Italien: Regie­rung sucht 5 weitere Schiffe, um ille­gale Migranten auf Quaran­täne-Kreuz­fahrt zu schicken

Bildquelle: VoxNews

Die italie­ni­sche Regie­rung hat den Ausnah­me­zu­stand im Zusam­men­hang mit der Coro­na­virus-Pandemie bis zum Jahres­ende verlän­gert. Das Minis­te­rium für Infra­struktur und nach­hal­tige Mobi­lität hat zugleich Maßnahmen zur Suche nach neuen Schiffen für die Quaran­täne von ille­galen Einwan­de­rern ergriffen, „ange­sichts der anhal­tenden gesund­heit­li­chen Notlage und der wahr­schein­li­chen Zunahme der Zahl der im Sommer ankom­menden Migranten.“
 

Es ist klar, wozu der „Ausnah­me­zu­stand“ dient: Tune­sier auf Steu­er­zahler-Kosten auf eine Kreuz­fahrt schicken.

Es handelt sich um ein ähnli­ches Verfahren wie die in den letzten 18 Monaten zu diesem Zweck durch­ge­führten Verfahren, die zumeist an das Unter­nehmen Grandi Navi Veloci vergeben wurden, das auf diese Art von Dienst­leis­tungen spezia­li­siert ist. Der einzige wesent­liche Unter­schied besteht darin, dass das Verfahren „unter dem Vorbe­halt der Verlän­ge­rung des Ausnah­me­zu­stands“ steht. Die Schiffe müssen vom 1. August bis Ende Dezember in Dienst gestellt werden und „an den Küsten von Sizi­lien, Kala­brien, Sardi­nien oder Friaul-Julisch Vene­tien oder anderen Orten im natio­nalen Hoheits­ge­biet verfügbar sein, wo eine Notsi­tua­tion eintritt“, wobei der Einsatz auch kürzer ausfallen kann, „je nach dem tatsäch­lich einge­tre­tenen medi­zi­ni­schen Bedarf“.

Es gibt zwei Größen­ka­te­go­rien für die zuge­las­senen Kreuz­fahrt-Schiffe: ein Schiff mit 285 bis 360 Kabinen und vier Schiffe mit 361 bis 460 Kabinen, plus Crew-Kabinen. Die wirt­schaft­li­chen Bedin­gungen sind wie folgt: die erste Kate­gorie erhält 33.000 Euro/Tag, die zweite 36.000 Euro/Tag, mit einem zusätz­li­chen Betrag von 25.000 /Tag/Fahrgast.

Diese Unter­nehmen wurden reich, indem sie Schiffe für ille­gale Einwan­derer vermie­teten, welche die italie­ni­sche Regie­rung zahlt. In diesem Fall etwa 35 Millionen Euro.

Quelle: VoxNews


3 Kommentare

  1. Die gehören in ihre Herkunfts­länder zurück­ge­bracht und dann können die sich dort behan­deln lassen – sofern wirk­lich eine Behand­lung erfor­der­lich ist ‑m. E..

    Die Italies zeigen auch immer mehr ihr wahres Gesicht seit sie den Drachen wieder instal­liert haben – sogar noch mit Sölvinis Einverständnis.

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