Gender­wahn: Nur mehr weib­liche Form bei Stel­len­an­ge­boten und Zusatz (a) für „alle“

Sammlung von Gender-Symbolen oder Zeichen für sexuelle Freiheit und Gleichberechtigung in der modernen Gesellschaft. 29 Symbole für den Monat des Stolzes oder jede Bewegung für sexuelle Vielfalt · Bildquelle: Demokracija

In Deutsch­land gibt es bekannt­lich 146 Gender­pro­fes­suren an Univer­si­täten und 50 Gender­pro­fes­suren an Fach­hoch­schulen. Das entspricht nahezu der Anzahl der Phar­ma­zie­pro­fes­suren (191). Nachdem diese immens wich­tigen Lehrenden und sons­tige Innen nicht sagen können, dass aufgrund ihrer Tätig­keit alles jetzt doch passen sollte, müssen natur­gemäß immer neue Segnungen für die Menschen ausge­brü­tete werden.
 

Die Palette des Irrsinns reicht dann von der Forde­rung nach Tampons und Binden auf Herren-WCs oder ein drittes „geschlechts­neu­trales“ Klo in Fußball­sta­dien. Schließ­lich wolle man Personen, die nicht wissen, ob sie ein Männ­chen oder Weib­chen sind, nicht diskriminieren.

Aber auch die deut­sche Sprache unter­liegt einer perma­nenten Verge­wal­ti­gung, was mitunter auch bei Berufs­be­zeich­nungen zum Ausdruck kommt. So sollen männ­liche Profes­soren beispiels­weise in der UNI Dresden als „Herr Profes­sorin“ ange­spro­chen werden. Ob dort Historiker*innen auch von der Führerin der Nationalsozialist*innen Herr Adolf Hitler spre­chen müssen, ist nicht bekannt.

Aber auch bei Joban­ge­boten macht der Wahn nicht halt. Mit einem „Bagger­faher (m,w,d)“ ist soll in Zukunft nicht mehr getan sein. Wer so einen robusten Kerl sucht, soll in Zukunft mit „Bagger­fah­rerin (a)“ seine Stel­len­an­zeige abfassen (müssen). Denn das (a) steht für „alle“ und wer sagt, dass ein Bagger­fahrer nicht auch unter den über 50 Geschlechter zu finden ist, die man inzwi­schen entdeckt hat. Eben.

Falls Sie den Irrsinn nicht glauben oder fassen können, hier der Beweis:

„Statt (m/w/d) will die Stadt Frei­burg künftig in Stel­len­an­ge­boten den Zusatz (a) für „alle“ verwenden. Außerdem sollen Jobtitel nur noch in der weib­li­chen Form geschrieben werden. Der Ober­bür­ger­meister möchte damit „Stereo­type aufbre­chen“, berichtet die WELT, denn

„Alle Menschen – unab­hängig von Geschlecht, sexu­eller Orien­tie­rung, Behin­de­rung, Alter, Herkunft oder Reli­gion – sollten sich auf diese Weise direkt ange­spro­chen fühlen.“

Weiter erfährt man dort, dass zu einer „bunten Stadt auch eine bunte Stadt­ver­wal­tung gehöre“ gehöre und der partei­lose Ober­bür­ger­meister Martin Horn schwärmt von dieser Bunt­heit dann so:

„Die unzäh­ligen, indi­vi­du­ellen Unter­schiede einer viel­fäl­tigen Gesell­schaft sind eine Berei­che­rung und sollen nicht nur mitge­dacht, sondern künftig offensiv von uns einge­worben werden“

Feiburg nutzt nach eigenen Angaben seit 2018 bei Ausschrei­bungen „diver­si­täts­kon­forme“ Anreden. Auf den Klam­mer­zu­satz (w/m/d) sei 2019 der soge­nannte Gender-Gap gefolgt, also ein Unter­strich wie in dem Wort „Lehrer_in“.

Es stellt sich die Frage, wie eine weitere Stei­ge­rung an Anti­dis­kri­mi­nie­rung aussehen wird? Keine leicht Aufgabe für die Lehrenden Innen (a) an den 191 Profes­suren. Aber man kann sicher sein, dass in Sachen Gender-Wahn­sinn noch genug Luft nach oben ist.




25 Kommentare

  1. Einbil­dung ist auch eine Bildung.
    Lange Zeit war das Erlernen von Kultur­tech­niken bei System­geg­nern verpönt, das Fehlen von Ortho­gra­phie und Gram­matik, das Verleugnen sozialer Struk­turen war Erken­nungs­zei­chen von links – grün – öko. Und die haben diese Verhal­tens­weise durch­ge­halten bis in die Zeit einer doch irgend­wann nötigen Erwerbs­tä­tig­keit. Seither gibt es Lehr­stühle für „Gendern“ (was ist das eigent­lich wirk­lich?), Menschen im Bildungs­be­reich, die nicht in der Lage sind, Kultur­tech­niken zu vermit­teln, aber wie der Blinde von der Farbe über Kultur­viel­falt reden.
    Katzen­vi­deos ersetzen so zwangs­läufig ein sinn­haftes Gespräch, Musik mit längeren Tonfolgen und 160 Zeichen ersetzen einen Brief.

  2. Die deut­sche Sprache hat früher mal alle beinhaltet (Stelle frei, gesucht Maler), sofern man es nicht ausdrück­lich einge­schränkt hatte (Stelle frei, gesucht Maler, nur Männer). 

    Dann kamen die Geis­tes­kranken, die Idio­to­logen und es kamen Femi­nismus, danach Gender. Jetzt ist nur noch der gemeint, der ausdrück­lich ange­spro­chen wird (Maler = ausdrück­lich nur Männer / Maler m/w/d/a = alle sind gemeint. Eine geis­tes­kranke Sprach­ver­dre­hung halt. Das gene­ri­sche Masku­linum gibt es einfach nicht für diese Kranken. 

    Das ist wie mit der Verfor­mung des Rechts. Früher war alles erlaubt, was nicht ausdrück­lich verboten war, jetzt kommen wir immer mehr zu „es ist verboten, was nicht ausdrück­lich erlaubt wurde“. Das ist eine typi­sche Entwick­lung im Rahmen einer entste­henden / sich festi­genden Diktatur.

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    • DIE DEUTSCHE SPRACHE IST AM AUSSTERBEN (AUSSCHAFFEN).
      Dafür sollte man eigent­lich dem deut­schen Volk danken, das so gerne die Besat­zungs­sprache (wie jedes kolo­nia­li­siertes Volk) Schritt für Schritt über­nommen hat. Noch spricht man „Deng­lish“ bis nur noch Englisch bleibt. Sie fügen sich gerne den Geboten des Denk­mals „Georgia Stone“, worauf ihre Sprache gar nicht mehr vorkommt, da wahr­schein­lich bis zur Erfül­lung des geplanten globalen Genozid ihre Nation gar nicht mehr exis­tieren wird. Das gilt selbst­ver­ständ­lich auch für sämt­li­chen Klein­ko­lo­nien des Prtek­to­rats „Europa“.
      Für mich haben die Deut­schen keinen Selbst­wert­ge­fühl für ihre eigene Sprache und Kultur und unter­stützen – bewusst oder unbe­wusst – ihren eigenen und ihres Landes Untergang.
      Ich selbst weigere mich entschieden nur schon ein einziges Wort in der Besat­zungs­sprache zu benutzen. Schließ­lich hat die Deut­sche Sprache, einen äußerst gossen Wort­schatz. Die „Deng­lisch“ Spre­chenden bitte ich ausnahmslos „um Über­set­zung“. Im deutsch­spra­chigem Land unter sich „deng­lisch“ zu reden, ist in meinen Augen ein Verrat an sich selbst, an eigene Kultur und Identität.

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    • Sie kennen sich inhalt­lich aus! 

      Doch!

      Sie ver-kennen die Bedeu­tung der Zeichen­set­zung, insbes. der Kommata in der deut­schen Hoch­sprache und sind unsi­cher in der Grammatik.

      Ich möchte Ihnen nicht zu nahe­treten, denn Sie meinen es gut.

      Doch!

      Vor-Bild ist alles: Finde den/die Fehler selbst.

  3. Muss das nicht statt „der partei­lose Ober­bür­ger­meister Martin Horn schwärmt …“ richtig so heißen:

    „der partei- & GESCHLECHTS­lose HERR Ober­bür­ger­meis­terIN Martin(A) Horn… “ ?

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  4. „Oh God, oh God, I’m so fantastic;
    Thanks to Freddie, I’m a sexual spastic,
    And my name is Bobby Brown,
    Watch me now, I’m goin‘ down…“
    (© Frank Zappa 1979)

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  5. Wo ist das Problem? „Die Bürger­meister (a)“ ist ja von „Irgendjemand_Innen (a)“ gewählt worden. Nun ist „Es_innin (a)“ halt da! Vermut­lich ist das dritte Sch..ßhaus dazu da, die für diese Geis­tes­krank­heit notwen­digen Drogen zu verti­cken. Was “ die Einer_Innin (a)“ hinter­läßt, säuft die „Nächster_Innin (a)“ aus der Schüssel raus.

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  6. Da wäre es doch mal sinn­voll, bei Stra­ßen­bau­trupps, Stra­ßen­rei­ni­gung, Abwas­ser­ka­nal­rei­ni­gung ‚Müll­ab­fuhr, bei Holz­fäl­ler­trupps, im Stahl­werk auch am Hoch­ofen und anderen Gewerken mit körper­lich anstren­genden und unge­sunden Tätig­keiten verpflich­tende Frau­en­quoten einzu­führen, welche bei fehlenden Bewer­bungen durch
    zwangs­weise Dienst­ver­pflich­tung von Frauen einge­halten werden müssen

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    • Isart­al­be­wohner,
      mein Mann gibt Schmie­de­kurse in einer Jugend­bau­hütte. Er ist Schmied. Vor dem zweiten Kurs hat er den Teil­neh­mern, darunter zwei junge Frauen um die Mitte zwanzig, erklärt, daß Schmieden nichts für Frauen ist. Aus den und den Gründen. Eine von den beiden hat dann eine Treib­ar­beit ange­fer­tigt, wobei der 700 g schwere Hammer schon zu schwer war. Die andere wollte unbe­dingt ans Schmie­de­feuer. Mein Mann hat sie gelassen, ab und zu wollte er Tips geben und ihr helfen. Das ging gar nicht. Beide Weib­lich­keiten wollten dann meinen Mann wegen Frau­en­feind­lich­keit verklagen, sie wollten die Anti­dis­kri­mi­nie­rungs­stelle einschalten.
      Der Leiter der Jugend­bau­hütte, der übri­gens dazu dieselbe Meinung wie mein Mann hat, konnte den Gang zu dieser Stelle verhin­dern. Beim nächsten Kurs meldeten sich beide krank. Vorher sagten sie aber, daß solange der E… die Kurse gibt, sie nicht mehr dabei sind. Wir haben Frauen bei den Schmie­de­treffen auf einer Burg in Mähren einige Male erlebt, kann man nicht mit ansehen.

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      • Viel­leicht wäre es für die beiden erkennt­nis­för­dernd gewesen, wenn Ihr Mann die beiden schrift­lich auf die Gefahren hinge­wiesen hätte ‑viel­leicht noch unter­stützt durch eine Aufnahme der Warnungen mit fach­li­cher Begrün­dung nebst der münd­li­chen Weige­rung der beiden diese zu befolgen- und sie dann einfach hätte machen lassen und dabei der einen der Hammer und der anderen das heiße Schmie­de­eisen auf die Füße gefallen wäre – m. E..

        Nur durch Erfah­rung wird man klug – sagt der Volks­mund. Auch kleine Kinder, die einfach nicht hören und sich die Händ­chen am heißen Backofen/Herd verbrennen wollen, machen das nur einmal und sind dann kuriert.

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        • Ishtar,
          ich vergaß zu erwähnen: Eine Arbeits­schutz­be­leh­rung, mehr als ausführ­lich, wurde von mir vor Beginn des zweiten Kurses geschrieben und mußte von allen Kurs­teil­neh­mern unter­schrieben werden. Das brachte dann diese beiden Weib­lich­keiten auch noch auf die Palme.
          Ihnen und Euch einen guten Sonntag
          Schneeberg

  7. Ich habe schon längst den Verdacht, dass irgend­eine außer­ir­di­sche unde­fi­nier­bare Kreatur ihre Samen auf die Erde fallen ließ, aus denen allmäh­lich eine gren­zen­lose Viel­falt an neue Spezies sich entwi­ckelt. Das ist erst der Anfang, mal sehen, was durch Kreu­zung noch dazu herauskommt…
    Auch was die Euge­niker betrifft, auch die scheinen aus einer Sonder­mi­schung zu stammen, da sie zwar mensch­li­ches Aussehen haben, aber der Rest verrät sofort den Erzeuger.
    Ah, bin ich froh, wieder mal was Neues gelernt zu haben. Das ganze Leben ist nun mal ein fort­wäh­render Lernprozess.

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  8. Das ist m. E. völliger Irrsinn – hat aber viel­leicht doch tief­lie­gende unbe­wusste Gründe in der tief in den Kata­komben der Seele unbe­wusst begra­benen Erin­ne­rungen an den Urzu­stand des Menschen, der noch nicht in zwei Geschlechter geteilt war. Der Ur-ADAM (ADAM heißt MENSCH) war noch ein selbst­be­fruch­tendes selbst­ge­bä­rendes Zwit­ter­wesen, dass dann erst durch vermut­lich ANNUIT = AN-UNNA-KI in zwei ungleiche und ungleich program­mierte Geschlechter gespalten wurde, wodurch der dann als männ­lich dekla­rierte Teil seiner Gebär­fä­hig­keit, seiner Mütter­lich­keit beraubt wurde, während eher der dann weib­lich genannte Teil neben seinem Mutter­sein auch seinen Vater­an­teil zumin­dest teil­weise inte­grieren konnte und gar musste, wenn der Mann seinem Mann-Vater-Auftrag gegen­über der Familie nicht nachkam, im Kr.eg verstarb, sonstwie verstarb. 

    Jeden­falls ist die Gebär­fä­hig­keit, die Fähig­keit selbst in seinem Körper ein Kind heran­wachsen zu spüren, es selbst dann aus seinem Körper zu gebären, die Urfä­hig­keit des urweib­li­chen, des Lebens, des YIN, dessen eben der spätere Mann-Vater beraubt wurde.

    Das alles steckt noch vor allem dem männ­li­chen, aber auch noch dem weib­li­chen Geschlecht in der Urzel­ler­in­ne­rung, der Erin­ne­rung ihrer Urseelen an die Zeit, als sie noch EIN unge­teiltes Zwit­ter­wesen waren und alle Aspekte des Lebens leben konnten.

    Das wird wohl auch hierfür der Grund gewesen sein:

    www.ardmediathek.de/video/wdr-dok/der-schwangere-mann/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLTBiYjJkMTAzLTZiOWUtNDJmYS1iOGYwLTcwNTkxZmRiNGE4NA/?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

    Würde dieser Mann sein Kind in Kr.ege schi­cken, zu einem despo­ti­schen von allem YIN abge­spal­tenen brutalen Kr.egsherren erziehen, der Kinder in von ihm insze­nierten Kr.egen verheizt? – Würde er nicht viel­mehr seinen Sohn YANG-YIN-ausge­wogen erziehen in Einklang mit dem Leben, liebend, gütig, etc., der seine männ­li­chen und weib­li­chen Seelen­an­teile in Harmonie in seinem Inneren wie im schein­baren Außen (Spiegel) in Harmonie MITein­ander leben wird?

    Meine Erkenntnis ist schon lange, dass alles Übel auf die Ur-Bewusst­seins- und Persön­lich­keits­spal­tung des ALL-EINEN zurück­geht und insbe­son­dere eben auf die daraus gefolgt habende Spal­tung in diese zwei völlig ungleiche jeweils domi­nant und vom anderen abge­spal­tenen Geschlechter. Das ALL-EINE ist alles, was je war, ist und sein wird – nur durch seine Krank­heit seiner Ur-Bewusst­seins- und Persön­lich­keits­spal­tung als Flucht vor seinem Allein­sein in die Illu­sion ein Gegen­über zu haben, dass es nie hatte und nie haben wird, entstand all das Übel seiner illu­sio­nären gespal­tenen Welt, in der es wie Dr. Jekyll und Mr. Hyde wurde in seiner Spaltungskrankheit.

    Dass dieser Gender­wahn hier Auswüchse des Wahn­sinns zeigt ist unbe­stritten, doch vermut­lich liegt auch diesem der vorge­nannte Grund zugrunde, aller­dings unbe­wusst und dadurch wie Unkraut sinnlos ins Kraut schießend.

    Die Heilung in allen Berei­chen kann nur durch Bewusst­wer­dung dieser Spal­tungs­krank­heit des ALL-EINEN, von dem alle und alles Teil­wesen ist, geschehen und nur dadurch kann statt der Ordnung durch das Chaos die wahre Ordnung durch die Wahr­heit und Liebe für immer erfolgen – die NEUE BEWUSSTE WELTORDNUNG DER WAHRHEIT UND LIEBE UND DARAUS FOLGEND NUR NOCH ALLEM GUTEN – m. E..

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  9. Frau Baer­bock etwa meinte einst:

    „Sprache verän­dert sich – heute reden wir zum Beispiel eher von ‚Ärztinnen und Ärzten‘ und nicht nur ‚Ärzten‘, weil sonst im Kopf nur das Bild eines Mannes auftaucht“

    Es verän­dert sich also die Sprache. Das klingt aus Frau Baerbock’s Mund so, als ob sie dafür nichts könne. Tatsäch­lich sind es aber doch sie und Ihres­glei­chen, die fleißig, zuweilen fana­tisch, Sprech- und Schreib­ver­bote durch­zu­setzen versuchen!

    Es mag ja sein dass beim Wort „Ärzten“ das Bild eines Mannes im Kopf von Frau Baer­bock auftaucht, in meinem Kopf zumin­dest taucht es nicht auf, weil ja mit „Ärzten“ gemäß „gene­ri­schem Masku­linum“ keine Männer gemeint sind, sondern eine Berufs­gruppe oder Zunft in der beide Geschlechter vertreten sein können. 

    Wenn Baer­bock und Seelen­ver­wandte sich nun die Anrede „Ärztinnen und Ärzten“ wünscht, gibt es ein neues Problem, das sie doch auch stören müsste: Warum werden „Ärztinnen“ zuerst genannt, warum nicht „Ärzte“?

    Ein schier unlös­bares Problem, es sei denn, ein Gesetz bestimmt und wird auch von der Polizei kontrol­liert und durch­ge­setzt (entspre­chende Denun­zia­tionen sind will­kommen..), dass meinet­wegen im ersten Halb­jahr „Ärztinnen und Ärzten“ gilt und im zweiten Halb­jahr „Ärzten und Ärztinnen“. Bei anderen Berufs­gruppen entspre­chend. Da kann sich doch wohl niemand mehr benach­tei­ligt fühlen..

    Aber mal im Ernst: Um zumin­dest in Teilen die Gemüter zu beru­higen wäre hier und da ein Kompro­miss denkbar:
    Die Verwen­dung der Endsilbe „..schaft“ z.B.
    Statt Zungen­bre­cher und Wort­fluss-Sabo­tagen wie „Ärztinnen und Ärzten“ eben schlicht und ergrei­fend Ärzte­schaft, dann weitere Gruppen und Zünfte wie Lehrer­schaft, Bürger­schaft, Kund­schaft, Beleg­schaft, Studen­ten­schaft, Zuhö­rer­schaft, Leser­schaft, Brüderschaft.…

    Was übri­gens „Brüder“ betrifft: Fried­rich Schiller etwa sinnierte über eine Welt, in der alle Menschen Brüder werden mögen und „..eines Freundes Freund zu sein..“ das höchste Glück sei.
    Dass er damit Freun­dinnen (dann etwa „..einer Freundins Freundin zu sein..“) oder gar die Frau allge­mein negieren wollte ist abwegig. Es ging ihm im ganzen wohl eher darum, hand­werk­lich gut gemachte Reime abzu­lie­fern, in einer damals übli­chen Ausdrucksweise. 

    Diese von Beet­hoven in der 9ten Symphonie 4.Satz vertonte Ode „An die Freude“ müsste ja dann, wenn es nach den Gende­risten ginge, umge­dichtet werden.
    Das wäre aber ohne Ände­rung der Kompo­si­tion unmög­lich und über­dies ein unzu­läs­siger Frevel an der Kunst.

    Man stelle sich erzwungen gender­ge­rechte Lieder/Schlager vor…also meine Fantasie reicht nicht aus, um mir ausmalen zu können, was da für ein sprachlicher/musikalischer Müll heraus käme.
    Wenn man diesen ganzen Wort­dik­tatur-Horror durch­gehen lässt, wird am Ende dann auch noch die ganze schrei­bende Zunft (Drama­turgen, Poeten, Dichter, Sati­riker..) wich­tiger Stil­mittel beraubt, etwa dem Spiel mit Worten, Begriffen, Formu­lie­rungen, der Kunst der Unschärfe und des Weglas­sens, des „Unaus­ge­spro­chenen“, des „zwischen den Zeilen“ gesagten, dem „Anecken“, der „schrägen Töne“ aber auch neuen Wort­schöp­fungen oder „geflü­gelten Worten“, wovon einige in der Umgangs­sprache ihren festen Platz gefunden haben.

    Offenbar ist das Endziel der Gende­risten und Möch­te­gern-Sprach­re­former, eine vormals reiche, anre­gende, mittels gezielten Unschärfen, Mehr­deu­tig­keiten, Ausschmü­ckungen und Wort­spielen berei­cherte Sprache durch eine quasi mathe­ma­tisch präzise und damit kalte facet­ten­arme Sprache zu ersetzten. 

    Davon profi­tieren könnten wohl ledig­lich dem Autis­mus­spek­trum zuzu­ord­nende Menschen, viel­leicht sind darunter auch einige Poli­tiker, die eine sach­liche, präzise und schmuck­lose Sprache bevor­zugen, aber darüber hinaus, im privaten umgangs- oder musisch-sprach­li­chen Bereich nicht in der Lage sind, besagte Unschärfen, Mehr­deu­tig­keiten, Wort­spiele und Sprach­witze zu verstehen bzw. sie richtig zu inter­pre­tieren (ein etwa flapsig vorge­tra­genes freund­schaft­li­ches Kompli­ment u.U. als Tadel oder gar Angriff deutend, wie auch die entspre­chende Mimik und Sprech­me­lodie nicht einordnen könnend..). 

    Wenn sich solche mathe­ma­tisch trockene, kalte, körper­lose (also auf Körper­sprache verzich­tende) Umgangs-Sprache durch­setzen würde, bräuchten wir keine zig Gesichts- und Mund­mus­keln mehr, mit denen wir Worte mimisch begleiten und damit auch unsere Persön­lich­keit in Gesagtes mit einbe­ziehen und ihm damit indi­vi­du­elle Bedeu­tungen geben können.
    Eine für zwischen­mensch­liche Kommu­ni­ka­tion extrem wich­tige und berei­chernde Mischung aus Laut- und Körper­sprache eben. Dass diese unver­zichtbar sind, mögen an den im Netz den Worten ange­hängten „Smileys“ belegen, die eine bei reiner Text­kom­mu­ni­ka­tion nicht sicht­bare Mimik ersetzen sollen. 

    Diese ganzen versuchten Spra­chent­mün­di­gungen schme­cken mir wie Vorboten einer ange­strebten gleich­ma­che­ri­schen sozialistisch/kommunistischen Gesell­schaft. Ohne jegliche Indi­vi­dua­lität, alle mit glei­cher bzw. fehlender Mimik, deren „Mund“ ähnlich wie bei einer Holz­ma­rio­nette beim Spre­chen nur auf und zuklappt, weil sie sowieso nur gleiche präzise nicht umin­ter­pre­tier­bare und von oben vorge­schrie­bene genormte Phrasen aufsagen (viel­leicht dann auch Zivil-Uniformen tragend wie einst im klas­sen­losen China unter Mao).

    Aus all dem wird über­deut­lich, dass diese Gender­schaft nicht weiter als einen Milli­meter weit voraus­schauen kann, hinsicht­lich der von ihr herauf beschwo­renen Tabui­sie­rung und Zerstö­rung kultu­reller Errun­gen­schaften, auf die wir unsere und andere Völker deren Iden­tität, und damit aber auch Wirt­schafts­kraft und hohen sozialen Stan­dards bauen. 

    Bei derar­tigen „Komfort-Revo­luz­zern“, die mir wie wohl­stands­ver­wöhnte Blagen vorkommen, für die ein leerer Smart­phon-Akku den denkbar größten je erlebten Schick­sals­schlag darstellt, geht es doch wohl über­wie­gend um die krampf­hafte Suche nach Möglich­keiten auf Eltern und Groß­el­tern einen genera­ti­ons­kon­flikt­tech­ni­schen Eindruck zu schinden. Egal wie und mit welchem Thema.
    Es geht weniger um edle Welt­ver­bes­se­rung, sondern eher um Rabatz machen und zwar spek­ta­ku­lärer und nach­hal­tiger als es die Genera­tionen davor taten. Ganz im Sinne des höher, schneller, länger, dicker, schriller ‑Zeit­geistes.

    Denn deren Eltern und Groß­el­tern sind einiges gewohnt im Rabatz machen, die waren in den 60ern und 70ern auch mal jung, trugen lange Haare und Schlab­ber­look, hörten „gräss­liche“ Musik und machten z.T. sogar selbst welche. Und ihre BHs schmissen sie weg, hielten die „Mao-Bibel“ in die Luft und wech­selten oft die Partner („wer zweimal mit der selben pennt,…“). So zumin­dest bauschten die Medien derar­tiges Verhalten einiger weniger Promi-Revo­luzzer und „Vordenker“ zu einem Massen­phä­nomen auf. 

    Bei der stän­digen Suche nach dem immer spek­ta­ku­lä­reren „Kick“, Aufmerk­sam­keit zu erwe­cken, und den wie gesagt einiges gewohnten und deshalb schwer zu beein­dru­ckenden Alten zu impo­nieren, wird dann wohl nur noch mit Ideen und Forde­rungen reali­sierbar, die wirk­lich ans Einge­machte gehen und zum Ziel haben, oder zum nicht mehr aufzu­hal­tenden Selbst­läufer mutieren, bewährte kultu­relle Errun­gen­schaften in Teilen oder ganz nicht nur in Frage zu stellen, sondern zu zerstören. 

    Dagegen war ja die so genannte 68er-Bewe­gung fast schon wie Kindergeburtstag.

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    • Also ich sag’s mal so: nach Jahr­tau­senden massiver Diskri­mi­nie­rung von Frauen und das eben auch sprach­lich habe ich kein Problem damit, die Freundin sprach­lich vom Freund zu unter­scheiden, dann weiß ich eben auch, dass es bei der Freundin um eine Frau und beim Freund um einen Mann geht. – Bei Poli­zist und Poli­zistin, bei Lehrer und Lehrerin, bei Arzt und Ärztin, etc. eben­falls. Ich sage ja auch zu einer Frau nicht „Herr“ als Anrede und zu einem Mann nicht „Frau“ als Anrede – das ist alles sinn­voll und hat was auch mit sprach­li­cher Achtung beider Geschlechter als solche zu tun.

      Auch „Sehr geehrte Damen und Herren“ finde ich ange­bracht, wenn man nicht weiß, dass bei der ange­schrie­benen Stelle ausschließ­lich Männer oder Frauen beschäf­tigt sind und welches Geschlecht gerade die Ange­le­gen­heit bear­beitet. Auch mit „Sehr geehrte Frauen und Herren“ wäre ich noch einver­standen – Damen klingt halt ein biss­chen dämlich.

      Da „Sehr geehrte Damen und Herren“ jetzt wohl auch gestri­chen werden soll, werde ich in Zukunft – sollte sich das durch­setzen – einfach „Guten Tag“ als Anrede schreiben.

      Doch alles über diese sinn­volle zwischen den beiden Geschlech­tern diffe­ren­zie­rende sprach­liche Unter­schei­dung hinaus­ge­hende Gönder­wahn­sinn ist eben m. E. auf gut doitsch gesagt „gequirlte Sch.iße“ aus Gehirnen, die offenbar nur noch aus „gequirlter Sch.iße“ bestehen – m. E..

      Gut, es gibt noch zwei­ge­schlecht­lich gebo­rene Menschen, die nix dafür können – früher nannte man sie Zwitter – und diese sollten sich aussu­chen können, wie sie ange­redet werden wollen, doch gibt es – wenn ich mich nicht irre – nur wenige Menschen, die so auf die Welt kommen und die sich dann meis­tens für ein Geschlecht entscheiden, als das sie sich eher wahr­nehmen und die dann dafür die medi­zi­ni­schen Möglich­keiten in Anspruch nehmen, wofür die Medizin dann wirk­lich einen hilf­rei­chen guten Nutzen hat, denn es ist sicher nicht einfach für diese Menschen. – Wenn sie sich dann für ein Geschlecht entschieden haben, können sie auch diesem Geschlecht entspre­chend ange­spro­chen werden – m. E..

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    • @wilhelm
      Phan­tas­ti­scher Kommentar, auf den Punkt gebracht, in wunder­schönem Deutsch (wo liest man das heute noch?). CHAPEAU!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    • Zwei Sponti-Sprüche aus den 1980ern:
      Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten.
      Wer sich nach allen Seiten verneigt, zeigt jedem den Hintern.

  10. Anthro­po­lo­gi­sche Konstanten leug­nender Sonder­müll, recy­celt von pensi­ons­be­rech­tigten Müll­exis­tenzen für links­grün­vegan verschim­melte huma­noide Sickergruben.
    Para­si­täre vulgär­aka­de­mi­sche Hirn­be­freite, denen drin­gend jedwede steu­er­geld­ver­wandte Alimen­tie­rung entzogen werden muß.

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