Große Koalition: CDU-Wirtschaftsflügel ist gegen eine Neuauflage

Löwe 48 / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)

Schwere Zeiten in der eige­nen Gesinnungsgemeinschaft scheinen auf Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), kurz vor dem Start der Verhandlungen mit der SPD über eine Wiederauflage der Großen Koalition (GroKo), zuzukom­men. In der CDU/CSU köchelt es gewaltig, jetzt macht sogar der CDU-Wirtschaftsflügel gegen die GroKo mächtig Stimmung.

Wolfgang Steiger, Generalsekretär des CDU-Wirtschaftsrats ist an die Schwesterpartei CSU herange­treten, um eine Koalition mit den Sozialdemokraten zu ver­hin­dern.

Für die CDU-Wirtschaftsbosse wäre ein Regierungsbündnis mit der SPD ökonomisch zu teuer und würde durch mas­sive Änderungen im Gesundheits- und Sozialversicherungswesen zu einem nicht gewün­schten Systemwechsel in Richtung mehr Staat führen.

Vor allem eine Verlängerung des im Zuge der deutschen Wiedervereinigung einge­führten Solidarzuschlags ist dem CDU-Wirtschaftsrat ein Dorn im Auge. Prognostizierte Steuermehreinnahmen im Ausmaß von 140 Milliarden Euro bis 2021 haben im CDU-Wirtschaftsflügel den Wunsch nach einer Abschaffung des Solidaritätszuschlags befeuert.

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