Soros-Orga­ni­sa­tion fordert die Aufnahme von Afghanen

Illegale Einwanderer, die am 21. August 2021 von türkischen Sicherheitskräften in der osttürkischen Provinz Van an der Grenze zum Iran festgenommen werden · Bildquelle: MTI/Magyar Nemzet

Die Euro­päi­sche Koali­tion der Migranten und Flücht­linge (eine Soros-Orga­ni­sa­tion, Anm.d.Red.) hat in einem offenen Brief, der am Montag auf dem Brüs­seler Nach­rich­ten­portal Eurob­server veröf­fent­licht wurde, an die slowe­ni­sche EU-Rats­prä­si­dent­schaft appel­liert, sofor­tige und koor­di­nierte Maßnahmen zur Unter­stüt­zung afgha­ni­scher Flücht­linge zu ergreifen.
 

Syed Hasnain, der Verfasser des an den slowe­ni­schen Innen­mi­nister Ales Hojs gerich­teten Schrei­bens, wies darauf hin, dass sich die inter­na­tio­nale Gemein­schaft in Afgha­ni­stan nach der Macht­über­nahme durch die Taliban nur auf die Evaku­ie­rung von Flücht­lingen vom Flug­hafen Kabul konzen­trierte und Millionen von schutz­be­dürf­tigen Afghanen im Land zurückließ.

Während die Taliban an Stärke gewinnen, erleiden viele Afghanen, insbe­son­dere Frauen, Mädchen und Menschen­rechts­ak­ti­visten, ein schreck­li­ches Schicksal. Ihr Schutz ist eine Prio­rität und erfor­dert euro­päi­sche Aufmerksamkeit

- unter­strich er.

Hasnain wies darauf hin, dass viele euro­päi­sche Länder nicht bereit sind, ihre Türen für afgha­ni­sche Flücht­linge zu öffnen, wobei viele Paral­lelen zur syri­schen Flücht­lings­krise ziehen, die Europa poli­tisch gespalten hat. Er fügte hinzu:

Daher ist ein koor­di­niertes EU-Konzept zur Bewäl­ti­gung der nächsten Migra­ti­ons­welle von entschei­dender Bedeu­tung, um eine Wieder­ho­lung von 2015 zu vermeiden.

Er sagte, es müssten konkrete Schritte unter­nommen werden:

  • Erstens dürfe die EU die Taliban-Regie­rung nicht akzep­tieren. In dem Maße, in dem sich die demo­kra­ti­schen Stimmen vor Ort wieder formieren, ist es wichtig, dass die EU bereit ist, sie als legi­times Gegen­ge­wicht zu den Taliban zu unterstützen.
  • Zwei­tens muss sich die Euro­päi­sche Union dafür einsetzen, dass der huma­ni­täre Korridor für Menschen, die Afgha­ni­stan verlassen wollen, offen bleibt.
  • Drit­tens müssen sich die EU-Mitglied­staaten verpflichten, afgha­ni­sche Flücht­linge aufzu­nehmen und sicher­zu­stellen, dass alle illegal einge­reisten Afghanen Asyl bean­tragen können.

Die EU sollte die Richt­linie über den vorüber­ge­henden Schutz in Kraft setzen, die zur Anwen­dung kommt, wenn die Gefahr besteht, dass die Asyl­sys­teme einen „Massen­zu­strom“ von Flücht­lingen nicht bewäl­tigen können.

Schließ­lich sollte die EU bei der Gestal­tung ihrer Reak­tion auf die Krise in Afgha­ni­stan die Ansichten der Flücht­linge berücksichtigen

- so Syed Hasnain.

Quelle: Magyar Nemzet


9 Kommentare

  1. Wenn die von den USA und der Nato ausge­bil­deten afgha­ni­schen Soldaten einen Quer­schnitt der Bevöl­ke­rung darstellen, muss die Frage erlaubt sein, warum sie sich nicht gegen die Taliban wirkungs­voller gewehrt haben, nachdem sie doch mit modernsten Kriegs­waffen ausge­rüstet wurden? Antwort: Diese Soldaten sind trotz Ausbil­dung in ihrem Innersten Muslime und werden es bleiben. Sie haben die Ausbil­dung als dank­bares Zubrot ange­nommen, aber nicht, um sich west­li­chen Werten zuzu­wenden. Demo­kratie muss aus dem Innersten eines Volkes kommen und kann nicht von außen oktroy­iert werden.

  2. Syed Hasnain scheint ein kurzes Gedächtnis zu haben. Jahr­zehn­te­lang haben Russen, Ameri­kaner und auch Deut­sche versucht, den Frauen und Kindern nach­hal­tigen Schutz zu bieten unter eigenen Opfern mit sehr, sehr vielem Geld, mit versuchter, aber offen­sicht­lich geschei­terter Bildung, mit Schulen und Kran­ken­häu­sern. Wie oft soll das noch ange­boten werden?
    Die Afgha­ni­sche Armee wurde ausge­rüstet und ausge­bildet über 20 Jahre, wo war sie?
    Die Taliban sind wieder da, das geht nur mit Unter­stüt­zung der afgha­ni­schen Bevöl­ke­rung. Denn wenn der Größte aller Menschen Mohammed ist und alle so leben wollen wie dieser, dann bietet das Afgha­ni­stan jetzt an. Ich möchte niemanden in Deutsch­land, der dieses „Nach­leben“ anstrebt, wie offen­sicht­lich der Afghane, der seit 2016 von Deut­schen gepam­pert wird und jetzt in Berlin zwei Menschen schwer am Hals gemess­rert hat, weil es ihm nicht passte, dass eine Frau (als Land­schafts­gärt­nerin) gear­beitet hat, er gehört nach Afgha­ni­stan, sofort.

  3. …Während die Taliban an Stärke gewinnen, erleiden viele Afghanen, insbe­son­dere Frauen, Mädchen und Menschen­rechts­ak­ti­visten, ein schreck­li­ches Schicksal. Ihnen wurden ihre IPhones und TV-Geräte entwendet und vernichtet, weiterhin wurden sie gezwungen ihre Pier­cings zu entfernen und ihre Tattoos abzu­kleben. Viele dieser Menschen begingen daraufhin Suizid, da ihnen ein solch primi­tives Leben nicht mehr lebens­wert erschien… fliegt sie ein !!!

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    • @ Kaleb
      Nein, und noch­mals nein. Diese Frauen haben für sich selber zu kämpfen. Kämpfen Sie doch in Afgha­ni­stan mit ihnen.

      Seit Laura Bush sich von den Muslim­brü­dern und soge­nannte NGO´s hat bequat­schen lassen, ist die ach so arme unter­drückte Frau aus den isla­mi­schen Ländern das A und O. Man erin­nert sich an das Mädchen Malala Musafzai aus Paki­stan? Sie hat gekämpft und gelitten. Aber das als mora­li­sie­renden Hype zu benutzen, damit meine ich nicht Malala, hat den ausufernden Islam hier sehr genutzt. Warum sollte er etwas dagegen haben? Nach Außen agiert man anders. Seit Beginn des Jugo­sla­wi­en­krieges ist die moham­me­da­ni­sche Frau das Nonplus­ultra der Unter­drü­ckung. Es ist eine Falle, und in diese Falle tapse ich schon lange nicht mehr.

      Ich will es jetzt nicht vertiefen. Aber wenn man als deut­sche und euro­päi­sche Frau*seit Jahren im Dauer­lock­down ist, sich von Frauen aus dem arabi­schen, persi­schen, türkischen,
      afri­ka­ni­schen und anderen Ländern hat belei­digen, bedrohen, bespu­cken, und sogar Prüge­leien hat es gegeben, inter­es­sieren mich die Frau­en­rechte in Afgha­ni­stan herz­lich wenig. Sie betrachten es als Menschen­rechts­ver­let­zung ohne Smart­phone rumlaufen zu müssen? Ich dachte der Mensch ernährt sich von Wasser und Brot? 

      In Afgha­ni­stan sind doch die NGO mit viel Geld. Die Schwarz Scheißt besser Bewegung(BLM) hat mitt­ler­weile vieles davon und soll sich ja auch in Afgha­ni­stan aufhalten. Bitte, tun
      Sie sich keinen Zwang an. Dort ist man gut aufgehoben.
      Soros und sein kranker Sohn Alex­ander gehören in die Kiste des Völker­mordes. Und dazu gehört auch der Islam.

      * Eine alte türki­sche Freundin sagte vor unge­fähr 20–25 Jahren mal.……„Bald können wir Euch hinter Glas­scheiben besich­tigen.“ Damals habe ich es noch nicht richtig verstanden, heute schon.

      • Die Welt ist echt am Ende, wenn man da nicht mal mehr einen kleinen joke sprich Real­sa­tire versteht.

        Anja Faber, wie sehr hast Du Dich früher über die Sprüche von Harald Schmidt in seiner Show aufgeregt ?

        Ich bin Christ und schaue mir diesen Irsinn einfach nur von aussen an. Wer mit zum HErrn Jesus kommen möchte, den lade ich gerne dazu ein, lest z.B. wenigs­tens ein mal das Johannesevangelium.

        • @kaleb
          Okay, deine Satire habe ich hinterher verstanden. Sie traf gut an dem Abend.

          Aller­dings ist es in der Realität schon längst keine Satire mehr. Das ist das Dilemma.

  4. Soros: Vom Polen- zum Europahasser!
    Dabei waren es doch seine Amis die das verbockt haben, und ergo „die Afghanen“ aufzu­nehmen haben!
    Aber ok, auch für die ewigen EU-Mitläufer gilt natür­lich: „mitge­fangen, mitgehangen“.

      • Dann kann er seinem Sohn Alex­ander ob seiner Neigung zu schwarzen Männern even­tuell beim Baumeln am Baukran zusehen. Für ihn ist so etwas natür­lich nur für den gemeinen Pöbel verantwortbar.

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