Jobbik-Politiker wurde in Serbien zu einer Geldstrafe verurteilt

Der stel­lvertre­tende Vorsitzende der Jobbik-Partei István Szávay wurde einem Gericht in der Stadt Zenta wegen der Errichtung eines Büros in der Wojwodina (ung. Délvidék) zu einer Ordnungsstrafe von 10.000 Dinar (ca. 81 Euro) verurteilt. Nach Ansicht des Gerichtes hätte der Politiker damit parteipoli­tis­che Aktivitäten ver­folgt und auf diese Weise gegen das ser­bis­che Gesetz betr­e­f­fend die Tätigkeit poli­tis­cher Parteien ver­stoßen.

Szávay betonte, er werde das Vertretungsbüro auch weit­er­hin betreiben, denn er sei als Abgeordneter des ungarischen Parlaments auch par­la­men­tarischer Vertreter aller Angehörigen der ungarischen Nation und durch die Stimmen der im Ausland leben­den Ungarn aus­drück­lich dazu legit­imiert. Seit der entsprechen­den ungarischen Gesetzesregelung im Jahre 2014 sei es daher seiner Ansicht nach nicht nur seine moralis­che, son­dern auch seine rechtliche Verpflichtung, im Interesse der ungarischen Bevölkerung in den durch den Vertrag von Trianon von Ungarn abge­tren­nten Gebieten tätig zu wer­den.

Quelle: alfahir.hu/szavay_istvant_eliteltek

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