Fidesz gegen Marx

Quelle: MTI

Die europäis­che Fraktion der ungarischen Fidesz-Christdemokraten-Allianz hat am Donnerstag den Präsidenten der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker, dazu aufgerufen, seine Rede anlässlich des 200. Geburtstages von Karl Marx abzusagen und „mehr Respekt für die Opfer des Kommunismus“ zu fordern.

„Die marx­is­tis­che Ideologie führte zum Tod von Zigmillionen und ruinierte das Leben von Hunderten von Millionen“, heißt es in der Erklärung. „Die Feier ihres Gründers ist eine Verspottung ihrer Erinnerung“, fügte sie hinzu. „Dies ist beson­ders für die Bürger von Ländern, die unter kom­mu­nis­tis­chen Diktaturen jahrzehn­te­lang lit­ten, entset­zlich. Wir protestieren gegen die unter­stützende Präsenz des EK-Chefs auf der Feier, zumal seine Parteifamilie, die Europäische Volkspartei, dafür kämpft, dass die EU die Sünden des Nationalsozialismus und des Kommunismus verurteile „, heißt es in der Erklärung.

Marx ‚Geburtsort, die Stadt Trier in Westdeutschland, hält während der Woche mehrere hun­dert Gedenkfeiern ab. Juncker soll bei der Eröffnung einer Ausstellung über das Werk des Philosophen sprechen.

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