Dr. Norbert van Handel: Corona-Wahn­sinn und was weiter?

Dr. Norbert van Handel

Ein Gast­kom­mentar von Dr. Norbert van Handel (Steinerkirchen/Traun)

1) Unter dem Titel: WIR DÜRFEN EINE „RECHTMÄSSIGE“ FREIHEITSBERAUBUNG NICHT TOLERIEREN“ schreibt eine der bekann­testen Jour­na­lis­tinnen des Landes unter anderem: „Wie würden Sie ein Land bezeichnen, in dem eine Person allein, ohne Befas­sung des Parla­ments oder der Gerichte, unter nicht klar defi­nierten Voraus­set­zungen auf unbe­stimmte Zeit ein ganzes Volk unter Haus­ar­rest stellen kann? In dem jeder­zeit Staats­ver­treter Nach­schau halten dürfen, ob man als unbe­schol­tener Bürger schön brav zu Hause ist? Wo der Staat immer weiß, wo man mit wem war und in dem Verna­dern zum System zählt? Würden Sie so ein Land als freie Demo­kratie bezeichnen? Würden Sie in so einem Land leben wollen? Wohl eher nicht.“

Genau dies plant aber der Gesund­heits­mi­nister in einer Geset­zes­än­de­rung, in der all dies möglich wird – die Grund­rechte aller Bürger sollen massiv einge­schränkt werden.

Dieser Geset­zes­ent­wurf, der drama­tisch gegen jede frei­heit­liche Grund­ord­nung verstößt, ist mitten in der Feri­en­zeit und mit einer Frist von nur 14 Tagen in Begut­ach­tung geschickt worden.

2) Wie sehen die Fakten aus: mit 26.08.2020 gab es in Öster­reich 725 Verstor­bene. Inwie­weit sie an oder mit Corona verstorben sind, wird nicht ausgewiesen.

Weiters wird nicht ausge­wiesen, wie viele Personen etwa im letzten Jahr in der Vergleichs­zeit gestorben sind.

Betont muss werden, dass jeder Tote grund­sätz­lich immer und überall zuviel ist und dass unser Mitge­fühl dem Leid der Hinter­blie­benen gilt.

Fest steht, dass es im Laufe der Zeit wesent­lich gefähr­li­chere Viren gab, die ganze Städte und ganze Land­striche erfassten.

Klar ist aber auch, dass die Zahl von 725 bei einer Bevöl­ke­rungs­an­zahl von etwa
8 Millionen in keiner Weise geeignet ist eine Gesund­heits­dik­tatur einzu­führen und ein Land an die Grenze des Kollaps zu führen:

  • Hunderte Menschen konnten nicht im Spital behan­delt werden, weil alle Spitäler, ob notwendig oder nicht, für Corona Kranke reser­viert waren.
  • Zig tausende Arbeit­nehmer werden ihre Jobs verlieren, weil sie aus der derzeit noch subven­tio­nierten Kurz­ar­beit nie mehr in ein normales Beschäf­ti­gungs­ver­hältnis zurück­kehren werden.
  • Tausende Betriebe werden in Insol­venz gehen. Die wirt­schaft­liche Grund­lage vieler kleiner Unter­neh­mer­fa­mi­lien wird nach­haltig zerstört sein.
  • Der Wirt­schafts­auf­schwung einer Export­na­tion wird keines­wegs so schnell funk­tio­nieren, wie erhofft, da auch die Abneh­mer­länder ökono­misch drama­tisch geschwächt sind.
  • Zahl­reiche Verord­nungen des Gesund­heits­mi­nis­ters sind verfas­sungs­widrig, andere haben bis zu 27 Fehler in einem Text, Maßnahmen werden unko­or­di­niert und über­falls­ähn­lich exekutiert.
  • Z.B. hat eine neue Verord­nung am vergan­genen Wochen­ende zu einem Chaos an Kärn­tens Grenzen zu Slowe­nien geführt.
  • Eltern mit Kindern saßen verzwei­felt in über­hitzten Autos, ohne Getränke, ohne Toiletten, ohne Versorgung.
  • In anderen Ländern hätte das kata­stro­phale Miss­ma­nage­ment eines Gesund­heits­mi­nis­ters längst zu perso­nellen Konse­quenzen geführt.

Jetzt aber stellt sich die Frage, wer eigent­lich für die tausenden Corona Geschä­digten da ist?

Wer vertritt ihre Rechte?

Wer unter­stützt die vielen Exis­tenzen, die Dank einer verant­wor­tungs­losen Politik zerstört wurden?

Zuneh­mend verliert der Staats­bürger das Vertrauen in die Regie­rung in der niemand die Verant­wor­tung übernimmt.

Man kann auf die poli­ti­schen Konse­quenzen gespannt sein, denn einfach zur Tages­ord­nung über­zu­gehen, wird kaum gelingen.

Wenn aber die Regie­rung heim­lich einen zweiten Lock­down plant

  • ist die Wirt­schaft kaputt,
  • der Tourismus ruiniert,
  • die Land­wirt­schaft weiter geschädigt,
  • die Menschen verzwei­felt und
  • jede Frei­heit weg.

Will man das?

 


Webseite des Gast­au­tors: norbert.vanhandel.at/

1 Kommentar

  1. Kann die Oppo­si­tion einen Miss­trau­ens­an­trag gegen die Regie­rung stellen, sodass wir früher Neuwahlen haben ?

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