Proto­koll des Euro-Geldbetruges

Während die Inflation dank Geldvermehrung und "grüner" Energie nach oben schießt, kämpft die Wirtschaft ums Überleben. | Bild: shutterstock

Seit der Finanz­krise 2008 befindet sich die Finanz­welt im Allge­meinen und in Europa im Beson­deren in einem Dauer­kri­sen­be­wäl­ti­gungs­modus. Die Wahl des Mittels die stän­digen Finanz­krisen der EU zu bewäl­tigen, ist hemmungs­lose Gelddruckerei.
 

Es mag sein, dass einma­liges Geld­dru­cken zur Über­win­dung einer außer­ge­wöhn­li­chen Krise, wie sie eben 2008 durch das Zusam­men­bre­chen des Inter­ban­ken­marktes entstand, akzep­tabel ist. Aller­dings hat man seither aus der Not von 2008 eine Tugend gemacht. Dabei werden unter Umge­hung des Maas­tri­cher Vertrags Staats­schulden monetarisiert,

Das heißt also mit frisch gedrucktem Geld der EZB Staats­pa­piere von allerlei inter­na­tio­nalen Invest­ment­ge­sell­schaften, die von den ursprüng­lich hohen Zinsen der Südländer ange­zogen wurden, aufge­kauft und so einer­seits die Südstaaten der EU entschuldet, ande­rer­seits die betref­fenden Fonds­ge­sell­schaften vor dem Bank­rott gerettet. Die Schulden lagern seither bei der EZB, die als Badbank fungiert. Diese Schulden müssen dann irgend wann einmal abge­schrieben werden. Gleich­zeitig hat die EZB den Leit­zins auf null gedrückt, um die Neuver­schul­dung zu erleichtern.

Profi­teure dieser Politik waren und sind die genannten inter­na­tio­nale Fonds­ge­sell­schaften (Akti­en­fonds, Pensi­ons­fonds), die sich mit ihren Anlagen verspe­ku­liert hatten und durch die Politik der EZB gerettet wurden.

Verlierer dieser Politik sind vor allem kleine Sparer, deren mühsam erwor­bener Spar­gro­schen durch die nun einset­zende Infla­tion entwertet wird. Dabei kann man getrost davon ausgehen, dass die derzeit einge­stan­dene Infla­tion im Euro­raum von 5% geschönt ist, da dieser Wert durch die Preis­stei­ge­rungen eines „Waren­korbes“ ermit­telt wird, dessen Zusam­men­set­zung mani­pu­liert ist.

Wie sehr sich der Euro wirk­lich entwertet hat, erkennt man am besten an „Vermö­gens­werten“, wie z.B. Immo­bi­lien. Ein Blick auf den Haus­preis­index in Deutsch­land (de.statista.com/statistik/daten/studie/70265/umfrage/haeuserpreisindex-in-deutschland-seit-2000/) zeigt zwischen 2015 und 2020 eine Stei­ge­rung von 38%, was einer jähr­li­chen Infla­ti­ons­rate von 6,6 % entspricht. Man sieht an der Graphik, dass die Haus­preis­rallye genau 2008, also seit dem Beginn der krimi­nellen Geld­po­litik der EZB einsetzte. Betrachtet man die Wohnungs­preise ausge­wählter deut­scher Städte (de.statista.com/statistik/daten/studie/6654/umfrage/immobilienpreise-fuer-eigentumswohnungen-in-deutschen-staedten-2008/), so ergibt sich eine durch­schnitt­liche Stei­ge­rungs­rate in den letzten 5 Jahren von sogar 11%!

Diese Preis­stei­ge­rungen ergeben sich dadurch, dass betuchte Geld­be­sitzer ihr Geld in Immo­bi­lien retten. Somit kann man aus diesen Preis­stei­ge­rungen ersehen,  in welchen Berei­chen sich die reale Infla­tion bereits bewegt. In dem Waren­korb werden „Vermö­gens­werte“ wie Eigen­tums­woh­nungen oder Eigen­heime nicht aufge­nommen, da deren Besitz offenbar als Luxus gelten, der nicht selbst­ver­ständ­lich ist. Dabei wurde bereits das Prinzip vom „Great Reset“ vorweggenommen :

„Du wirst nichts besitzen und Du wirst glück­lich sein“

Wirft man einen Blick auf die Entwick­lung der Geld­menge M0, die die EZB seit 2008 geschöpft hat, so ist jedoch zu befürchten, dass derar­tige Preis­stei­ge­rungen nur der Anfang vom Anfang sind (die Graphik, sowie alle weiteren Infor­ma­tionen in diesem Artikel stammen aus dem Buch von Prof. Hans Werner Sinn, „die wunder­same Geldvermehrung“) :

Man ersieht aus dieser Graphik, dass insbe­son­dere die Corona-Pandemie einen Damm­bruch in Hinblick auf die Geld­schöp­fung darge­stellt hat. Die Geld­menge M0 verdop­pelte sich inner­halb von zwei Jahren!

Prof. Sinn erklärt dazu, dass diese Geld­schwemme bisher nur zum kleinen Teil infla­ti­ons­wirksam wurde, weil der größte Teil dieser Geld­menge (ca. 4,9 Billionen Euro) in Horten bei den Banken gebun­kert und bisher nicht in den Umlauf gekommen ist. Würden die Banken, eine entspre­chende Geld­nach­frage voraus­ge­setzt, diese Gelder über Kredite in den Umlauf bringen, so würde sich diese Geld­menge über den Geld­schöp­fungs­faktor noch­mals multi­pli­zieren. Wie hoch der durch die Kredit­ver­gabe sich erge­bende Geld­schöp­fungs­faktor wird, hängt von der Geld­nach­frage ab. 2008 lag der Geld­schöp­fungs­faktor bei 4,4 und 2021 nur mehr bei 1,8.  Man muss die sich in so einem Fall erge­benden Summen von 10–20 Billionen Euro mit dem BIP der Euro­zone von 11 Billionen in Rela­tion setzen um zu erahnen, was auf uns zukommen könnte!

Dies alles lässt in Hinblick auf die unsin­nige „Ener­gie­wende“ Schlimmstes befürchten. Will man die „Ener­gie­wende“ mit all ihren Irrsin­nig­keiten auf Schiene bringen, so sind Dutzende Billionen Euros notwendig, die unmög­lich über Steuern oder einer CO2-Abgabe herein­ge­bracht werden können. Man kann sich lebhaft vorstellen, dass der obige Endpunkt der Kurve dann bloß der Anfang vom Anfang einer in der Geschichte der Mensch­heit noch nie dage­we­senen Geld­druck­orgie sein wird (die Hyper­in­fla­tion in Deutsch­land Anfang der Zwan­ziger-Jahre mal ausgenommen).

Man kann die durch die „Ener­gie­wende“ in der EU entste­hende Ökonomie am besten mit einer Kriegs­wirt­schaft verglei­chen, bei der über die Geld­presse im Grunde unsin­nige Rüstungs­güter herge­stellt werden. Statt unsin­nige Rüstungs­güter soll jetzt eine unsin­nige, weil viel zu aufwen­dige und inef­fi­zi­ente Ener­gie­ver­sor­gung instal­liert werden, die so wie bei der Rüstung einigen Wenigen phan­tas­ti­sche Gewinne, den Rest der Bürger jedoch nur Not und Einschrän­kung bescheren.

Zu bemerken ist, dass diese Geld­po­litik, die eigent­lich eine durch den Maas­tri­cher Vertrag verbo­tene Fiskal­po­litik der EZB ist, durch den EuGH bereits abge­segnet wurde. Dieses Gericht hat also das Gesetz nach Wünschen der Politik zurecht­ge­bogen. Dabei war dieser Vertrag die Basis vieler Volks­ab­stim­mungen über den Beitritt zur EU. Frau Lagard erklärte dazu: Man hatte die Verträge brechen müssen, um den Euro zu retten (BIS Quar­terly Review, September 2010, S 16 www.bis.org/publ/qtrpdf/r_qt1009.htm)

Hier nun die wich­tigsten Meilen­steine der Geld­druck­orgie der EZB:

(man beachte vor allem die krea­tiven Wort­schöp­fungen und deren Abkür­zungen, die offenbar nur den Zweck haben, das stau­nende Publikum zu verwirren)

2008: Die EZB erlaubte ihren Mitglieds­no­ten­banken zu nied­rigen Zinsen unbe­grenzt frisch gedrucktes Geld zu verleihen (Voll­zu­tei­lung, wird bis heute durch­ge­führt obwohl es nur eine Notmaß­nahme war)

2010: Rettungs­paket für Grie­chen­land  110 Mrd., danach „Rettungs­schirm“ EFSF 440 bis 780 Mrd. (EFSF  Euro­päi­sche Finanzstabilisierungsfazilität)

2011: zweites Rettungs­pro­gramm für Grie­chen­land (110 + 43Mrd.) und Aufkauf italie­ni­scher Staats­pa­piere im Rahmen vom SMP-Programm ( Secu­ri­ties Markets Programme):

Kauf von Staats­pa­pieren der Krisen­länder durch alle Noten­banken des Euro­sys­tems (Grie­chen­land, Irland, Portugal, Italien und Spanien): zwischen 2010 und 2012,  223 Mrd

2012: EFSF  mit ESM (Euro­päi­scher Stabi­li­täts­me­cha­nismus) erwei­tert auf 990 Mrd (Fiskal­pakt zwischen den meisten EU-Länder, EU Länder stellen Mittel zur Verfügung)

2012: OMT (Outright Mone­tary Tran­sac­tion, gleich­be­deu­tend mit „whatever it takes“):

Die EZB kündigte an, dass sie die Gläu­biger von konkurs­ge­fähr­deten Ländern von nun an voll­kommen schützen würde, indem sie den Inves­toren die Schrott­pa­piere recht­zeitig abkaufen wird. Bedin­gung war, dass Mittel aus dem ESM bereits zur Verfü­gung stehen.

Das OMT-Programm war de-facto eine kosten­lose Kredit­aus­fall­ver­si­che­rung. Die Risi­ko­prä­mien wurden so quasi vom Steu­er­zahler über­nommen. Es handelt sich wieder um eine für die EZB verbo­tene Fiskal­po­litik. Der Euro wurde zur Haftungs­union zugunsten der südeu­ro­päi­schen Länder.

2012: Irland und Zypern druckten im Rahmen von ELA 251 Mrd. (ELA (Emer­gency Liqui­dity Assistance)

2014: drittes Rettungs­paket für Grie­chen­land: Grie­chen­land druckt selbst Geld im Rahmen des ELA  Programms: 96Mrd.

3. Juli 2015 offi­zi­eller Konkurs Grie­chen­lands im Euro­system. Der Austritt Grie­chen­lands wurde im letzten Moment vom fran­zö­si­schen Präsi­denten Hollande und Merkel verhindert.

2015: dritter Rettungs­schirm für Grie­chen­land, 62 Mrd.

2015:  QE (Quan­ti­ta­tive Easing), Mit diesem Programm warf die EZB alle bishe­rigen Regeln über Bord, dahinter verste­cken sich:

LTRO (longer-term refi­nan­cing opera­tions , länger­fris­tige Refinanzierungskredite),

PSPP (Public Sector Purchase Programme, also Wert­pa­pier­käufe, vorallem Staats­pa­pier­käufe): 60 Mrd pro Monat. Insge­samt 2000 Mrd. Euro

2015: Als Reak­tion auf Kritik an den LTROs folgten TLTRO (Targeted Longer Term Refi­nan­cing Operations):

TLTRO‑I 432 Mrd

2016:  TLTRO II 739 Mrd

2019:  TLTRO III 2287 Mrd. (groß­teils für die Corona-Pandemie) teil­weise mit ‑1% Zinsen

2020: erklärte das deut­sche Bundes­ver­fas­sungs­ge­richt, dass der EuGH bei der Beur­tei­lung des OMT-Programmes, also bei der Ableh­nung der deut­schen Beschwerde darüber, seine Kompe­tenz über­schritten hätte und sein Urteil deshalb in dieser Form nicht bindend für Deutsch­land sei!

Das Bundes­ver­fas­sungs­ge­richt durfte sich in dieser Sache gegen den EuGH wenden, weil das Budget­recht des Bundes­tages unver­äu­ßer­lich ist und deshalb die EU-Verträge auch nicht so inter­pre­tiert werden können, dass dieses beschnitten wird und dass der EuGH dafür zuständig ist, darüber zu urteilen! In der Praxis war dieses Urteil bedeutungslos.

ANFA (Agree­ment on Net Finan­cial Assets ): Natio­nale Noten­banken dürfen Geld schöpfen, um damit zu „inves­tieren“, sprich speku­lieren. Dieses „Programm“ ist Teil der Verträge, bei denen  die Mitglieds­no­ten­banken  frühere Usancen herüber­ge­rettet hatten. Derzei­tiges Volumen 971 Mrd.

Corona-Pandemie: Insge­samt 2.800 Mrd.:

2020: PEPP (Pandemic Emer­gency Purchase Programme) 750 +600+ 500 Mrd

2021 PELTRO – Programm (Pandemic Emer­gency Longer Term Refi­nan­cing Opera­tion) 34 Mrd.

2020 – 2021 APP (Asset Purchase Programm) 560 Mrd.


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15 Kommentare

  1. Vielen Dank für die gute Aufar­bei­tung und Zusam­men­stel­lung der „Geld­dru­ckerei“. Darf ich auf einen Fehler hinweisen, da es m.E. wichtig ist, die Dinge/Ereignisse beim Namen zu nennen: Bei den Ereig­nissen 2007/2008 handelte es sich nicht um eine „Finanz­krise“, sondern um den „Zusam­men­bruch des US-Hypo­thekar-Betrugs­sys­tems“. Der „Spiegel“, Nr. 47 vom 17.11.2008 hat dies minu­ziös aufge­ar­beitet unter dem Titel: „Das Kapi­tal­ver­bre­chen – Anatomie einer Welt­krise, die gerade erst begonnen hat.“

  2. Also Ludwig Erhardt meinte Infla­tion sei verbre­che­risch, zwei­fels­frei im Recht, die Kern­frage ist wer fuehrt zu welchen Zwecken Waeh­rungs­ver­schlech­te­rung herbei, z.Z. ist es knapo ausge­drueckt das System parla­men­ta­ri­scher Demokratie!
    Eine sehr Deut­sche Antwort, vgl.1918–1923, Waeh­rung ohne Deckung sie funk­tio­niert nicht, Waeh­rung hat Wort­stamm Wahren also gemeint, Wert­wah­rung konkret! Bolsche­wisten und Demo­kraten haben mit dem Begriff Schwie­rig­keiten, d.h. Bolsche­wisten enteig­nenen nach Herzens­lust Kapi­tal­be­sitzer inkl.Viehbesitzer ! Demo­kraten verspre­chen das BLAUE vom Himmel herunter nur um die Wieder­wahl zu sichern, m.a.W.das Ergebnis bleibt sich gleich, mithin der Schutz des privaten Eigen­tums =Summe aller vermo­e­gens­werten Rechte ‑deut­sche Juristen Lyrik- hat gefa­el­ligst Prosa zu werden!
    Die vorge­hende Fest­stel­lung mag zunaechst umstritten sein, aber offen­sicht­lich funk­tio­niert es so richtig nie in den vorge­stellten Systemen, das nur als Denk­an­stoss, wobei das viel geprie­sene System Orban sicher als Modell wenig taugt, da sogar faule Zigeuner beguens­ti­gend, es kommt naem­lich darauf an produ­zie­rende Klein­ver­ba­ende zu beguens­tigen, Zigeuner produ­zieren naem­lich i.d.R.nicht und so ergeben sich Bank, Finan und Haftungs­unionen als sozialist.Musterwirtschaften!
    Teufel­aus­trei­bungen also ange­sagt ink.Kinderarbeit, punktum!
    Alf v.Eller Hortobagy
    unabh.Politikberater/Jurist
    und
    Land­wirt ohne jegliche Subven­tion, da unabha­engig bleiben wollend!

  3. Ich bin der Meinung, daß es zwei Geld­kreis­läufe gibt, den der
    Allge­mein­heit und ihren Spezi­ellen nur für Club­mit­glieder. Sie
    halten das große Geld in ihren eigenen Reihen und ziehen weiteres
    aus dem der Allge­mein­heit ab. Somit läuft der Erstere trocken und
    der Zweite spru­delt wie nie zuvor. Geld­ver­knap­pung und Überfluss
    zugleich. Ihr Fiat-Money opti­miert nur die Fall­höhe bis zum
    nächsten geplanten Finanzcrash. 

    Fiat Lux – (lat. ‚Es werde Licht!‘)
    Fiat Money – (lat. ‚Es werde Geld!‘)

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  4. Draghi und Lagarde haben Schuld­pa­piere der Euro­staaten in Unmengen ange­kauft und mit selbst herge­stelltem Geld bezahlt – eine einfache Sache, da die EZB für die Geld­her­stel­lung kein Gold benö­tigt. Es ist eine Unmenge Geld in Umlauf. Das Geld wurde zum Kauf von Aktien verwendet. Die Nach­frage nach Aktien stieg und damit die Akti­en­kurse. Die gestie­genen Akti­en­kurse konnten, da die Geld­menge stieg, bezahlt werden. Diese Infla­tion der Vermö­gens­preise (Aktien, Immo­bi­lien) wurde nicht durch stei­gende Preise für Konsum­güter gestört. Das ist nun anders. Preise für Lebens­mittel und Energie steigen und die Geld­menge wird nun für diese Güter benö­tigt. Eigent­lich müsste die EZB die gekauften Schuld­pa­piere verkaufen, was die Geld­menge verrin­gern und den Geld­wert stabi­li­sieren würde. Frau Lagarde denkt nicht daran. Sie hat die Stirn zu behaupten, dass die Geld­wert­sta­bi­lität für sie nicht die Prio­rität hat – der Vorrang der Geld­wert- bzw. der Preis­sta­bi­lität steht in den EU-Verträgen. Da hilft eigent­lich nur, dass die Politik mit einer deut­schen Paral­lel­wäh­rung droht – es muss ja nicht gleich der Austritt aus der Währungs­union bzw. der EU sein. Es wäre eigent­lich ein gefun­denes Fressen für die AfD. Leider inter­es­siert sich die Mehr­heit nicht für das Finanz­system, jeden­falls noch nicht.

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    • Die ÖfD hat das alles seit Jaaaahhhhhren erläu­tert – haar­klein und für jede/n der/die über ein paar funk­tio­nie­rende Gehirn­zellen bzw. für den Laien verständ­lichst erläutert.

      Das Problem ist, dass die Masse so wie sie die C.-Kröte mehr­heit­lich noch immer schluckt und glaubt, die N.zi-Diffamierung der ÖfD bis heute geschluckt hat und glaubt, ohne sich jemals mit deren Programm wie mit deren fach­kom­pe­tenten Reden zu befassen. 

      Das führte und führt dazu, dass die einfach keinen Fuß mehr auf die Erde bekommen. Bei der Wahl 2017 hätte das Ruder noch herum­ge­rissen werden können, wenn die Masse sich auch hinsicht­lich der ÖfD nicht hätte indok­tri­nieren lassen und sie geschlossen gew.hlt hätte – soviel hätte nicht weggef.lscht werden können – aber 85 – 90 % haben sich nunmal deutsch­land­weit ihr Geh.rn von den Altp.rteien gehirn­wa­schen lassen und dieses mentale Implantat wirkt bis heute.

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  5. Danke Merkel!

    Erst hat Kohl unsere D‑Mark geop­fert, nun wird unter Führung „seines Mädchens“ auch das dahin­ter­ste­hende Vermögen verheizt.
    Die bunt­ver­si­fften Kinder dieser Entwick­lung freut es, denn Nutzen und Werte sind denen fremd.

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    • Also ich meine immer noch, dass auch Mörkel hundert­pro­zentig von der Sat-ANNUIT-Bande gesteuert und auch viel­leicht gezwungen wurde – dazu etwas aus meinem Fundus zum ESM:

      „Myste­riös: Warum hat Angela Merkel bei Euro-Krisen­sit­zung geweint?
      Deut­sche Wirt­schafts Nach­richten | Veröf­fent­licht: 13.05.14, 01:31 Uhr | 296 Kommentare 

      Der Euro-Gipfel in Cannes im Herbst 2011 muss ein Horror-Trip gewesen sein: EU-Präsi­dent Barroso lancierte einen Putsch gegen den Grie­chen Papan­dreou, nachdem dieser von Nicolas Sarkozy gepei­nigt worden war. Barack Obama demü­tigte die Euro­päer und über­nahm offi­ziell das Kommando. Angela Merkel soll in Tränen ausge­bro­chen sein, als die Ameri­kaner die Enteig­nung von deut­schem Volks­ver­mögen als Sicher­heit verlangt hatten. Nach diesem Gipfel waren der Euro gerettet und die Euro-Poli­tiker zu Lakaien degradiert.
      Präsi­dent Barack Obama tröstet Merkel unmit­telbar nach ihrem Tränen-Ausbruch in Cannes. Dieses offi­zi­elle Foto hing danach wochen­lang öffent­lich im Weißen Haus, als Trophäe. (Foto: White House)
      Die Finan­cial Times hat in einer äußerst lesens­werten Repor­tage die Ereig­nisse beim G 20-Gipfel im November 2011 in Cannes rekonstruiert.
      Die Geschichte liest sich wie Shake­speares Macbeth.
      Die FT hat von Teil­neh­mern des Gipfels erfahren, dass sich die EU-Staats­chefs unter Anlei­tung von Nicolas Sarkozy darauf geei­nigt hatten, den grie­chi­schen Staats­chef Papan­dreou zu erpressen: Der wollte ein Refe­rendum über das Rettungs­paket. Die EU-Führer sagten Nein, Sarkozy demü­tigte den Grie­chen in bespiel­loser Weise. EU-Kommis­si­ons­prä­si­dent José Manuel Barroso soll in der Zwischen­zeit ein Intrige gestartet haben und den Oppo­si­ti­ons­führer Samaras auf die Instal­lie­rung einer Regie­rung der natio­nalen Einheit vorbe­reitet haben. Barrosos Kandidat: Der ehema­lige Zentral­banker Lucas Papa­demos. Der Plan gelang. Es war ein eiskalter Putsch, in dem Tech­no­kraten aus Brüssel einen gewählten Regie­rungs­chef zu Fall brachten. Nicht in offener Feld­schlacht, sondern mit dem Messer von hinten. Es muss ein ekel­haftes Zusam­men­treffen gewesen sein.
      Schließ­lich ging es bei dem Treffen um Italien: Die Italiener waren am Ende. IWF-Chefin Chris­tine Lagarde versprach, Italien mit 80 Milli­arden Euro zu retten, um den Crash zu verhin­dern. Dafür müsste die Troika ins Land. Statt der Troika kam schließ­lich der Goldman Mario Monti.
      Die Ameri­kaner wollten in Cannes eigent­lich den Durch­bruch bei der Euro-Rettung errei­chen. Präsi­dent Barack Obama über­nahm die Leitung der Sitzung, nachdem Sarkozy ihm Platz gemacht hatte. Gemeinsam mit seinem Finanz­mi­nister Timothy Geithner präsen­tierte Obama einen Plan: Wie in den USA sollte auch in Europa ein Rettungs­schirm eine Brand­mauer aus Steu­er­gel­dern errichtet werden, um das Finanz­system zu stabi­li­sieren. Die Euro­päer sollten unbe­grenzt Geld drucken, um eine Panik an den Finanz­märkten zu verhin­dern. Weil Deutsch­land sich immer gegen die verbo­tenen Staats­fi­nan­zie­rung durch die EZB gewandt hatte, legte Obama einen neuen Vorschlag vor: Die Euro­päer sollten ihre Spezi­ellen Ziehungs­rechte (Special Drawing Rights, eine Art Papier­gold, das der IWF für die Mitglieds­länder hält) für die Euro-Rettung verpfänden.
      Hier soll sich nun der FT zufolge die bemer­kens­werte Szene abge­spielt haben: Angela Merkel soll empört gewesen sein und gesagt haben, dass sie das deut­sche Tafel­silber nicht verpfänden könne, weil EZB-Chef Jens Weid­mann sein Veto einge­legt habe.
      Die FT schreibt, Merkel sei in „Tränen ausge­bro­chen“ (tearful break­down). Sie habe gesagt: „Das ist nicht fair. Ich kann nicht gegen die Bundes­bank entscheiden. Das kann ich nicht machen.“
      Die FT wörtlich:
      „,Das ist nicht fair.’ That is not fair, the German chan­cellor said angrily, tears welling in her eyes. ‚Ich bringe mich nicht selbst um.’ I am not going to commit suicide.“
      Merkel soll vor allem erbost gewesen sein, dass die Euro-Retter offenbar die deut­schen SDRs kassieren wollten, ohne Italien die Troika zu schi­cken. Merkel soll gesagt haben: „Ich werde ein solch großes Risiko nicht eingehen, ohne etwas von Italien zu bekommen. Ich werde nicht Selbst­mord begehen.“
      Laut FT hätten die Ameri­kaner und Fran­zosen an dieser Stelle gemerkt, dass sie zu weit gegangen waren. Eine Entschei­dung wurde auf den nächsten Morgen vertagt, an dem nichts mehr geschah.
      Ein Kommen­tator auf ft.com zwei­felt an der Version der FT. Er erin­nert an die Memoiren des spani­schen Premiers Zapa­tero: Dieser hatte geschrieben, dass der IWF bei der Sitzung auch den Spaniern Geld + Troika ange­boten habe – 50 Milli­arden Euro. In den Memoiren sei auch zu lesen, dass der italie­ni­sche Finanz­mi­nister Tremonti als erster von „Selbst­mord“ gespro­chen haben soll: Die Troika in Italien, das wäre das Todes­ur­teil für das Berlus­coni-Kabi­nett gewesen. Der Kommen­tator bezeichnet die Tränen Merkels als „Show eines Clowns“.
      Unab­hängig von der Frage, warum Merkel geweint hat und ob die Tränen nicht tatsäch­lich ein gigan­ti­sches Theater waren, ist die Schil­de­rung der FT aus einem anderen Grund aufschluss­reich: In Cannes wurde den Euro­päern offenbar klar­ge­macht, dass sie den Euro durch eine Schul­den­ge­mein­schaft zu retten haben. Der erste Versuch mit den IWF-Ziehungs­rechten wurde nicht verwirk­licht – doch Merkel und den anderen war klar, dass sie durch Infla­tion und Geld­dru­cken dafür zu sorgen haben, dass die Dinge in der Euro-Zone wieder ins Lot kommen.
      Wenig später wurde der ESM beschlossen, noch etwas später verkün­dete Mario Draghi, die EZB werde den Euro mit allen Mitteln retten. Das heißt also: Die EZB wird den Euro auf Kosten der euro­päi­schen Sparer durch Infla­tion oder OMT-Programme oder der Bazooka retten. Vermö­gens­ab­gaben und Ähnli­ches sind seit dieser Sitzung unausweichlich.
      Nach dieser Sitzung war die demo­kra­ti­sche Entschei­dungs­fin­dung in Europa abschafft. Ab da wurde alter­na­tivlos durchregiert.
      Der Euro war gerettet. Die Zahlen sind heute genauso schlecht wie damals. Doch die euro­päi­schen Poli­tiker sind anders: Ein einziger Ritu­al­mord genügte, um sie gefügig zu machen.
      Der Grieche Papan­dreou hatte als letzter in Europa versucht, sein Volk an der Entschei­dung über die Zukunft zu betei­ligen. Er wurde eiskalt gemeuchelt.

      Seither muckt keiner mehr auf in Europa.

      Lady Macbeth in Cannes, Merkel in Tränen.
      Großes Theater.
      Verhee­rende Folgen.

      Mehr zum Thema:
      Die große Plün­de­rung: Der Weg Europas von der Demo­kratie zur Feudal-Herrschaft“

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  6. ich habe von dem heli­ko­pter cash keinen cent gesehen…wer hier auch nicht??)))

    seit auf der hut. sie werden uns bis auf die knochen ausziehen.
    sie kontrol­lieren die kapi­tal­märkte, unsere green­back linken polit­va­sallen, die w.w.w. propa­ganda und die öldol­lar­sau­gende fed_ us army.

    das briti­sche impe­rium steht an der wand und die blinde eu fungiert immer noch als angel­sä­chi­scher bettvorleger

    seit auf der hut…

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    • Schaue dir doch mal den Otto Normal Rentner an.
      Die etablierten Poli­tiker haben ihm die Rente um 50% gekürzt. Dann werden noch Steuern drauf erhoben, KK Beiträge und Pfle­ge­ver­si­che­rungs Beiträge abge­zogen, Zahn­ersatz muss selbst bezahlt werden etc. Und was machen diese Voll­pfosten? Sie wählen zu 80% wieder die etablierten Parteien! Also kann es noch nicht so schlimm sein!

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      • Allein der Euro war damals bereits eine 50%ige Enteig­nung m. E..

        Wer vorher 2000 DM monat­lich Einkommen hatte mit einer Kauf­kraft von 2000 DM hatte nach Euro-Einfüh­rung noch 1000 Euro mit aber der Kauf­kraft von nur noch 1000 DM – also 1000 DM Kauf­kraft weniger als vorher – m. E..

        Inzwi­schen ist m. E. die Kauf­kraft noch weiter gesunken bei gleich­zeitig stetig stei­genden Kosten durch Preis­er­hö­hungen, Erhö­hung von Gebühren und Beiträgen, etc. wie eben auch durch die Infla­tion – m. E..

        • Ergän­zung:

          Hier ein Artikel, der zu allen anderen reali­täts­fernen destruk­tiven Maßnahmen in der sog. Ener­gie­wende den ganzen grönen W.hnsinn aufzeigt:

          www.youtube.com/watch?v=NBisiclbiWc

          Grüner Wasser­stoff aus Öfrika – also das in Öfrika das Wasser nur so spru­delt ist mir gerade nicht bekannt – eher das Gegen­teil dürfte der Fall sein. Hier mal ein Link, was grüner Wasser­stoff über­haupt ist – musste ich erstmal googlen. Also wenn ich das richtig verstehe, braucht es für die Herstel­lung von grünem Wasser­stoff Wasser, dass dann mit Hilfe von elek­tri­schem Strom in Wasser­stoff und Sauer­stoff aufge­spalten wird – also wie auch immer, es braucht offenbar Wasser dazu und das dürfte in Öfrika Mangel­ware bzw. Mangel­roh­stoff sein:

          www.enbw.com/unternehmen/eco-journal/5‑fragen-zur-wasserstoffherstellung.html?gclid=EAIaIQobChMIhc3Ynu2C9gIVgqZ3Ch3KbAeaEAAYAiAAEgJFHvD_BwE

          Also wenn ich das falsch verstehe, möge mich hier jemand korri­gieren, aber wenn ich DAS hier aus dem Text zur Herstel­lung von grünem Wasser­stoff lese, dann komme ich mir vor wie in einem Schildbürgerstreich:

          „Wasser­stoff kann auf unter­schied­liche Weisen herge­stellt werden. Die gängigste Methode ist derzeit die Dampf­re­for­mie­rung von Erdgas: ein Verfahren, bei dem neben Wasser­stoff aller­dings auch CO₂ produ­ziert wird. Wird Wasser mithilfe von elek­tri­schem Strom in seine mole­ku­laren Bestand­teile Wasser­stoff und Sauer­stoff aufge­spalten, spricht man von Elek­tro­lyse. Und wenn der dazu benö­tigte Strom aus erneu­er­baren Ener­gien kommt, gewinnt man klima­neu­tralen oder auch grünen Wasserstoff.“ 

          Äääm – also die gängigste Methode ist derzeit die Dampf­re­for­mie­rung von Erdgas und wenn ich das richtig verstehe, braucht es dazu wiederum Erdgas, das ‑wenn ich nicht irre- auch nicht gerade en masse in Öfrika vorkommt, aber en masse von R.ssland mittels North Stream 2 gelie­fert gelie­fert werden könnte, wenn die Gröne Idiötie hier­zu­land endlich Vernunft annehmen und die Betriebs­er­laubnis für North Stream 2 erteilen würde – m. E..

          Wenn ich das was falsch verstehe, bitte mich korri­gieren, aber mir kommt das mit dem grönen Wasser­stoff aus Öfrika vor wie der reinste Irrwitz.

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