„Nazi-Bräute“ bei Papst-Audienz – Fran­ziskus soll faschis­ti­sche Asow-Führer „retten“

Mit diesem beinahe irrwitzig anmu­tenden Anliegen erhielten zwei Gattinnen von führenden faschis­ti­schen Asow-Komman­danten eine Privat-Audienz bei Papst Fran­ziskus. Beide Damen sind mit eben diesen, bis vor kurzem im Asow-Stahl­werk verschanzten Asow-Komman­deuren verhei­ratet. Einer von ihnen, Denis Proko­penko ist der Komman­deur des „Einsatzes“ in Asowstahl.

Das (Titel)Bild der Audienz vom 12.5. zeigt den katho­li­schen Papst Fran­ziskus mit Ehefrauen der „Kämpfer des Asow-Regi­ments“, wohl­ge­merkt rechts­ra­di­kale Kämpfer deren Logo die Wolfs­angel und die Schwarze Sonne sind.

Papst soll ihre Männer „retten“

Man möchte beinahe erschau­dern ob der Tatsache, dass die welt­um­span­nende Werbe­ma­schi­nerie der Ukraine nicht einmal „im Vorzimmer Gottes“ halt macht. Zur Privat­au­dienz begleitet wurden die Ehefrauen von Pyotr Yurie­vich Verzilov, einem russisch-kana­di­schen Künstler und Akti­visten, der als inof­fi­zi­eller Spre­cher der russi­schen Band Pussy Riot bekannt wurde.

Der Grund für seine Anwe­sen­heit dürfte wohl darin zu suchen sein, dass er auf Grund von Ausschrei­tungen im Zuge von Protesten in Russ­land verhaftet wurde und in weiterer Folge aktiv an den Maidan-Protesten im Dezember 2013  in Kiew teil­ge­nommen hatte.

Noch 2003 als er von Kanada nach Russ­land migrierte, erklärte er gegen­über dem Toronto Star, „ich habe meine Zukunft immer in Russ­land gesehen. Ich bin ein russi­scher Mann. Ich bin inspi­riert von der russi­schen Sprache, der russi­schen Realität. Wie sich die Zeiten und „Reali­täten“ ändern können.

Main­stream spricht von Hilferuf der Frauen tapferer Soldaten

Die Bild schreibt etwa, „mit einem verzwei­felten Hilferuf haben sich die Frauen zweier Soldaten des ukrai­ni­schen Asow-Regi­ments an Papst Fran­ziskus gewandt. Ihr Ziel sei es ihre Männer und andere Soldaten aus dem bela­gerten Stahl­werk in Mariupol zu befreien“, berich­tete auch der Corriere della Sera. Auch dorthin, eben ins Vorzimmer Gottes hat wohl der lange Arm der „US/West-Diplo­matie“ gereicht, um die verschanzten west­li­chen Mili­tärs even­tuell doch noch ohne Aufsehen heraus schleusen zu können.

Die „Damen“ boten offenbar nur einen idealen Vorwand, denn eine Privat-Audienz beim Papst zu bekommen ist beinahe so wahr­schein­lich wie die „Sechs im Lotto“ zu gewinnen.

Die Beiden Ehefrauen erklärten, „wir bitten den Papst und Onufrij (Metro­polit von Kiew und der ganzen Ukraine der Ukrai­nisch-Ortho­doxen Kirche Moskauer Patri­ar­chats), sich als dritte Partei in diesen Krieg einzu­schalten und uns zu helfen, ein Verfahren einzu­leiten, um sie (ihre Männer)herauszuholen“.

„Wir hoffen, dass sichere Korri­dore einge­richtet werden, um sie in ein Dritt­land zu evaku­ieren, wo sie ein normales Leben führen können“. Man fragt sich dabei aller­dings wie absurd dieses Ansinnen alleine schon ist, Kriegs­ge­fangen oder Kapi­tu­lierte, in ein Dritt­land zu über­stellen, damit sie wieder ein normales Leben führen können. Alleine aus diesen Aussagen ist zu entnehmen, dass es bei der „Über­füh­rung in Dritt­staaten“ wohl einzig um die verschanzten west­li­chen Mili­tärs gehen musste.

Bilder aus vergan­genen Tagen ? zeigen die Damen ganz anders

Blickt man aller­dings in die Vergan­gen­heit der, in Gegen­wart seiner Heilig­keit höchst sittsam geklei­deten Damen, findet man auch ganz andere Aufnahmen in wesent­lich weniger passender Klei­dung und vor allem in eindeutig ihre Gesin­nung zur Schau stel­lenden Gesten (siehe Bilder).

Die „Asow-Ehefrau“ Kate­ryna Proko­penko, der der Papst die Hand schüt­telt und ihr verspricht für „Asow“ zu beten, stammt aus der West-Ukraine und sie versteckt ihre rechts­ra­di­kale faschis­ti­sche Gesin­nung keineswegs.


<
Auch die andere „Asow-Ehefrau“ Julia Fedo­siuk ist hoch „inter­es­sant“. Zuvor hatte sie sich immer wieder gern in Uniform mit Maschi­nen­ge­wehr foto­gra­fieren lassen (siehe Bild). Sie rief immer wieder zum Krieg gegen „Sepa­ra­tisten“ und gegen Russ­land auf und postete Fotos von Hitlers Buch „Mein Kampf“, das sich laut eigenen Angaben in ihrem Besitz befindet. In einem ihrer Posts schrieb sie „nichts freue sie so sehr, als wenn russi­sche Soldaten sterben“.

Um aber die Show für die welt­weiten Medien effi­zi­enter zu gestalten, hatte man offenbar nicht den, wahr­schein­lich wesent­lich einfa­cher zu „errei­chenden“ Metro­po­liten des Heimat­landes kontak­tiert, nein da musste es dann doch eher der Papst persön­lich sein, um mehr öffent­li­ches Inter­esse zu erzeugen.

Dieses Land ist augen­schein­lich ein nicht enden wollender „Quell“ von schau­spie­le­ri­schen „Super­ta­lenten“, wir fragen uns also ob die nächst­jäh­rige Oskar-Verlei­hung nicht genau eben­dort statt­finden sollte.


Bitte unter­stützen Sie unseren Kampf für Frei­heit und Bürgerrechte.
Für jede Spende (PayPal oder Bank­über­wei­sung) ab € 10.- erhalten Sie als Danke­schön auf Wunsch ein Dutzend Aufkleber „CORONA-DIKTATUR? NEIN DANKE“ porto­frei und gratis! Details hier.




15 Kommentare

  1. Kleiner Hinweis: Auch der Papst gehörte zu denen die um Evaku­ie­rung der „amen Zivi­listen“ aus Asow­stal gebet­telt hat. Also auch der Papst hat sich persön­lich dafür einge­setzt, daß die Asow-Nazis (und wer da noch so sitzt) entkommen und somit weiter­morden können.

    3
    1
  2. Grüne im Ukraine-Wahn: Jetzt muß ein Ukraine-Feiertag her!
    zuerst.de/2022/05/18/gruene-im-ukraine-wahn-jetzt-muss-ein-ukraine-feiertag-her/

    Der Ukraine-Hype in Deutsch­land treibt immer neue Blüten: die Berliner Grünen setzen sich jetzt für einen „einma­ligen“ Feiertag am 24. August ein – als „Zeichen der Soli­da­rität“ mit der Ukraine. So steht es in einem am Wochen­ende von den Berliner Grünen beschlos­senen „Master­plan“.

  3. Ein normales Leben in einem „Dritt­land“ wollen sie also führen ?
    Na, ich will die hier nicht. Das ist schonmal Fakt.

    Beten soll dieser Papst für diese brutalen und nieder­trach­tigen Bubis?
    Tja, wer weiß das schon. Viel­leicht hat er ja eher einen Packt mit dem Teufel. Dann wird er es tun.

    26
    • Mit dem Beten haben es die Jesuiten ohnehin nicht so sehr.…..die sind mit ihren Geschäften und poli­ti­schen Intrigen viel mehr beschäf­tigt – und ihr Chef sowieso.…..

  4. Russ­land hat den Spuk bald beendet. Die Ukraine wird Klein Ukraine heissen. Der Papst ist auch voll im Spiel der Kriegstreiber.

    25
    1
  5. Ach Gott, ein kleines Mosa­ik­stein­chen im dort herr­schenden Faschismus. Allein die Forde­rung die Asow Kämpfer, ausge­wie­sene Faschisten, in ein Dritt­land endlassen zu lassen ist an Verblö­dung oder menschen­ver­ach­tender Propa­ganda nicht zu zwei­feln. Meine Gedanken dazu? Die im Stahl­werk haben wirk­lich auf Entsatz gehofft. Wie die 6.Armee in Stalin­grad, kämpfen bis zur letzten Patrone bis verant­wor­tungs­volle Armee­führer, Gene­ral­feld­mar­schall Paulus, das Ende einge­stehen mußte. Die Deut­schen, so Hitlers Befehl, sollten sterben für Führer Volk und Vater­land. Wer will schon für Selynskiy sterben?

    23
    1
  6. Tja, die Bischöfe von Rom … was soll man dazu noch sagen?

    Nichts kann man dazu sagen, denn jedes aufrich­tige Wort würde sofort zensu­riert werden. Auch hier wahr­schein­lich. Deshalb als Beispiel an dieser Stelle nur ein Wort: Rattenlinie

    Wer tiefere Infos haben möchte, der möge im Netz danach suchen.

    21
    1
  7. er würde den ss nutten gar noch die füsse vor der kamera lecken…
    falls unsere eu_hollywood besat­zungs­army dass, den so anordnet.

    24
    3

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein