Ungarische Regierung: Wir lassen die Flüchtlinge nicht verhungern, da es sich ja gar nicht um Flüchtlinge handelt

Quelle: MTI

„In den let­zten Tagen wurde Ungarn ange­grif­fen, dass wir die Flüchtlinge sozusagen aushungern lassen”- sagte der ungarische Regierungssprecher Zoltán Kovács in einer Fidesz-nahen Fernsehsendung am Sonntag.

Der Regierungssprecher erk­lärte anschließend zügig, was er damit eigentlich meint. Laut ihm stimmt diese Feststellung deshalb nicht, weil zum Einen: es steht fest, dass es sich nicht um Flüchtlinge han­delt, da diese Menschen abgelehnte Asylbewerber sind, denen nicht nur in Ungarn nicht, son­dern nir­gendwo auf der ganzen Welt Verpflegung zusteht – deren juris­tis­ches Verfahren behan­delt wird, wer­den alle verpflegt. Ich denke, dass es auch in Italienso läuft. Es gibt Verfahren, und man ver­sucht uns in dem Irrgarten der Rechtsauslegung als Geisel zu nehmen, haupt­säch­lich die Menschenrechtsver­fechter, bzw. die in den let­zten Jahren immer mehr wilder gewor­dene Rechtsauslegung, die wir in bes­timmten Fällen seit­ens nationaler Insitutionen, Behörden, oder gerade seit­ens der inter­na­tionalen, europäis­chen Gerichtshöfe, und des Europäischen Gerichtshofs oder des Gerichtshofs für Menschenrechte erfahren.”

Diese Organisationen, so Kovács, ver­suchten es zu ver­hindern, die ille­gale Migranten dor­thin zurückschicken zu kön­nen, woher sie gekom­men sind. Laut ihm sei es dafür höch­ste Zeit, weil wenn ein illegaler Migrant mal Europa erre­icht, „kann man ihn nie im Leben dor­thin zurückschicken, wohin er gehen sollte.”

Im let­zen Monat war eine junge afghanis­che Frau die 8. Asylbewerberin, die kein Essen bekam, und schreck­liche Torturen erlebt hat, als sie aus ihrem Heimatland nach Ungarn wan­derte, „aber die ungarischen Behörden sagten trotz­dem aus, dass sie für weder schutzbedürftig noch auf zwei Semmeln berechtigt sei.”

Nach zwei Wochen, im Zuge des ungarischen und inter­na­tionalen Skandals, erhiel­ten let­zendlich alle Asylbewerber Lebensmittel, aber dazu musste das Asylamt „die rechtliche Hintertür finden”.

Quelle: 444.hu/2018/09/03/kovacs-zoltan-nem-eheztetjuk-a-menekulteket-hiszen-nem-is-menekultekrol-van-szo

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