Deutsch­land: Poli­ti­scher Druck gegen „Russia Today“

Screenshot RT.com

Offen­kundig soll Finan­zem­bargo russi­sches Medien mundtot machen

Die Entschei­dung der bundes­deut­schen Commerz­bank, die Konten der russi­schen Nach­rich­ten­agen­turen Russia Today (RT) und Ruptly zu schließen, sorgt für gehö­rige Verstim­mung in Moskau. Die russi­sche Außen­amts­spre­cherin Maria Sach­a­rowa erklärte, „wir stufen das als poli­ti­schen Druck und offen­sicht­li­chen Verstoß gegen die Verpflich­tungen der Bundes­re­pu­blik Deutsch­land zur Gewäh­rung der Pres­se­frei­heit ein“.

Jeden­falls besteht mehr als ein begrün­deter Anfangs­ver­dacht, dass es sich um poli­ti­schen Druck handeln könnte, um poli­tisch uner­wünschte Medien mundtot zu machen. Denn nach Angaben von RT führte die Commerz­bank bereits Ende November 2020 eine jähr­liche Gebühr im Umfang von 0,3 Prozent vom Saldo am Jahres­ende ein und habe dabei die im Vertrag veran­kerte Ankün­di­gungs­frist verletzt. Ruptly schickte daraufhin Anträge auf Konto­er­öff­nung an mehrere deut­sche Banken bzw. euro­päi­sche Banken, die in der Bundes­re­pu­blik Nieder­las­sungen haben. Die meisten Anträge wurden abge­lehnt, die rest­li­chen blieben unbeantwortet.

Laut Außen­amts­spre­cherin Sach­a­rowa haben auch andere Unter­nehmen, die zur RT-Gruppe gehören, ähnliche Probleme in der Bundes­re­pu­blik. Das über­rascht nicht, denn Russia Today zählt nicht zu den Systemm­edien und berichtet über Dinge, die vom Main­stream gerne verschwiegen werden. Dinara Toktos­sunowa, die RT-Chefin Deutsch­land deshalb von einer „Kampagne gegen RT“, bei der es „grund­sätz­lich um ein Finan­zem­bargo geht“.

 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei ZUR ZEIT, unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION.


5 Kommentare

  1. Leider kann kein Zweifel daran bestehen, dass selbst ein baldiger Einsturz des Merkel-Reichs für Deutsch­land viel zu spät kommt, um blei­benden Schaden zu vermeiden. Und es sind auch weder Kräfte noch Persön­lich­keiten zu erkennen, die eine kraft- und macht­volle Wende einleiten könnten.

    Daran wird auch der alte, inzwi­schen abtrünnig gewor­dene CDU-Haudegen Jürgen Toden­höfer nichts ändern, der pünkt­lich zum 80. Geburtstag im November 2020 die CDU verlassen und eine neue Partei mit Namen „Team Toden­höfer“ gegründet hat.
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    In einem aktu­ellen Text des Poli­ti­kers macht er Merkel, Söder und Spahn schwere Vorwürfe und beschul­digt sie, am Tod vieler Menschen wegen ihrer „Impf­fu­scherei“ schuldig zu sein.

    Toden­höfer berührt in seiner Stel­lung­nahme vor allem jedoch eine offene Wunde der offi­zi­ellen deut­schen Politik, wenn er schreibt: „Hätten wir zu Rußland vernünf­tige Bezie­hungen, hätten wir jetzt einen der besten und sichersten Impf­stoffe der Welt…
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    Auf Wunsch der USA dämo­ni­sieren wir jedoch lieber unseren geogra­fi­schen Nach­barn Russ­land.“ In diesem Punkt werden ihm deut­sche Patrioten so wenig wider­spre­chen können wie auch viele weniger patrio­ti­schen Deut­schen ihm bei diesem Urteil zustimmen werden:
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    „Nie hätte ich gedacht, dass man unser Land so schlecht regieren könnte. Die ganze Welt lacht inzwi­schen über die deut­sche Coronapolitik.“

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  2. Lasst Euch nicht unter­kriegen .Ihr macht verdammt wich­tige Arbeit.
    Die Dumm­land Medien sind Tot.
    Eine Korrupte Bande.
    Wieder eine Links­ra­di­kale Orga­ni­sa­tion aufgedeckt.
    COMMERZBANK.Menschen mit Verstand führen kein Konto dort.

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  3. Wo genau ist jetzt der Unter­schied zu einer tota­li­tären, unrechts­staat­li­chen Bananenrepublik?

    Demo­kratie sieht anders aus! Ganz anders!

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  4. Dem Merkel Regime scheint RT ein Dorn im Auge zu sein, weil man dort alles schreiben darf und das sieht für die Poli­ti­ker­kaste nicht so gut aus.
    Die Reporter von RT und Boris Reit­schuster als freier Jour­na­list werden auf den BPK bereits gemobbt, weil sie als einzige unlieb­same Fragen stellen. Seibert und sein Team kommen immer wieder ins schwitzen und vernünf­tige Antworten gibt es nicht, eher trot­ziges herum gedrücke bist arro­gantes abwiegeln.
    Meist ein Schau­spiel, oft aber auch schwer zu ertragen weil man die vielen Büttel der Regie­rung ertragen muss.

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