József Horváth: Die EU hat eine Einla­dung an ille­gale Einwan­derer gerichtet

Eine Gruppe von Flüchtlingen, die an einem Bahnhof in Wien auf einen Zug warten, im Jahr 2015. Die Migranten, meist Syrer und Afghanen, sind auf dem Weg nach Deutschland. Foto: Hasan Tosun / Anadolu Agency

Sicher­heits­ex­perte sagt, dass in diesem Winter mehr Menschen die Grenzen über­schreiten wollen.
 

József Horváth, Experte für Sicher­heits­po­litik am Zentrum für Grund­rechte, erklärte gegen­über Magyar Nemzet, dass sich Ungarn und die Euro­päi­sche Union auf einen zuneh­menden Migra­ti­ons­druck einstellen müssen.

Wir haben es nicht mit einem durch­schnitt­li­chen Winter zu tun, sagt József Horváth, Experte für Sicher­heits­po­litik am Zentrum für Grund­rechte, der glaubt, dass die sich verschlech­ternde Situa­tion in Afgha­ni­stan dazu führen wird, dass in diesem Winter mehr Menschen als bisher versu­chen werden, von Ungarn aus die Grenze zur EU zu überqueren.
Die Erfah­rung der letzten Jahre habe gezeigt, dass der Migra­ti­ons­druck mit dem Winter­ein­bruch abnehme, erklärte er. – Schlechtes Wetter macht die Über­fahrt auf dem Meer riskant, und nur wenige Menschen wagen es, es zu riskieren. Gleich­zeitig sind dieje­nigen, die aus dem Südosten kommen, oft ohne Geld oder verwert­bares Vermögen, gezwungen, das Balkan­ge­birge zu über­queren, wo der Winter eben­falls gefähr­lich ist.
In diesem Jahr wird der Migra­ti­ons­druck jedoch nicht nach­lassen, da die Lage in Afgha­ni­stan immer verzwei­felter wird, wie wir bereits sehen können.

Wenn wir die Nach­richten verfolgen, sehen wir, dass zum Beispiel vor kurzem extre­mis­ti­sche Gruppen in Kabul ein Mili­tär­kran­ken­haus in der grünen Zone ange­griffen haben“, so József Horváth, „Solche Vorfälle sind alltäg­lich, und es ist verständ­lich, dass die Menschen vor den bedroh­li­chen Lebens­be­din­gungen fliehen. Auch die wirt­schaft­liche Lage des Landes verschlech­tert sich. Zusam­men­fas­send lässt sich sagen, dass nichts Gutes zu erwarten ist und sich die Situa­tion kurz­fristig wohl kaum ändern wird. Dieje­nigen, die dazu in der Lage sind, sind auf dem Vormarsch“, sagte der Analyst und fügte hinzu, dass dieje­nigen, die in die EU einreisen wollen, jetzt nicht nur versu­chen, die EU über das Meer und den Balkan zu errei­chen, sondern auch über die weiß­rus­sisch-polni­sche Grenze.

Dieses Phänomen sollte nicht mit der durch die Situa­tion in Syrien oder Afgha­ni­stan ausge­lösten Migra­tion in einen Topf geworfen werden“, warnte der Experte. – In diesem Gebiet findet ein hybrider Krieg statt, bei dem die Menschen mit Flug­zeugen und Bussen an die Grenze gebracht werden. Das Ganze zielt darauf ab, den weiß­rus­si­schen Präsi­denten zu stürzen, ist also unab­hängig von der allge­meinen Lage.

Vor sechs Jahren stellte Europa fest, dass sich die Flücht­linge aus dem Syrien-Krieg zuneh­mend mit Menschen aus anderen Ländern vermischten, und nach einiger Zeit waren die Flücht­linge aus den eigent­li­chen Kriegs­ge­bieten im Gegen­satz zu den Wirt­schafts­flücht­lingen in der Minder­heit. Es stellt sich die Frage, ob sich dies jetzt unter dem Vorwand der afgha­ni­schen Situa­tion wieder­holen könnte.

Nach 2015 konnte sich dieses Phänomen noch verstärken, weil die deut­sche Bundes­kanz­lerin ankün­digte, dass syri­sche Flücht­linge aufge­nommen werden müssten. Von da an waren alle undo­ku­men­tierten Neuan­kömm­linge Syrer und am 1. Januar geboren. Auch im Iran und in Paki­stan gibt es eine große Zahl afgha­ni­scher Flücht­linge, und viele Menschen aus anderen Ländern, die ein neues Leben in der west­li­chen Welt beginnen wollen, nutzen natür­lich jede Gele­gen­heit. Und sie müssen nicht mehr lange warten, denn die EU-Kommis­sarin für Inneres, Ylva Johansson, sprach kürz­lich auf dem Euro­päi­schen Migra­ti­ons­forum und verriet, dass Brüssel immer noch über die Umsied­lung von Migranten nachdenkt.

Wieder einmal werden Entschei­dungen getroffen, ohne die Meinung der Mitglied­staaten zu berück­sich­tigen. Johans­sons Ankün­di­gung ist prak­tisch wie die Unter­zeich­nung eines Einladungsschreibens.

Die Nach­richten aus Europa unter­stützen die Worte des Sicher­heits­po­li­tik­ex­perten. So meldete die nieder­län­di­sche Einwan­de­rungs­be­hörde, dass die Zahl der Asyl­an­träge in den Nieder­landen im dritten Quartal dieses Jahres stark ange­stiegen ist – der größte Anstieg seit der Flücht­lings­krise im Jahr 2015. Aus den Zahlen geht hervor, dass seit August mehr als 8.800 Menschen einen Asyl­an­trag gestellt haben – zwei­ein­halb Mal mehr als im zweiten Quartal. Die meisten der Neuan­kömm­linge sind syri­sche, afgha­ni­sche und türki­sche Staats­an­ge­hö­rige. Auch die Zahl der Anträge auf Fami­li­en­zu­sam­men­füh­rung ist um sieben Prozent auf 2.700 gestiegen. Das nieder­län­di­sche Nach­rich­ten­portal Dutch­news berichtet, dass der Anstieg der Flücht­lings­zahlen zu ernst­haften Problemen in den Flücht­lings­zen­tren des Landes führt.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf Magyar Nemzet


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3 Kommentare

  1. Irre­fueh­rende Werbung, eigent­lich Betrug und so geht das mit Begriff „Fluecht­ling“ auch, da denkt man sofort das lauter hl.Familien kommen, ist aber nicht!
    De facto rollt eine Inva­sion nach Mittel­eu­ropa, die hier­fuer einschlae­gigen Krimi­nal­sta­tis­tiken belegen das eindeutig, ebenso sollte man sich einmal das Vorbild derselben anschauen, das ist der sog.gruene Marsch, der Spanien um die Kolonie span.Marroko brachte durch „fried­liche gene­ral­stabs­ma­essig geplante Invasion“!
    Es wird Blut fliessen muessen, denn diese Inva­soren scheren sich nicht um euro­pa­ei­sche Ordnung!
    Es wird auch Frage der Zeit, wann diese Inva­soren bewaffnet auftreten werden, sich ggf.militaer.organisieren, b.z.w.organisiert werden zur Durch­set­zung ihrer vermeint­li­chen Rechte in Mitteleuropa!
    Ehrlich­keit in der Begriffs­wahl ist der erste Schritt zur Freund/Feindkennung, diese wirkt evolu­tio­naer arterhal­tend, das auch in Recht und Politik!
    Alf v.Eller Hortobagy
    unabh.Politikberater
    und
    natur­kun­diger Jurist

  2. Wir haben das ange­regt. Denn eine Ille­ga­len­quote ist das Mindeste, was eine Frei­heit­lich Demo­kra­ti­sche Welt haben sollte. 

    Freddy 90/Die Krüger

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