Schweden: Migrationskritische Partei wird ausgegrenzt

Quelle: Youtube.com/Wild Smile (screenshot)

Nach zwei gescheit­erten Versuchen, eine Regierung zu bilden, kündigte Sprecher Andreas Norlén an, dass er derzeit keinen drit­ten Kandidaten fra­gen werde. Stattdessen wird er mehrere mögliche Regierungskonstellationen vorschla­gen.

Norlén sagte am Montag, die poli­tis­che Situation in Schweden sei jetzt die dunkel­ste, die es in den let­zten fün­fzig Jahren gegeben habe. Er weist jedoch darauf hin, dass Schweden noch funk­tion­iert und dass im Dezember ein Staatshaushalt vorgelegt wird. „Meines Erachtens wäre eine schnelle Wahlwiederholung eine große Niederlage für das poli­tis­che System. Dies würde das Vertrauen der Öffentlichkeit beein­trächti­gen. Wir haben ein­fach die Verantwortung, damit umzuge­hen “, sagte er.

Er schließt eine schnelle Wahlwiederholung nicht aus, aber es wird ein let­zter Ausweg sein. Er schließt auch keine neuen PM-Kandidaten aus, ist aber derzeit nicht rel­e­vant. Stattdessen wird er die Parteien in Gruppen ein­laden, basierend auf vier möglichen Regierungskonstellationen.  Keine der vier Konstellationen umfasst die Schwedendemokraten – die Partei, die in mehreren Umfragen die größte Partei des Landes war, aber schließlich – nach­dem über 900 Fälle von Wahlbetrug und über 2300 Fälle von Wahldelikten gemeldet wor­den waren an drit­ter Stelle.

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