Wahl in Schweden: Die Masse entscheidet sich gegen eine weiße Zukunft

Foto: Arild Vågen / Wikimedia (CC BY-SA 4.0)

Nach der Reichstagswahl in Schweden am 9. September sind nun alle Stimmen aus­gezählt und es gibt ein vor­läu­figes Endergebnis: Die Sozialdemokraten erre­ichen mit 28,4 Prozent der Stimmen den ersten Platz. Dies ist das schlecht­este Ergebnis in der Geschichte der Partei. Gegenüber 2014 haben die Sozialdemokraten 2,8 Prozentpunkte ver­loren. Die Sozialdemokraten bilden seit 2014 gemein­sam mit den Grünen eine Minderheitsregierung.

Der zweite Platz geht wie schon 2014 an die pseudokon­ser­v­a­tive Moderate Sammlungspartei mit 19,8 Prozent der Stimmen. Obwohl nicht an der Macht, ver­lor die Partei mit einem Minus von 3,5 Prozentpunkten noch stärker als die Sozialdemokraten und erzielte somit ihr schlecht­estes Ergebnis seit 2002.

Schwedendemokraten gewin­nen stark gegenüber 2014

Die Schwedendemokraten waren in den meis­ten Umfragen noch auf Platz zwei gele­gen. Nun wurde es doch der dritte Platz mit 17,6 Prozent. Dieses Ergebnis ist den­noch ein mas­siver Zugewinn von 4,7 Prozentpunkten gegenüber 2014 und das beste Ergebnis in der Geschichte der Partei, die erst seit 1988 existiert.

Die weit­eren Parteien erziel­ten fol­gende Prozentanteile: Zentrumspartei 8,6 (+2,5), Linkspartei 7,9 (+2,2), Christdemokraten 6,4 (+1,8), Liberale 5,5 (+0,1), Grüne 4,3 (-2,5), Sonstige 1,4 (-2,5). Die Hürde für den Einzug in den Reichstag liegt bei vier Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 84,4 Prozent.

 

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