Nicht jeder Islamist ist Terrorist, doch fast jeder Terrorist ist Islamist

Magharebia, via Flickr (CC BY 2.0)

Man kann es zu verneinen ver­suchen oder auch ver­suchen, es kon­se­quent zu ignori­eren, doch Fakt bleibt nun ein­mal Fakt: die Mehrzahl der ter­ror­is­tis­chen Anschläge in der jün­geren Vergangenheit gehen auf das Konto von Islamisten.

Selbstverständlich ist nicht jeder Mensch, der der Ideologie des Islam ange­hört, automa­tisch und zwangsläu­fig ein Terrorist. Doch die Neigung, ter­ror­is­tis­che Anschläge zu bege­hen und unschuldige Menschen hin­ter­rücks zu mor­den, scheint bei den Anhängern dieser Ideologie extrem aus­geprägt zu sein. Ein Blick auf die verze­ich­neten Terroranschläge auss­chließlich in diesem Jahr und auss­chließlich in Europa ist sowohl aus­sagekräftig wie nicht min­der schock­ierend.

Am 03. Februar rennt ein Islamist mit einer Machete bewaffnet durch Paris und attack­iert einige Soldaten am Louvre. Zum Glück wird nie­mand getötet, lediglich ein Soldat und der Attentäter wer­den ver­letzt. Auch der näch­ste islamisch motivierte Anschlag in Europa findet in Paris statt. Am 18. März ver­sucht ein Islamist einen Anschlag am Flughafen Paris-Orly. Der Anschlag kann abgewehrt, der Terrorist final aus­geschal­tet wer­den. Doch nur vier Tage später sind Todesopfer zu bekla­gen. Ein Islamist rast in London mit einem Fahrzeug über mehrere Menschen und ver­sucht dann noch, mit einem Messer weit­ere Personen niederzustechen. Fünf Menschen ver­lieren ihr Leben und auch der Terrorist über­lebt diesen Anschlag nicht.

Am 03. April verübt ein Islamist einen Sprengstoffanschlag in der U-Bahn in Sankt Petersburg. 14 Menschen ster­ben, weit­ere 51 wer­den ver­letzt. Vier Tage später rast ein Islamist mit einem Kleintransporter in der Stockholmer Innenstadt in eine Menschenmenge. Fünf Tote sind zu bekla­gen, 15 Menschen wer­den zum Teil schwer ver­letzt. Am 20. April ist wieder Paris Schauplatz eines islamis­chen Terroranschlags. Ein IS/DAESH-Attentäter geht mit einer Schusswaffe auf Polizisten los, ein Polizist und der Angreifer ster­ben.

Mitte Mai attack­iert ein Islamist am Mailänder Hauptbahnhof die Menschen mit einem Messer; zum Glück wird nie­mand getötet. Doch nur drei Tage später sprengt sich ein Islamist in Manchester mit einer Bombe bei einem Konzert selbst in die Luft und reißt 22 Menschen, in erster Linie junge Mädchen und Frauen, mit in den Tod. Anfang Juni ist dann London wieder Schauplatz des näch­sten islamisch motivierten Terroranschlags. Mit einem Kleintransporter mähen drei Islamisten mehrere Personen nieder. Acht Zivilisten wer­den so gemordet, alle drei Attentäter ver­lieren ihr Leben.

Am 06. Juni geht ein Islam-Jünger mit einem Hammer in Paris in der Nähe von Notre-Dame auf die Menschen los. Er wird gestoppt, bevor er jeman­den töten kann. Knapp zwei Wochen später ver­sucht ein weit­erer Islamist einen Anschlag auf eine Gruppe Polizisten. Doch bevor er seine Tat aus­führen kann wird er aus­geschal­tet. Am darauf­fol­gen­den Tag ver­sucht ein Islamist einen Sprengstoffanschlag auf dem Brüsseler Hauptbahnhof. Auch er kann final gestoppt wer­den.

Dieses Glück hat Mitte Juli in Hamburg ein Mensch lei­der nicht. Ein Islamist verübt mehrere Messerangriffe auf Zivilisten; ein Mensch stirbt, fünf weit­ere wer­den ver­letzt. Anfang August ist wieder Frankreich das Ziel der näch­sten Attacke. Ein Islamist rast mit einem PKW in einem Pariser Vorort in eine Gruppe Soldaten. Sechs von ihnen wer­den ver­letzt, Tote gibt es zum Glück nicht zu bekla­gen.

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www.freiewelt.net/nachricht/nicht-jeder-islamist-ist-terrorist-doch-fast-jeder-terrorist-ist-islamist-10071823/

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