Transparency International greift migrationsfeindliche Länder an

Quelle: MTI

Transparency International „atta­ckiert“ Ungarn und Bulgarien, die bei­den Länder, „die Grenzzäune gegen ille­gale Einwanderer errich­tet haben“, sagte Ungarns regie­ren­der Fidesz am Donnerstag und kom­men­tierte den jüngs­ten Bericht von TI über glo­bale Korruption. Der TI-Bericht, der am Mittwoch ver­öf­fent­licht wurde, stellt Ungarn auf den 66. Platz (nach 57 im letz­ten Jahr), als ein Land, das nach Bulgarien die zweit­größte Korruption in der Europäischen Union hat. 

Außenminister Péter Szijjártó sagte auf einer Pressekonferenz zu einem ande­ren Thema, dass der Korruptionsbericht von TI ein „bei­spiel­lo­ser Angriff“ sei, der allein durch die „Uneinigkeit der inter­na­tio­na­len Organisationen mit der unga­ri­schen Migrationspolitik“ moti­viert sei. „Erpressung oder Druck ist uns egal; Wir wer­den nicht zulas­sen, dass ein ein­zi­ger ille­ga­ler Einwanderer ein­tritt „, sagte Szijjártó und fügte hinzu, dass“ der Zaun dort blei­ben wird, wo er ist „. 

Ungarns Ergebnis auf dem Index von TI – 0 bis 100, wobei 0 der kor­rup­teste ist – lag bei 45, gegen­über 48 im Vorjahr. Ungarn lag unter der Tschechischen Republik (42.), Polen (36.) und der Slowakei (54.). Bei einer Überprüfung der Region beschul­digte die Organisation Ungarn, Polen und Rumänien für Maßnahmen von Behörden, die NRO betref­fen. Er sagte, die unga­ri­sche Regierung habe ein Gesetz ver­ab­schie­det, das „NGOs auf­grund ihrer Finanzierungsstrukturen stig­ma­ti­siert“.

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