Ungarn wird Montenegro im Kampf gegen illegale Migration unterstützen

Quelle: MTI

Der Migrationsdruck in den west­lichen Balkanstaaten hat das Niveau von 2015 erre­icht und „über­schrit­ten“, und Ungarn ist bereit, Montenegro im Kampf gegen die Wellen ille­galer Migration beizuste­hen, sagte Außenminister Péter Szijjártó MTI am Montag nach Gesprächen mit Sdrjan Darmanovic, seinem mon­tene­grinis­chen Pendant.

„Alarmierende Nachrichten“ kamen aus der Türkei und Griechenland, sagte Szijjártó und fügte hinzu, dass „in eini­gen Fällen die Situation in Griechenland schlim­mer zu sein scheint als im Jahr 2015“. Der Hauptweg der ille­galen Migration ver­läuft dies­mal durch Albanien, Montenegro sowie Bosnien und Herzegowina, sagte er. Darmanovic sagte, die mon­tene­grinis­che Regierung sei bereit, das Land vor ille­galer Migration zu schützen. Szijjártó ver­sprach Hilfe aus Ungarn und fügte hinzu, dass Polizeichefs bere­its zuges­timmt hat­ten, 25 Kilometer Zaunmaterial für den ver­let­zlich­sten Teil der Grenze zwis­chen Montenegro und Albanien bere­itzustellen.

Szijjártó sagte, dass dies eine hohe Gefahr für die Sicherheit in Ungarn darstellen würde, wenn seine Grenzen mit Kroatien und Serbien die erste Verteidigungslinie gegen eine neue Welle der ille­galen Migration wer­den wür­den. Ungarn habe ein Interesse daran, dass die west­lichen Balkanstaaten so sta­bil und so engagiert wie möglich für den Schutz ihrer eige­nen Grenzen seien, sagte er. Montenegro kann sich darauf ver­lassen, dass Ungarn seinen Beitritt zur Europäischen Union sowie den Grenzschutz tatkräftig unter­stützt, sagte Szijjártó.

Nach den Grenzschutzmissionen in Serbien und Slowenien seien ungarische Polizisten an der maze­donisch-griechis­chen Grenze sta­tion­iert. Später traf sich Szijjártó mit dem Parlamentssprecher Ivan Brajovic, Premierminister Dusko Markovic und Präsident Milo Djukanovic.

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