Juncker will hart gegen „Fake News“ vorgehen

flickr.com/ EU2017EE Estonian Presidency (CC BY 2.0)

Ab jetzt geht Jean-Claude Juncker gegen alle, die Europäische Union und ihre Institute betreffenden „grundlosen“ Gerüchte vor. Der Präsident der Europäischen Kommission sprach der Berliner Morgenpost darüber, dass er in der Kampagne der EU-Wahlen hart abrechnen wird, und reagiert auf die Angriffe auch persönlich.

„Wir müssen reagieren, wenn die Regierungen über die EU oder die Kommission Dinge behaupten, die nicht der Realität entsprechen“

Der Luxemburger Politiker führte im Weiteren aus: Auch seitens der Regierungen der EU-Länder ist der Versuch der Beeinflussung der EU-Wahlen durch gezielte Manipulation spürbar. Nicht nur Russland, sondern auch die EU-Mitgliedsländer versuchten „durch Fake News” den Willen der Wähler in eine Richtung zu steuern. Er nannte Viktor Orbán als Beispiel, der mit anderen Politiker seiner Partei in der letzten Zeit „falsche Aussagen“ über die EU und ihre Funktionsträger formulierte.

Juncker erwähnte Orbáns Brexit-Erklärung, worin der ungarische Ministerpräsident ihn für den Austritt Großbritanniens aus der EU verantwortlich machte.