Öster­reich: Statistik-Mani­pu­la­tion zur Impf­quote in der EU

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Von Elmar Forster *

Es geht dabei um einen soge­nannten „Impf-Effi­zienz-Vergleich inner­halb der EU“ (Stand 2.3.2021), genauer: Um den Anteil der gelie­ferten Dosen, die bereits verimpft wurden“ (Presse)

Dabei soll zwei­erlei bezweckt werden:

1.) Öster­reichs Impf­ver­sagen zu vertu­schen („Anschober: Master of Impf­de­saster“)

2.) Sowie Öster­reichs verhee­rende Corona-Wirt­schafts-Politik zu vertu­schen: „BIP sank 2020 um 6,6% – Im vierten Quartal lag das BIP 5,7% unter dem des Vorjahres.“ (Stan­dard)

3.) Und gleich­zeitig Ungarns Corona-Erfolge (u.a. die Verwen­dung des russi­schen Sputnik-Impf­stoffes) zu desavou­ieren: Ungarn wird dabei irre­füh­rend an letzter Stelle gereiht (mit 44,6 % verimpfter Dosen)

Hier einige Pres­se­mel­dungen: „Kurz und Putin spra­chen über mögliche Sputnik-Liefe­rungen“ (oe24) – „Hick­hack um die Zulas­sung von Sputnik V in der EU: Die EU hat nicht genug Impf­stoff… Doch Fakten hat bisher nur das EU-Land Ungarn im Allein­gang geschaffen.“ (rnd)

4.) Sowie Ungarns Corona-Wirt­schafts-Spitzen-Posi­tion zu desavou­ieren: „Ungarns Wirt­schafts­wachstum 2020 beträgt fast 5 %“ (Ungarn­Heute) – „Moodys: Ungarn wird nach Corona-Krise am schnellsten seine Staats­schulden redu­zieren können“ (Ungarn­Heute)

Mut-/bös­wil­lige Irreführung

In Wirk­lich­keit aber bedeuten die genannten Zahlen bezüg­lich Ungarn das genaue Gegen­teil: In Wirk­lich­keit zählt nämlich die „Durch-Impfungs­rate“ der Bevöl­ke­rung, was auch mit den (in Ungarn wesent­lich volleren) Vorrats­la­gern zusam­men­hängt. Dabei steht Öster­reich mit 7,9% an 33. Stelle, weit hinter Ungarn (10,4% / 15. Stelle. Der EU-Durch­schnitt beträgt 8%).

Das wäre in etwa so, als ob man den Besitzer eines volleren und größeren Kühl­schranks als ärmer betrachten würde…

„Schwere Mani­pu­la­tionen und ideo­lo­gi­schen Einsei­tig­keiten“ (andreas-unterberger.at)…

…füllen ganze Blogs (etwa orf-watch.at)

ORF-Desin­for­ma­tions-Redak­teurin Susanne Höggerl hätte eigent­lich nur etwas ernst­hafter, und v.a. objek­tiver recher­chieren müssen, etwa im durchaus Orban-kriti­schen Stan­dard, oder der Presse: „Damit liegt Öster­reich bei der Impf­quote (Stand 2. Februar 2021 – 2,1 %) im inter­na­tio­nalen Vergleich teil­weise deut­lich hinter den Nach­bar­län­dern: In Ungarn 3,2 %“ (Presse).

 

Weiter­lesen: www.fischundfleisch.com/elmar-forster/orf-jede-aufzeichnung-wurde-verfaelscht-orwell-desinformation-gegen-ungarns-corona-politik-70690


*) Elmar Forster wurde 1962 in einer katho­li­schen Familie (Vorarl­berg) geboren. Er studierte Germa­nistik und Geschichte.

Trotz der links-nihi­lis­ti­schen 68er-Infil­tra­tion konnte er nie die huma­nis­tisch-christ­li­chen Ideale seiner Erzie­hung verleugnen. Er lebte (87–91) in den Multi­kulti-Bezirken Kreuz­berg und Neukölln.

Seit 1992 ist er Auslands­lektor in Ungarn, Prag, Bratis­lava (gewesen). Von 2015–2018 unter­rich­tete er Flücht­lings­kinder in Öster­reich. Seit 2009 ist er auch wieder Lehrer in Österreich.

Seit der Flücht­lings­krise 2015 enga­giert er sich gegen die west­liche Medien-Verleum­dungs­kam­pagne gegen Ungarn. Im Früh­ling erscheint sein Buch: „‚Frei­heit – Liebe‘ (Petöfi) – Ungarns Kampf für die Wahrheit“.

Seit 1992 ist er Auslands­ös­ter­rei­cher in Ungarn: Er bewirt­schaftet zwei Wein­berge und bewohnt mit seiner unga­ri­schen Frau ein altes Bauern­haus. – Seine alte links-nihi­lis­ti­sche Ideo­logie ist längst versunken. Erst dadurch konnte er zu einem glück­li­chen Menschen werden.


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