Jobbik betrachtet die Auflösung des Residency Bond-Geschäfts als eigenen Erfolg

Jobbik betra­chtet die Auflösung des Residency Bond-Geschäfts als eige­nen Erfolg. In seiner Pressekonferenz am Freitag wies Jobbik-Abgeordneter György Szilágyi darauf hin, dass die Regierung den Gesetzentwurf über die Streichung der Residenzanleihen einen Tag vor der Abstimmung über die Verfassungsänderung vorgelegt habe.

Er glaubt, dass die Regierungsparteien dies taten, weil sie erkan­nten, dass Jobbik zu Recht gefordert hatte, der „Ansiedlung von reichen Migranten“ ein Ende zu set­zen. Der Entwurf sei fast eine wörtliche Kopie des Y2016-Vorschlags der Oppositionspartei, fügte er hinzu und fügte hinzu, dass er wün­schte, die Regierungsparteien hät­ten ihn damals akzep­tiert, da die Verfassungsänderung auch früher hätte angenom­men wer­den kön­nen.

Er kri­tisierte, dass die Familienangehörigen der Käufer sich in Ungarn ansiedeln dürften, was ins­ge­samt fast 20 Tausend Nicht-EU-Bürgern entspricht, und dass einige Offshore-Unternehmen, die Beziehungen zu Fidesz unter­hal­ten, erhe­bliche Gewinne aus dieser Vereinbarung gezo­gen haben. Herr Szilágyi weist darauf hin, dass diese Unternehmen offen­bar nicht der Steuererleichterung von 25% für Migranten aus­ge­setzt sind.

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