Wahlkampftour: Merkel nimmt eigene Klatscher mit; geht trotzdem im Pfeifkonzert unter

Youtube.com (Screenshot)

Für Bundeskanzlerin Angela Merkel wurde der Wahlkampfauftritt in Torgau, Sachsen zu abso­lu­ten Katastrophe. Obwohl sie den Marktplatz zum größ­ten Teil absper­ren lies, um dort ihre mit­ge­brach­ten Klatscher zu plat­zie­ren, wird sie von Wutbürgern nie­der­ge­pfif­fen.

Der Marktplatz wurde zu 75% abge­sperrt, dort wur­den mit­ge­brachte CDU-Anhänger posi­tio­niert, wel­che mit Spruchschildern („Voll Muttiviert“, „Unsere Kanzlerin“) aus­ge­stat­tet waren. Trotzdem füllte sich der abge­sperrte Bereich nicht. Hinter der Absperrung sah es hin­ge­gen ganz anders aus. Trotz des strö­men­den Regens dräng­ten sich die Bürger gera­dezu auf den Platz, um ihren Unmut kund­zu­tun. Mit NPD-, AfD- und Pegidaschildern oder Deutschlandfahnen in den Händen und Trillerpfeifen im Mund mach­ten sie der Kanzlerin klar, dass sie nicht will­kom­men ist. Die Sprüche sag­ten alles über die Stimmung am Platz aus: „Merkel muss weg!“, „Hau ab!“ und „Volksverräterin!“ waren die mil­des­ten Äußerungen. Das Verhältnis: 300 Merkel-Anhänger zu rund 1000 Merkel-Gegner.

Merkel musste von Anfang an erken­nen, dass sie in Torgau uner­wünscht ist. Nach rund 40 Minuten been­det sie ihre Rede, ihre Worte sind im Gegenwind ver­klun­gen.

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