Mindestsicherung in Tirol: 62,1 % Ausländer

Foto: unzensuriert.at

Das schwarz-grün regierte Bundesland Tirol ist für Asylberechtigte als Mindestsicherungsbezieher offen­sichtlich ein El Dorado. Von den ins­ge­samt 9.371, die mit Oktober 2018 in Tirol Mindestsicherungsleistungen bezo­gen, waren nicht weniger als 3.777 Asylberechtigte. Dazu kamen noch ein­mal 632 sub­sidiär Schutzberechtigte und 88 mit soge­nan­ntem human­itären Aufenthalt.

Damit hat die lasche Asylpolitik der ver­gan­genen Jahre, von Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) und seiner grü­nen Stellvertreterin Ingrid Felipe tatkräftig unter­stützt, zu einem Prozentsatz von nicht weniger als 48 Prozent an Anspruchsberechtigten aus dem „Migrations-Tsunami“ von 2015 geführt.

Damit nicht genug, kom­men unter dem Titel Ausländer als Anspruchsberechtigte für die Mindestsicherung auch noch 788 Drittstaatsangehörige und 616 EU-Staatsbürger dazu. Die echten Österreicher sind mit 37,9 Prozent die klare Minderheit bei den Tiroler Mindestsicherungsbeziehern. Und auch hier sind jene Staatsbürger mit Migrationshintergrund der ersten und zweiten Generation noch nicht her­aus gerech­net.

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