SPÖ: Beamte sollen Türkisch lernen!

SPÖ Presse und Kommunikation / Wikimedia CC BY-SA 2.0

Kriegsspiele in den ATIB-Moscheen, Faschistengruß im Koranunterricht und Vereine, die Kinder sys­te­ma­tisch mit natio­na­lis­ti­schen Ideen indok­tri­nie­ren und zu Anhängern der tür­ki­schen rechts­ex­tre­men Bewegung „Graue Wölfe“ aus­bil­den. All das spielt sich der­zeit in Österreich – von Vorarlberg bis Wien – ab.

Täglich kom­men neue Schreckensmeldungen, etwa aus Vorarlberg, wo in einer Moschee in Hard und in einem Vorarlberger Fußballverein Jugendliche tür­kisch-natio­na­lis­tisch poli­ti­siert wür­den. Die SPÖ gerät dabei immer mehr in ein Dilemma und sieht den Scherbenhaufen, den sie selbst mit der zügel­lo­sen Einwanderung ange­rich­tet hat.

Doch es wäre nicht die SPÖ, würde sie das selbst ver­schul­dete Schlamassel nicht gleich einem poli­ti­schen Widersacher umhän­gen. Dafür rückte jetzt die weit­hin unbe­kannte, dafür aber im Nationalrat als „Kickl-Jägerin“ und beson­ders am lin­ken Rand ste­hend auf­ge­fal­lene Sabine Schatz aus. Die Abgeordnete schlug in einer Aussendung allen Ernstes vor:

Damit der Verfassungschutz seine Arbeit rich­tig machen kann, müsste Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) dafür sor­gen, dass die Mitarbeiter mit den Ressourcen und mit dem not­wen­di­gen Wissen aus­ge­stat­tet wer­den – bei­spiels­weise mit tür­ki­schen Sprachkenntnissen. Nur so kön­nen die Aktivitäten erfasst wer­den, egal ob auf der Straße, bei Vereinstreffen oder im Internet.

Auf Deutsch: Kickl und vor allem seine Beamten, die sich nun die tür­ki­sche Sprache aneig­nen sol­len, müss­ten – geht es nach Sabine Schatz von der SPÖ – die Suppe aus­löf­feln, die eine grob ver­fehlte rot-grüne Flüchtlingspolitik samt den geschei­ter­ten und teu­ren Integrationsmaßnahmen ver­ur­sacht hat. Dreister geht es wohl nicht mehr!

Apropos dreist: Die SPÖ sollte auch, was die „Grauen Wölfe“ betrifft, vor der eige­nen Haustüre keh­ren. Geht es näm­lich um Wählerstimmen, sind SPÖ-Funktionäre dem Umgang mit den rechts­ex­tre­men „Grauen Wölfen“ gar nicht so abge­neigt.

So stand der Linzer Bürgermeister Klaus Luger 2015 in mas­si­ver Kritik, weil er zu einem Kaffeeplauscherl in einem tür­ki­schen Kulturverein vor­bei­schaute, der dem Vernehmen nach von der Organisation „Graue Wölfe“ betrie­ben wird.

Diese Grauen Wölfe wür­den vom groß­tür­ki­schen Reich phan­ta­sie­ren, von einer Vereinigung der Turk-Völker vom Balkan bis Zentralasien, und vor Gewalt nicht zurück­schre­cken, schrieb der Spiegel.

 

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