Serbien und Ungarn schützen die EU-Grenzen gemeinsam

Quelle: MTI

Ungarn und Serbien müssen zusam­me­nar­beiten, um ihre Grenzen, die Sicherheit ihrer Bürger und ihre kul­turelle Identität zu schützen, sagte Ministerpräsident Viktor Orbán nach einem ungarisch-ser­bis­chen Regierungstreffen am Freitag in Budapest. Auf der Pressekonferenz, die zusam­men mit der ser­bis­chen Premierministerin Ana Brnabic abge­hal­ten wurde, dankte Orbán Serbien für seine Hilfe bei der Eindämmung der Migration ent­lang der südlichen Grenzen Ungarns.

Bei Bedarf wird Ungarn Serbien auch bei den Grenzkontrollen im Süden helfen, fügte er hinzu. Orbán sagte auch, dass die vier Länder der Visegrád-Gruppe – Ungarn, Tschechien, Polen und die Slowakei – die Integration Serbiens in die Europäische Union forderten. „Die Errungenschaften der Entwicklung in Serbien liegen auf der Hand“, sagte Orbán und schlug vor, dass die EU dieses Land als einen Vorteil sehen sollte, „vor allem angesichts der Tatsache, dass der Schutz Serbiens vor Migration auch ein Schutz für ganz Europa ist.“

Serbien hat eine Schlüsselrolle in der Region, sagte Orbán und fügte hinzu, dass „auf dem Balkan kein Frieden ohne Serbien existiert“. Orban hob her­vor, dass die bei­den Länder sich über poli­tis­che Fragen einig seien. Er nan­nte Ungarn und Serbien „Länder mit nationalen Stiftungen“, die sehr gut zusam­me­nar­beiten kön­nen. „Das ist so viel besser als trügerischer Internationalismus, der Probleme ver­schleiert; Stattdessen wer­den wir diese Probleme iden­ti­fizieren, ver­wal­ten und lösen „, betonte er.

Der Ministerpräsident begrüßte, dass der Umsatz des bilat­eralen Handels im ver­gan­genen Jahr um 30 Prozent gestiegen sei und ein Rekordhoch erre­icht habe. Er hob auch die Präsenz ungarischer Investitionen in Zentral- und Südserbien her­vor. „Die Förderung der ungarischen Volkswirtschaft wird der Integration Serbiens in die Europäische Union helfen“, fügte er hinzu. Orbán ver­sicherte der ser­bis­chen Gemeinschaft Serbiens die Unterstützung der Regierung und dankte Serbien für seine Unterstützung der Autonomiebestrebungen der Vojvodina-Ungarn. Er sagte: „Alles, was Serbien für seine Minderheiten tut, ist vor­bildlich.“

 

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