Tsche­tschene verkaufte Doku­mente an „Flücht­linge“ und Terroristen

Beispielsbild

Ein 35-jähriger Tsche­tschene wurde in Varese (Lombardei) verhaftet, weil er falsche Doku­mente besaß und herstellte. Die Beamten der Anti-Terror-Abtei­lung der Mailänder Polizei nahmen in Zusam­men­ar­beit mit dem Dienst zur Bekämp­fung von Extre­mismus und Terro­rismus den Mann fest, der beschul­digt wird, Teil eines inter­na­tio­nalen Netz­werks zu sein, das gefälschte Doku­mente online verkauft.

Die vom stell­ver­tre­tenden Staats­an­walt Alberto Nobili und vom Staats­an­walt Enrico Pavone koor­di­nierte Unter­su­chung folgte einer früheren Opera­tion in Öster­reich, nach der die Tsche­tschenen in die Mailänder Region auswichen.

Nach Erhalt des Fotos vom Kunden und Bestä­ti­gung der Zahlung (zwischen 300 und 1.500 Euro) über Geld­trans­fer­ka­näle wurden die Doku­mente mit einem Kurier verschickt.

Die Ermittler führten in Varese Haus­durch­su­chungen bei drei Auslän­dern durch: dem 35-jährigen Tsche­tschenen, dessen Asyl­an­trag bei der Einwan­de­rungs­be­hörde des Poli­zei­prä­si­diums von Varese vorliegt, und bei zwei Ukrai­nern im Alter von 42 und 64 Jahren, die beide legal in Italien aufhältig sind. Die Polizei beschlag­nahmte 30 falsche Doku­mente (Perso­nal­aus­weise, Führer­scheine, Pässe), 4 Computer und 14 Handys.

Quelle: VoxNews

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