfasser dieses Ausspruchs ist, scheint Kazim offen lassen zu wollen. Aber er unter­stre­icht seine damit jeden­falls verknüpfte undemokratis­che und feind­selig gegen ein­heimis­che Deutsche wie über­haupt gegen sein Aufnahmeland gerichtete Haltung noch, indem er dem AfD-Vertreter Alexander Gauland auf dessen Satz hin: „Heute sind wir tol­er­ant, mor­gen fremd im eige­nen Land“ in einer Anne-Will-Sendung[28] twittert[29]: „Meine Antwort: Gewöhn dich dran, Alter!“ Die hin­ter diesen Tweets ste­hende blinde Haltung Kazims dürfte er auch unab­hängig von der AfD-Zugehörigkeit seines momen­ta­nen Adressaten prak­tizieren.

Der Islam ist Religion und Herrschaftspolitik in einem. Vergleiche mit dem Christentum verdeutlichen es

Von der weit über­wiegen­den Mehrheit der Muslime in Deutschland wer­den Koran und Scharia als Kanon göt­tlich vorgegebener Lebensregeln aufge­fasst, denen sie, wie oben schon erwähnt, auf­grund dieses Charakters eine prinzip­iell höhere Geltung zuschreiben als sie je säku­lares Recht inne haben kön­nte. Ganz offen beken­nen sich zu dieser islamis­chen Auffassung nach einer aktuellen repräsen­ta­tiven Studie die Hälfte, d. h. 47 Prozent aller in Deutschland leben­den türkischstäm­mi­gen Muslime[30]. Insofern wäre eine aus innerer Überzeugung entwick­elte Rechts- und Verfassungstreue gläu­biger Muslime in Deutschland von Vornherein auszuschließen. Die Einhaltung säku­larer Bestimmungen erfolgt – wenn, dann wohl nur unter dem Vorbehalt einer hin­sichtlich Deutschland als vorüberge­hend geglaubten religiösen Minderheitsposition.

Die islamis­che Überlegenheitsidee gilt für jeden einzel­nen gläu­bi­gen Muslim und bildet die Grundlage der islamis­chen Weltanschauung. So heißt es in der Sure 8, Vers 55: „Schlimmer als das Vieh sind bei Allah die Ungläubigen, die nicht glauben“. Entsprechend kann ein ‚siegre­icher‘ Islam – von dessen Sieg in kaum zu zäh­len­der Wiederholung gesprochen wird – Andersgläubige wie generell gesellschaftliche Minderheiten sowohl im pri­vaten wie öffentlichen Raum nur als Unterworfene und Beherrschte betra­chten. Eine Grundlage für diesen Herrschaftsanspruch ist unter anderem Sure 3, Vers 110 des Koran: „Ihr seid die beste Gemeinde, die für die Menschen erstand. Ihr heißet, was Rechtens ist, und ihr ver­bi­etet das Unrechte und glaubt an Allah“.

Die speziell bei gläu­bi­gen Muslimen zu beobach­t­ende Kränkungshaltung entsteht aus psy­chol­o­gis­cher Sicht aus dem Auseinanderklaffen von islamis­chem Überlegenheitsanspruch und gesellschaftlicher Wirklichkeit, hier­aus resul­tiert das Risiko einer spez­i­fis­chen narzis­stis­chen Kränkung, ein­herge­hend mit dem Gefühl einer fortwähren­den Demütigung und dem Empfinden, sich dafür rächen zu müssen. Jüngst wurde dieses typ­is­che Verhaltensphänomen erst­mals andeu­tungsweise öffentlich von einem CDU-Gesundheitspolitiker beklagt[31].

Der Koran bedeutet für gläu­bige Muslime – im Unterschied zum Umgang der Christen mit Altem und Neuem Testament – das unmit­tel­bare, auf ewig nicht ver­han­del­bare unver­brüch­liche Wort Gottes. Wer den Islam ändern oder säku­lar­isieren will, stellt in den Augen der gläu­bi­gen Muslime einen Verräter dar, einen Abtrünnigen (Murtadd). Dafür sieht im Prinzip der Islam, wie oben schon dargelegt, die Todesstrafe vor. Daran ändert sich auch nichts dadurch, dass islamis­che Glaubensvertreter in Deutschland öffentlich erk­lären, dass das Wort Allahs nicht wörtlich zu nehmen sei. Die bre­ite mus­lim­is­che Mehrheit hierzu­lande hat für der­ar­tige Islamvertreter nur Verachtung übrig. Der Islam ver­tritt unab­hängig von jeder Einzelströmung eine vor­mod­erne Herrschaftsideologie, die bis­lang unaufgeb­bar auf eine in Deutschland ver­fas­sungswidrige Gesellschaftsordnung hinzielt. Nach der oben schon zitierten repräsen­ta­tiven Befragung türkischstäm­miger Einwanderer über Integration und Religiosität von 2016 ist jeder Zweite bere­its offen beken­nend davon überzeugt, dass nur der Islam die einzig wahre Religion auf der Erde sei und bere­its 36% zeigen sich davon überzeugt, dass nur der Islam in der Lage sei, die Probleme unserer Zeit zu lösen[32].

Dagegen ist die über­wiegende Mehrheit der deutschen Bevölkerung – da kann man sich sicher sein – mit der derzeit­i­gen Verfassung des Landes höchst ein­ver­standen. Für sie zählt, wie oben schon fest­gestellt, nicht inner­is­lamis­che Kultur oder Spiritualität son­dern am Ende nur dieses: Sie wis­sen, dass Deutschland – zumin­d­est noch bis in die jün­gere Vergangenheit hinein – ein unver­gle­ich­lich demokratis­cher und gerechter Staat war. Und sie beobachten, gemein­sam mit vie­len Eingewanderten deshalb voller Unbehagen den von den Medien aus durch­sichti­gen Gründen derzeit ver­stärkt geförderten Jubel über den Islam, der ange­blich einen neuen Schub an gesellschaftlich pos­i­tiver Multireligiösität und –kul­tur­al­ität mit sich bringt.

Islam-Fürsprechern scheint aus Bildungsmangel und vielle­icht auch narzis­stis­cher Selbstüberhöhung oder aus einer Indolenz her­aus die beson­dere vom Christentum geprägte Kultur nicht (mehr) bewusst zu sein. Sie wis­sen nicht um die christlichen Grundlagen der Entstehung und Weiterentwicklung dieser beson­deren Kultur mit ihren schier unendlichen Schätzen an lit­er­arischen, musikalis­chen, bild­ner­ischen und baulichen Werken, an Technik und Wissenschaft, von denen sie aber täglich bis heute prof­i­tieren. Ihnen ist auch ent­gan­gen, dass der gesamte vordere Orient sowie der nordafrikanis­che Gürtel rund um das Mittelmeer vor der islamis­chen Invasion und Kriegseroberung christlich-jüdisch geprägt und vor­wiegend von Christen und Juden besiedelt wor­den war. Die von den Medien derzeit gerne direkt oder indi­rekt vorge­brachte Behauptung, die math­e­ma­tis­chen, medi­zinis­chen oder philosophis­chen Grundlagen der christlich-abendländis­chen Kultur seien im Wesentlichen erst durch den Islam entwick­elt wor­den, ist unrichtig.

Gläubige Muslime nehmen an, dass allein Allah über ihr Schicksal bes­timmt. In Deutschland hat sich demge­genüber wie über­haupt in Europa die Bindung an eine über­ge­ord­nete Religion im Laufe der Jahrhunderte gelöst; die öffentliche/staatliche Sphäre ein­er­seits und ander­er­seits die Privatsphäre sind – man­i­festiert durch ein kom­plexes Rechtssystem – längst voneinan­der getrennt wor­den. Die deutsche Verfassung ord­net die Religion sei­ther der indi­vidu­ellen bzw. pri­vaten Einflusssphäre zu. Ein Gottesstaatsanspruch, sofern es ihn im deutschen Raum je gegeben hat, war im Zuge der wes­teu­ropäis­chen Aufklärung über­wun­den wor­den.

Die Trennung von öffentlicher und pri­vater Sphäre ermöglicht erst die im Prinzip freie Entfaltung der Persönlichkeit und gle­ichzeitig die freie, beispiel­sweise auch demokratis­che oder rechtsstaatliche Gestaltung des Gemeinwesens. Während das Christentum diese Trennung zwis­chen Öffentlichkeit und Privatheit von Anfang an angelegt hat – siehe z. B. Matthäus 22,21: „So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!”, geht der Islam von Anfang an bis heute von einer Ganzheit des men­schlichen Lebens unter den Geboten der Scharia aus. Dies hat schon der Prophet Muhammad in den let­zten 10 Jahren seines Lebens vorgelebt, als er in Medina den ersten „islamis­chen Staat“ begrün­dete und zum absoluten Herrscher dieses Staates auf­stieg sowie zahlre­iche Eroberungsfeldzüge führte.

Im Christentum gibt es einen speziellen Gewissenskonflikt, und dieses Gewissen ist Voraussetzung wie Ergebnis einer der christlichen Kultur inhärenten indi­vidu­ellen Freiheit. In diesem Gewissenskonflikt ist das einzelne Individuum frei zu entschei­den, Konstruktives und Kreatives wie Fehler und Irrtümer eingeschlossen. Der Mensch ist in dieser indi­vidu­ellen Freiheit grund­sät­zlich mit sich alleine. Dieser indi­vidu­ellen Freiheit wiederum inhärente Entfremdungserfahrung hat zu einer vielfälti­gen Erforschung eben dieses Sachverhalts geführt und damit zusam­men­hän­gend zur Entwicklung einer Vielzahl philosophis­cher Schulen und psy­chol­o­gis­cher Wissenschaften, und zwar vor allem auch zum Zweck der indi­vidu­ellen Regulierung und Steuerung dieser Entfremdungserfahrung.

Es mag beson­ders zutr­e­f­fend sein, wie es Bettina Röhl beschreibt[33]: „Der Westen ist nun ein­mal sehr agnos­tisch, sehr pro­fan, auch ober­fläch­lich, auch ober­fläch­lich christlich und hat kein rechtes eigentlich notwendi­ges, emo­tionales Verhältnis zu seiner oft sehr flach ratio­nal­isierten Verfassung. Da kommt nicht viel mehr als der Sonntagsspruch von den west­lichen Werten“.

Zugleich sollte aber den Regierenden wie den Kirchen klar sein, wenn auch die religiöse Bindung der Deutschen abn­immt, bedeutet das noch keinen Freifahrschein für den Islam in Deutschland. Zwar stimmt es, dass das Christentum im Land stark zu schwächeln scheint, doch es kann nicht daraus gefol­gert wer­den – wie es derzeit auf bre­iter Front geschieht[34] – man dürfe das Christentum und damit ver­bun­dene Kulturen dadurch weiter schwächen, indem man den Islam in eine Reihe mit ihm und dem Judentum stellt.

Religionsfreiheit ist untrennbar damit verbundene Demokratie. Diese Bedingung wird von der Bundesregierung mit den Kirchen- und Islamvertretern missachtet

Die christliche wie auch die jüdis­che oder bud­dhis­tis­che Religion tritt in der Öffentlichkeit heute kaum in Erscheinung. Nur die Islambekennenden beachten diese deutsche Tradition der Privatheit nicht und ‚fluten‘ in einer für den psy­chol­o­gisch geschul­ten Betrachter aus­geprägten Antisozialiät und kul­turellen Rücksichtslosigkeit die öffentliche Sphäre der deutschen Gesellschaft mit immer mehr religiösen Sympbolen, Ritualen und räum­lichen ‚Platzhaltern‘. Das gilt prinzip­iell unab­hängig von jeder Strömung und Ausprägung des Islam, die dabei ger­ade verkör­pert wird.

Beim Islam han­delt es sich im Unterschied zum Selbstverständnis der Religionen anderer Einwanderergruppen nicht um eine Privatreligion, son­dern er trägt die bis­lang unaufgeb­bare Tendenz in sich, in total­itärer Art und Weise in sämtliche Lebensbereiche einer Gesellschaft einzu­drin­gen, in Deutschland mit seinen Glaubensritualen und damit verknüpften Machtdemonstrationen sogar bis hinein in die Universitäten[37].

Diese Entwicklung kommt, so rät­sel­haft das auf den ersten Blick scheinen mag, Der Bundesregierung wie auch den Amtskirchen und jüdis­chen Gemeinden dur­chaus ent­ge­gen. Sie glauben ver­mut­lich, dadurch ver­stärkte öffentliche und wirtschaftliche Bedeutung und Anerkennung zu erhal­ten, indem sie den Islam als „dritte Weltreligion“ in einer Reihe mit dem Christentum und Judentum sehen. Dabei wird aber überse­hen, dass ein gläu­biger Islamvertreter keine andere Religion, geschweige denn einen Politikvertreter jemals als Partner auf gle­icher Augenhöhe anerken­nen darf – auch wenn er das ver­bal zur Erreichung seiner eigentlichen islamis­chen Ziele bei jeder Gelegenheit das eine um das andere Mal zusichert. Während die Treue zu diesem Prinzip für gläu­bige Islamvertreter eine Selbstverständlichkeit bedeutet, ver­ste­hen sie west­lich Sozialisierte in der Regel schon vom Ansatz her nicht. Als eines der klas­sis­chen Beispiele hier­für lassen sich die Erfahrungen von Kommunalpolitikern der Stadt Regensburg mit der Vergabe einer bedeu­ten­den Immobilie an einen islamis­chen Verband und Moscheeverein anführen. Heute erfolgt die tat­säch­liche Nutzung dieser umfassend sub­ven­tion­ierten Immobilie durch die gläu­bi­gen Muslime selb­stver­ständlich in gän­zlich anderer Weise als es ursprünglich vor eini­gen Jahren sowohl mit der Stadt selbst als auch mit der umliegen­den Bewohnerschaft verabre­det wor­den war[37a].

Gegen das Leben und die Religionsfreiheit gerichtete islamische Gewaltbereitschaft:

Tötungsphantasien und Mordaufrufe jeglicher Art wer­den im Christentum als schw­er­ste indi­vidu­elle Vergehen und Sünden eingestuft. Den Islam hinge­gen prä­gen über die beschriebe­nen Schariagesetze hin­aus durchge­hend legale Tötungs- und Mordaufrufe und so wirkt es umso prob­lema­tis­cher, dass die Regierenden in Deutschland es weit­er­hin nicht aus­drück­lich zusam­men mit den Kirchen und der Jüdischen Gemeinde jenen gle­ich­tun, die, wie sein­erzeit Ralph Giordano, sich gegen die islamis­chen Tötungsaufrufe und Morddrohungen stellten[38]: „Ja, Allah… Ich lese den Koran ‒ und ver­s­tumme. Eine Lektüre des Schreckens und der Fassungslosigkeit, mit ihren unzäh­li­gen Wiederholungen, Ungläubige zu töten, beson­ders aber Juden.“. Die Drohung „Tod den Ungläubigen“ ist heute auch in Europa und Deutschland längst keine the­o­retis­che mehr. Diese Todesdrohung ist nicht, wie die Regierungsvertreter oder die Kirchen zusam­men mit Islamvertretern in Deutschland immer wieder glauben machen wollen, nur „alle­gorisch“ gemeint oder „unis­lamisch“, son­dern aus­drück­lich islamisch und real. Erst kür­zlich wieder warnte Leigh Hafrey im Kontext des Massakers von Orlando/USA davor, die Seite der religiösen Rechtfertigung von Gewaltakten gegen die Zivilbevölkerung zu ignorieren[39].

Bassam Tibi spricht noch einen anderen in diesem Zusammenhang bedeu­ten­den Aspekt an[40], indem er her­vorhebt, viele Deutsche wür­den die Gewalt, die in der Tradition einer ori­en­tal­isch-patri­ar­chalis­chen Kultur steht, nicht ver­ste­hen, die aber umfassend men­schen­ver­ach­t­end sei. Die aus Nahost und Afrika nach Deutschland einge­wan­derten jun­gen Männer trü­gen die Kultur der Gewalt in sich. Unter ihnen befän­den sich im Übrigen nicht nur Opfer der Gewalt, son­dern auch viele Täter, auch zahlre­iche Islamisten. Beispiele hierzu über die Zerstörungskräfte von Erwachsenen liegen uns wis­senschaftlich vor allem auch im Verhältnis von Erwachsenen zu Kindern vor. Sie zeigen an, was passieren kann, wenn gewal­treg­ulierende und gewaltver­hin­dernde Normen ver­sagen. Außerdem wis­sen wir mit Hilfe psy­chol­o­gis­cher Forschung heute Einiges über die ‚Übersetzung‘ indi­vidu­ell erfahrener Gewalt in dem Rollenwechsel vom Opfer zum Täter. Was aber geschieht, wenn Regeln und Normen zur Gewaltsteuerung und –eindäm­mung wie im säku­laren Deutschland in den jew­eili­gen mus­lim­is­chen Herkunftsländern erst gar nicht entste­hen kon­nten und nicht exis­tent sind und somit von den Individuen dieser Gesellschaften sozial­isatorisch im Allgemeinen auch nicht zu erwer­ben waren?

Und was wird geschehen, wenn der sozial­isatorisch so lang­wierige indi­vidu­elle Entwicklungsprozess der Internalisierung gewalthem­mender Normen noch nicht ein­mal von den Kindern der in Deutschland leben­den gläu­bi­gen Muslime hin­re­ichend durch­laufen wer­den kann? Auch die hier arbei­t­en­den Koranschulen und islamis­chen Unterrichtsangebote suchen diese Kinder gezielt ab dem Kleinkindalter an blinden Gehorsam und patri­ar­chale Strukturen zu gewöhnen[41].

Islamische Normen und Prinzipien streben ihrer ‚Natur‘ nach in Deutschland zu einer ver­fas­sungswidri­gen Ordnung der Gesellschaft, die gläu­bige Muslime bewusst oder unbe­wusst durchzuset­zen bestrebt sind. Damit steht in Verbindung, dass der Islam ganz ent­ge­gen der hierzu offiziell üblichen Auskünfte keine Freiwilligkeit und keine freie Wahl des Glaubens zulässt, vielmehr herrscht in dieser Frage in den islamis­chen Gemeinschaften in der Regel ein aus­geprägtes Repressionsverhältnis vor. Es wäre schon inter­es­sant, ein­mal ehrlich zu erfahren, was ein gläu­biger Muslim, der sich mit Koran und Scharia auskennt, zu den dort fest­gelegten Herrschaftsansprüchen sagt und daraus trotz­dem keine religiöse Verpflichtung ableitet. Hinzu kommt: Auch wenn vielerorts die Todesstrafe für den Glaubensabfall durch Gefängnisstrafen oder Verbannung, durch Vermögenseinziehung und Annullierung der Ehe ersetzt wurde, so wird nach wie vor ein dieser Norm entstam­mender sehr wirk­samer Gruppendruck auf die einzel­nen Mitglieder aus­geübt.

Attraktivität der autoritären islamischen Gemeinschaft für einheimische Deutsche:

Deutsch sozial­isierte Außenstehende, die nicht unmit­tel­bar dem oben beschriebe­nen Anpassungszwang unter­wor­fen sind, empfinden die damit ver­bun­dene Gruppendynamik häu­fig als außergewöhn­lich inten­sive zwis­chen­men­schliche Wärme und Aufmerksamkeit. Sie schwär­men davon oft in den höch­sten Tönen, ein Grund dafür dürfte neben der an sich selb­stver­ständlichen Gastfreundschaft die dabei erlebte Entlastung von den anson­sten doch recht hohen Individualisierungsanforderungen der heuti­gen offe­nen Gesellschaft Deutschlands sein. Da über­wiegend männliche Personen von der genan­nten spez­i­fis­chen mus­lim­is­chen Wärme und Aufmerksamkeit so über­schwänglich schwär­men, dürfte hier­bei außer­dem die sub­jek­tiv als beson­ders vorteil­haft erlebte Asymmetrie der Geschlechter eine Rolle spie­len, wie sie Koran und Scharia vorschreiben.

Es ist aber davon auszuge­hen, dass eine Vielzahl der in Deutschland leben­den Muslime nur infolge des beschriebe­nen religiös-kul­turellen Anpassungsdrucks weit­er­hin ihrer islamis­chen Gemeinde ange­hören.

Verfassungswidrige Ausgangslage des Islam:

Der ehe­ma­lige Bundesverfassungsrichter Dieter Grimm beschreibt präzise – wenn auch ohne das Kind direkt beim Namen zu nen­nen – die ver­fas­sungswidrige Ausgangslage des Islam[42]. Der Religionsgemeinschaften eigene Absolutheitsanspruch besitze gegenüber der Allgemeinheit kein­er­lei Geltung son­dern nur gegenüber den eige­nen Gläubigen, aber auch dort nur, soweit er frei­willig befolgt wer­den kann. Der Staat könne selbst die frei­willige Unterwerfung unter religiöse Normen nur in Grenzen hin­nehmen. Diese Grenzen seien durch die unaufgeb­baren Grundprinzipien des Grundgesetzes gezo­gen wor­den, allen voran die Menschenwürde.

Das bedeutet nach Grimm, dass, wenn Glaubensinhalte den ober­sten Grundsätzen der säku­laren bzw. staatlichen Ordnung wider­sprechen – wie es bei den vor­liegend aufge­führten Aspekten des Islams der Fall ist – dann wäre der deutsche Staat sogar dafür ver­ant­wortlich, die betrof­fe­nen Gläubigen vor ihren eige­nen Glaubensangehörigen zu schützen und vor dem Islam in bes­timmten Bestandteilen über­haupt.

Die an dieser Stelle zutage tre­tende poli­tis­che Handlungsaufforderung lässt die Regierenden in Deutschland zurückschrecken. Hier wird auch ver­ständlicher, warum sie, wenn über­haupt, dann so wie der CDU-Politiker Kauder nur verk­lausuliert über die Grundgesetzwidrigkeit des Islam sprechen[43]: Der Islam habe auch Ausprägungen, „die wir in Deutschland nie akzep­tieren kön­nen“. Oder jene Aussage, die eben­falls ohne Konkretisierung auszukom­men sucht: Die Religionsfreiheit sei „nicht schranken­los“, son­dern werde durch die anderen Werte des Grundgesetzes begrenzt. Oder ähn­lich unsank­tion­iert: „Die Religion steht bei uns nie über dem Staat“. Gänzlich unrichtig wird es aber, wenn Volker Kauder sagt: „Natürlich dür­fen Moscheen mit Minaretten gebaut wer­den“.

Das Recht der Muslime, so sagt es Grimm auf der abstrak­ten Ebene letztlich[44], nach dem eige­nen islamis­chen Glauben zu leben, fällt zwar unter den Schutz der Religionsfreiheit, soll aber möglichst nicht mit dem von Andersgläubigen oder dem ganzer anderer Religionsgemeinschaften kol­li­dieren. Zudem wür­den viele andere Rechte wie die Kritik- und Meinungsfreiheit den gle­ichen Grundrechtsschutz genießen wie die Religionsfreiheit: „Die ver­fas­sungsrechtliche Schutzpflicht für die Religion kann diese daher nicht gegen Kritik immu­nisieren, das gilt umso mehr, als die demokratis­che Staatsform von der Kommunikationsfreiheit lebt.“

Die deutsche Bevölkerung hat das Recht, im eige­nen Land, das es nicht erst seit der mus­lim­is­chen Einwanderung gibt, den Islam und vor allem auch die hiesi­gen Fehlentwicklungen des gelebten Islam zu kri­tisieren und entsprechende Forderungen an Regierung und Gesetzgeber, aber auch an die Muslime selbst zu stellen. Ihre Forderungen darf sie – die demokratis­chen Grundrechte beach­t­end – ver­lan­gen, auch durchge­setzt zu bekom­men. Es ist auf jeden Fall zu ver­hin­dern, dass das islamis­che Bekenntnis immer mehr zur Ablehnung der deutschen Gesellschaftsordnung führt.

Dabei ist, wie es auch Grimm wie Hafrey vorschla­gen, die Methode der demokratis­chen und staats­bürg­er­lichen Debatte anzuwen­den. Wer sich als gläu­biger Muslim dadurch brüskiert fühlt, hätte zumin­d­est anzuerken­nen, dass nur demokratis­che, staats­bürg­er­liche Debatten Toleranz, Kooperation und Interessenausgleich sich­ern.

Religionsfreiheit ist, wie vor­liegend gezeigt wer­den kon­nte, im Unterschied zu der jew­eili­gen indi­vidu­ellen Glaubenszugehörigkeit keine Privatsache son­dern unmit­tel­bar gelebte Demokratie. Religionsfreiheit ist, was die gläu­bi­gen Muslime und islamis­chen Verbände in Deutschland mit ihren anti­demokratis­chen Glaubensdemonstrationen bis­lang missver­ste­hen, ein ‚Organ‘ der Freiheit und sie hat keineswegs, wie irrtüm­lich dabei angenom­men, der eige­nen Vorteilsnahme gegenüber deutschem Staat und ein­heimis­cher Bevölkerung zu dienen. Dieses ekla­tante Missverständnis wird allerd­ings von Politik und Rechtsprechung gefördert. Religionsfreiheit ist aber keine Privatsache son­dern eine öffentliche Angelegenheit und bet­rifft alle Gruppen (Mehrheiten, Minderheiten) der deutschen Bevölkerung.

Staatsversagen und künftige Islamkritik

Demokratie ist ein regel­geleit­eter gewalt­freier Wettbewerb unter­schiedlicher Meinungen, Interessen, Weltanschauungen und Parteien. Dieser Wettbewerb wird bis­lang aus­ge­he­belt, indem maßge­bliche Regierungs- und Kirchenvertreter sowie Islamverbände auf sach­lich vorge­brachte islamkri­tis­che Positionen nur abwehrend und block­ierend reagieren (in gle­icher Weise wer­den auch immi­gra­tionskri­tis­che Aussagen behan­delt).

Parallel zu den beschriebe­nen Fehlentwicklungen gehen merk­bare wie auch fast unmerk­liche Staatsauflösungstendenzen vor sich her. Ein der­ar­tiges Staatsversagen, das ja in Wirklichkeit vor allem Machtverlagerungen auf nicht mehr demokratisch zu kon­trol­lierende Instanzen bedeutet, muss bekämpft wer­den. Die staatlichen Kernkompetenzen müssen ins­beson­dere auch für die Angehörigen der mit­tleren und ärmeren Einkommensschichten der ein­heimis­chen Bevölkerung wieder erleb­bar und fass­bar wer­den.

Bisher zeich­nen sich nur die autokratis­chen Umrisse eines mil­lio­nen­fachen, weder ethisch noch sozial zu recht­fer­ti­gen­den Menschenexperiments ab, das in die Vergangenheit zurück reicht, aber vor allem auch die Millionen neu Hinzugewanderter wie die Mehrheit der ein­heimis­chen Bevölkerung bet­rifft. Was über Jahrzehnte hin­weg den mil­liar­den­schw­eren Antidiskriminierungsgesetzen, Sozial- und Therapieprogrammen zur Integration bish­eriger mus­lim­is­cher Bevölkerungsgruppen nicht gelang, soll jetzt quasi über Nacht das geplante neue Integrationsgesetz bei Millionen neuer über­wiegend 14- bis 30-jähriger, in der oben beschriebe­nen sozialen Situation befind­lichen männlichen mus­lim­is­chen Immigranten leis­ten. Diesen bedeutet der in der ver­lasse­nen Heimat von einer Generation zur näch­sten über­mit­telte Islam aber – bewusst oder unbe­wusst wahrgenom­men – das einzig sta­bil­isierende Weltanschauungs- und Normengerüst, das Ihnen im frem­den Deutschland bleibt.

Wie sollen bei diesen Menschen die Trainings- und Geldangebote des Integrationsgesetzes quasi über Nacht all das entwick­eln kön­nen, was die ver­lassene Heimat bis dahin auf Basis des Islams und der Schariagesetze über Jahrhunderte hin­weg an Erziehung, Schul- und Universitätsbildung, an inno­v­a­tiven Berufsmöglichkeiten, an rechtsstaatlicher und frauen­fre­undlicher Einstellung ‚ver­säumt‘ hat­ten? ‚Versäumt‘ heisst hier: Gemessen an den in Deutschland gel­tenden, müh­sam von den jew­eili­gen Generationen über die Jahrhunderte hin­weg entwick­el­ten, erkämpften, erlit­te­nen und durchge­set­zten heuti­gen Standards.

Eine men­schen­ver­ach­t­ende Politik, die hier von den Regierenden Arm in Arm mit den Kirchenvertretern autokratisch in Gang gesetzt wurde und die aktuell durch die rassen­the­o­retis­chen Überlegungen des Finanzministers Dr. Wolfgang Schäuble[35] noch ver­schärft wird. Der Finanzminister begrün­det die nach wie vor unges­teuerte Einwanderung von Millionen Muslimen nach Deutschland unter Außerachtlassung der hiesi­gen jahrzehn­te­lan­gen islamis­chen Fehlentwicklungen damit, dass anson­sten bei den ein­heimis­chen Deutschen Inzucht und Degeneration erfol­gen wür­den: „Die Abschottung ist doch das, was uns kaputt machen würde, was uns in Inzucht degener­ieren ließe. Für uns sind Muslime in Deutschland eine Bereicherung unserer Offenheit und unserer Vielfalt. Schauen Sie sich doch mal die dritte Generation der Türken an, ger­ade auch die Frauen! Das ist doch ein enormes inno­va­torisches Potenzial.“ Besser als es dazu der Tagesspiegeljournalist Moritz Schuller formuliert[36], lässt sich dieses men­schen­ver­ach­t­ende Immigrationsexperiment der Vertreter der Bundesregierung nicht bew­erten: „außergewöhn­lich, weil es alle deutschen Obsessionen verdichtet: Rasse, Größe, Untergang“.

Das von Regierung und Kirche mit dieser Immigrationspolitik ver­fol­gte inhu­mane und men­schen­ver­ach­t­ende Experiment wurde der kurzfristi­gen wirtschaftlichen Gewinnerwartung einiger Wirtschafts- und Wohlfahrtsbranchen unter­wor­fen, an der zudem Anwaltskanzleien in hohem Maße par­tizip­ieren dürften. Daraus erwach­sen langfristige, nicht mehr rück­gängig zu machende materielle und ideelle Folgeschäden für das gesamte Land. Diese Immigrationspolitik stellt darüber hin­aus ein inhu­manes und men­schen­ver­ach­t­en­des Experiment dar, weil sie illu­sionär auf die innerpsy­chis­che und kul­turelle Selbstaufgabe des Islam von Millionen Zugewanderter setzt und gle­ichzeitig auf die Selbstaufopferung der beson­ders davon betrof­fe­nen mit­tleren und ärmeren Einkommensschichten der ein­heimis­chen Bevölkerung.

Immer wieder wird über die psy­chis­chen Extremanforderungen einer ja eigentlich gewoll­ten Integration in das Aufnahmeland berichtet: Wer in eine andere Kultur ein­wan­dere, müsse seine psy­chis­che Struktur ähn­lich wie bei einer Psychotherapie verän­dern. Das sei selbst, wenn man gute Bildung und guten Willen unter­stelle, außeror­dentlich schwer. Es sei gegebe­nen­falls sogar eine lebenslange Aufgabe. Hinzu komme: Wer unterziehe sich schon frei­willig einer Psychotherapie, zumal, da sie in diesen Fällen noch nicht ein­mal so ohne weit­eres wieder ‚gekündigt‘ wer­den könne. Zusätzlich erforder­lich sei es, real­is­tisch die speziell im Zusammenleben mit Muslimen beste­hen­den Integrationshindernisse zu berück­sichti­gen, die von beson­deren religiösen Normen der sozialen Ausgrenzung und Ablehnung koop­er­a­tiver Beziehungen geprägt seien, so wie es – exem­plar­isch für viele andere Suren – der Sure 4 Vers 144 zu ent­nehmen sei, nach der es heißt: „Oh die ihr glaubt, nehmt nicht die Ungläubigen zu Freunden vor den Gläubigen.”

Die Angehörigen der mit­tleren und unteren Schichten der ein­heimis­chen Bevölkerung wer­den wie schon in der Vergangenheit die kul­turelle, psy­chis­che, soziale und finanzielle Hauptlast des mil­lio­nen­fachen wie mil­liar­den­schw­eren Menschenexperiments der Immigrationspolitik der Bundesregierung zu tra­gen haben, sollte es nicht noch kurzfristig zu einer grundle­gen­den poli­tis­chen Umsteuerung kom­men.

So fra­gen sich zunehmend ins­beson­dere die Angehörigen dieser Bevölkerungsschichten, wer jetzt und in Zukunft darüber bes­tim­men wird, wer Zugang zu dem von den vie­len Generationen im Land erst geschaf­fe­nen Sozial-, Bildungs- und Kultursystem, den Sozialversicherungen und Infrastrukturen erhält. Und ob diejeni­gen, die diese Systeme durch ihren täglichen Einsatz und ihre Beiträge und Steuern vor allem tra­gen, hier nicht ein entschei­den­des Wort mit zu sprechen haben.

Mit dem gelebten Islam in Deutschland gehen – poli­tisch und rechtlich gefördert – Fehlentwicklungen ein­her, die immer größer wer­dende Gerechtigkeitslücken und Rechtsunsicherheiten sowie kul­turelle Verluste und Alltagsbedrohungen ins­beson­dere die Angehörigen der mit­tleren und ärmeren ein­heimis­chen Bevölkerung betr­e­f­fend, nach sich ziehen. Statt, wie vor­liegend zu sehen war, gegen diese undemokratis­chen und friedens­ge­fährden­den Missstände vorzuge­hen, suchen Regierungsvertreter und maßge­bliche Meinungsführer vor allem, sie zu recht­fer­ti­gen und zu ver­schleiern. Es müsste gelin­gen, diese Legitimations- und Verschleierungsstategien noch stärker auf den Prüfstand zu stellen und die hin­ter diesen Ideologien möglicher­weise ver­bor­ge­nen destruk­tiven Interessenlagen weiter aufzudecken und zu bekämpfen.

 

Prof. Dr. Cornelia Kirchner, em. Forschung und Lehre beziehen sich u. a. auf Sozial- und Integrationsprogramme der Sozialen Arbeit für gesellschaftlich Benachteiligte.

 

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Anmerkungen:

[1] Vorliegender Aufsatz geht in Verbindung mit neuen Aussagen in eini­gen weni­gen Abschnitten auf einen anderen in diesem Jahr veröf­fentlichten Beitrag zurück: http://www.rolandtichy.de/gastbeitrag/die-islam-debatte-in-deutschland-nimmt-fahrt-auf/.

[2] http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Politik/d/8389130/islam-vorstoss-im-kreuzfeuer-der-kritik.html.

[3] http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/von-storch-islam-nicht-mit-grundgesetz-vereinbar-14182472.html;www.tagesspiegel.de/politik/unionsfraktionschef-volker-kauder-muslime-gehoeren-zu-deutschland-der-islam-aber-nicht/13555456.html; http://m.rp-online.de/politik/eu/edmund-stoiber-csu-islam-gehoert-nicht-zu-deutschland-aid-1.5411243.

[4] http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/faz-exklusiv-maas-wirft-afd-eingriff-in-die-religionsfreiheit-vor-14211802.html; http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/katholischer-pfarrer-christian-hermes-vergleicht-afd-mit-is-14191511.html; http://www.rbb-online.de/politik/beitrag/2016/05/Afd-Ausschluss-Katholikentag-Kommentar.html;www.tagesspiegel.de/politik/katholikentag-und-afd-mehr-toleranz-wagen/13643302.html.

[5] http://images.google.de/imgres?imgurl=http://bilder.bild.de/fotos/brisantes-schreiben–afd-vorstandsfrau-brueskiert-muslimen-chef-52469467–45854910/Bild/3.bild.jpg&imgrefurl=http://www.bild.de/politik/inland/alternative-fuer-deutschland/chef-der-muslime-45853630.bild.html&h=720&w=1280&tbnid=-J2N3a5yEHLKQM:&tbnh=118&tbnw=210&docid=KUKEW_uuCgxduM&usg=__MczIywoolXOPOc8zUKyAazsDGxo=&sa=X&ved=0ahUKEwiOjZP3mebMAhWLVxQKHSZ9CNAQ9QEIHjAA%20;%20%20;%20 ; http://www.faz.net/aktuell/politik/treffen-zwischen-afd-und-muslimen-soll-wie-geplant-stattfinden-14238861.html#/elections

[6] http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/von-storch-islam-nicht-mit-grundgesetz-vereinbar-14182472.html;www.freiewelt.net/nachricht/zentralrat-der-muslime-muss-grundgesetz-akzeptieren-10066921;http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016–04/beatrix-von-storch-afd-programm-islamkritik; s.a.:www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.interview-mit-afd-bundesvize-gauland-die-afd-will-als-partei-der-kleinen-leute-punkten.f915c96e-4687–4f28-9b5c-596fbc15cf2b.html.

[7] http://www.welt.de/politik/deutschland/article154769649/Islam-etabliert-sich-als-grosse-Religion-in-Deutschland.html; http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/islam-vs-grundgesetz-debatte-ueber-religionsfreiheit-14191706-p2.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2 ; http://m.faz.net/;cookieEnabled=0/aktuell/feuilleton/warum-satz-islam-gehoert-nicht-zu-deutschland-sinnlos-ist-14220186.html.

[8] http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/von-storch-islam-nicht-mit-grundgesetz-vereinbar-14182472.html; http://www.freiewelt.net/nachricht/zentralrat-der-muslime-muss-grundgesetz-akzeptieren-10066921; http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016–04/beatrix-von-storch-afd-programm-islamkritik; s.a.:www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.interview-mit-afd-bundesvize-gauland-die-afd-will-als-partei-der-kleinen-leute-punkten.f915c96e-4687–4f28-9b5c-596fbc15cf2b.html.

[9] http://www.sueddeutsche.de/news/politik/parteien-afd-chefin-petry-muslimische-einwanderung-bedroht-europa-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101–160621-99–388086.

[10] http://www.zeit.de/gesellschaft/2016–05/muslime-islam-deutschland-umfrage.

[11] Der für dieses Kapitel vorgegebene Rahmen wird an fol­gen­der Stelle aus­nahm­sweise ver­lassen, um zum Thema Polygamie und den daraus fol­gen­den staatlich sank­tion­ierten Ansprüchen auf Sozialhilfe, Sozialversicherungs- und anderen Vorteilen einige Hinweise für weit­erge­hende Recherchen zu geben: 1) Berlin-Journal:www.berlinjournal.biz/die-harems-masche-von-neukoelln-mehr-frauen-mehr-hartz-iv/; 2) www.achgut.com/P39#artikelarchiv; 3) Justizminister Heiko Maas verkün­dete auf­grund zunehmender Kritik vor kurzem in üblicher Diktion, gegen die beschriebene islamis­che Ehevertragspraxis vorge­hen zu wollen: www.welt.de/politik/deutschland/article156204875/Kein-Recht-Glauben-ueber-unsere-Gesetze-zu-stellen.html.

[12] Zahlenangaben siehe: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/01/10/deutschland-erwartet-in-diesem-jahr-500–000-neue-fluechtlinge/; http://www.welt.de/politik/ausland/article155465949/Fluechtlinge-suchen-sich-jetzt-neue-Routen-nach-Europa.html?wtmc=google.editorspick?wtmc=google.editorspick&google_editors_picks=true; http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/06/30/fluechtlingszahlen-auf-balkan-route-steigen-erneut-an/; http://www.welt.de/politik/ausland/article155627425/2600-Bootsfluechtlinge-an-nur-einem-Tag.html.

[13] http://www.spiegel.de/politik/deutschland/deutschland-zwei-millionen-zuwanderer-kamen-2015-ins-land-a-1083391.html

[14] http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/niedersachsens-ministerpraesident-stephan-weil-im-f-a-z-interview-14133439.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2; http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/thomas-de-maiziere-unzufrieden-mit-fluechtlingsabschiebung-14263139.html; http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/sichere-herkunftslaender-kaum-abschiebungen-nach-nordafrika-14291253.html.

[15] http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/konvertierung-von-muslimischen-fluechtlingen-zum-christentum-14247113.html.

[16]  http://www.welt.de/vermischtes/article151043934/Es-gibt-in-der-islamischen-Welt-keine-girl-friends.html;  http://hd.welt.de/politik-edition/article155659686/Aus-diesen-Laendern-drohen-neue-Fluechtlingsstroeme.html.

[16a]  http://www.spiegel.de/politik/ausland/tuerkei-recep-tayyip-erdogan-raet-muslimischen-frauen-von-verhuetung-ab-a-1094873.html. Ein Beispiel für die selbst noch in der Türkei und vom türkischen Präsidenten regelmäßig in Abständen verkün­dete geburten­poli­tis­che Aufforderung an alle Türkischstämmigen, von Verhütungsmitteln keinen Gebrauch zu machen.

[17] Z. B. Gunnar Heinsohns in einem aktuellen MDR-Interview vorgelegten Daten und Hintergrundanalysen:youtu.be/y0ZZf5AOFfQ

[18] https://www.youtube.com/watch?v=7nYXKafiqZk&feature=youtu.be.

[19] http://statistik.arbeitsagentur.de/ .

[20] http://hd.welt.de/Wirtschaft-edition/article156135902/Es-gibt-viel-mehr-Langzeitarbeitslose-als-gedacht.html.

[21] http://pt.slideshare.net/gkrejci1/wzb-studie-integration-arbeitsmarkterfolg; https://www.wzb.eu/de/pressemitteilung/islamischer-religioeser-fundamentalismus-ist-weit-verbreitet.

[22] http://m.welt.de/politik/deutschland/article154769649/Islam-etabliert-sich-als-grosse-Religion-in-Deutschland.html.

[23] Derzeit sollen 74,1 % der in Deutschland leben­den Muslime Sunniten sein, die Aleviten sollen 12,7 % aus­machen, die Schiiten 7,1 %, die Ahmadiyya 1,7 %, die Ibaditen 0,3% und die Sufisten 0,1%. Die restlichen 4 Prozent bilden andere islamis­che Strömungen.

[24] http://hd.welt.de/titelseite-edition/article154608382/Erdogans-Macht-in-Deutschland.html.www.faz.net/aktuell/politik/erdogans-verlaengerter-arm-in-deutschland-predigen-970-aus-der-tuerkei-entsandte-imame-14197207.html#/elections.

[25] Für ein Erststudium ist die ser­iöse deutsche Übersetzung des Korans bei Reclam zu empfehlen.

[26] http://www.welt.de/debatte/kommentare/article155384013/Wer-Ja-zum-Islam-sagt-muss– auch-Ja-zur-Scharia-sagen.html.

[26a] Zu den in islamis­chen Staaten und mus­lim­is­chen Ländern beste­hen­den Tötungsaufrufen, Diskriminierungen und Verfolgungen von Juden, Christen, Homosexuellen s. den Beitrag des Migrationsforschers Raoul Koopmans: www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/hass-im-islam-terror-hat-mit-der-religion-zu-tun-14317475-p4.html.

[27] Quelle: http://www.achgut.com/artikel/wir_beanspruchen_deutschland_fuer_uns.

[28] 05.06.2016, https://daserste.ndr.de/annewill/.

[29] http://https//twitter.com/HasnainKazim/status/739399107471679488?lang=de.

[30] http://m.welt.de/politik/deutschland/article156269271/Islam-Gebote-stehen-ueber-dem-Gesetz-findet-fast-die-Haelfte.html.

[31] http://hd.welt.de/politik-edition/article155115375/Staendiges-Macho-Gehabe-und-sich-als-Opfer-sehen.html.

[32] http://m.welt.de/politik/deutschland/article156269271/Islam-Gebote-stehen-ueber-dem-Gesetz-findet-fast-die-Haelfte.html.

[33] http://www.rolandtichy.de/kolumnen/bettina-roehl-direkt/heiko-maas-und-die-afd/2/.

[34] Z. B. siehe: www.welt.de/politik/deutschland/article154769649/Islam-etabliert-sich-als-grosse-Religion-in-Deutschland.html; http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/islam-vs-grundgesetz-debatte-ueber-religionsfreiheit-14191706-p2.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2; http://m.faz.net/;cookieEnabled=0/aktuell/feuilleton/warum-satz-islam-gehoert-nicht-zu-deutschland-sinnlos-ist-14220186.html.

[35] http://www.tagesspiegel.de/politik/schaeuble-ueber-die-degeneration-der-deutschen-auf-dem-terrain-von-erdogan-und-sarrazin/13713574.html.

[36] http://www.tagesspiegel.de/politik/schaeuble-ueber-die-degeneration-der-deutschen-auf-dem-terrain-von-erdogan-und-sarrazin/13713574.html.

[37] http://www.sueddeutsche.de/bildung/studium-warum-muslime-an-der-tu-berlin-nicht-beten-duerfen-1.2998460; http://www.welt.de/politik/deutschland/article155949821/Die-Stimmung-hat-sich-gegen-Muslime-gedreht.html .

[37a] Für hin­re­ichende Information emp­fiehlt sich, das Video kom­plett anzuschauen: m.youtube.com/watch?v=2U-GOQgoschE.

[38] www.ksta.de/koeln/dokumentation–der-brief-von-giordano-im-wortlaut,15187530,13380912.html.

[39] DIE ZEIT 16-6-2016, S. 48, Interview mit Leigh Hafrey über religiösen Fanatismus anlässlich des von einen gläu­bi­gen Muslim vor kurzem verur­sachten Massakers in Orlando / USA.

[40] http://m.welt.de/debatte/kommentare/article155134929/Junge-Maenner-die-die-Kultur-der-Gewalt-mitbringen.html.

[41] Z. B.: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/koranunterricht-in-moscheen-entfremdet-von-westlichem-umfeld-14238024.html#GEPC;s5.

[42] http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/islam-vs-grundgesetz-debatte-ueber-religionsfreiheit-14191706-p2.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2.

[43] http://www.tagesspiegel.de/politik/unionsfraktionschef-volker-kauder-muslime-gehoeren-zu-deutschland-der-islam-aber-nicht/13555456.html.

[44] http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/islam-vs-grundgesetz-debatte-ueber-religionsfreiheit-14191706-p2.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2.

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