Familismus und Biologismus: die dümmsten Kampfbegriffe der Linken

Die links­grüne „Heinrich-Böll-Stiftung“ ver­öf­fent­lichte jüngst ein „Antifeminismus-kri­ti­sches Online-Lexikon“. Auf die­ser Wikipedia-ähn­li­chen Plattform sol­len Menschen, die nicht ihrer Ideologie ent­spre­chen, also Normaldenkende, öffent­lich dif­fa­miert wer­den.

Der Name des Portals lau­tet: „Agent*In“. Dies steht für „Anti-Gender-Networks Information“, der Stern und das Binnen-I sind wohl als Provokation gedacht. Durch die öffent­li­che Bloßstellung nor­ma­ler Menschen, Politiker und Klerikaler soll ein Wirken eben­je­ner ver­hin­dert wer­den. Dies ist die glei­che Herangehensweise, die auch die links­ex­tre­men Antifagruppen an den Tag legen, diese ver­wen­den Webseiten wie „linksunten.indymedia“, „Recherche Wien“ oder der­glei­chen.

Die schein­ba­ren Angriffspunkte der poli­ti­schen Gegner suchen die Selbstgerechten an bizar­ren Stellen. So wer­den Rubriken geschaf­fen die da lau­ten: HeteronormativUltrakatholischAntifeministischAntigenderistisch. Familistisch. Biologistisch.

Diese Kampfbegriffe ent­beh­ren nicht nur jeder Notwendigkeit, son­dern sol­len Menschen, die nichts ver­bro­chen haben in schlech­tes Licht rücken. Um die Lächerlichkeit die­ser Kategorien zu ver­an­schau­li­chen, hier ein Beispiel:

„Biologismen schrei­ben Menschen allein auf­grund von (ins­be­son­dere kör­per­li­chen) Merkmalen bestimmte Eigenschaften und Verhaltensweisen zu und füh­ren Eigenschaften und Verhaltensweisen auf ver­meint­lich bio­lo­gi­sche Gegebenheiten zurück. Ein bio­lo­gis­ti­sches Verständnis von Geschlecht för­dert ein Bild von Frauen und Männern als grund­le­gend ver­schie­den.“

Was die Autoren der Seite aber ver­ges­sen, ist, dass jeder, der nicht „Biologist“ ist, Tatsachen und Fakten igno­rie­ren muss, um die­sem künst­li­chen Weltbild zu genü­gen: Wer nicht „Biologist“ ist, wider­spricht den Naturwissenschaften.

Besonders fas­zi­nie­rend ist die Beschimpfung Familismus, die auf die­sem Pranger-Wiki öfter fällt. Im ent­spre­chen­den Eintrag ist zu lesen, der Familismus sei 

„eine Ideologie, die die bür­ger­li­che Kleinfamilie als Leitform einer Sozialstruktur bezeich­net. Im Familismus nimmt die (Groß-)Familie, das heißt die Vater-Mutter-Kind-Familie und die bio­lo­gi­sche Verwandtschaft, die Funktion einer die Existenz des Einzelnen sichern­den sowie den gesamt­ge­sell­schaft­li­chen Zusammenhang stüt­zende Instanz ein. […] Das System aller Familien bil­det das Gemeinwesen. Das Gemeinwesen ist nach der Ideologie des Familismus auf den Nationalstaat bezo­gen“.

 

Eine aus­führ­li­chere Analyse der Webseite fin­den Sie hier: www​.ach​gut​.com/​a​r​t​i​k​e​l​/​d​r​a​h​_​d​i​_​n​e​t​_​u​m​_​d​i​e​_​g​r​u​e​n​e​n​-​s​t​a​s​i​_​g​e​ht_um

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