Jobbik: 2020 soll Trianon-Gedenkjahr werden

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Die Oppositionspartei Jobbik hat vorgeschla­gen, dass die Metropolitanversammlung von Budapest anlässlich des 100. Jahrestages des Friedensvertrages von Trianon, der Ungarn zwei Drittel seines Territoriums beraubte, das Jahr 2020 zum Trianon-Jahr zu erk­lären.

Marcell Tokody, ein Vertreter der rechts­gerichteten Oppositionspartei in Budapest, sagte am Mittwoch auf einer Pressekonferenz, dass die regieren­den Parteien der nationalen Legislative gegen die Gedenkfeier Trianons im Jahr 2020 ges­timmt hät­ten.

„Die Regierung möchte sich an dieses beschä­mende Diktat nicht erin­nern“, sagte er und fügte hinzu, dass Jobbik das Thema auf die Tagesordnung der Vollversammlung von Budapest set­zen möchte. Es darf nicht zuge­lassen wer­den, dass sich Ungarn und Budapest nicht an „die größte Tragödie der Ungarn“ erin­nern, sagte er. Der Vertrag von Trianon fand vor 98 Jahren als Abschluss des Ersten Weltkriegs statt. Das Wichtigste dabei ist, dass 2/3 des ungarischen Territoriums von der Gewinnerseite weggenom­men wurde, um Ungarn in die Knie zu zwin­gen.

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