Wilders: Ungarn könnte ein Vorbild für viele west­liche Länder sein

Geert Wilders · Foto: Rijksoverheid / Phil Nijhuis / Wikimedia CC 1.0

Die Zeitung Magyar Hírlap befragte Geert Wilders, den Vorsit­zenden der größten nieder­län­di­schen Oppo­si­ti­ons­partei, der Partei für die Frei­heit (PVV), über die Zukunft seines Landes und dessen Kampf gegen „progres­sive Ideen“. Der nieder­län­di­sche Poli­tiker sprach auch über die Tatsache, dass er seit sieb­zehn Jahren unter Poli­zei­schutz leben muss, weil er seine Ansichten über den Islam frei äußert.

Im Gespräch mit der Zeitung Magyar Hírlap beschrieb Geert Wilders die Ideo­logie seiner Partei, der PVV:

Wir sind eine kultur­kon­ser­va­tive Partei, die für einen starken Natio­nal­staat eintritt. Wir glauben an eine Kultur, die sich auf das Chris­tentum, das Judentum und den Huma­nismus stützt, an eine strenge Einwan­de­rungs­po­litik und an eine strikt durch­ge­setzte Rechts­staat­lich­keit. Gleich­zeitig unter­stützen wir die Arbei­ter­klasse, die älteren Menschen, und wir unter­stützen Steu­er­erleich­te­rungen für Menschen mit nied­rigem und mitt­lerem Einkommen.

Aus dem Inter­view geht hervor, dass Millionen nieder­län­di­scher Bürger den Zustrom nicht-west­li­cher – vor allem musli­mi­scher – Einwan­derer strikt ablehnen, und das aus gutem Grund, denn siebzig Prozent der nieder­län­di­schen Muslime halten ihre eigenen reli­giösen Regeln, die Scharia, für wich­tiger als das nieder­län­di­sche welt­liche Recht. Es steht viel auf dem Spiel: unsere Lebens­weise, unsere Werte und unsere Toleranz.

Immer mehr Menschen in den Nieder­landen erkennen die Gefahren einer Paral­lel­ge­sell­schaft, die nichts mit unseren Werten und unserer Rechts­staat­lich­keit zu tun hat. Die Menschen sind besorgt, mehr denn je.

Wilders sagte, dass die Mehr­heit der christ­li­chen Kirchen in den Nieder­landen leider poli­tisch korrekt sei, Einwan­de­rung und Asyl stark unter­stütze und die Gefahren des Islam als tota­li­täre und gewalt­tä­tige Ideo­logie nicht nur igno­riere, sondern sogar versuche, mit ihm zu kooperieren.

Der Vorsit­zende der Frei­heits­partei erzählte auch, dass er und seine Frau seit sieb­zehn Jahren rund um die Uhr unter Poli­zei­schutz in einem sicheren Haus der Regie­rung leben, weil ggen sie von Terror­or­ga­ni­sa­tionen wie al-Qaida, ISIS und den Taliban mit Fatwas (isla­mi­schen Rechts­sprü­chen) zum Mord ange­stiftet werde. Zu ihrer Sicher­heit wurden sie sogar in Mili­tär­ka­sernen und Gefäng­nissen unter­ge­bracht. Alles nur aus dem Grund, weil sie den Islam, den Koran und den Propheten Mohammed kritisieren.

„Ich habe meine persön­liche Frei­heit in meinem Kampf für die Frei­heit und gegen die Anti-Frei­heit des Islam verloren. Das Recht auf freie Meinungs­äu­ße­rung ist im Westen bedroht, weil es zu viele schwache Poli­tiker, Richter, Jour­na­listen sowie linke und libe­rale Intel­lek­tu­elle gibt, die das gefähr­liche Konzept des Kultur­re­la­ti­vismus propa­gieren und leugnen, dass eine vorherr­schende natio­nale Kultur zu einem Natio­nal­staat gehört und dass Frei­heit und Islam unver­einbar sind, wie sich in allen Ländern gezeigt hat, in denen der Islam eine starke oder domi­nante Präsenz hat. Ich habe ein Buch über dieses Thema geschrieben, das vor einigen Jahren auch in Ungarn veröf­fent­licht wurde.“

Trotz alledem ist Wilders opti­mis­tisch; er glaubt immer noch, dass die Nieder­länder als Nation eine Zukunft haben.

Doch er fügte hinzu, dass wir dazu früher oder später unsere Einstel­lung und unsere Politik ändern müssen. Es geht nicht nur um Einwan­de­rung und Demo­grafie, sondern auch darum, uns gegen eine Euro­päi­sche Union zu vertei­digen, die die Natio­nal­staaten zerstören will.

„Glück­li­cher­weise gibt es in der Union starke Führungs­per­sön­lich­keiten wie Viktor Orbán, aber im Allge­meinen sind die links­li­be­ralen Führer der EU unsere größten Feinde, wenn es um die Zukunft unseres Natio­nal­staats geht“, so Wilders.

Geert Wilders sagte, Ungarn könne ein Vorbild für viele west­liche Länder sein, was den Stolz auf ihre natio­nale Kultur und Iden­tität und ihre Bereit­schaft, diese zu vertei­digen, angeht. Ungarn ist ein Beispiel dafür, wie man die isla­mi­sche Einwan­de­rung stoppen, die Einmi­schung euro­päi­scher Büro­kraten in natio­nale Ange­le­gen­heiten verhin­dern und zeigen kann, wie man sein Volk und seine Kultur vertei­digen müssen. „Leider sind die Nationen West­eu­ropas weit­ge­hend verrückt geworden und haben sich selbst zerstört“, heißt es in dem Interview.

Die gefähr­liche „Woke“-Ideologie, der Kultur­re­la­ti­vismus, die Politik der offenen Grenzen und des „Wir schaffen das“ sowie der Multi­kul­tu­ra­lismus machen uns kaputt.

„Ich sage, wir müssen die Nieder­lande zurück­er­obern. Ich sage, dass wir, wie in Ungarn, die Einmi­schung des Staates in unsere Schulen durch libe­rale, fort­schritt­liche Ideen stoppen müssen, insbe­son­dere wenn es um Sexu­al­erzie­hung geht, denn das ist das Privileg der Eltern. Dass wir uns auf unsere alten Werte besinnen müssen, dass wir unser eigenes Volk an die erste Stelle setzen müssen, dass wir die Isla­mi­sie­rung der Nieder­lande stoppen müssen und dass der Progres­si­vismus eine Bedro­hung darstellt. Kultu­reller Konser­va­tismus ist nicht nur eine Tugend, sondern der einzige Weg für das Über­leben unseres Volkes und unseres Staates.“

Quelle; Magyar Nemzet


 

3 Kommentare

  1. Solange ille­galer Grenz­über­tritt nicht Konse­quent als Straftat verfolgt wird, Poli­tiker weiter an der Macht bleiben die diese Straftat als huma­ni­täre Tole­ranz und den einhei­mi­schen diese Zustände als euro­päi­sche Werte sugge­rieren, solange geht diese Inva­sion von Krimi­nellen Hunger­lei­dern immer weiter.

  2. Nö, es ist doch umge­kehrt: Die EU ist von den Netto­zah­lern, insbe­son­dere DE und FR abhängig. Leider jedoch verwei­gern deren Regie­rungen den Schutz Europas und der Europäer.
    Ungarn könnte nicht nur, sondern MÜSSTE Vorbild für die heim­ge­suchten west­li­chen Länder sein! Aber solange die wesent­li­chen Netto­zahler (u.a. Schweden, NL und IT gehören übri­gens auch dazu) den Arsch nicht hoch­kriegen (wollen!!) und lieber ihr Volk verraten anstatt die EUdSSR zu beschneiden, wird wohl weiterhin illegal einge­wan­dert, inte­gra­ti­ons­ver­wei­gert, über­fremdet und islamisiert.

  3. Alle EU Mitglieds­staaten haben das Problem, dass sie finan­ziell von der EU abhängig sind und ihnen sofort die Zuschüsse gesperrt werden, wenn sie ihre natio­nalen Inter­essen über die EU Vorgaben stellen. Die EU will aus Europa einen Viel­völ­ker­staat konzi­pieren, der von Muslimen domi­niert wird, was ja bereits heute in Teilen der EU Mitglieds­staaten der Fall ist, die „VISEGRAD“ Staaten schützen ihre Bürge­rinnen und Bürger zwar noch vor einer Über­völ­ke­rung durch Ausländer, doch die EU wird auch weiterhin die Mitglieds­staaten mit Geld dazu erpressen, sich wie Frank­reich, Italien, Deutsch­land, etc. in einen Multi­kul­ti­staat unter isla­mi­scher Domi­nanz zu verwandeln.

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