Die UNO: Wie sie uns umzuvolken gedenkt

Screenshot, http://www.un.org/press/en/2000/20000317.dev2234.doc.html

Wir übernehmen diesen wichtigen Beitrag dankend von dem Blog PolitOnline.ch:

Von Doris Auerbach

Es hat offensichtlich lange gedauert, bis das von der UNO bereits im Jahr 2001 erstellte Dokument  [1] mit dem Titel ›Replacement Migration: Is It a Solution to Declining and Ageing Populations?‹ in die Öffentlichkeit drang. Meines Wissens war der Autor Udo Ulfkotte der erste, der sich mit dieser Schrift auseinander gesetzt hat. Der Titel klingt zwar zunächst inoffensiv, als suche die UNO eine Lösung für den sich vielerorts abzeichnenden Geburtenrückgang, wobei auch die alternde Bevölkerung erfasst wird, birgt jedoch gewaltigen Sprengstoff, setzt man sich mit dem Inhalt auseinander. Da es unwiderlegbar ist, dass die Migration je nach Lage gezielt als Waffe eingesetzt wird, ist zu befürchten, dass das Ziel der Vereinten Nationen, jährlich 6 Millionen Flüchtlinge umzusiedeln, vielmehr als Angriff auf die Identität der Völker gesehen werden muss und sich somit mit dem Bestreben des Vizepräsidenten der EU-Kommission, Frans Timmermans, die multikulturelle Diversität voranzubringen, deckt.

Den UNO-Prognosen zufolge bestehen Anzeichen dafür, dass sich die Bevölkerung praktisch aller europäischen Staaten, aber auch Japans, im Verlauf der kommenden 50 Jahre mit einem Geburtenrückgang und einer alternden Bevölkerung konfrontiert sieht. Dieser von der UNO als neue Herausforderung eingestufte Umstand wird es laut dieser erforderlich machen, eine umfassende Neueinschätzung zahlreicher bestehender Praktiken und Programme vorzunehmen, was auch die Grundsatzausrichtung der Politik in Bezug auf die internationale Migration betrifft. Indem sich der Bericht mit der von der UNO als bedeutsam und kritisch betrachteten Bevölkerungsentwicklung befasst, zieht er speziell für 8 Länder, in denen eine geringe Nachwuchsrate gegeben ist – Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Korea, Russland, das Vereinigte Königreich und die USA, sowie gesamthaft für zwei Regionen, Europa resp. die EU – die Migration als Lösung in Betracht. Unter dieser ist eine internationale Migration zu verstehen, die ein Land bräuchte, um den eigenen Bevölkerungsrückgang auszugleichen. Nun ist es praktisch unmöglich, Lösungen für Abläufe der genannten Art auf eine derart lange Sicht hin im voraus zu prognostizieren, da sich die Situation gerade mit Blick auf die Geburtenzahl eines Landes sehr rasch ändern kann. Was sich allerdings mit Sicherheit nie mehr ändern lassen wird, sind die Folgen einer Vermischung mit zahlreichen Ethnien. Was Deutschland angeht, so »wird die Öffnung für 11,4 Millionen Migranten, Einwanderer aus Nahost und Nordafrika, gefordert«. Das muss man sich einmal konkret vorstellen: Damit würde sich das Land wahrscheinlich bis zur Unkenntlichkeit verändern. In diesem Zusammenhang sei erneut darauf hingewiesen, dass nicht ein einziger der auf Lebenszeit Immunität geniessenden UNO-Funktionäre je auf demokratische Weise gewählt worden ist. Und diese Immunität garantiert ihnen, dass sie für keine ihrer Entscheidungen zur Rechenschaft gezogen werden können, gleich welche Vermessenheit, und in bestimmten Fällen vermutlich auch schiere Inkompetenz, ihren Anordnungen zugrunde liegen mag. Es gibt nicht wenige Autoren, die in fundierter Weise die Folgen einer ungebremsten Einwanderungspolitik dargelegt haben, was von den Regierenden ganz offensichtlich ignoriert wird.

Wie Ulfkotte schreibt, heisst es in dem Dokument, dass »der Kampf gegen Widerstände in der Bevölkerung beim Bevölkerungsaustausch jedoch erforderlich ist, um Wirtschaftswachstum zu erzielen. Das alles diene den Interessen der Industrie.« Diesbezüglich könne die UNO auf eine weltweite Unterstützung von Wissenschaftlern zählen. [2]  Allein schon das Gebot, gegen den Widerstand der Betroffenen vorzugehen, zeigt, mit welcher Geringschätzung uns begegnet wird. Es dürfte noch geraume Zeit dauern, bis die Öffentlichkeit erkennt, dass zu den Beschlüssen, denen wir von Seiten dieser Institution ausgesetzt sind, keine geringe Anzahl solcher von regelrecht diktatorischer Natur zählen. Nun ist ein Wirtschaftswachstum bekanntlich nicht grenzenlos zu steigern, und unter Umständen auch als sinnlos zu betrachten, ist das Stadium einer umfassenden Versorgung der Bevölkerung eines Landes einmal erzielt; zudem erfordert Wachstum mitnichten eine Migrationsbewegung. Wie der Chefredaktor der Deutschen Wirtschafts Nachrichten, Michael Maier, in seinem äusserst empfehlenswerten Buch Das Ende der Behaglichkeit – Wie die modernen Kriege Deutschland und Europa verändern sehr richtig darlegt, »ist es nicht einmal nötig, daß Arbeitskräfte von Afrika nach Europa einwandern: Medizintechnik kann auch in Ghana oder in Nigeria hergestellt werden. Das Management kann in Asien, Skandinavien oder in der USA bleiben. Über virtuelle Realitäten ist eine globale Kollaboration heute schon längst die Praxis in vielen Unternehmen. Wenn der Staat durch die Revolution gezwungen wird, sich an der Realität zu orientieren, dann wird sich auch die Herangehensweise an das Flüchtlings- und Einwanderungsproblem ändern. Es kann zu echten Partnerschaften zwischen staatlichen Einrichtungen und Unternehmen kommen, die nicht so unsauber sind wie die heute üblichen Public Private Partnerships PPP«. Wie Ulfkotte des weiteren festhält, »hat auch Jim Yong Kim, der Präsident der zur UNO gehörenden Weltbank, im Oktober 2015 verkündet, dass derBevölkerungsaustausch in Europa ein Motor des Wirtschaftswachstums wird, um im Sinne der Weltwirtschaft den demografischen Wandel mit allen Mitteln zu bekämpfen«, wobei anzunehmen ist, dass er unter diesem die sinkende Geburtenzahl indigener Bevölkerungen versteht. Darüber hinaus scheint der gute Mann jedoch ganz offensichtlich nicht die geringste Ahnung davon zu haben, wofür er sich stark macht, betrachtet man z.B. die Gegebenheiten in der BRD, die sich nicht gross von der Situation in den übrigen EU-Ländern unterscheiden dürfte und unhaltbare Zustände aufweist:

  • Bis zu 70% der Asylanten sind Analphabeten, wobei manche Zahlen diesen Prozentsatz sogar mit 90 belegen. Nun beklagen sich die Helfer in Flüchtlingszentren jeweils über die Zerstörung moderner Geräte, es fehle an Gebrauchsanweisungen, vor allem in verschiedenen Sprachen. Was nützen solche, ob in Deutsch oder allenfalls in Arabisch, wenn sie gar nicht gelesen werden können. Bemerkenswert ist hier die Einstellung einer Behörde: Das Landratsamt weist auf unterschiedliche Wertevorstellungen hin. [3] So die gut besoldeten Beamten.
  • 70% der Migranten brechen eine hier begonnene Ausbildung ab und fallen damit unmittelbar ins soziale Netz, in dem sie mit hoher Wahrscheinlichkeit für immer verbleiben, kehren sie nicht in ihr Land zurück.
  • 81% der Asylanten haben keinen Berufs- oder Studienabschluss, so dass
    sie auf Jahre hinaus oder für immer vom Sozialamt getragen werden müssen.
  • Die Anzahl derjenigen, die eine berufliche Ausbildung besitzen, liegt bei lediglich 11% und nur 7% haben einen Studienabschluss.

Hieraus ergibt sich, dass Deutschland gezwungen ist, dauerhafte Sozialfälle in Höhe von 89% aufzunehmen, und dies sicherlich zwei Generationen lang. Dessen ungeachtet erging von Frank-Walter Steinmeier und Andrea Nahles im Juni letzten Jahres die Aufforderung an die Nation, dass Deutsche in Flüchtlingen auch Fachkräfte sehen sollen. Man kann es ihnen nicht einmal verübeln, lässt doch auch die EU-Kommission Statements verlauten, die kein Mensch mehr nachvollziehen kann: So war im November letzten Jahres unter dem Titel Wachstum dank Flüchtlingen zu erfahren, dass Brüssel mit einer  [Anm.: keinesfalls nachweisbaren] positiven Wirtschaftsentwicklung in Europa rechne. »Ein Grund: Die Flüchtlinge, die auf den Kontinent drängen«. Das stellt ›herrschende Vorurteile in Frage‹, erklärte der zuständige Kommissar Pierre Moscovici. Mit anderen Worten: Man verwandelt unsere Bedenken in ›Vorurteile‹. Migranten, heisst es ferner, »dürften vor allem deshalb als Konjunkturkurbel wirken, weil künftig schlicht mehr Arbeitskräfte und Steuerzahler zur Verfügung stehen«. [4]

Wie das? Sie leben doch in ihrer Mehrheit von den Steuern, die wir für sie täglich erarbeiten. So hält es Moscovici auch für »unwahrscheinlich, dass sich der Zustrom von Flüchtlingen negativ auswirke.« Noch Fragen?

Was die Sprachkurse angeht, von denen beständig die Rede ist, so kann man sich nicht wirklich vorstellen, wie diese bei den mehrheitlich des Lesens und Schreibens völlig Unkundigen vonstatten gehen sollen. So befand der finnische Sprachwissenschaftler und Politiker Dr. Jussi Halla-aho bereits im Juni 2014, dass »ein wirtschaftlich angeschlagenes Europa erst recht keine Kapazitäten hat, Hunderttausenden oder gar Millionen von hauptsächlich unausgebildeten Einwanderern Arbeit zu bieten. Und ein solches Europa kann es sich nicht leisten, diese Menschenmassen, in den Problemvierteln ihrer Grossstädte zu konservieren.« Verhallt ungehört…..

Wie Thorsten Hinz Ende 2015 festhielt, kommen also »überwiegend Menschen ins Land, die weder die vier Grundrechenarten beherrschen, noch einen vollständigen Satz schreiben können. Sie haben keine Aussicht, beruflich Fuß zu fassen und regulären Wohlstand und gesellschaftlichen Respekt zu erlangen. Andererseits entwickeln sie Ansprüche, die sie ihrer neuen Lebenswelt und der Werbung entnehmen und die sie sich nur auf illegalem Wege erfüllen können.« [5]  Ganz anders der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, David Folkerts-Landau: Er bezeichnete die aktuelle Lage bezüglich Merkels Asylpolitik im Februar »als die größte wirtschaftliche Chance für Deutschland seit der Wiedervereinigung«, dies allerdings im Gegensatz zu Wirtschaftsprofessoren des Landes [6], die den Asylbewerberzustrom mehrheitlich weit weniger optimistisch beurteilen. Auch die Feststellung von Markus Mähler dürfte auf den europäischen Kontinent insgesamt zutreffen: »Der Wirtschaft selbst ist das Jubeln bereits vergangen. Vor zwei Monaten träumte Daimler-Chef Dieter Zetsche noch von einer Flüchtlingswelle, die das nächste deutsche Wirtschaftswunder bringt. Inzwischen liest Bayer-Chef Marijn Dekkers der Nation den Beipackzettel zur Flüchtlingskrise vor. Riesige Nebenwirkungen: Es wird sehr viel Zeit und Mühe kosten, die Flüchtlinge auf das Niveau zu bringen, das man in Deutschland als Arbeitnehmer mitbringen muss, um eine Beschäftigung zu finden. Mindestens 15 Jahre werden ins Land ziehen, bis die Mehrheit der Flüchtlinge nicht mehr am Staatstropf hängt; so wird er im Manager Magazin zitiert. Die eine Hälfte arbeitslos, der Rest nur halb so produktiv. Wie das geht, zeigt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung. Es bietet einoptimistisches Szenario: Schon 2018 werden wir alle von den Flüchtlingen profitieren. Im Schlepptau schiebt das Institut dann aber auch eine pessimistische Variante nach: In 10 Jahren ist die Hälfte aller Flüchtlinge immer noch arbeitslos. Wer überhaupt arbeitet, wird nur halb so produktiv sein wie ein sogenannter Biodeutscher.« [7]  Um diesem Szenarium etwas abzuhelfen, mangelt es keineswegs an Vorschlägen, wovon der von Ulrich Grillo, Chef des Bundesverbands der Deutschen Industrie, wohl der in meinen Augen zynischste ist: Ende November 2015 sprach er sich für eine Steigerung des Renteneintrittsalters von bisher 67 auf 85 Jahre aus. [8] Bereits im Oktober zuvor hatte er erklärt, dass er ein Renteneintrittsalter von 85 Jahren für denkbar halte, da die Lebenserwartung der Menschen ansteige, weshalb eine Anpassung des Eintrittsalters angemessen sei. In einer Forderung dieser Art tritt für mich klar zutage, dass wir als ein manipulierbares Nichts betrachtet werden. Auch Wolfgang Schäuble forderte im April einen späteren Renteneintritt, worin ihn Günther Oettinger, der offensichtlich davon träumt, uns kraft seines Amtes auch noch das Bargeld wegzunehmen, unterstützte. Dies also sind einige wenige der Facetten der Überflutung unserer Länder durch fremde Ethnien und die erdrückenden Bürden, die uns dadurch auferlegt sind. Hinzu tritt eine nicht zu unterschätzende Kriminalität, die auch die mafiosen Umtriebe von in der EU längst ansässigen arabischen Clans einschliesst.

Die auf uns zukommende UNO-Migrationsanweisung
Wie die Deutschen Wirtschafts Nachrichten jetzt Anfang Mai berichtet haben [9],»möchten die Vereinten Nationen jährlich 10% aller als Flüchtlinge gezählten Menschen weltweit umsiedeln«. Das ideale Konzept, um den Globus zusätzlich zu den Kriegen, die die USA noch in Somalia und im Sudan durchzuführen gedenkt, durcheinander zu würfeln und die Zerrüttung zu steigern. »Offen ist«, heisst es weiter,»wie die UN die Umsiedlung erzwingen will, wenn sich ein Land weigert«. Als Grund für diesen Schritt nannte Ban Ki Moon am 2. Mai im UNO-Sitz in New York die Absicht, besonders belasteten Ländern zu helfen. Darüber hinaus erläuterte er »seinenGlobalen Pakt zur Teilung der Verantwortung, der gerade die reicheren Länder in die Pflicht nehmen will.« Unter letzteren dürfte er in erster Linie die EU verstehen, ungeachtet der in praktisch allen Staaten bestehenden horrenden, nicht mehr tilgbaren Verschuldung. Wie nicht anders zu erwarten, kam ihm kein Wort über die Lippen, das die eigentlichen Verursacher der Flüchtlingsströme, an deren Spitze die USA steht, gebrandmarkt hätte. Nicht, dass er auf die anhaltenden ethnischen Auseinandersetzungen in Afrika oder die Aggression der NATO gegenüber Russland eingegangen wäre; nein, man fährt im bewährten Stil weiter, indem man die Verantwortlichen in ihrem Tun belässt, dafür aber die wehrlose Bevölkerungen noch halbwegs stabiler Länder als Bollwerk zu nutzen sucht. Die Superbilanz der Politik besteht derzeit in einer Anzahl von rund 60 Millionen Flüchtlingen, wobei »die Zahl der jährlichen Flüchtlingspopulation mit 19,6 Millionen beziffert wird«. Und dies wird uns gewissermassen als selbstverständlich präsentiert, als ob diese Situation noch auf Jahre hinaus anhalten sollte. »Mit einer ausgewogenen Verantwortungsaufteilung«, so der Generalsekretär, »würde es keine Probleme für die Gastländer geben.« Gewiss nicht; er braucht sie ja auch nicht durchzustehen, sondern wird mit einem angemessenen Gehalt auf unser aller Kosten bequem und unangefochten in den Ruhestand treten. Dazu kommt die moralisierende Variante, bei der ich mich unweigerlich verhöhnt fühle: »Wir können es uns leisten zu helfen«, so der UNO-Chef, »wir wissen, was zu tun ist, aber zu oft stehen Gleichgültigkeit und Fremdenfeindlichkeit im Weg.« Im Prinzip lässt sich die Groteske einer derartigen Feststellung innerlich gar nicht mehr verarbeiten.

Der UNO-Plan zur globalen Umverteilung soll nun auf einem Gipfel am 19. September dieses Jahres angenommen werden; mit anberaumt ist bereits die entsprechende Konferenz, bei dem die Länder Zusagen machen sollen, wie viele Flüchtlinge sie aufzunehmen bereit sind. Und diese wird ausgerechnet Barack Obama leiten. Wie passend: Genau der Mann, dessen Land vollverantwortlich für das Inferno in Syrien zeichnet und dessen Drohnenangriffe unvermindert weitergehen. Natürlich wird sich keiner unserer Regierungsvertreter getrauen, die Verhältnisse mit klaren Worten anzusprechen. Nein, wir dürfen erwarten, dass sie diese einmalige Farce mit salbungsvollen Erklärungen begleiten, insgesamt vor allen Forderungen einknicken und uns die kommenden Lasten aufbürden. Auch von Amnesty International erklingt die übliche Floskel: ai begrüsst den UNO-Vorschlag, »er könnte die Wende bringen«, so Vizedirektor Sherif Elsayed-Al. In was? Blickt man nach Libyen, so steht zu befürchten, dass dort der nächste, die Menschen entwurzelnde Militärschlag bereits im Kommen ist.

Wie wir verdummt werden
Nun lässt es sich leider nicht länger verheimlichen, dass die Flutung Europas mit diversen, zwangsläufig zur Vermischung führenden Ethnien festen Strategien folgt, mit Chaos und Destabilisierung im Gefolge. Auch ist die Zahl derjenigen, aus deren Reden sich ableiten lässt, dass sie sich auf dem Migrationspfad befinden, zusehends im Wachsen begriffen. Als Beispiel hierfür stehen für mich die zuletzt von Papst Franziskus geäusserten Stellungnahmen. So rief dieser am 19. April die Menschen in aller Welt dazu auf, dem Schicksal von Flüchtlingen nicht gleichgültig gegenüberzustehen. Viel zu oft würden Flüchtlinge als eine Last empfunden und wie ein Problem behandelt,stattdessen seid Ihr ein Geschenk, so der Papst. Ferner: »Denn Migranten seien ein Zeichen dafür, wie sich das Böse und die Ungerechtigkeit in etwas Gutes für alle verwandeln könne.« Nicht, dass diese unglaubliche Verdrehung der Tatsachen einen Sturm der Empörung entfesselt hätte; im Gegenteil, sie hat ihm sogar eventuell den Karlspreis eingebracht, es sei denn, die Verleihung wäre von langer Hand vorbereitet worden. Darüber hinaus heisst es in seiner Videobotschaft an die von Jesuiten unterhaltene Flüchtlings-Anlaufstelle Centro Astalli in Rom: »Oft genug haben wir Euch nicht mit offenen Armen empfangen. Vergebt die Verschlossenheit und Gleichgültigkeit unserer Gesellschaften, die Angst vor einer Veränderung in ihrem Leben und in ihrem Denken haben, die Eure Präsenz verlangt. Jeder von Euch kann eine Brücke sein, die weit voneinander getrennte Völker vereint und eine Begegnung zwischen verschiedenen Kulturen und Religionen erst möglich macht.« [10] Auch hier nicht ein einziges Wort zu den Urhebern der Tragödie; und zwischen einer Begegnung der Kulturen und dem Verlust der Heimat, die Flüchtlinge durch die Kriegspolitik erleiden, ist ja wohl ein fundamentaler Unterschied. Bereits bei seinem Besuch auf Lesbos am 16. 4. appellierte Franziskus an die  internationale Gemeinschaft, bei der es sich um nichts anderes als die bei jeder Geberkonferenz zur Kasse gebetenen Steuerzahler aller Couleur handelt, mit Menschlichkeit auf die Flüchtlingskrise zu reagieren. Den Flüchtlingen sprach er Mut zu und betonte, es handle sich um Menschen mit individuellen Schicksalen und nicht um Nummern. Von den Christen, deren eigeneindividuellen Schicksale durch die grausame Verfolgung, die sie durch die Muslime erleiden, bestimmt werden, kein Wort, als ob diese nicht existierte. So kniete denn der Papst auch Ende März bei der Zeremonie der Fusswaschung vor Muslimen nieder und küsste ihre Füsse. Obwohl katholisch, war es mir nicht möglich, herauszufinden, ob das Küssen der Füsse überhaupt zum Ritual der Fusswaschung gehört. Indessen: Was für ein Signal an die muslimische Welt! Der Papst beliebte die Fusswaschung als eineGeste der Demut darzulegen. »Wenn der Papst Muslimen die Füße küßt«, vermerkt der Orientalist und Volkswirt mit langjähriger Nahosterfahrung, Dr. Hans-Peter Raddatz, hierzu »und seinen Gläubigen empfiehlt, den Koran richtig zu lesen, ist er ebenso nivellierend unterwegs wie die scheinsäkularen Propaganda-Kader der Institutionen, deren Credo den Islam zwischen einer Religion des Friedens und einer Wiege der Wissenschaft einebnet. Da islamische Gewalt als Mißbrauch des Glaubens gilt, läßt sich Europas totalitäre Tradition rehabilitieren, indem die Religionsfreiheit die koranischen Machtlizenzen schützt.« [11] Wie einem Bericht der Basler Zeitung vom 3. März zu entnehmen war, »habe der Papst anlässlich des Empfangs einerfranzösischen Delegation von einer arabischen Invasion, die Europa derzeit erlebe, gesprochen. Laut mehreren französischen Blättern habe er in seinen Ausführungen jedoch betont, dass er diese Entwicklung keinesfalls als negativ betrachte. Europa habe es immer geschafft, sich durch den Austausch der Kulturen zu vergrössern und positiv zu entwickeln«. Mit dem Unterschied, dass die gegenwärtige Überflutung kaum einen Vergleich zu zurückliegenden Einwanderungsphasen zulässt. [12]

Vorwürfe
Nicht, dass die unsererseits umgesetzten Bestrebungen auf den Sektoren Hilfe und Eingliederung eine Belobigung erführen, nein, auch in Franziskus’ Karlsrede werden uns Vorhaltungen gemacht. »Was ist los mit dir, Europa?«, so seine Frage, die sich nicht etwa auf die Art und Weise bezieht, wie Brüssel im  Syrienkrieg impliziert ist, sondern weitere Auflagen für uns beinhaltet, denn der Heilige Vater träumt von einem Europa, in dem Migrantsein kein Verbrechen ist – und in dem niemand daran denkt, Zäune zu errichten. Nun kann ich nicht feststellen, dass das Migrantendasein als Verbrechen gebrandmarkt worden wäre, aber zumindest haben inzwischen wenigstens einige Regierungshäupter begriffen, dass es bei Invasionen der gegenwärtigen Art Grenzzäunen bedarf, soll die eigene Bevölkerung noch atmen können. Dass die Zuhörer im Vatikan  Franziskus mit starkem Applaus würdigten, versteht sich. Denn sie alle dürften ausnahmslos auf der Linie eines Paneuropas liegen. Vermerkenswert ist auch Franziskus’ folgende Sicht: Die Politik stehe zudem vor der grundlegenden und nicht verschiebbaren Arbeit der Integration. Dabei reiche die blosse geografische Eingliederung der Menschen nicht aus, denn die  Herausforderung bestehe in einer starken kulturellen Integration. »Das Gesicht Europas unterscheidet sich nämlich nicht dadurch, dass es sich anderen widersetzt, sondern dass es Züge verschiedener Kulturen eingeprägt trägt…«, was ich als glasklares Signal zur Vermischung der Völker sehe. [13]

Wie ein bissiger Kommentar befand, begann der Papst in seiner Rede »mit einem Dank an genau die Leute, die seit Jahren in der Verantwortung stehen und deshalb auch für das erbärmliche Erscheinungsbild verantwortlich sind, das Europa und die EU heute bieten. Selbstverständlich käme keiner dieser Typen auf die Idee, die Schuld und Mitschuld an diesem Erscheinungsbild bei sich selbst zu suchen.« Daher können ein Juncker, ein Schulz und eine Kanzlerin, die die Rede des Papstes als Auftrag für Europa gewürdigt hat, auch so unbeschwert Beifall spenden. Und hier ein Urteil der Wochenzeitung Die Zeit vom 6. Mai: Wer noch auf Landesinteressen, Wohlstand und Abgrenzung bedacht ist, dem entzieht der Papst die moralische Unterstützung.

Nun ist der Papst nicht der einzige, der es sich angelegen sein lässt, unser Schuldbewusstsein zu vertiefen. So durften die Kirchgänger am Pfingstsonntag anlässlich der Predigt des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, nicht etwa vernehmen, dass dieser den Ungeist der Kriegssüchtigen an den Pranger gestellt hätte, nein, er rief die Gläubigen dazu auf, eigene Identitätsfragen zu überwinden und auf andere zuzugehen, womit er mit letzteren wohl nichts anderes als die aus allen Ländern Hereinströmenden gemeint haben kann. Die Ermahnung zur Überwindung eigener Identitätsfragen bedeutet für mich nichts anderes, als die die eigenen Wesensmerkmale zugunsten völlig fremder Kulturen zu negieren, erklärte der Kardinal doch: »Die scheinbar unüberwindliche Trennung von Juden und Heiden wird durchbrochen auf alle Menschen, alle Völker, alle Sprachen und alle Kulturen hin.« Wie er weiter ausführte, würden in der Gesellschaft vermehrt Mauern aufgebaut und sogenannte Leitkulturen gesetzlich festgelegt. Darin kämen Ängste zum Ausdruck, die durch Schwarz-Weiß-Denken weiter gefördert würden. Nun kann ich auf Grund der sich in der EU im Gange befindlichen Integrationsbestrebungen keine Mauern entdecken; was er mit Leitkulturen meint, ist eher unverständlich, denn dieser Begriff steht für nichts anderes als unsere freiheitlich demokratische Grundordnung und ist insofern gar nicht dazu angetan, Ängste zu erzeugen. Wovor die Bevölkerungen jedoch Angst haben, sind die Folgen der Flutung mit Migranten, was mitnichten einem Schwarz-Weiß-Denken entspricht. Auch der Vorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, der bayerische Landesbischof Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, betonte an Pfingsten, die Menschen müssten wieder besser miteinander kommunizieren. Wechselseitiger Respekt und die Bereitschaft, etwas lernen zu wollen, müssten wieder wichtig werden. Nun ist die erste Komponente integrierter Bestandteil des täglichen Lebens, so dass es gar nicht notwendig war, diese anzumahnen; was er mit Lernen meint, könnte sich, auch wenn er das offenbar nicht näher definiert hat, darauf beziehen, dass wir dazu übergehen sollen, die inzwischen in Europa anwesenden rund 90 verschiedenen Ethnien als festen Bestandteil unserer Nationen anzunehmen, was für mich ebenfalls ganz eindeutig in Richtung Vermischung weist. Nicht umsonst ist dem von Kardinal Marx, Kardinal Lehmann und Bischof Bedford-Strohm zusammen mit dem Vorsitzenden der Orthodoxen Bischofskonferenz, Metropolit Augoustinos, verfassten Gemeinsamen Wort vom 12. Mai zu entnehmen, dass sie sich besorgt über den wachsenden Zuspruch, den Populisten in Deutschland und Europa erführen, zeigen und vor einem Rückzug in nationales Denken warnen. Mit dem Gemeinsamen Wortladen die Kirchenvertreter zur 41. Interkulturellen Woche ein, die unter dem Motto Vielfalt. Das Beste gegen Einfalt steht, und damit nichts anderes als die Multikultur stützen dürfte.Das Dokument ruft zur Solidarität mit notleidenden Menschen auf, die vor Gewalt und Perspektivlosigkeit nach Deutschland geflohen seien: Begegnen wir ihnen mit Offenheit – im Geiste der Nächstenliebe! Wie es den kirchlichen Würdenträgern gelingt, auch hier die Tatbestände, nämlich die Fluchtursachen, zu umgehen, ist gewaltig. DieInterkulturelle Woche findet vom 25. September bis 1. Oktober 2016 statt; Angaben zufolge sind mehr als 5.000 Veranstaltungen an über 500 Orten geplant. Rechnet man nun die NGOs, die Stiftungen oder auch Soros’ Migrationsbestrebungen hinzu, so dürfte das Ganze auf ein einmaliges brainwashing hinauslaufen.

Spätestens hier gilt es, Worte des Autors Wolfgang Effenberger, der zusammen mit Willy Wimmer soeben das Werk Die Wiederkehr der Hasardeure – Schattenstrategen, Kriegstreiber, stille Profiteure herausgegeben hat, einzufügen: »Mit grenzenloser Barmherzigkeit in den Krieg. Während der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und sein evangelischer Kollege, der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm, in der Flüchtlingsfrage Barmherzigkeit predigen und ihre Gläubigen zu tätiger Nächstenliebe auffordern, produzieren die Verursacher der Flüchtlingsströme in den Krisengebieten mit ihrem willigen Verbündeten Saudi-Arabien weiteres Chaos und Leid.«

Schlussfolgerung
Gehe ich von den Zielen der Vereinten Nationen aus, so bin ich persönlich davon überzeugt, dass alle, die der Migration, der Umvolkung und der Vermischung das Wort reden, aus dem Hintergrund erteilten klaren Weisungen unterliegen, sei es über die UNO selbst, die Trilaterale Kommission, den European Council on Foreign Relations, die in ihrer Anzahl praktisch uferlosen Stiftungen sowie über die pro-Migration arbeitenden EU-Organisationen.

Darüber hinaus dürfte es nicht von der Hand zu weisen sein, dass uns die Flüchtlinge angesichts der Ermahnungen, die uns, den täglich für ihren Unterhalt Arbeitenden zuteil werden – während sie sich selbst beständig an sie gerichteter Willkommens- und Bereicherungsbezeugungen erfreuen können –  gar nicht mehr für voll nehmen können. Von daher gesehen erklärt sich vielleicht auch die brutale Gewalt, die in ihren Angriffen vielfach zutage tritt.

»Die etablierten Parteien, die EU-Bürokratie, die Finanzindustrie sowie die europäische Linke an den Universitäten und in den Redaktion«, legt Beatrix von Storch dar, »bilden das neue Machtkartell in Europa. Zu ihrer Agenda gehört die Schaffung eines europäischen Superstaates durch Abschaffung der Nationalstaaten, die Entmachtung der Parlamente und die Ausgrenzung demokratischer Alternativen, die Durchsetzung einer gelenkten öffentlichen Meinung durch Internetzensur und die Diffamierung politisch Andersdenkender, die Zerstörung der traditionellen Familie und der humanen, christlich geprägten Kultur Europas durch Gender-Mainstreaming sowie eine Politik unbegrenzter Einwanderung aus islamischen Ländern. Eine atomisierte und kulturell entwurzelte Gesellschaft kann effektiver überwacht, beeinflußt und kontrolliert werden. Das ist der von dem liberalen Sozialphilosophen Friedrich August von Hayek in seinem gleichnamigen Klassiker beschriebene Weg zur Knechtschaft.« [14]

Anmerkungen:

[1]
http://www.un.org/esa/population/publications/migration/migration.htm
resp. »Replacement Migration« (ST/ESA/SER A./206)

[2]
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/udo-ulfkotte/vereinte-nationen-fordern-bevoelkerungsaustausch-von-deutschland.html 24. 11. 15

[3]
http://www.suedkurier.de/region/hochrhein/bad-saeckingen/Verdreckte-eingebrannte-Herde-und-abgerissene-Tueren-an-den-Waschmaschinen-in-der-Fluechtlingsunterkunft-stoeren-die-ehrenamtlichen-Helfer;art372588,8704124
13. 5. 16  

[4]
http://www.tagesschau.de/ausland/eu-fluechtlinge-137.html 5. 11. 15  

[5]
https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2015/zu-tisch-mit-dem-terror/
30. 12. 15 Thorsten Hinz

[6]
https://jungefreiheit.de/wirtschaft/2016/oekonomen-unzufrieden-mit-merkels-asylpolitik/ 18. 2. 16

[7]
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/markus-maehler/-weniger-deutsch-werden-was-die-fluechtlingskrise-uns-kosten-soll.html
12. 11. 15

[8]
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/stefan-mueller/rente-mit-85-arbeiten-bis-in-den-sarg-.html 24. 11. 15 Rente mit 85: Arbeiten bis in den Sarg?

[9]
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/05/09/uno-will-sechs-millionen-fluechtlinge-pro-jahr-umsiedeln/
10. 5. 16

[10]
http://www.vol.at/papst-fluechtlinge-sind-keine-last-sondern-ein-geschenk/apa-1429335746 19. 4. 16

[11]
http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/4960892/Europas-Eliten-die-EUBurger-und-der-Islam 6. 4. 16
Europas Eliten, die EU-Bürger und der Islam – Von Dr. Hans-Peter Raddatz

[12]
http://bazonline.ch/ausland/standard/europa-erlebt-eine-arabische-invasion/story/10311448 3. 3. 16

[13]
http://www.n-tv.de/politik/Was-ist-mit-dir-los-Europa-article17637261.html

15. 5. 16 »Papst appelliert an Gemeinschaft : Was ist mit dir los, Europa?

[14]
https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2016/hoffnung-aus-holland/
6. 4. 16 Hoffnung aus Holland – von Beatrix von Storch