Was in der Schweiz und anderswo berichtet wurde

Im Inter­net­radio mitge­hört und mitge­schrieben von Wilhelm Tell

Afgha­ni­stan. Derzeit verteilen sich afgha­ni­sche Flücht­linge auf Paki­stan (1.5 Mio), Iran (800000), Deutsch­land (180000), Türkei (130000), Öster­reich (47000), Frank­reich (45000), Grie­chen­land (41000), Schweden (31000), Schweiz und Indien (je 15000), Italien (13000), UK und Austra­lien (je 12500), Belgien (9000), Indo­ne­sien (7500), USA (keine). Auch Alba­nien, Brasi­lien, Kolum­bien, Kosovo, Uganda haben Flücht­linge aufge­nommen. BBC.uk China lobt die Taliban. CRI.cn Schweizer Islam­wis­sen­schaftler Rein­hard Schulze (*1953) von der Uni Bern legt Wert auf die Fest­stel­lung, dass die Taliban über­haupt nicht radi­kal­is­la­misch sind. Sie sind puri­ta­nisch-orthodox. Lese­emp­feh­lung: R.Schulze: Geschichte der isla­mi­schen Welt von 1900 bis zur Gegen­wart. Beck, München 2016, ISBN 978–3‑406–68855‑3. SRF.ch

In Alge­rien ist der lang­jäh­rige Präsi­dent Boute­flika mit 84 gestorben. Er galt dem Westen als verläss­li­cher Partner im Kampf gegen den Terro­rismus. 2019 Proteste gegen eine weitere Amts­zeit. SRF.ch

China protes­tiert gegen die neue Allianz von USA, Austra­lien und Groß­bri­tan­nien, die sich allein gegen China richtet. China weist bei der UNO darau­hfhin, dass nur Atom­mächte soche U‑Boote betreiben dürfen. Austra­lien sei das nicht. Wenn Austra­lien solche Boote betreibt, können alle Länder der Welt dies tun, wie z.B. Iran, Nord­korea. USA gäbe verbo­tenes Atom Knowhow an Austra­lien. CRI.cn

Corona. Die 500 Reichsten der Welt haben in Coro­na­zeiten ihre Vermögen um 1,8 Billionen US$ vermehrt. NPO.nl

Deutsch­land möchte unter der Bezeich­nung „Freedom Day“ am 31.10. die Corona Maßnahmen aufheben. SRF.ch ● Nicht nur in Deutsch­land wird am 26.9. gewählt, auch in Ober­ös­ter­reich und in der zweit­größten öster­rei­chi­schen Stadt Graz. ORF.at ● Luft­hansa Kapi­tal­erhö­hung um 2 Milli­arden. SRF.ch

EU. Ener­gie­preise, vor allem Gas, stark stei­gend. Höchste Infla­tion seit 10 Jahren. ●  EU-Büro in Kabul, aber keine natio­nalen Botschaften. SRF.ch 500€ Noten, Zahlungen >5000€ verbieten. NPO.nl

Frank­reich, der älteste US Verbün­dete, holt Diplo­maten aus den USA, wegen des US Atom­boot­deals mit Austra­lien, der Frank­reich 40 Milli­arden Euro Schaden verur­sacht. Ärger auch weil Frank­reich nicht beigezogen wurde, obwohl es im Pazifik mit >1 Mio Bürgern vertreten ist. Laut BBC „nur“ 8 Milli­arden Schaden und es gibt Klau­seln im Vertrag. BBC.uk ● Triumph­bogen in Paris wurde verpackt. 60 Jahre, nachdem Christo (1935–2020) diese Idee entwi­ckelt hat, ist seine Vision Realität geworden. Vom 18.9. bis zum 3.10. zeigt sich der Triumph­bogen in insge­samt 25000 Quadrat­meter blau-silbrig schim­merndes Poly­pro­pylen-Gewebe gehüllt. 3000 Meter rote Kordeln halten den Stoff. Christo selbst hat das Projekt seit 2017 geplant und in Absprache mit dem Rathaus, dem Zentrum für natio­nale Monu­mente und dem Kultur­mi­nis­te­rium vorbe­reitet, sodass sein Team es nach seinen Vorstel­lungen zur Voll­endung bringen konnte. SRF.ch Grie­chen­land. Feuer im Flücht­lings­lager auf Samos. SRF.ch

Iran reagiert auf US Atom­boot­deal, dass es jetzt auch solche Boote betreiben darf. SRF.ch

Israel. Alle sechs Ausbre­cher wurden gefasst. SRF.ch

Italien. Vor 30 Jahren wurde der Ötzi gefunden. Ötzi ist eine Eismumie eines kupfer­zeit­li­chen Mannes. Zwei deut­sche Berg­wan­derer, Helmut und Erika Simon, fanden ihn am 19.9.1991 in den Ötztaler Alpen. Er ist die älteste mensch­liche Mumie, die in Europa gefunden wurde. Das Studium von Ötzi, insbe­son­dere seiner Nahrung, Klei­dung, Ausrüs­tung und Bewaff­nung, hat Erkennt­nisse über das Leben in der Jung­stein­zeit vor 5300 Jahren gewonnen. Beson­ders bemer­kens­wert ist die Kupferaxt, die er bei sich trug. Seit dem Trans­port der Eismumie am 16.1.1998 nach Bozen zieht das Museum jähr­lich 300.000 Besu­cher an. Da Ötzi in der Grenz­re­gion zwischen dem öster­rei­chi­schen Bundes­land Tirol und der italie­ni­schen Provinz Südtirol gefunden wurde, erhoben zunächst beide Staaten Anspruch auf den Fund. Ursache ist die an der Fund­stelle in der Regel vorhan­dene Glet­scher­über­de­ckung der 1919 im Vertrag von Saint-Germain-en-Laye als Grenze verein­barten Wasser­scheide. Der 1920 mit der Fest­le­gung im Gelände beauf­tragte inter­na­tio­nale Grenz­re­ge­lungs­aus­schuss nahm an, dass bei Glet­scher­über­de­ckungen eine gerad­li­nige Grenz­zie­hung der unter dem Glet­scher liegenden Wasser­scheide nahe­käme, und beschloss ein entspre­chendes Vorgehen. 1922 legte er auch am Fundort eine entspre­chende Grenz­zie­hung fest. Obwohl sich die Fund­stelle auf der Öster­reich zuge­wandten Seite der Wasser­scheide befindet, lag sie damit, wie eine Vermes­sung im Oktober 1991 ergab, 93 Meter von der Grenze entfernt auf italie­ni­schem Staats­ge­biet. Seit September 2006 ist ein neuer Vertrag zwischen der Repu­blik Öster­reich und der Italie­ni­schen Repu­blik über die Instand­hal­tung der Grenz­zei­chen sowie die Vermes­sung und Vermar­kung der gemein­samen Staats­grenze in Kraft, der die Wasser­scheide bei Glet­schern nicht mehr als Wasser­scheide des darun­ter­lie­genden Geländes, sondern als die der Glet­scher­ober­fläche und damit variabel defi­niert. Damit liegt die Fund­stelle heute je nach Glet­scher­zu­stand auf italie­ni­schem oder, bei voll­stän­digem Abtauen des Glet­schers, auf öster­rei­chi­schem Staats­ge­biet. Seit März 1998 wird die Glet­scher­mumie im Original im Südti­roler Archäo­lo­gie­mu­seum in Bozen ausge­stellt. Die Mumie wird in einer Kühl­zelle gela­gert, die mit −6,5 °C und 97–99 % Luft­feuch­tig­keit die Bedin­gungen im Inneren des Glet­schers imitiert und damit den Gefrier­trock­nungs­grad optimal erhalten soll. In den Frei­licht­mu­seen Ötzi-Dorf in Umhausen in Nord­tirol und im Arche­o­Parc in Schnals in Südtirol wird versucht, die Lebens­welt Ötzis und seiner Zeit zu rekon­stru­ieren und einem breiten Publikum zu vermitteln.ORF.at

Kanada. Die kana­di­schen Bundes­wahlen 2021 finden am 20.9.2021 statt, um Mitglieder des Unter­hauses in das 44. kana­di­sche Parla­ment zu wählen. Die Wahlur­kunden wurden von Gene­ral­gou­ver­neurin Mary May Simon (im Namen von Eliza­beth II.) am 15.8.2021 ausge­stellt, als Premier­mi­nister Trudeau (*1971) die Auflö­sung des Parla­ments für eine vorge­zo­gene Neuwahl bean­tragte. Keine Abso­lute. BBC.uk

Libanon. Hizbullah sorgt weiter für Benzinnach­schub aus dem Iran über Syrien. Es sollte für eine Woche reichen. Was wollen USA im Iran und Libanon noch sank­tio­nieren? SRF.ch

Nieder­lande. Der Impf­nach­weis erfolgt nur mit „Green Pass“ und QR-Code. Das Ausdru­cken­lassen ist kompli­ziert und kost­spielig. Pensio­nis­ten­pro­teste. ● Der 3. Dienstag im September (21.9.) heißt Prins­jesdag. Das Staats­ober­haupt hält die Thron­rede in der Versamm­lung der Gene­ral­staaten und gibt die Regie­rung ihre Politik für das kommende Jahr an. Gleich­zeitig werden der Millionen- und Staats­haus­halt für das Folge­jahr vorge­stellt. Heuer keine Kutschen­pro­zes­sion zum Ritter­saal, wo die Menschen entlang der Route applau­dieren können. NPO.nl

Öster­reich. Infi­neon eröffnet neues Werk – die Liefer­eng­pässe aber bleiben. Die Halb­lei­ter­fa­brik des Dax-Konzerns in Villach geht genau zur rich­tigen Zeit in Betrieb. Die Kunden können jedoch nur teil­weise aufatmen. Die Welt giert nach Halb­lei­tern – und Infi­neon kann sie künftig verläss­li­cher als bisher liefern. Am 17.9. hat Europas größter Halb­lei­ter­kon­zern seine neue Fabrik für Leis­tungs­halb­leiter im öster­rei­chi­schen Villach offi­ziell eröffnet. Der mit der Pandemie einher­ge­hende Digi­ta­li­sie­rungs­schub sorgt für einen unge­ahnten Nach­fra­ge­boom. Die Engpässe treffen vor allem die Auto­in­dus­trie, die wegen des Chip­man­gels weniger Fahr­zeuge bauen als geplant. Die Infi­neon Tech­no­lo­gies AG hat ihren Sitz in Neubi­berg im Land­kreis München. Das Unter­nehmen entstand im Jahr 1999 durch die Ausglie­de­rung des Halb­lei­ter­ge­schäfts von Siemens. Mit rund 46700 Mitar­bei­tern erzielte Infi­neon 2020 einen Umsatz von 8,567 Milli­arden Euro. Dabei wird seit April 2020 das Geschäft von Cypress, welches von Infi­neon über­nommen wurde, einbe­zogen. ● Für jede Rektorin und jeden Rektor sind die Wochen rund um den Beginn eines neuen akade­mi­schen Jahrs beson­ders hektisch. Doch für Shalini Rand­eria (*1955 in USA, in Indien aufge­wachsen), der seit August amtie­renden neuen Rektorin der Central Euro­pean Univer­sity (CEU), sind die Corona-Krise und der Semes­ter­start, der dieser Tage erfolgt, nur zwei von vielen Heraus­for­de­rungen. Es ist eine US-Uni mit Unter­richts­sprache englisch für benach­tei­ligte Studenten aus Afrika und Asien. Von den Studie­renden, die dieses Semester anfangen, kommen etliche aus Afgha­ni­stan. Einige haben bereits ihr Visum, einige davon sind auch bereits in Paki­stan. Bei der Lehre gibt es Betreu­ungs­ver­hält­nisse, von denen man in Öster­reich nur träumen kann, mit Verhältnis zwischen Lehrenden und Studie­renden 1:8. Rand­eria legt Wert darauf, dass die CEU eine private, aber keine elitäre Uni sei: 82% der Studie­renden erhalten Stipen­dien. Mehr­heit der Studie­renden kommt aus Afrika. 2020 wurde ein ehem. Bank­ge­bäude in Wien-Favo­riten zum modernen Unige­bäude umge­staltet. Die weitere Über­sied­lung der CEU in das Wiener Jugend­stil­spital ist für 2025 geplant. Teile der Uni, die nicht gegen unga­ri­sches Recht verstossen, bleiben in Buda­pest. ● Flug­hafen Inns­bruck bleibt bis 19.10. geschlossen, wegen Lande­bahn­erneue­rung. ORF.at

Polen zahlt EU-Strafe wegen Kohen­abbau nicht. SRF.ch

Russ­land. Eine Smart Voting-App des inhaf­tierten russi­schen Oppo­si­ti­ons­füh­rers Alexei Nawalny wurde an dem Tag, an dem die Russen bei den Parla­ments­wahlen abstimmen, aus den Apple- und Google-Stores entfernt. Die russi­schen Behörden hatten den beiden Unter­nehmen mit einer Geld­strafe gedroht, wenn sie sich weigerten, die App einzu­stellen, was den Nutzern sagte, die Kandi­daten der Regie­rungs­partei absetzen könnten. Die Parla­ments- und Kommu­nal­wahlen haben am 17.9. begonnen und dauerten drei Tage. Wie erwartet, gewann die Partei „Einiges Russ­land“ von Präsi­dent Wladimir Putin. Insge­samt 14 Parteien. Die Wähler wählten in Moskau 450 Abge­ord­nete für die Duma (Parla­ment). Einige Städte haben die elek­tro­ni­sche Stimm­ab­gabe einge­führt. Gab es Online-Betrug? Zum ersten Mal seit 1993 waren Wahl­be­ob­achter der Orga­ni­sa­tion für Sicher­heit und Zusam­men­ar­beit in Europa (OSZE) aufgrund von „Einschrän­kungen“ der russi­schen Behörden nicht anwe­send. BBC.uk Geeintes Russ­land gewinnt Wahl mit 49,8% und hat damit weiter 2/3 Mehr­heit. Kommu­nisten (19%), LDPR (8%) und Neue Leute (6%) legen zu. Wahl­be­tei­li­gung 45%. Neue Leute (Новые люди) ist eine neue Mitte-Rechts- und libe­rale poli­ti­sche Partei in Russ­land, die im März 2020 in Moskau von Alexey Nechayev (*1966), dem Gründer des russi­schen Kosme­tik­un­ter­neh­mens Faberlic, gegründet wurde. Auf dem zweiten Parteitag am 8.8.2020 wurde er zum Partei­vor­sit­zenden gewählt. 2020 trat die Partei auf Partei­listen in vier Regio­nal­par­la­menten an und erwarb sich das Recht, an den Wahlen zur Staats­duma 2021 ohne Unter­schrif­ten­samm­lung teil­zu­nehmen. Die Partei unter­stützt Wladimir Putin und wird beschul­digt, ein vom Kreml geför­dertes Projekt zu sein. Die Kommu­nis­ti­sche Partei der Russi­schen Föde­ra­tion (CPRF, КПРФ, Коммунистическая Партия Российской Федерации) ist eine kommu­nis­ti­sche poli­ti­sche Partei in Russ­land, die der marxis­tisch-leni­nis­ti­schen Philo­so­phie anhängt. Sie ist nach „Einiges Russ­land“ die zweit­größte poli­ti­sche Partei der Russi­schen Föde­ra­tion. Ihre Grün­dung erfolgte auf dem Zweiten Kongress des kommu­nis­ti­schen Russ­lands am 14.2.1993 als Nach­fol­gerin der Kommu­nis­ti­schen Partei der Russi­schen Sozia­lis­ti­schen Föde­ra­tiven Sowjet­re­pu­blik. Stra­te­gi­sches Ziel der Partei ist der Aufbau eines „neuen Sozia­lismus“ in Russ­land. Kurz­fristig will die Partei folgendes tun: „patrio­ti­sche Kräfte“ an die Macht bringen, Boden­schätze und stra­te­gi­sche Wirt­schafts­sek­toren verstaat­li­chen und gleich­zeitig kleine und mitt­lere Unter­nehmen und sozi­al­staat­liche Politik erhalten. Seit ihrer Grün­dung hat sich die Partei als Oppo­si­tion zu den Behörden posi­tio­niert. Die Partei wird vom Zentral­ko­mitee geleitet. Die Libe­ral­de­mo­kra­ti­sche Partei Russ­lands (LDPR, Либерально-демократическая партия Pоссии) ist eine rechts­ge­rich­tete poli­ti­sche Partei. Die Partei wird seit ihrer Grün­dung von dem für seine demago­gi­schen Äuße­rungen bekannten Poli­tiker Wladimir Schi­ri­no­wski geleitet. Der Name der Partei wider­spricht der Ideo­logie. Laut der LDPR selbst sind ihre wich­tigsten poli­ti­schen Gegner die libe­rale Partei Jabloko und die kommu­nis­ti­sche KPRF, die die Wahl beein­sprucht. SRF.ch

Schweiz. Gesund­heits­mi­nister Alain Berset (*1972) hat in seiner Erpres­sungs­af­färe die Unwahr­heit gesagt, Bundes­be­amte miss­braucht und Steu­er­geld verschleu­dert. Das belegen die geheimen Strafakten, die der Welt­woche vorliegen. Zum drei­ßigsten Jahrestag der UNO-Kinder­rechts­kon­ven­tion insze­nierte sich Bundesrat Alain Berset (SP) am 15.11.2019 auf Twitter als großer Kinder­freund: «Reden wir mit den Kindern, statt über sie!». Ob so viel Kinder­freund­lich­keit platzte der 33-jährigen Scar­lett Gehri, einer bekannten Künst­lerin, der Kragen. Am 21.11.2019 wandte sie sich an Bundesrat Berset und warf ihm vor, bei ihr eine Abtrei­bung verur­sacht zu haben. In einer E‑Mail forderte Gehri Alain Berset auf, einige Rech­nungen zu bezahlen und verlangte die Über­gabe von 100 000 Franken für eine angeb­lich «ausste­hende Schuld». Die Doku­mente zeigen, dass Bundesrat Alain Berset und Scar­lett Gehri 2012 eine außer­ehe­liche Bezie­hung pflegten. Berset will sie für verrückt erklären lassen. Plötz­lich nahm sie per vier­sei­tigem zivil­recht­li­chem Doku­ment unter Entschul­di­gung an die Adresse des Ehepaars Berset sämt­liche Vorwürfe zurück. Weder habe ihr Alain Berset ein späteres gemein­sames Leben verspro­chen noch sei sie von ihm schwanger gewesen noch habe er sie zum Abbruch der Schwan­ger­schaft genö­tigt und dafür 100 000 Franken verspro­chen. ● Demo gegen Frau­en­pen­si­ons­alter 65. ● Viele Schweizer fordern die Zulas­sung des Johnson Impf­stoffes, weil dies ein herkömm­li­cher und kein mRNA Vakzin ist. In der Schweiz wird nur Pfizer und Moderna verimpft. ● Kunst­messe Art Basel findet wieder statt, nach Coro­na­pause. SRF.ch

Spanien. Auf der Kana­ren­insel La Palma ist am 19.9. im Bereich der Cumbre Vieja erst­mals seit 50 Jahren wieder ein Vulkan ausge­bro­chen. Wegen der sich in Form oran­ge­far­bener Flüsse in Rich­tung Küste wälzenden Lava wurden 5.000 Menschen im Süden der Insel evaku­iert, darunter 500 Touristen. Mehrere Land­häuser gingen in Flammen auf. Minis­ter­prä­si­dent Sánchez sagte eine USA-Reise ab. SRF.ch

USA. Kris­ta­lina Ivanova Geor­gieva-Kinova (Кристалина Иванова Георгиева-Кинова; 1953), bulga­ri­sche Ökonomin, ist seit 2019 Vorsit­zende und Geschäfts­füh­rerin des Inter­na­tio­nalen Währungs­fonds. Sie war von 2017 bis 2019 Chief Execu­tive der Welt­bank und war zuvor von 2014 bis 2016 Vize­prä­si­dent der Euro­päi­schen Kommis­sion unter Jean-Claude Juncker. 2021 ergab eine unab­hän­gige Unter­su­chung, dass sie Mitar­beiter der Welt­bank ange­wiesen hatte, Daten zu verzerren, um China besser aussehen zu lassen. Die Welt­bank (WB) hat offi­ziell die Veröf­fent­li­chung des Doing-Busi­ness-Ratings einge­stellt, in dessen Zusam­men­stel­lung 2018 und 2020 Fälschungen aufge­deckt wurden. Dies wurde bei der Auswer­tung von Doing-Busi­ness-Berichten der letzten fünf Jahre bekannt. Der WB-Bericht über die interne Revi­sion weist darauf hin, dass es um China, die Verei­nigten Arabi­schen Emirate, Aser­bai­dschan und Saudi-Arabien ging. ● Vier Menschen kehrten am Sams­tag­abend von einer drei­tä­gigen außer­ir­di­schen Exkur­sion an Bord einer SpaceX Crew Dragon-Kapsel zur Erde zurück. Nach einer Flug­ge­schwin­dig­keit von mehr als 27000 km/h nutzte die Raum­sonde die dicke Luft­decke der Erde, um sich selbst zu verlang­samen, wobei die Außen­seite der Sonde Tempe­ra­turen von bis zu 1900°C erreichte. Die Crew Dragon-Kapsel, die keine Tempe­ra­turen über 29 °C in der Kabine zulässt, nutzte ihren Hitze­schild, um die Besat­zung vor der inten­siven Hitze und der Ansamm­lung von Plasma zu schützen, als sie zurück in den Ozean stürzte. Nach dem Auftau­chen aus dem Raum­schiff, kurz bevor sie mit dem Hubschrauber nach Florida zurück­ge­bracht wurde, war die Besat­zung zu sehen, wie sie lächelte und den Live­stream-Kameras zuwinkte. es war ein Riesen­spaß für uns“, war der Milli­ardär und „Inspiration4“-Missionskommandant Jared Isaa­cman (*1983) über den Live­stream des Unter­neh­mens zu hören. ● Flücht­linge aus Haiti bela­gern texa­ni­sche Grenze bei Del Rio und werden zurück­ge­schafft. SRF.ch


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