Ungarn und China profitieren von guter Zusammenarbeit

Quelle: MTI

Die Zusammenarbeit zwis­chen Ungarn und China dehnt sich in allen Bereichen dynamisch aus, teilte der ungarische Außenmin­is­ter am Freitag in Sofia mit. Péter Szijjártó ist in der bul­gar­ischen Hauptstadt mit der Delegation von Premierminister Viktor Orbán für ein jährliches China-CEE „16 + 1“ -Gipfeltreffen am Freitag und Samstag. Die ungarische Delegation traf am Freitag mit dem chi­ne­sis­chen Premierminister Li Keqiang und dem Vorsitzenden der Bank of China Chen Siqing zusam­men.

Szijjártó sagte, der Handelsumsatz zwis­chen Ungarn und China habe im ver­gan­genen Jahr jeden Rekord gebrochen. Er nan­nte die Modernisierung der Bahnlinie Budapest-Belgrad das „Flaggschiff“ -Projekt der China-Ungarn- und China-CEE-Kooperation. Ungarn wird alles daran set­zen, dass die Zusammenarbeit zwis­chen China und den mit­tel- und osteu­ropäis­chen Ländern weiter aus­ge­baut wird, sagte Szijjarto. Um die Zusammenarbeit zwis­chen China und CEE weiter zu fördern, werde Budapest Gastgeber eines Treffens der Notenbankchefs der 17 Länder sein, fügte er hinzu.

Es wurde auch beschlossen, dass das Zentrum der „16 + 1“ Entwicklungsbank-Kooperation in Budapest gegrün­det wird, sagte er. Anlässlich des 70. Jahrestags der diplo­ma­tis­chen Beziehungen zwis­chen den bei­den Ländern haben Ungarn und China beschlossen, einen langfristi­gen 5–7-Punkte-Aktionsplan zu erstellen, um die bilat­eralen Beziehungen zu einer „neuen Dimension“ zu entwick­eln, sagte Szijjártó. Der Aktionsplan wird vom ungarisch-chi­ne­sis­chen gemis­chten Wirtschaftsausschuss erar­beitet.

Der Plan wird die wirtschaftliche Zusammenarbeit, die Entwicklung der Infrastruktur sowie die Zusammenarbeit im Bildungsbereich mit dem Ziel abdecken, die Wettbewerbsfähigkeit Ungarns und der Region Mitteleuropa zu verbessern und die Beziehungen zu China zu ver­tiefen, sagte der Minister. Szijjártó soll am Freitag auch die Energieminister Bulgariens und Serbiens tre­f­fen. Wie wir im Juni geschrieben haben, muss die Hochgeschwindigkeitsstrecke Budapest-Belgrad spätestens Ende 2023 fer­tiggestellt sein „, las Szijjártó, der sich zu einem dre­itägi­gen offiziellen Besuch in China aufhielt.

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