Ehema­liger Top-Mode­rator des ZDF: Verant­wort­liche für Corona-Politik müssen vor Gericht

Peter Hahne | commons wikimedia/Creative-Commons-Licence CC-by-SA-4.0

Der ehema­lige ZDF-Mode­rator Peter Hahne forderte in einem Inter­view mit dem Jour­na­listen Boris Reit­schuster die Aufar­bei­tung der Corona-Politik. Er analy­sierte die Lage in der Politik, in den Medien und welche Kolla­te­ral­schäden im Zuge der Corona-Politik aufge­treten sind.

Hahne hat scharfe Kritik an der Bericht­erstat­tung während der Corona-Pandemie geübt. Sehr häufig habe das ZDF die rich­tige Anzahl von Demons­tra­ti­ons­teil­neh­mern gegen die Corona-Maßnahmen „teils deut­lich herunter korri­giert“, um dadurch den Zuschauern das Bild eines „deut­lich gerin­geren gesell­schaft­li­chen Wider­standes“ zu präsentieren.

Wende­punkt erreicht?

Jour­na­lismus heißt für den 70-Jährigen, an den offi­zi­ellen Zahlen und Aussagen zu zwei­feln, sie zu hinter­fragen und nach der Wahr­heit zu suchen. Das habe es in den vergan­genen zwei Jahren in den Medien kaum gegeben. Doch nun deute sich ein Kurs­wechsel an.

Als Beispiel erwähnte Hahne hierzu einen Artikel der Zeitung „Nürn­berger Nach­richten“. In den letzten zwei Jahren hätte die Zeitung regel­mäßig die Corona-Politik der Bundes­re­gie­rung kritiklos unter­stützt. Vor Kurzem hätte das Blatt aber „ganz neutral“ einen ganz­sei­tigen Artikel über einen Hygiene-Professor mit dem Titel „Sogar Hände­wa­schen nützt nichts“ abge­druckt. Das ist für Hahne der Beweis dafür, dass die Jour­na­listen einge­sehen hätten, dass dieser Mann etwas Rich­tiges sagte.

Es wird sich zum Schluss auch die schlimmste Verschwö­rungs­theorie von der Realität über­holt sehen. Das erleben wir jetzt überall.“

In diesem Zusam­men­hang forderte Hahne, dass all jene aus Wissen­schaft, Jour­na­lismus und Politik, die „diffa­miert und verun­glimpft wurden, reha­bi­li­tiert werden sollten“. Im Gespräch mit Reit­schuster erin­nerte er sich auch an die däni­sche Zeitung „Ekstra Bladet“, die sich bereits im Januar für ihre einsei­tige Corona-Bericht­erstat­tung entschul­digt hatte. Das wünsche er sich auch von den hiesigen Medien und Poli­ti­kern, so Hahne.

Klare Forde­rung nach zwei Jahren Corona

Der 70-Jährige äußerte eine klare Forde­rung nach zwei Jahren Corona: „Die Verant­wort­li­chen müssen für die Corona-Politik mindes­tens durch poli­ti­sche Unter­su­chungs­aus­schüsse, ideal durch Gerichts­pro­zesse, ganz klar belangt werden bei ihrer Verantwortung.“

So verlangte er in dem Inter­view eine gericht­liche Aufar­bei­tung und Aufklä­rung über die Vorkomm­nisse in der bishe­rigen Corona-Politik und wer dafür verant­wort­lich ist. Die Verant­wort­li­chen, müssten zur Rechen­schaft gezogen werden, betonte er.

Außerdem bemän­gelte Hahne, dass die Politik zu Beginn der Pandemie Fach­leute wie etwa Prof. Sucharit Bhakdi oder den Viro­logen Hendrik Streeck hätte zu Rate ziehen sollen. „Es wäre uns das Elend der letzten zwei Jahre erspart geblieben. Das ist die Wahrheit.“

Dabei bezog sich Hahne auf die Millionen Kinder, die in der Corona-Zeit wie in „Käfig­hal­tung“ gehalten worden seien und die „vielen Impf­t­oten, über die man leider immer noch meist schweigt“.

Verän­derte Gesellschaft

Die größten Sorgen bereiten Hahne aber nicht die Fehler in der Politik, wie er in dem Gespräch betonte. Viel­mehr sei es das neu erwor­bene Bewusst­sein von Millionen Menschen, die sich bereits an die – aus seiner Sicht – größ­ten­teils einsei­tige Corona-Bericht­erstat­tung gewöhnt hätten. Denn wenn diese Bericht­erstat­tung nun plötz­lich beendet würde, würde diesen Menschen etwas fehlen. Er sagte, sie würden „sich sogar um die Wahr­heit betrogen fühlen“.

Der ehema­lige ZDF-Jour­na­list sagte, dass Sterben zum Leben dazu gehöre und man die Corona-Toten in Rela­tion setzen müsse. Er analy­sierte auch: „In Deutsch­land herrscht eine Wohlstandsverwahrlosung“.

Als posi­tives Zeichen empfindet er den Wider­stand gegen den Impf­druck – obwohl Impf­skep­tiker viele Nach­teile erleben. Den vielen kriti­schen Menschen aus Berei­chen wie Pflege und Jour­na­lismus sei es laut Hahne zu verdanken, dass das „Corona-Konstrukt“ zusammenbreche.

Peter Hahne war unter anderem Mode­rator und Redak­teur des „heute jour­nals“ und der Haupt­nach­rich­ten­sen­dung „heute“, Mode­rator des ZDF-Sonn­tagstalks „Peter Hahne“ und Mode­rator des Polit­ma­ga­zins „Berlin direkt“. Außerdem war er stell­ver­tre­tender Leiter des ZDF-Haupt­stadt­stu­dios Berlin und ab 2011 in der Programm­di­rek­tion des ZDF tätig. Seit Ende 2017 ist er pensio­niert. (mf)

Dieser Beitrg erschien erst­mals auf EPOCH TIMES


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21 Kommentare

  1. Jetzt kommen diese m. E. Irren mit der nächsten Vaaa­ri­t­ante um die Ecke:

    www.gmx.net/magazine/news/coronavirus/deltakron-faelle-variante-grossbritannien-erfasst-36646642

    BA.2 haben sie das Teil offenbar genannt:

    www.apotheken-umschau.de/krankheiten-symptome/infektionskrankheiten/coronavirus/die-variante-der-variante-auf-dem-vormarsch-846261.html

    „Gei. geben das Vörus weniger weiter und BA.2 sei anste­ckender als BA.1“ steht im Text – also die Para­noia wird wieder ange­kur­belt – sie hören einfach nicht auf. – Naja – wenn wir nach den Worten Drös­tens im Sommer 2020 gehen, an die ich mich sehr gut erin­nere, nach der das Vörus mit jeder weiteren Muuuhtante/Vaaaritante sich weiter abschwächt bis es nur noch maximal einen Schnupfen erzeugt, dürfte BA.2 nun noch weniger als leichte Erkäl­tungs­sym­ptome aufweisen, jeden­falls keine schlim­meren. – Von daher ist es egal, ob und von wem es wie oft über­tragen würde ggfs. – die natür­liche Herdenim­mu­nität würde nur noch schneller erzeugt – ergo: wofür die Panik­mache? – Wir hier können es uns denken – m. E..
    Dazu, dass Gei. das Vörus weniger weiter­geben würden – was für ein Bull­shit m. E.. – Entweder sie sind immun durch Schlömpfe und können es nicht bekommen und deswegen nicht weiter­geben oder sie sind nicht immun durch die Schlömpfe, da die Schlömpfe nicht immun macht, und daher können sie es m. E. genauso weiter­geben wie Nicht­ge­schlömpfte und beide dies auch nur im Falle, dass sie es über­haupt haben. Da es nunmal wie die Omi Krön offenbar auch nur milde Symptome hervor­ruft und die natür­liche Herdenim­mu­nität durch ein ggfs. Durch­ma­chen der Vaaaa­ri­t­ante voran­treiben kann m. E. logi­sche­weise, ist die Schlömp­fung rundweg obsolet, auf keinen Fall ist eine I.-Pfl. noch begründet.

    Aber so eine Gold­grube wollen die Gold­gräber natür­lich so lange wie nur möglich und immer wieder und weiter ausheben und ausschürfen – m. E..
    Und das hier zu kriti­schen Ärzten:

    www.gmx.net/magazine/news/coronavirus/corona-leugner-aerzte-wann-verliert-zulassung-36638022

  2. Alles wunder­schoen und richtig, nur der Entscheider Club legi­ti­miert sich selbst, vulgo die Bande haftet fuer NIX, das Nicht­ju­risten ‑Deutsch- erklaert, man ist immun…Man hat Verfas­sungs­text, man hat gekaufte Verfas­sungs­richter, man hat NICHT funk­tio­nie­rende Gewal­ten­tei­lung, man hat Volk = Dreck und Behand­lung somit entspre­chend, man hat Volk, es soll ruhig Kuchen ( f)ressen, so einfach stehen die Dinge, uebri­gens zur allge­meinen Info, das sind lauter huebsche Dinge aus dem Vorabend der franz.Revolution!
    Kurz ein System verab­schiedet sich oder brutaler die euro­pa­ei­sche Zivi­li­sa­tion laesst sich verab­schieden und WEF Despotie kriecht aus dem Ei, vorsichtig bitte das Wesen ist noch hoechst empfind­lich und aus ethi­schen Gruenden bitte nicht anfassen nur maesten.…
    Das verriet Hahne nicht, dat Jege et muss wech, dat het er frei­lich nich verroten!
    Jese­jett im Dialekt meiner bergi­schen Heimat neue, Verfas­sung her w’aer koennen dat si verroten!
    v.Eller Hortobagy

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  3. Ist schon geschehen, lieber Peter Hahne, guckst du: www.kla.tv/2022–02-21/21693&autoplay=true
    Klage wegen Völker­mordes in Den Haag einge­reicht! Darunter die übli­chen Verdächtigen…

    Aber einen Verdienst des Jour­na­lismus am Abbruch des C‑Verbrechens sehe ich mitnichten. Die Pres­sti­tu­ierten der MSM handeln nur nach den Vorgaben der Geld­e­lite, denen eben auch die Medien gehören. Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich pfeiff.

  4. Peter Hahne ist in dieser Medi­en­land­schaft so etwas wie der einsame Strauch in der Wüste.Immerhin legt er den Finger in eine der vielen klaf­fenden Wunden.Ich meine auch die Mehr­heit der Schlaf­schafe die sich erst melden werden wenn die Arbeit und somit die Kohle ausbleibt.Den „Eliten“ ist das uralte Spiel „Spalte und Herr­sche“ ein weiteres Mal gelungen.Das ist scho­ckie­rend nach den 2 Weltkriegen.Da müssen sich viele fragen was sie die ganze Zeit gemacht haben.Z.B Gewerk­schaften ect.

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    • Sorry, hatte nicht den Link ganz gelesen – bezieht sich wohl auf den Kölner Karneval. – Also nicht Geschlömpfte sind dann vom Karneval ausge­schlossen. – Naja – die Kölner sind offenbar das ganze Jahr über jeck – an ihren Taten sollt Ihr sie erkennen. 

      Aller­dings sind sie es nicht allein in diesem offenbar nicht mehr unserem Lande – m. E..

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      • Tja, das Wissen um die fehlende Souve­rä­nität ist auch nicht ganz unwichtig, sowie die Erkenntnis, dass es sich umfäng­lich auch hier leider um keine VT handelt. 

        Man glaubt ja allen Ernstes auch, wir hätten eine Verfas­sung. Ein Grund­ge­setz FÜR die BRD ist keine Verfas­sung, noch niemals gewesen und kann es auch niemals sein. Ebenso wenig wie der Mond jemals das Ohr eines Elefantes sein wird. Oder Ähnliches.
        Wir müssen das erstmal verstehen, welch Lügen­ge­bäude hier eigent­lich instal­liert wurde. Lügen über lügen, die nun in einen neuen Völker­mord, noch dazu an unschul­digen Kindern münden. Mir fehlt dazu jede Vorstel­lungs­kraft ob der Obszö­nität dieses mensch­li­chen Abschaumes Schwab, Merkel, Scholz, Gates, Soros, Roth­schild, Rocke­feller, Lauterbach…

  5. Naja – also Peter Hahne war schon immer eher ein Mann des offenen Wortes. – Sicher hätte er früher Kritik üben sollen, aber er ist bekannt und beliebt – daher besser er meldet sich jetzt zu Wort als garnicht, denn sein Wort hat doch auch bei vielen lang­jäh­rigen ÖR-Guckern nach wie vor Gewicht. – Ich hoffe jeden­falls, dass seine Worte bei ihnen ankommen und die m. E. Gehörn­ge­wa­schenen wieder ins logi­sche Denken und zur Vernunft bringen.

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  6. Sehr schön. Alles wahr, was der Herr Hahne sagt. Aber warum sagt er denn erst jetzt die Wahr­heit. Warum sagt er erst jetzt, wo er seit 2018 nicht mehr Programm­di­rektor beim Staats­funk ist, was hier falsch gelaufen ist. Ich denke da z.B. an die fort­ge­setzte Inva­sion seit 2015.
    Die ganze Zeit, als Merkel unser Land ruiniert und das Volks­ver­mögen in alle Welt breit­ge­scharrt hat, da hat er geschwiegen.
    Zu spät, Herr Hahne, zu spät. MIT SCHULDIG.

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    • Nein warum soll Herr Hahne mit schuldig sein?
      Die Menschen sind selber schuld, warum hier alles so läuft.
      Was die Poli­tiker sich erlauben wird doch geduldet.
      Fängt schon an seit etli­chen Jahren, dass die tollen Herrn nur Geld fürs Ausland haben.
      Sagt man was, wird man vom eigenen Volk als Nazi abgestempelt.
      In einer Rich­tung ziehe den Hut vor unseren Poli­tiker, die haben es spie­lend geschafft, dass Volk zu trennen und haben keine eigene Meinung.

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    • Wie auch in Justiz, Politik und anderswo: Es stehen über­wie­gend die auf die nichts mehr zu verlieren und damit auch nichts mehr zu sagen haben.

      Inter­es­santer war da schon eher die Aussage des amtie­renden Inten­danten daß die Zusam­men­set­zung seiner Mitar­beiter bei weitem nicht derje­nigen der Bevöl­ke­rung entspricht – und damit zuge­geben hat daß der ÖR-Schund­funk nicht mehr dem Rund­funk­staats­ver­trag entspricht. Konse­quenzen daraus? Bis heute keine, statt­dessen wird munter weiter­ge­framet und gebuntet wie zuvor.

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    • Stimmt leider nicht ganz Hansi.
      Mit Gehangen mit Gefangen!
      Was Jour­na­listen wie Peter Hahne als ZDF Jour­na­list nicht machen konnte: Politik!
      Die Macht hat kein Jour­na­list – auch Sie nicht!
      Peter Hahne so viel mir bekannt ist: Kein Programm­di­rektor beim ZDF. Und weiter,
      ein überaus kriti­sche Jour­na­list – etwas mehr bereit seine Meinung durch seine BÜCHER zu verbreiten als andere Journalisten.
      WENN er heute seine Meinung klar und deut­lich vertritt, was er in den letzten Jahren dazu gelernt hat, dann ist dies nicht verwerf­lich, sondern etwas das wir alle mit mehr Respekt anschauen sollten. Denn es gibt heute bereits Poli­tiker, die etwas dazu gelernt haben, doch geben sie das nicht öffent­lich zu und stellen sich auch nicht ihrer Verant­wor­tung für ihre falschen Entscheidungen!
      Deshalb noch­mals ich verur­teile niemanden, der seine Meinung ändert und sie auch vertritt, wenn er etwas dazu gelernt hat. Denn auch ein HANSI hat die Weis­heit nicht „mit dem Löffel zu sich genommen!“
      Doch auch ich sehe den Jour­na­listen Peter Hahne weit davon entfernt medi­zi­ni­sche Wahr­heiten zu kennen, wenn er sich auf solch unsin­nige Aussagen eines Hygiene-Profes­sors verlässt und als BEWEIS anführt, dessen Name er nicht nennt:
      „Vor Kurzem hätte das Blatt aber „ganz neutral“ einen ganz­sei­tigen Artikel über einen Hygiene-Professor mit dem Titel „Sogar Hände­wa­schen nützt nichts“ abge­druckt. Das ist für Hahne der Beweis dafür, dass die Jour­na­listen einge­sehen hätten, dass dieser Mann etwas Rich­tiges sagte.“
      Für was soll denn Hände­wa­schen nichts nützen? (Ich kenne diesen Artikel nicht und Peter Hahne fügt auch hier keine Quel­len­an­gabe auf, bzw. die Redak­tion von Unser Mittel­eu­ropa schluckt alles ohne zu prüfen und druckt es ohne Quel­len­an­gabe ab!)
      Dies als Beweis anzu­führen, dass Jour­na­listen etwas einge­sehen haben, ist echter Schwach­sinn und nicht zu verantworten!

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    • Ja, das war auch mein Gedanke. Die Herren, wie auch der Papier vom Bundes­ge­richtshof werden erst munter, wenn sie ihre Tandiemen sicher in der Tasche haben. Vorher wird der Mund gehalten und schön abge­nickt. Da sind das nicht die Einzigen. Es gibt sicher noch viele, die mit dem Kurs nicht einver­standen sind, aber sich schön still verhalten.

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