Die Würfel sind gefallen! Putin erklärt: „BRICS entwi­ckelt neben USD eigene Reservewährung“

Die Staatschefs der fünf BRICS-Staaten: Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika. | Quelle: Xinhua

Brea­king News vom BRICS Wirt­schafts­gipfel 2022 China

 

Von REDAKTION | Präsi­dent Wladimir Putin ließ die Welt aufhor­chen, als er am Mitt­woch, den 22. Juni 2022 mitteilte, dass die BRICS-Länder – Brasi­lien, Russ­land, Indien, China und Südafrika – derzeit an der Schaf­fung einer neuen globalen Reser­ve­wäh­rung arbeiten: „Die Frage der Schaf­fung einer inter­na­tio­nalen Reser­ve­wäh­rung auf der Grund­lage eines Währungs­korbes unserer Länder wird derzeit ausge­ar­beitet“, sagte Wladimir Putin im Zuge der Gipfels.

Umstrit­tene Sank­tionen gegen die Russi­schen Föde­ra­tion zwingen die 3.23 Milli­arden Bürger der BRICS-Staaten sich gegen die höchst zwei­fel­haften Methoden von USA und EU-Europa mit ihren nur 780 Millionen Einwoh­nern wirksam, zu schützen. Nach der umstrit­tenen Aktion des Einfrie­rens russi­scher Währungs­re­serven einge­la­gert im Westen, fragen sich die rest­li­chen sieben Milli­arden Erden­bürger, wie sicher ihre diversen Finanz­ein­lagen im hoch­ver­schul­deten Wirt­schafts­raum der USA & EU noch eigent­lich sind?

Dem russi­schen Präsi­denten zufolge entwi­ckeln die BRICS-Mitglieds­staaten jetzt entspre­chend zuver­läs­sige alter­na­tive Mecha­nismen zur Abwick­lung ihres inter­na­tio­nalen Zahlungs­ver­kehrs. Zuvor hatte die Gruppe erklärt, sie arbeite an der Einrich­tung eines gemein­samen Zahlungs­netz­werkes, um die Abhän­gig­keit vom atlan­ti­schen Finanz­system zu unter­binden. Zugleich treten die BRICS-Länder für die Verwen­dung ihrer eigenen lokalen Währungen im gegen­sei­tigen Waren- und Leis­tungs­aus­tausch ein.

Die Epoche nach dem ameri­ka­ni­schen Jahr­hun­dert hat begonnen

Die Umset­zung jener Maßnahmen fußen auf einer schon längeren Vorge­schichte: Bereits vor über einem Jahr­zehnt präsen­tierten Wissen­schaftler auf einem Wirt­schafts­forum in Astana ein Projekt für den Über­gang zu einem neuen Welt­fi­nanz- und Währungs­system. Man schlug eine Reform des IWF-Systems auf Grund­lage von soge­nannten Sonder­zie­hungs­rechten zur Schaf­fung einer globalen Verrech­nungs­wäh­rung vor. Die Idee stieß auf größtes Inter­esse und wurde sogar mit einer inter­na­tio­nalen Auszeich­nung prämiert. Der Wider­stand west­li­cher Währungs­hüter verhin­derte jedoch letzt­lich die Umset­zung jenes Projekts. Doch jetzt zwingt die verschärfte Lage und Eska­la­tionen rund um die Ausein­an­der­set­zung mit der Ukraine neue Zahlungs- und Abrech­nungs­in­stru­mente einzu­setzen. Nachdem alle Vorschläge zu einer Reform des IWF bisher geschei­tert waren, wurde es klar, dass jetzt ein neues mone­täres Finanz­system ohne den Westen aufge­baut werden muss.

Demnach wird das Zentrum einer neuen vom US-Dollar unab­hän­gigen Welt­wirt­schafts­ord­nung errichtet. Die neue Ordnung wird neben den BRICS-Staaten weiteren Ländern, wie z.B. Indo­china, Japan, Korea, Iran und Andere künftig offenstehen.

China erklärt seinen Wider­stand gegen Sank­tionen & Vormachtsstellungspolitik

Der Gast­geber des Forums, Präsi­dent Xi Jinping machte zwischen den Zeilen seiner Erklä­rungen unmiss­ver­ständ­lich klar, um welche Staaten es geht, wenn es sich um eine Politik krie­ge­ri­scher Eska­la­tionen und umstrit­tene Sank­tionen einmal mehr dreht: „Wir müssen uns für Gleich­heit und Gerech­tig­keit einsetzen. Wir müssen die inter­na­tio­nale Gemein­schaft ermu­tigen, echten Multi­la­te­ra­lismus zu prak­ti­zieren und wir müssen das inter­na­tio­nale System mit den Vereinten Nationen als Kern einer durch das Völker­recht gestützten inter­na­tio­nalen Ordnung aufrecht­erhalten. Wir müssen die Welt dazu bringen, die Menta­lität des Kalten Krieges abzu­legen und Block­kon­fron­ta­tionen entge­gen­stehen. Wir müssen einsei­tigen Sank­tionen und deren Miss­brauch durch kleine Kreise, die nach Hege­monie streben, verhin­dern, doch viel­mehr eine große Familie für eine Gemein­schaft mit einer gemein­samen Zukunft für die ganze Mensch­heit, bilden!“

In seiner Rede, die er gemeinsam mit anderen BRICS-Staats- und Regie­rungs­chefs unter dem Titel „Hoch­wer­tige Part­ner­schaft fördern und eine neue Ära der globalen Entwick­lung einleiten“ hielt, sagte Xi unter anderem:

„Einige Länder streben jetzt nach abso­luter Sicher­heit durch die Auswei­tung von Mili­tär­bünd­nissen, die andere Länder nötigen, Partei zu ergreifen, in Block­kon­fron­ta­tionen einzu­treten, um eine Vorherr­schaft anzu­streben, welche den Inter­essen und Rechten anderer Länder zuwi­der­läuft. Wenn wir zulassen, dass sich dieser gefähr­liche Trend fort­setzt, droht unsere Welt noch unsi­cherer und unbe­re­chen­barer zu werden.“ 

China hat im Zuge des Gipfels einen Frei­han­dels­raum zwischen den fünf BRICS-Ländern vorge­schlagen, um die wirt­schaft­li­chen Bezie­hungen inner­halb der zehn Jahre alten Grup­pie­rung noch weiter auszu­bauen, während sich die Span­nungen gegen­über den Verei­nigten Staaten weiter verschärfen. Chinas stell­ver­tre­tender Handels­mi­nister Wang Shouwen schlug der BRICS-Gruppe vor ein Frei­han­dels­ab­kommen abzu­schließen, welches dazu beitragen soll, das hohe wirt­schaft­liche Poten­zial besagter fünf Staaten noch effi­zi­enter auszuschöpfen.

Mit der Umset­zung der epochalen Erklä­rungen zu dem besagten BRICS-Gipfel in Peking wird das erwar­tete neue Zeit­alter in den globalen Bezie­hungen eingeläutet!



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26 Kommentare

  1. Es ist aber zu bedenken, daß ein Groß­teil der Bevöl­ke­rung mit der derzei­tigen Lage nicht einver­standen ist. Wenn 100 Fami­lien die Welt nach ihren Gutdünken verge­wal­tigen wollen, ist ein Auf-stand nötig. Wir müssen die euro­päi­schen Hampel­männer loswe­reden, den USAclan zurück­drängen, um unsere Frei­heit und Indi­vi­dua­lität wieder zurück zu erlangen!

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  2. Gadaffi wollte eine rohstoff­ge­deckte afri­ka­ni­sche Währung einführen und bekam dafür selber etwas eingeführt.
    Schon Bolso­naro wird nicht so leicht zu entsorgen sein, von den Chefs von Russ­land, Indien und China ganz zu schweigen…
    Die einzige ameri­ka­ni­sche Stra­tegie: Auf Gegen­druck mit noch mehr Druck antworten. Dass der Gegen­druck irgend­wann zu stark werden möchte, darauf kommt in God’s own country niemand.

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  3. Was der MS sich alles an billiger Anti‑P.tin-Propagända einfallen lässt ist nur noch billigst und unter jegli­chem letzten Funken Anstand. Jetzt kommen sie mit P.tins angeb­li­chem oder auch tatsäch­li­chem ‑ist mir egal- Milli­ar­den­schatz mit Aufnahmen von Palast, Jacht, wo niemand weiß, wem die wirk­lich gehören.

    Dass die Elöten auf hunderten Milli­arden, wenn nicht Billi­arden, Tril­li­arden sitzen, die m. E. alle m. E. auf unlau­terem Wege ange­häuft wurden, davon berichten sie nicht. 

    Es ist nur noch für’s nicht­den­kende leicht mani­pu­lier­bare V.lk. – Selbst wenn P.tin Milli­arden hat, so sei’s ihm gegönnt, denn er arbeitet ja auch bis auf wenige Stunden Schlaf quasi rund um die Uhr für sein V.lk und genau­ge­nommen auch für die anstän­digen Menschen der Welt, für Vernunft und Weis­heit und Wahrheit.

    www.stern.de/digital/online/putins-milliarden–villen–jachten-und-firmen-in-geleakten-daten-entdeckt-31968292.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

    Meines Erach­tens.

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    • Ja genau, der Haupt­grund für den ille­galen Angriffs­krieg gegen den Irak unter Bush waren ja auch nicht die angeb­li­chen „Massen­ver­nich­tungs­waffen“, sondern die Ankün­di­gung Saddam Husseins, dass er zukünftig sein Öl in Euro verkaufen wird statt in Dollar, was in der USA zu einer Hyper­in­fla­tion geführt hätte! Deswegen verkauft Putin sein Gas und Öl ja jetzt auch in Rubel und die Währung steigt … 😉

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  4. Ich kann es ja balde garnicht mehr begreifen. Und jetzt kommt der Rest der Welt auf R 5. Hamm die alle ein neues Virus im Kopf? Frage nur für einen, wirk­lich Guten Freund.….… PS.: Da war doch was von nem ganz neuem Virus zu lesen: A1H8, OhhhhhBacke. Rette sich wer kann, die Infla­tion ist da, aber die Kapelle spielt noch!

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  5. Eine grie­chi­sche Weis­heit mahnt, einen Gegner nicht an die Wand zu drücken, das ende furchtbar. Als in den 30ern jemand den Dollar nicht akzep­tierte, wurde der 2. WK einge­läutet. Mal sehen, was daraus wird.

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    • Die Glei­chen pruckeln mittels des Ukrai­ne­kon­fliktes schon tatkräftig am III. WK. Nur dieses Mal haben sie es mit anderen Gegnern zu tun, die sie nicht wie Spar­rings­partner verdre­schen können. Ein Kampf über 12 Runden, sicher­lich, aber der Sieger – ob nach Punkten oder k.o. – kommt dann nicht aus der blauen Ecke.

  6. Vernu­enf­tige Laender sind bei BRICS anzu­treffen, Idio­ti­sche in Bruessel und Washington. Idioten gewinnen nie gegen die Vernunft. Der Knall kommt immer naeher. Der Westen hat keine Hosen mehr an, bei den 100 Geschlech­tern, kein Wunder. Was fuer Trottel

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  7. Egal wie heute von Vielen gesehen wird, wenn die BRICS mit über 3 Mrd. Menschen einen Zwischen­handel einrichten können und mitein­ander handeln, kann der Westen sich einpacken.
    Länder, die außer dem Westen noch sind, werden für sich den besten Weg aussuchen.
    Aber egal, was der Westen macht, die BRICS werden immer stärker und werden einen eigenen Weg finden, auch mit 5 Währungen, denn man muß nicht nur eine Währung haben.
    Die EU hatte auch mind. 20 Währungen gehabt, oder?

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  8. Von einem Paral­lel­system habe ich immer geträumt wie von einem konkur­rie­renden Einzel­handel, der auch abge­schafft wurde. Zentra­lismus ist kein Fort­schritt, weil er alles schluckt statt zu konkur­rieren. Aber das ist ja Englands Taktik seit 1896, Krieg mit anschlie­ßendem Raub statt Wett­be­werb. Die USA haben das übernommen.

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    • @KW
      …und auch die Engländer mußten diese „Taktik“ nicht selbst erfinden. Auch sie bekamen die Methode „mitge­bracht“ – so wie zuvor die Spanier, die Portu­giesen und all die anderen, die das tempo­räre „Privileg“ hatten, Wirt sein zu dürfen.
      Nun will die Welten­zecke eben mal eine gewisse Zeit lang mit Stäb­chen speisen.

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      • Wenn die Weltz­ecke da mal nicht selber übern Tisch gezogen wird. Die Bosheit ist bei den Asiaten viel ausge­prägter als woanders.

        • Wegen genau dieser „Bosheit“ sind die Asiaten das vermut­lich beste Instru­ment, um genau jene ange­strebte Welt­ord­nung durchzusetzen.

          • Vor dieser Welt­ord­nung möge uns Gott bewahren. Kollek­ti­vismus, durch­ge­setzt mit Gewalt, zusätz­lich mit BigTech, gruselig. Die werden die Klos mit Technik ausstatten, um heraus­zu­be­kommen, daß man sich vege­ta­risch ernährt. Die kaputte Agenda derWeltz­ecke führen sie doch aus. Dann ist Schluß mit Indi­vi­dua­lismus und Selbst­be­stim­mung, aber gibt es das noch bei uns???

  9. Auf der einen Seite kann man froh sein, dass das US Monopol sich dem Ende nähert.

    Auf der anderen Seite:
    Früher oder später wird jemand dieses Alter­nativ-System nutzen, aber dann eine Meinung vertreten, die einem der Herren des Alter­nativ-Systems nicht passt, z.Bsp. Meinung zur Unab­hän­gig­keit von Taiwan usw.
    Wie wird dann unsere Meinung sein, wenn dann dieses Land gesperrt wird? Werden wir dann noch immer Hosi­anna auf das Alter­nativ-System rufen?

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    • Leider korrekt.
      Das Prinzip von „Leit- und Reser­ve­wäh­rung“ bleibt in seiner bestehenden Form erhalten. Es wird nur neu ausgerichtet.
      Schließ­lich sitzt die Weltz­ecke jetzt nicht mehr in den USA, also muß der neue Wirt auch die Welt­wäh­rung leiten.
      An den etwas sper­rigen Namen „Renminbi“ werden wir uns schon gewöhnen.
      Viel­leicht werden wir uns tatsäch­lich schon recht bald den Dollar als Leit­hammel zurück­wün­schen – selbst dann, wenn wir ihn weiterhin füttern müssen.

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      • Genau.
        “ Die Welten­zecke wird wo anders sitzen“
        Dazu, inter­es­sant das Buch, “ die drei­zehn sata­ni­schen Blut­li­nien – das Ende der Frei­heit der Voelker“ von Robin de Ruiter.
        eine chine­si­sche linie ist auch dabei.

      • @Roland Kralle
        Bei einer Bevöl­ke­rungs­dichte, die fast 3x so hoch ist wie in Deutsch­land, ist an eine „Unanbhän­gig­keit“ Taiwans schon aus ökono­mi­schen Gründen kaum zu denken. Ich halte es auch für frag­würdig, ob dies für ein so kleines Land über­haupt wünschens­wert wäre. Nur mit Formosa-Spargel kann man kein Volk ernähren. 

        Taiwan liegt zwar mit rund 24 Mio Einwoh­nern über dem Doppelten dessen, was gemeinhin als „notwengig“ gesehen wird, dennoch geht es nicht ohne Bündnisse.
        Die Frage wird also eher sein, wer künftig die Finger drauf haben wird. Ich schätze, es wird China sein.
        Man riecht wie die Lunte qualmt und glüht, und sie wird sicher nicht nur abblitzen.

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      • WIR werden nie unab­hängig. Weshalb? Weil WIR das gar nicht sein wollen. Weder die Bevöl­ke­rung noch die soge­nannten ‚Regie­rungen‘.
        Dieser Staat und seine Bewohner fühlen sich im Vasal­len­status pudel­wohl, egal werfür sie bestimmt, was die Musik hier­zu­lande zu spielen hat.

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  10. Rubel Russ­land
    Renminbi Yuan China
    Rupie Indien
    Real Brasilien
    Rand Südafrika

    Bei einem „R3“-Verbund hatte ich ja noch gescherzt.
    So ein R3 (von Rimba­cher) ist elas­tisch, trans­pa­rent und läßt sich unbe­schadet aufblasen.
    Im Scherz nannte ich das damals noch „R3-Reser­voir-Währung“ 🙂
    Jetzt machen die einfach eine R5-Währung draus.
    Wie soll dieser Witz denn jetzt noch funktionieren?
    Die versauen mir auch jeden Spaß.

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