Tausende ehema­lige IS-Kämpfer haben sich nach Italien abge­setzt

Tausende ehema­lige IS-Kämpfer, also Dschihad-Söldner und Hals­ab­schneider, sind von den Türken nach Libyen trans­fe­riert worden, um dort die Milizen von Fayez al-Serradsch zu unter­stützen, haben sich aber über die von der sog. Regie­rung der Natio­nalen Über­ein­kunft (GNA) kontrol­lierten Häfen Tripolis, Sabratha und Zuwara abge­setzt und sich auf den Weg nach Europa gemacht, wobei es ihnen gelungen sein dürfte, insbe­son­dere Italien zu infil­trieren. Dies behaup­tete jeden­falls Gene­ral­major Ahmed al-Mismari, der Spre­cher der liby­schen Natio­nal­armee (LNA) von General Khalifa Haftar. Der LNA-Spre­cher beschul­digte zugleich die Türkei, dass sie Inter­esse daran habe, die Krise in der Region weiter ausufern zu lassen.

Laut al-Mismari flohen erst am vergan­genen Dienstag 483 „Syrer“ in Rich­tung italie­ni­scher Küste. Diese ille­galen Einwan­derer sollen dafür sogar die von Italien an die GNA gelie­ferten Boote zur Küsten­kon­trolle benutzt haben. Europa riskiert somit, Hunderte von „Hals­ab­schnei­dern“ mit Schlacht­feld­erfah­rung auf seinem eigenen Terri­to­rium begrüßen zu dürfen. Wenn die Infor­ma­tion richtig ist, wurden sie mit denselben Booten beför­dert, die Brüssel an die Exeku­tive von al-Serradsch gelie­fert hat.

Die wahren Risiken

Es kann derzeit noch nicht beur­teilt werden, was an al-Mismaris Aussagen wahr ist und ob es sich nicht um eine gegen die GNA und die Türkei gerich­tete Propa­gan­da­kam­pagne der LNA handelt. Die Anwe­sen­heit von ehema­ligen IS-Söld­nern und Dschi­ha­disten, die vom türki­schen Geheim­dienst aus Syrien nach West­li­byen verlegt wurden, um sie dort gegen die LNA einzu­setzen, ist hingegen eine Tatsache, ebenso wie die stän­digen Abfahrten von Booten von der liby­schen Küste in Rich­tung Italien.

Darüber hinaus gab es bereits vor zwei Monaten Zeugen­aus­sagen von ehema­ligen IS-Söld­nern aus Syrien, die ihre Waffen abge­legt und nach Italien geflohen waren, wie im Fall des 25-jährigen Ali, der gegen­über einem lybi­schen Fern­seh­kanal erklärt hatte: „Einige von uns haben aufge­hört zu kämpfen. Wir sind eher ein Mitnah­me­ef­fekt als eine Hilfe für Serradsch und die Türkei geworden. Einige meiner Kame­raden, die vor drei Monaten mit mir nach Libyen gekommen sind, sind bereits gegangen. Sie sagten, sie versuchten, auf dem Seeweg nach Europa zu gelangen. Die Türken kümmern sich nicht darum, was wir tun. Ob wir in Libyen bleiben oder nach Italien gehen, ist für sie einerlei“.

Die Wahr­heit liegt oft in der Mitte und somit kann jeden­falls nicht ausge­schlossen werden, dass eine unbe­stimmte Anzahl von Söld­nern beschlossen haben, das Schlacht­feld zu verlassen, um Italien und in weiterer Folge andere euro­päi­sche Länder zu errei­chen.

Dschi­ha­disten und auslän­di­sche Söldner

Die Anwe­sen­heit von Söld­nern und Dschi­ha­disten, die vom türki­schen Geheim­dienst (MIT) auf dem Luftweg in die Gebiete Tripolis und Misrata verfrachtet wurden, wurde bereits umfas­send doku­men­tiert. In der Tat hat Erdogan jedes Inter­esse daran, Libyen zu desta­bi­li­sieren, um die Ener­gie­wirt­schaft des Landes in seine Hände zu bekommen. Es ist somit kein Zufall, dass die GNA sich von einer von den Vereinten Nationen unter­stützten Exeku­tive zu einem Mario­net­ten­re­gime Ankaras verwan­delt hat und in die Hände von isla­mis­ti­schen Milizen und Menschen­händ­lern geraten ist.

Bei den sog. „syri­schen Söld­nern“ handelt es sich keines­falls nur um syri­sche Bürger, welche Waffen gegen Bashar al Assad ergriffen hatten, sondern auch um alle jene „Frei­wil­ligen“ aus verschie­denen isla­mi­schen Ländern und aus Europa, die sich den Reihen der Dschi­ha­disten ange­schlossen haben und jetzt von Ankara als Hebel gegen die LNA von General Haftar aber auch poten­tiell gegen Europa einge­setzt werden.

In diesem Zusam­men­hang darf der jüngste Besuch der italie­ni­schen Innen­mi­nis­terin Luciana Lamor­gese in Tripolis zum Treffen mit al-Serradsch nicht über­sehen werden. In der Pres­se­mit­tei­lung der GNA nach dem Treffen hieß es: „Es wurden die neuesten Entwick­lungen in Libyen und eine Reihe gemein­samer Themen erör­tert, von denen das wich­tigste das Dossier zur Sicher­heits­ko­ope­ra­tion ist, das wiederum den Aufbau von Kapa­zi­täten, die Bekämp­fung der ille­galen Migra­tion und den Menschen­handel und ‑schmuggel umfasst.“

Ist es möglich, mit denje­nigen über Sicher­heits­maß­nahmen zu spre­chen, die die Türen ihres Landes für Dschihad-Hals­ab­schneider öffnen, und mit Milizen zusam­men­zu­ar­beiten, die von Isla­misten, Kriegs­herren und Menschen­händ­lern ausge­rüstet werden, welche die GNA kontrol­lieren? Wohl schwer­lich.

Was den Kampf gegen die ille­gale Einwan­de­rung nach Italien via die Südroute über das Mittel­meer betrifft, so spre­chen die Fakten für sich. So landeten allein in den letzten Tagen tausende ille­gale Migranten mit ihren Booten in Lampe­dusa an…

Quelle: insideover.com

5 Kommentare

  1. Was sind schon ein paar Hundert sog. Gefährder mehr in einem Millio­nen­heer von erklärten Feinden unserer Kultur und Lebensart?

    Die Isla­miten haben uns schon mehr­fach den Dschihad erklärt. Dennoch wollen es die meisten Hiesigen nicht wahr­haben und meinen, es sei ihre huma­ni­täre Pflicht ihren Wider­sa­chern Asyl zu gewähren und sie groß­zügig auszu­halten.

    Die tägli­chen Morde, Verge­wal­ti­gungen, Messer­at­ta­cken und Gewalt­or­gien gegen uns „Kuffar“ sind ja nur wegen der Trau­ma­ti­sie­rung und haben über­haupt nichts mit dem Islam zu tun.

    Viel schlimmer ist doch die schreck­liche Pandemie, an der nicht mehr Menschen sterben als sonst!
    Laut Prof. Dr. Mont­go­mery (heute morgen im DLF) befinden wir uns in einer Corona-Dauer­welle.
    Werden wir Euro­päer darum bald alle Trocken­haubem tragen müssen?

    Um die Heere der Schwarzen und Schwarz­braunen macht das ach so tödliche Virus ja offenbar einen großen Bogen, gell?

    (Satire aus)

  2. Der Moham­me­daner-Virus hat bereits zu 300 Millionen Toten geführt – Anders-Gläu­bige und Falsch-moham­me­da­nisch Gläu­bige)

  3. Der Zug einer Rück­ver­frach­tung in die Herkunfts­länder ist längst abge­fahren und vom Westen poli­tisch so gewollt. Diese Krise ist auch indi­rekt durch unser weg sehen Tole­ranz Verständnis und Mitleid in eine Einbahn­straße gelangt. Muslime aus mindes­tens 20 Staaten sehen hier ein neues Feld was es zu erobern gilt. Erst mit unter­wür­figem Verhalten und dann wenn sie zahlen­mäßig dazu in der Lage sind mit brutalster Gewalt. Die heutige Politik ist maßgeb­lich daran schuld an erster Stelle .…Angela Merkel.

    • Hat denn nicht einer einen Tipp zu der Frage:
      Was kann dazu­führen, dass die gehirn­ge­wa­schenen Deut­schen endlich die Einbahn­strasse Kalifat sehen und Merkel fristlos kündigen mit Haius­verbot, WAS?????

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