Szijjártó: Verlust des Iran-Atomabkommens wäre fatal

Quelle: MTI

Das Atomabkommen mit Iran sei eine inter­na­tionale poli­tis­che Errungenschaft, die von großer Wichtigkeit ist, sagte der Außenminister Péter Szijjártó am Mittwoch. „Der Grund, warum die Vereinbarung eine glob­ale und his­torische Bedeutung hat, ist, dass sie das wichtig­ste Abkommen der inter­na­tionalen Gemeinschaft war, in dem die Vereinigten Staaten und Russland auf der gle­ichen Seite des Tisches standen. Das hat immer Hoffnung gegeben, wenn es darum geht, Lösungen für glob­ale Probleme zu finden „, sagte der Minister nach einem Vortrag an der National University of Public Service.

Er sagte, dass es aus europäis­cher Sicht ein inter­na­tionales Thema sei, bei dem die EU wirk­lich eine wichtige Rolle spiele. Federica Mogherini, der Chefdiplomat der EU, sei daher zu diesem Thema bereit, fügte er hinzu. Er sagte, dass der Iran-Deal hof­fentlich mit den verbleiben­den Spielern trotz des Rückzugs der Vereinigten Staaten Bestand haben werde. Irans Stabilität und seine Beteiligung an der inter­na­tionalen Politik seien wichtig für die Sicherheit Europas, da sie für größere Stabilität im Nahen Osten sor­gen, sagte er.

Szijjártó sagte, dass Ungarn mit der Position und den gemein­samen Erklärungen der EU übere­in­stimmt und fügte hinzu, dass er darauf ver­traute, dass es vor der Einigung keine Rückkehr zu der Situation geben würde. Ungarn habe ein Interesse am Überleben des Abkommens und bedauere die US-Entscheidung, sagte er. „Hoffentlich wird es nicht voll­ständig abgeschafft“, sagte er.

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