Die Rekru­tie­rung der unga­ri­schen Natio­nal­garde 1848 (Video)

Bildquelle: MN (Youtube Screenshot)

Am Ende der Reformära, die dem Land wirt­schaft­li­chen und geis­tigen Wohl­stand brachte, war klar, dass das Habs­bur­ger­reich den unga­ri­schen Frei­heits­willen nicht mehr aufhalten konnte: 1848 brach die Revo­lu­tion aus und die Gesetze vom April 1848, die die Rechts­grund­lage für die unga­ri­sche Natio­nal­garde bildeten, wurden verab­schiedet. Inmitten des großen Enthu­si­asmus wurde auch János Arany zum Natio­nal­gar­disten, und er poeti­sierte die Gefühle der Bürger seiner Zeit. Ende April hatte die Zahl der Natio­nal­gar­disten 50–60.000 erreicht, was mehr war als die Zahl der in den Ländern der Heiligen Krone statio­nierten Wehrpflichtigen.

Der Kurz­film zeigt eine „Rekru­tie­rung“, die von den jungen, tanzer­probten Burschen orga­ni­siert wurde, um ihre Reihen aufzu­füllen – bei der Rekru­tie­rung war auch der für die Musik verant­wort­liche Musiker, der Volks­mu­siker und Volks­mu­sik­for­scher Gergely Agócs, anwesend.

Zwar hatte die Natio­nal­garde keine so große mili­tä­ri­sche Kraft wie die regu­lären Truppen, aber die Natio­nal­gar­disten, auch bekannt als Sonn­tags­sol­daten, lernten, Waffen zu tragen, die sie auf dem Schlacht­feld einsetzen konnten, und vor allem wurde eine ganze Genera­tion patrio­ti­scher Kräfte geschaffen.

Quelle: Magyar Nemzet


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